Beiträge von Xalinai2

    Natürlich können auch bei der Bahn bei ausreichendem Wind, leichte, großvolumige Waggons angehoben und umgeworfen werden - das ist etwas schwieriger als bei einem LKW, aber dafür ist bereits ein entgleister Waggon ein größeres Problem, insbesondere wenn die Strecke nicht von außerhalb per Kran erreichbar ist.


    Ein Stillstand wegen dieser Gefahr ist aber vergleichsweise schnell wieder vorbei - ein Stillstand durch zerstörte Oberleitungen oder blockierte Schienen dagegen verlängert das Fahrplanchaos um die Reparatur-/Räumzeit. Und je länger die Störung, desto länger die folgende Normalisierungsphase.

    So allmählich verstehe ich die Rufe nach Depublizien veralteter Beiträge der ÖR, auch wenn dann die Mediatheken plötzlich recht leer werden.


    Zum einen wird durch bessere bzw. bereits CO2-Frei durchgeführte Herstellungsprozesse der Akkus, der CO2-Rucksack der Elektroautos ab Werk immer kleiner, zum anderen wird durch Reduktion des Kohlestromanteils der CO2-Anteil des für elektrische Antriebe benötigten Stroms immer kleiner.


    Die Grenzstrombetrachtung des Herrn Prof. Sinn ist bereits von anderen als Unfug oder besser UnSinn zerlegt worden.


    Und wenn wir keinen Unsinn machen, indem wir Ökostrom für Wasserstoff verballern so lange wie wir noch Kohlestrom erzeugen, können wir auch Ökostromerzeugung schneller Ausbauen als die Elektromobilität wächst.


    Wer "Grünen Wasserstoff" will, soll selber für seine Stromquelle sorgen (ansonsten kenn ich "grünen Wasserrstoff" nur, wenn man bei Salzwasserelektrolyse das Gas am falschen Ende aufgefangen hat).

    Es besteht ja nun eine große Wahrscheinlichkeit, dass Verkehrsminister:in nicht wieder jemand aus der CSU wird.


    Und Projekte, aus denen personalkostengünstiger Nahverkehr auf dem platten Land werden kann, gibt es auch genug, so dass ich mit dem Zusammentreffen geeigneter Technik und nicht-autozentrierter Verkehrspolitik in den nächsten 4 Jahren rechne.


    Selbst ein autonomer 8-Personen-Bus mit Tempo 40, der aber mit dichtem Takt oder gar außerhalb der HVZ mit 15 Minuten Vorlauf auf Abruf fährt, würde die Nahverkehrssituation des Musterschülers fast auf Großstadtniveau heben.

    Ich erwarte, dass eine identische Leistung zu einer bestimmten Zeit für alle das selbe kostet., z.B. Frankfurt - München Donnerstag um 15:00 Uhr für X Euro. X errechnet sich aus dem marktwirtschaftlichen Wert der Fahrt, also z.B. Summe aller Einnahmen der Fahrt geteilt durch Anzahl der Fahrgäste (= 0 Euro Verlust für eines der schlechtesten Unternehmen Deutschlands). Fahrgäste auf andere Züge zu verteilen oder leere Züge voller zu machen (mehr Fahrgäste gewinnen) geht dann über eine Anpassung von X (für alle) etwa alle 3 Monate.


    Bei Zeitschriften funktioniert das auch: Wem das blaue Blatt zu teuer ist oder den Inhalt doof findet, kauft sich eben das gelbe.

    Der marktwirtschaftliche Wert einer Verbindung variiert aber je nach Zeit und Kunde.

    Der Kunde, der irgendwann einmal diese Verbindung nutzen will, dem aber der Zeitpunkt der Reise weitgehend egal ist, wird immer weniger zu zahlen bereit sein, als der, der eine Strecke ganz dringend, genau jetzt braucht. Entsprechend wird ein gewisses Kontingent der Plätze frühzeitig sehr günstig angeboten, ein Restkontingent aber zum "regulären" Höchstpreis freigehalten und manchmal die allerletzten Plätze noch verramscht.


    Der Preis ist am Ende nicht mehr im Bezug zu den Kosten die der Leistungserbringer hat, um diese Leistung zu erbringen, sondern er spiegelt den Wert, den diese Verbindung für den hat, der sie nutzt - der Markt regelt den Preis und der muss zu unterschiedliche Kaufzeitpunkten nicht der gleiche für das gleiche Produkt sein.


    Und wenn ich in zehn Jahren die blaue Zeitung von Heute haben will, werde ich auch einen anderen Preis zahlen, als du, wenn Du sie heute am Kiosk kaufst.


    Und richtig geil wird es, wenn es ein Sonderangebot für Kunden gibt, die eine Bedingung erfüllen, die fast alle erfüllen und der Verkäufer dem, der es in Anspruch nimmt, ein "Psst" verpasst, damit der hintendran es nicht auch nutzt - günstiges Kaffeeangebot eines Burgerbraters an der Autobahn für ADAC-Mitglieder, aber nur für die die es wissen und ihre Karte vorzeigen. Und "Psst", weil ja die Mehrzahl der Autofahrer diese Karte hat.

    Wenn Du dir das Konzept für die Wasserstoffversorgung der Wasserstoffzüge nach bzw. in Friedberg anschaust, findest Du darin eine Containerlösung für 3,5t Wasserstoff - ich denke, dass das eine bessere Lösung darstellt als Tankwagen, da man sich das Umpumpen spart.


    Aber man muss ja nicht unbedingt auf die technisch beste Lösung setzen, wenn man ohnehin gerade Wasserstoffahrzeuge bestellt.

    Schon ein Autonomielevel 4 würde es ermöglichen, mit einem zentralen Operator ein halbes Dutzend kleine Busse in Betrieb zu halten und damit ein deutlich besseres Angebot zu bieten, als wenn diese eine Person in einem Bus durch die Gegend fährt.


    Geschwindigkeit, also statt 25 auf 40 oder gar 50 km/h, das ist es was den Fahrzeugen für die "Alltagstauglichkeit" noch fehlt - aber wenn man mit den kleinen Fahrzeugen durch die Oberräder Gässchen führe, wären 15 oder 25 km/h vermutlich ohnehin ratsam.

    Grundsätzlich geht es nicht nur um Abrieb des Reifens, sondern auch der Fahrbahn - die ergeben in Kombination die Feinstaubmenge.

    Und das ist halt nur zum geringen Teil Material, das frisch von Fahrbahn und Reifen gelöst wird, sondern auch um Material, das einfach nur auf der Fahrbahn liegt und aufgewirbelt wird - daher konnten die Stuttgarter auch mittels eines Spreng- und Kehrwagens , quasi durch feucht wischen der Straßen, ihre Feinstaubbelastung drastisch senken. Passt zum Bild des putzenden Schwaben :-)

    Eine Biogasanlage kann vor allem, ganz ohne P2x, wunderbar speicherbares fix und fertiges Methan anbieten.


    Die Elektromotoren sind egal, da die hinter dem Brennstoffzellenstrang genauso stecken, wie hinter dem Akku - nur allen Verbrennerfahrzeug-Überlebens-Techniken sind sie eben um einen Faktor >2 überlegen (85% zu, in Fahrzeugen, höchstens 40%).


    Blei-Säure-Akkus sind irgendwo im letzten Jahrhundert hängengeblieben. Außer ihrer konstruktiven Einfachheit (im Zweifel in Gips zwei Gitter kratzen, mit Blei ausgießen und in einem Eimer in eine geeignete Säure hängen) gibt es nichts, was noch für diesen Akkutyp spricht (giftige Materialien, gefährliche Säurekonzentration, niedrige Ladegeschwindigkeit, geringe Zyklenzahl).


    Und deine eigene Rechnung zeigt ja, dass der Weg über den Wasserstoff bei 20% Nutzenergie zu 80% Nutzenergie im Weg über den Akku, die Gewinnung der vierfachen Menge ans Strom, entsprechend vierfache Menge an Rohstoffeinsatz erfordert.


    Stationäre Anlagen zur Gasverstromung gewinnen durch KWK und ähnliches noch ein wenig - aber am sinnvollsten wäre es aber, statt, wie heute üblich, Biogas kontinuierlich zu verstromen, Biogas direkt aus der Anlage in einen Gas-Speicher zu pumpen, da man damit bereits heute über 8,5% unseres gesamten Strombedarfs deckt - rein rechnerisch also etwas über einen ganzen Monat ohne Wind und Sonne.

    Die Argumentation einer nationalen Klimaschutzstrategie ist in sich bereits absurd, da am Pariser Klimaabkommen doch deutich mehr als nur eine Nation teilnimmt.


    Ziel der perversen Argumentation von Prof. (Un-)Sinn ist, jegliche einzelne Maßnahme zum Klimaschutz so zu verdrehen, dass sie als überflüssig dargestellt wird, so dass als Konsequenz aus seiner Darstellung jeder Einzelne sagen kann, dass er ja schließlich ohnehin nichts verändert - und darum nichts an seinem Verhalten zu ändern braucht.


    Natürlich ist jeder Verbrauch von EE-Strom ein Verbrauch einer (durch den "Ernteprozess") tatsächlich noch endlichen Energie - aber das darf doch nicht heißen, dass wir statt EE-Strom zu nutzen, jetzt mehr Kohlestrom nutzen sollen, sondern dass wir bei der Nutzung von EE-Strom weiterhin gezwungen sind, von verschiedenen Alternativen Verfahren zur Erreichung eines Zwecks, das effizienteste Verfügbare zu verwenden - heute eben Akkus statt Wasserstoff, so lange, wie wir keinen ausreichenden EE-Ausbau haben, um Wasserstoff in beliebigen Mengen herzustellen. Auch wenn das mit Unbequemlickeiten verbunden ist. Von bequemeren Wegen könne wir gerne weiter träumen, und sie dann nutzen, wenn die parallel zum möglichst umgehenden Umstieg, raus aus dem fossilen Kohlenstoff wo immer es bereits geht, erforderlichen weiteren Entwicklungen, irgendwann positive Ergebnisse zeigen, die uns dann, aber erst dann, wieder unsere alte Bequemlichkeit bieten, wenn wir sie dann noch brauchen.


    Natürlich wird es kurzfristig Versuche und Versuchungen geben, fossile Brennstoffe, die in der ersten Welt nicht mehr nachgefragt werden, in der dritten Welt zu vermarkten - dagegen braucht es internationale Abkommen und, viel wichtiger, eine Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien in diesen Ländern. Da mit wenigen Ausnahmen, die Länder der dritten Welt ihre fossilen Treibstoffe importieren müssen, während si gleichzeitig einen chronischen Devisenmalngel haben, ist jede Maßnahme, die diese Länder von importierten fossilen Treibstoffen unabhängig(er) macht, doppelt nützlich, da sie - neben dem Nutzen für das Weltklima - diese Länder auch nachhaltig in die Lage versetzt, das nationale Einkommen für wichtigere Dinge als fossile Kraftstoffe einzusetzen. Chinas Entscheidung, keine fossilen Kraftwerke außerhalb Chinas mehr zu fördern, ist dabei eine klare, positive Ansage.


    Ab einem bestimmten, relativ frühen, Punkt wird dies zum Selbstläufer, da die nicht mehr unnütz verbrauchten Devisen eben in Solarpanels, Windräder und Akkus (stationär, aber auch in Fahrzeugen) investiert werden können.

    • Strom -> Wasserstoff hat heute >=40% Verlust, für 2030 hofft man auf Hochdruck-Hochtemperaturelektrolyse, die möglicherweise mit 20% Verlust auskommt, aber dafür 24/7 laufen muss.
    • Wasserstoff -> Strom per BZ, hat bei 10% Nennleistung der BZ 40% Verlust, bei Nennleistung (150kW-Zelle für LKW) steigt der Verlust auf >50%.
    • Wasserstoff -> Methan (P2G) hat 15% Verlust, Methanverbrennung im Gasmotor oder einer Turbine hat die üblichen Verbrennerverluste von >60%. Hinzu kommen die Aufwände für die Gewinnung von CO2.
    • Wasserstoff -> Langkettige, flüssige Kohlenwasserstofe (P2L) kostet noch mehr Energie als P2G und erfordert auch die Bereitstellung von Kohlenstoff über CO2. Auch hieer treten bei der Nutzung dann die verbrennertypischen Verluste auf.

    Je nach Verfahren kommen wir über die Ausmultiplikation der Verluste, mit verfügbaren Techniken, auf 70% Gesamtverlust für H2/BZ (ohne Transport und Kompresssionsaufwand), 80% für P2G (ohne CO2-Bereitstellung), 85% für P2L (ohne CO2-Bereitstellung).


    Also irgendwo zwischen dem drei und sechsfachen Aufwand an erneuerbarer Energie gegenüber der Nutzung dieser Energie in akkubetriebenen Systemen. Daraus resultierend der notwendige drei bis sechsfache Ausbau der Gewinnungsanlagen für erneuerbare Energien. Da wir ohnehin den Bestand verdoppeln müssen, um auch nur einen theoretischen Wert von 100% Versorgung zu erreichen und diese Gesamtmenge um weitere 26% erhöhen müssen um allein den (geringsten) Energiebedarf für akkubetriebene Mobilität bereitzustellen, wird das bis 2030 nichts werden.


    Für stationäre Nutzung, wo ein Teil der Verluste als Wärme genutzt werden kann, ist die Bilanz nicht ganz so katastrophal, für mobile Anwendung, wo Wärme typisch über Kühlsysteme abgeführt werden muss dagegen....

    Das Stadtgebiet von Rossdorf ist überschaubar und der Fußweg zu einem Haltepunkt an der ehemaligen Bahntrasse ist maximal 5 Minuten länger, als wenn man in der Innenstadt in die Straßenbahn einsteigen könnte. 500m kürzer und ein paar Minuten laufen dürfte hier nicht das Killerkriterium sein, weswegen viele Leute auf die Nutzung einer Straßenbahn verzichten würden.

    Gewöhnlich werden Distanzen von 300m als Einzugsgebiet eines Straßenbahnhalts genannt. Wenn man jetzt die Distanz zur Tram um 500m verlängert, dann ist sie für viele potentielle Nutzer halt einfach außerhalb dessen, was für eine derartige Verbindung akzeptiert wird.


    8 Minuten zusätzlicher Fußweg sind für viele ein Grund, lieber zwei Minuten in die Garage zu gehen und das Auto zu benutzen.

    Problem ist dann eigentlich nur bei gemischten Haltestellen (Bus+Tram, die wg der Busse niedrig sind), dass Straßenbahnen sich nicht absenken können ...

    Das dürfte aber eigentlich auch nicht so problematisch sein, da hier ja nicht in eine Busbucht eingelenkt werden muss, sondern auf der doch eher gradlinigenStreckenführung der Tram schon vor dem Erreichen des Bahnsteigs die seitliche Distanz zu diesem ausreichend reduziert werden kann. Sprich: Es müsste eigentlich keine Fahrzeugkante über den Bahnsteig geschwenkt werden.

    Diese ganzen Effekte (schwerere Fahrzeuge, dafür Rekuperation und präzisere Schlupfregelung) - da reden wir von Effekten im Bereich von wenigen Prozent. Das ist Feintuning und löst nicht das prinzipielle Problem.


    Das prinzipielle Ziel ist Null. Jedweder Grenzwert, den wir uns setzen, ist nur eine Abwägung zwischen Aufwand und Schaden. Wieviel Aufwand wollen wir als Gesellschaft treiben, um welchen Schaden zu verhindern? Einen ungefährlichen Wert gibt es nicht.

    Null erreichst Du nur durch nicht fahren. Kein Auto, kein Fahrrad, kein Bus, keine Schienenbahn - der Roststaub ist ja auch angesammelter Feinstaub. Null Feinstaub ist illusorisch - da ist ein zehn Kilometer entfernter Acker, auf dem gemäht wird, bei der falschen Windrichtung ein ganzes Jahr "nicht Autofahren" wert, gerne auch mal zwei.

    Leben ist gefährlich und endet üblicherweise mit dem Tode.

    Ich habe zum Beispiel noch keinen guten Weg gefunden, mit dem Fahrrad auf den Ikea-Parkplatz zu kommen. Es gibt Fahrradstellplätze, aber keinen guten Weg, diese zu erreichen.

    Du startest an der U-Bahn "Kalbach". Dort gibt es auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Pfad, der zum Ben-Gurion-Ring führt. Da biegst Du links ab und folgst dem BGR bis es (kurz nach dem Passieren der Brücke über die Autobahn) links in die Berner Straße geht. Der folgst Du wieder bis zur Bushaltestelle am Ikea.


    https://www.google.com/maps/di…data=!3m1!1e3!4m2!4m1!3e1


    Alternativ fährst Du auf dem Oberen Kalbacher weg richtung Kalbach, gleich nach der Brücke rechts "Am Zedernholz" entlang (vorsicht Golfbälle), dann am Martinszehnten rechts - das Stück über die Brücke ist nicht toll - und dann wie im ersten Teil links in den Ben gurion ring und gleich wieder links in die Berner Straße.

    Du kommst im Prinzip im Parkhaus raus, und vermeidest durch das Industriegebiet die Rennstrecke der Ikea- und Hornbach-Kunden Homburger Landstraße/Berner-Straße/Züricher-Straße

    Wenn alle elektrisch fahren, ist ein Teil der negativen Folgen – Abgase – verringert, dafür erhöht sich die Feinstaubbelastung.

    Die Zunahme der Feinstaubbelastung durch höheres Fahrzeuggewicht - also Reifenabrieb - wird deutlich durch die Abnahme der Feinstaubbelastung durch das elektrische Bremsen (Rekuperation) überkompensiert. Flächendeckendes Tempo 30 könnte den Effekt noch verstärken, da dann weniger Reifenabrieb entsteht (Reduzierung von Querkräften in Kurven, Längskräfte wieder wegen weniger Beschleunigung vermindert).


    Zudem sind, trotz der hohen möglichen Beschleunigungen der Elektroautos, diese Beschleunigungsvorgänge durch die übliche, sehr präzise Schlupfregelung, wieder "staubärmer" als beim Verbrenner.