Beiträge von Xalinai2

    Mit dem, was Du schreibst, hast Du völlig recht.


    Mit dem was Du damit zu meinen scheinst, dagegen nicht - es ist eben für alle, die den Text nicht wörtlich ins Deutsche zurückübersetzen können unverständliches Pseudoenglisch aus deutschem Denken und englischen Worten.


    Oder wie der Bayer sagt :"Si dans di fils d'avec, si la quelle si d'ami chère"


    Der Muttersprachler hat vielleicht noch eine Chance, weil sein Wortschatz auch exotische Nebenbedeutungen der Worte findet, derjenige, der Englisch nur als Notbehelf nutzt und sozusagen mit dem kleinen Handwörterbuch auskommen muss, hat verloren.

    Ich denke, inzwischen könnte man der Übersichtlichkeit halber die Barrierefreiheit voraussetzen und nur die nicht-barrierefreien Haltestellen einheitlich mit einem durchgestrichenen roten Symbol kennzeichnen.

    Genau das würde ich eben als unrealistisch ansehen, da der Zug zwar bei 1019 km / h zwar 190 km / h in etwa 11 Minuten schafft, und auch die etwas über 500 km bis Berlin oder Hamburg in einer knappen halben Stunde. ... Aber der Zug muss ja auch erst einmal von 0 auf die 1019 km / h kommen und dann auch wieder von dieser Geschwindigkeit auf 0. Das dürfte vermutlich einen wesentlichen Teil der besagten 190 km zwischen Frankfurt und Kassel (oder Köln) in Anspruch nehmen.

    Die Frage ist doch, welche Beschleunigung man bereit ist, den Passagieren zuzumuten. Meine Annahme: Die Passagiere sind angeschnallt und sitzen in einem Sitz, der einem guten Sportsitz im Auto entspricht.


    Nimmt man eine inzwischen übliche PKW-Beschleunigung von 4m/s (6,75s von 0-100 km/h, etwas weniger als eine 747), dann hätte der Hyperloop-Zug die Geschwindigkeit von 1000km/h oder 277m/s nach 67,5 Sekunden erreicht und dabei (67,5*277/2) 9348,75 Meter zurückgelegt.

    Das Gleiche beim Bremsen.


    Dabei halte ich es für eine gute Idee, nach der Beschleunigungsphase alle Sitze mit dem Rücken gegen die Fahrtrichtung zu drehen, so dass im dann wahrscheinlicheren Fall einer Bremsung der gesamte Körper, einschließlich Hals und Kopf aufgefangen werden kann.

    Dann wäre auch ein Abbremsen mit 6m/s in 46s machbar - auf gut fünfeinhalb Kilometern.


    Für 190km nach Kassel wären das dann 124 Sekunden Beschleunigen und Bremsen auf ziemlich genau 15km Strecke und dazwischen 632 Sekunden mit Reisegeschwindigkeit. Insgesamt 12 Minuten 36 Sekunden.


    Entsprechend ergibt sich, dass jeder Zwischenhalt - z.B. nach Berlin - die Reisezeit neben der Aufenthaltszeit im Bahnhof um 70 Sekunden für's Anhalten und wieder Beschleunigen im Vergleich zum Durchfahren verlängert. Mit Halt in Fulda, Erfurt und am Flughafen Halle/Leipzig, auf 500km Strecke, käme man also auf 1805 Sekunden Fahrzeit und 4 x 70 Sekunden Beschleunigungs/Bremsphase. 2085 Sekunden sind 34m25s zuzüglich der Dauer des Aufenthalts an den Zwischenstationen .

    ^Wobei die Reduzierung derGeschwindigkeit ja nicht wirklich hilft. Die gefährliche Zeit (Bahn kommt von links und/oder rechts) wird am Übergang durch die niedrigere Geschwindigkeit ja verlängert, während die ungefährliche Zeit (Bahn entfernt sich vom Übergang oder keine Bahn in Reichweite) sich verkürzt.


    Und auch mit 12,5m/s hat der Fahrer keine Chance zu halten, wenn ihm der ohrenverstöpselte Smombie oder die eilige 92Jährige auf dem Weg zur Reiseimpfung innerhalb seines Anhaltewegs vor die Bahn latscht.


    Das Problem ist nicht die Geschwindigkeit der Bahn sondern die Aufmerksamkeit der Fußgänger.


    BTW: Gilt eigentlich an der Eschersheimer noch, dass der jüngste überfahrene Fußgänger über 18 Jahre war?

    Das Verfahren, mit dem ÖPNV zu Ikea zu fahren und so auch wieder nach Hause zu kommen, ohne sich mit Möbeln abzuschleppen, weil es dafür Möbeltaxis gibt, die das Zeug am Ausgang entgegennehmen und es innerhalb der nächsten zwei Stunden, aber nicht früher als man ihnen aufträgt, liefern, ist auch hier in Köln gängig. Stadtbahnlinie 5 hat eine Haltestelle 300m vom Ikea entfernt.


    Die Annahme, dass, wer dort einkauft, ausschließlich per Auto kommt, ist schlicht falsch. Das kommt in erster Linie darauf an, wie gut die ÖPNV-Anbindung ist und wie hoch der Anteil der städtischen Bewohner ist, die schon kapiert haben, dass sie als Citybewohner kein Auto mehr brauchen. Zunehmend sind es auch Leute, die nie einen Führerschein hatten, so dass ihnen der Miettransporterverleih (andere Alternative) nichts hilft.

    Wobei eine Inflation wie in den 1970ern bis in die 1990er von rund 7% dem Schuldenmacher auch zuarbeitet. Da halbieren sich die Schulden alle 7 Jahre. Das ist besser als Nullzins und fast Null Inflation - da muss man nämlich tatsächlich fast alles zurückzahlen.

    Da das Andreaskreuz dem Schienenverkehr Vorfahrt gibt, mna sich also als Autofahrer vergewissern muss, dass da kein Zug kommt, kann das in unübersichtlichen Situationen schon mal die Bedeutung eines Stopschilds haben.


    Blöde Frage: Gibt es irgendeine Regel, die sagt, wie viel Sichtfeld der Autofahrer auf die Strecke haben muss, um eben dieses "sich vergewissern" zuverlässig zu erlauben? Es wird nicht jeder Fahrer wissen, was ein Pfiff einer sich nähernden Bahn zu bedeuten hat, wenn er sie nicht sieht.

    Ost-West-Express : Dein Vorschlag mit dem Weg über das Mainkai berücksichtigt die Pläne der Stadt, diese Strecke für den Autoverkehr zu schließen, in welcher Weise?

    Müssen wir schon wieder holländische Busschleusen einbauen?

    Da würd' ich schon eher mit der Bahnunterführung Danziger-Platz/Ferdinand-Happ-Straße Gas geben, so dass man den Bus über Ostbahnhof/Sonnemannstraße (an der Straßenbahnhaltestelle), dann zum Ostbahnhof (U6, Nordmainische S-Bahn) und dann über die Ferdinand-Happ-Straße führen kann. Es sind ja noch knapp 5 Jahre Zeit.


    Vielleicht findet sich ja auch noch ein Platz für eine Haltestelle im Bereich Mayfahrthstraße/Honsellstraße.

    So ein Umbau der Station dauert auch mindestens fünf Jahre, vermutlich eher zehn - und wenn man nicht einen neuen Bahnübergang in der Verlängerung des Strahlenberger Wegs, wo er auf die Bahn trifft und einen weiteren Weg von 110m Länge vom jetzigen Ende des (ebenfalls auszubauenden) Strahlenberger Wegs bis zum heutigen Notausgang der S-Bahn-Station (50.1012988,8.7035971) zwischen den Kleingärten(!) hindurch baut, bringt das nicht viel.


    Ein neuer Fußweg (von wieder 110m) durch die Baumgruppe am Ende des Länderwegs zum Strahlenberger Weg (wenn er nicht schon existiert) ergibt von der heutigen Sportplatzeinfahrt über die bestehende Brücke zum heutigen Eingang der Station Mühlberg etwa die gleiche Distanz wie ein neuer Weg vom heutigen Notausgang der Station Mühlberg über die noch zu bauende Verbindung zum und über den Strahlenberger Weg, durch/über einen neuen Bahnüberweg direkt auf den heutigen Tennisplatz - also etwa die Mitte des Schulgeländes.


    Beides ca. 600m, gegenüber dem heutigen Weg von etwa 680m, wenn man nicht den auf OSM erkennbaren Weg an der Fa. Neles entlang nimmt - und natürlich kommt beim Bestandsweg noch ein Weg von ~200m zur Mitte des Schulgeländes (Höhe Tennisplatz) hinzu.


    Wenn ich mir die Lage der Fußgängerbrücke genau ansehe, fürchte ich allerdings, dass sie der Verlegung der Gerbermühlstraße im Weg ist.

    ^ ^ Da ist noch nicht mal das Fliesenmaterial allein schuld sondern hauptsächlich die Verlegung. Wenn der Boden unter der Fliese nicht eben war (z.B. vom Abstemmen der alten Fliesen) und sich unter der Fliese ein Hohlraum befindet, dann kann die Fliese dort bei Belastung eben brechen. ich habe so eine Stelle im Küchenboden, da hört man, dass darunter hohl ist. So robust Hartsteinzeugfliesen sind: Wenn da etwas schweres, hartes drauf fällt, ist die Fliese durch.

    Das ist wieder das Henne-Ei-Problem des ÖPNV.

    Ohne eine schnelle Verbindung mit "relevanter" Taktfolge, also 30 Minuten oder besser verlässt sich doch niemand (der eine Alternative hat) darauf, dass er mit Bus und Bahn noch am gleichen Tag wieder nach Hause kommt.

    Also fährt der ganze tangentiale Verkehr im eigenen Auto und die paar Streckenfragmente bleiben weitgehend ungenutzt (Rentner, Autolose, Führerscheinlose, Schüler).


    Wenn dort ein vernüftigen Angebot entsteht, wird binnen ein, zwei Jahren, die Leute müssen halt alle mal das Auto in der Werkstatt gehabt und die Strecke ausprobiert haben, auch die Nutzung hochfahren.