Beiträge von Dorfbewohner

    Update: Aus Zeitgründen hatte ich mich doch nicht beschwert. Es dauerte auch nicht lange, bis die Fahrer, die regelmäßig auf der Linie 58 eingesetzt werden, wieder allesamt arbeitsfähig sind, sodass der Busverkehr inzwischen wieder reibungslos und zuverlässig funktioniert. :)

    Ich finde die Fahrer allesamt freundlich und habe bis dato keine negativen Erfahrungen gemacht, du etwa?

    Da gibts bei Jungermann auch ein paar, bei denen man lieber nicht mitfährt.

    Über gewisse Fahrer von Jungermann kann ich ein Lied singen. Heute um 17:04 ist die Linie BA3 eine Minute zu früh am Bahnhof Babenhausen abgefahren. Oft wird auch die Haltestelle "Jürgen-Schumann-Schule" einfach ausgelassen, obwohl Leute sich an der Haltestelle befinden. Letztens hat der Fahrer nach Auslösen des Haltewunsches gefragt, ob er unbedingt an der Schule halten muss (was fahrplanmäßig vorgesehen ist) oder ob er auch an der Hauptstraße halten kann. Das sind keine Einzelfälle. Die Schule wird sehr oft nicht angefahren, weshalb ich und andere Leute schon oft die Bahn verpasst haben. Es spielt auch keine Rolle, wie hoch das Fahrgastaufkommen an der Haltestelle ist - diese Leistung ist ausgeschrieben und dafür wird Jungermann auch bezahlt. Aber das ist nicht erbrachte Leistung. Die Fahrer schauen nicht mal, ob an der Haltestelle jemand steht, die fahren einfach stur weiter.


    Mit der Firma Jungermann haben ich und eine Freundin auch schon Kontakt aufgenommen und die Situation mit Uhrzeit geschildert. Der Mann am Telefon teilte mit, er spreche den Fahrer daraufhin an. Geändert hat sich an der Situation bislang nichts. Ich werde mich hierüber auch noch beim RMV und der DADINA beschweren.

    Hallo zusammen!


    Seit letztem Monat hat Stroh sehr mit Ausfällen auf der Linie 58 zu kämpfen. Grund hierfür sind Krankheiten des Personals, aber auch eine chronische Unterbesetzung (die aber sicher nicht gewollt ist). Lange Zeit war die Linie 58 sehr zuverlässig, aber seit ca. einem Monat häufen sich die Ausfälle in einem Maße, das für Pendler äußerst ärgerlich ist. Alleine im vergangenen Monat ist der Bus mehrere Wochen ausgefallen. Auf einer Fahrt habe ich es erlebt, dass sie nur einen Fahrer zusammentrommeln konnten, der eigentlich gar keinen Bus-Führerschein besitzt und daher mit einem VW-Bus gefahren ist. Leider genügte die Anzahl von nur 8 Sitzplätzen auf einer abendlichen Fahrt nicht, weshalb ca. 3 Fahrgäste an der Haltestelle zurückbleiben mussten. Letzte Woche ist der Bus wieder fahrplanmäßig gefahren, doch heute ging es mit den Ausfällen wieder los.


    Für Großenhausen und Waldrode ist die Situation besonders dramatisch, denn außerhalb der Schulverkehre der Linie 63 sind diese Orte nahezu komplett abgeschnitten vom ÖPNV. Der einzige Umlauf der Linie 58 fällt über Wochen hinweg ersatzlos aus (wenn auch nur nachmittags bis abends). Wer nach der Arbeit auf den Bus angewiesen ist und kein Fahrrad oder Pferd dabei hat, dem bleibt nur ein einstündiger Fußmarsch. Auf Nachfrage bei dem Personal des RVMK (Linie 63) ergab sich fahrplanbedingt nicht die Möglichkeit, die Fahrt bis nach Großenhausen um einen Ort zu verlängern.


    Ich habe mich bereits beim RMV über diese Situation telefonisch beschwert, doch außer der Verweis auf das Online-Formular wurde mir - trotz Bedauern seitens des RMV - in keiner Weise geholfen. Auch auf Nachfragen, ob die Linie 58 aktuell fährt oder ob Ausfälle vorliegen, konnte mir nicht die Richtige Antwort gegeben werden. Laut RMV würde der Bus pünktlich fahren; es würden keine Informationen über Ausfälle an diesem Tage vorliegen. Leider war dem nicht so. Der Bus war wieder einmal ausgefallen. Ich verstehe nicht, wie es dazu kommen kann. Teilt das zuständige Verkehrsunternehmen (Stroh) dem RMV nicht mit, dass es seine Dienstleistung nicht erfüllen kann? Schließlich werden die dafür bezahlt, dass sie fahren.


    Da die derzeitige Situation wirklich keine Ausnahme, sondern fast schon Routine ist, werde ich die Situation morgen umfassend schriftlich dem RMV, der Kreisverkehrsgesellschaft und der Gemeinde Liniengericht schildern. Ich habe Verständnis dafür, dass es zu Personalengpässen und einzelnen Ausfällen kommen kann. Dass der Bus aber nicht nur auf einzelnen Fahrten, sondern sogar über Tage und Wochen hinweg ausfällt und gar kein Verlass mehr auf den hiesigen Busverkehr ist, das darf nicht sein. Ausfälle sollten besser kommuniziert werden und es muss eine Lösung für längerfristige Ausfälle gefunden werden, z. B. dass die Linie 63 nach Erreichen ihrer Endhaltestelle die ausfallenden Haltestelle der Linie 58 übernimmt (was natürlich einen zweiten Umlauf erfordern würde).


    Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie sieht es bei Euch mit der Zuverlässigkeit aus (insbesondere bei Stroh)? Andere Busbetriebe scheinen weniger Probleme mit Personalengpässen zu haben.


    LG

    Ich weiß ja nicht, wie eng es auf der Parkhaus-Seite zum Bahnhof ist, aber vielleicht könnte man wenigstens Gleis 3 mit einem zweiten Bahnsteig, der auf 96 cm liegt, errichten. Gleis 3 hätte dann einen Bahnsteig links für Regios und rechts einen für S-Bahnen.


    Sollte auch hierfür der Platz nicht ausreichen, wäre mein Vorschlag: Beide Regio-Bahnsteige auf 96 cm zu erhöhen und dort nur noch S-Bahnen halten zu lassen. Die vergleichsweise wenigen Regios könnten dann oben am Fernbahnhof halten (eine Umbenennung der Bahnhöfe wäre hierbei sinnvoll). Ich denke, der Fernbahnhof sollte die Regionalzüge problemlos verkraften können.

    Also meinen Erkenntnissen nach reagiert die DB da schon recht zügig. In Hanau, Bahnsteig zu Gleis 104 + 106, war der neue Fahrstuhl nach einigen Monaten Betrieb mal ausgefallen, aber es dauerte keine Woche, bis ich ihn wieder nutzen konnte. Auch in Babenhausen machen die Fahrstühle einen hinnehmbaren und funktionalen Eindruck. Ich fahre seit 1 1/2 Jahren täglich über Babenhausen und kann mich nicht daran erinnern, dass in dieser Zeit auch nur ein Mal ein Fahrstuhl defekt war. Mag sein, dass da was war, aber falls ja, war das schnell repariert. Auch in Darmstadt Hbf. funktionieren die Fahrstühle sehr zuverlässig.


    Letzte Woche war ich in Köln und war doch extrem schockiert über den Zustand der Fahrstühle in den KVB-Stationen. Die haben zwar allesamt funktioniert, hatten aber mehr Eigenschaften von "Stuhl" statt von "Fahr", sodass man z. T. freiwillig seine FFP2-Maske im Fahrstuhl getragen hat. Es gab wirklich kaum einen Fahrstuhl, der nicht nach Stuhl oder Urin geduftet hat.

    Regional-Gelenk-Bus mit 3 Fahrgästen abfährt

    Neben den überfüllten Stadtbussen, die unmittelbar nach der Linie 3 gefahren sind, war auch die Linie 671 gut besetzt. Ich werde mal die Tage beobachten, wie es sich mit den Fahrgastzahlen anderer Regionalbusse verhält. Um die Zeit genau zu nennen: Es war um 07:30. Meinen Beobachtungen zufolge fahren die Straßenbahnen meist auch ohne Beiwagen zum Hbf. Vor dem Fahrplanwechsel war die Linie 5 i. d. R. mit Beiwagen unterwegs.


    Fahrgastzahlen noch nicht auf Vor-Corona-Zeiten sind und 2) die Bahnen früher zu Stoßzeiten auch voll waren

    Das erklärt trotzdem nicht das Problem mit den überlasteten Straßenbahnen. Im Gegenteil: Wenn sie jetzt schon völlig überfüllt sind, wie soll es denn sein, wenn die Fahrgastzahlen so hoch sind wie vor Corona? Das Virus und die Fahrgastzahlen haben sich binnen einer Woche nicht verändert. Ich finde, hier muss sich schleunigst etwas ändern, denn es ist nicht nur eine Straßenbahn so voll, sondern alle um diese Zeit in Richtung Innenstadt. Dass das letzte Woche nicht annähernd der Fall war, zeigt mir, dass dieser Fahrplan nicht das erzielt, was er tun soll: "Mehr Taktgefühl" geben (Zitat der HEAG Mobilo).

    Es ist aber in Darmstadt üblich anzugeben wenn etwas über den Hbf fährt. Bei dem Buchstabensalat mit den Linienbezeichnungen ist das für den Gelegenheitsfahrgast der einfach nur zum Hbf will Gold wert.

    Man könnte auch alternativ mehrere Zwischenstationen auflisten.


    Straßenbahnstrecken in Summe ausgedünnt

    Das kann ich definitiv bestätigen. Der Fahrplan sollte umgehend überarbeitet werden, denn heute Morgen gegen 8 Uhr war reinstes Chaos am Hauptbahnhof. Es fahren viel zu wenige Straßenbahnen in die Innenstadt. Ich hatte die Linie 2 gerade verpasst, da dauerte es noch knappe 10 min., bis die nächste Straßenbahn vom Einstieg an der Bahnhofsseite Richtung Lui gefahren wäre. Auch die Linien H oder K wären erst in mind. 6 - 8 Min. gefahren, obwohl bereits zu diesem Zeitpunkt die Bus- und Straßenbahnhaltepositionen voller Menschen waren. Einzig die Linie 3 war in greifbarer Nähe, doch diese war völlig überfüllt. Ich konnte mich gerade noch in den Gang reinkuscheln; an der Kasinostraße mussten Fahrgäste sogar auf die nachfolgenden Fahrzeuge ausweichen, weil die Leute bis zu den Türen gequetscht waren. Angenehm war das nicht.

    was eher selten bei der S-Bahn der Fall sein dürfte,

    Heißt auch nicht, dass es ausgeschlossen ist, sondern nicht so häufig vorkommt im Vergleich zu den Staus im Stammstrecken-Tunnel. Wie oft welcher Fall eintritt, ist in dem Sinne auch irrelevant. Es ist einfach nur so, dass die neue Ansage eine andere Bedeutung hat als die neue. Ich finde es deswegen sinnvoll, beide Varianten in den Fahrzeugen zur Verfügung zu haben, sodass man dann das zutreffende auswählen kann. Im Endeffekt heißt es natürlich nichts anderes, als dass sich die Weiterfahrt verzögert, aber eben mit dem Unterschied, dass ich bei der neuen Ansage als Fahrgast gespannt aus dem Fenster schaue und eine Vorbeifahrt eines anderen Zuges erwarte.

    früher:"Der vor uns befindliche Streckenabschnitt ist noch durch einen anderen Zug belegt."

    jetzt:"Wegen Vorfahrt eines anderen Zuges (...)"

    Das sind aber eigentlich zwei verschiedene Sachen. Vorfahrt heißt, der Zug könnte losfahren, bleibt jedoch stehen, um einen anderen Zug passieren zu lassen. Belegter Streckenabschnitt bedeutet, der Zug kann nicht fahren, weil die Strecke nicht frei ist. Wenn man die alte Ansage rausgenommen hat, kann man von einer Verschlimmbesserung reden. Denn den ersten Satz sollte man immer dann benutzen, wenn der vorausliegende Streckenabschnitt belegt ist, während man den zweiten Satz benutzen sollte, wenn die Strecke zwar frei ist, aber ein anderer Zug vorrang hat (was eher selten bei der S-Bahn der Fall sein dürfte, da diese gesonderte Trassen hat - vielleicht eher am Hauptbahnhof tief, wenn ein Zug schon abgefertigt ist und noch auf die Abfahrt des gegenüberliegenden Zuges wartet).

    Es bräuchte ja keine zwei Rampen im/am Fahrzeug; statt dessen könnte man für tiefergelegte Stationen eine Rampe am Bahnsteig bauen. Bei der Metro Barcelona hat man sich auch ein ganz einfaches Konzept entwickelt: Jeder Bahnsteig, der zu tief ist, erhielt vorne eine Rampe. Da diese an allen Stationen an der gleichen Stelle platziert ist, kann ein Rollstuhlfahrer sicher sein, dass er an seiner Zielstation auch an der gleichen Tür wieder problemlos herauskommt. Bei unserem Regionalverkehr gibt es natürlich unterschiedliche Haltepunkte, die je nach Zuglänge und Bahnhof variieren. Man könnte aber bspw. festlegen, dass - sobald sich ein Rollstuhlfahrer an Bord befindet - der Zug immer am Bahnsteigende hält, sodass sich die vordere Tür in jedem Fall an einer Rampe befindet.

    Ist es nicht möglich die Fahrzeuge so zu konstruieren/bestellen, dass es zwei verschiedene Einstiegshöhen vorhanden sind? Beispielsweise ist die jeweils erste (beiden) Tür am Führerstand für 76cm barrierefrei und alle anderen für 60cm.

    Was nützt das, wenn man in Frankfurt Hbf. mit einem Rollstuhl in den ersten Wagen barrierefrei rein kommt, man aber in Fulda einen beträchtlichen Abstand nach unten hat? Der Einstieg passt sich ja nicht dem Bahnsteig an. Da bräuchte man dann zumindest einen Zugbegleiter, den man über die Knöpfe rufen kann, sodass dieser am Zielbahnhof eine Rampe ausklappt.


    Wäre aber auf jeden Fall eine bessere Lösung, als nur eine Einstiegshöhe, die auf Dauer nicht mit Barrierefreiheit verbunden sein wird. Weil so, wie es derzeit geplant ist, kommt man nicht mal am Startbahnhof barrierefrei in irgend einen Wagen hinein. Das kostet dann wieder wertvolle Zeit, weil das Zugpersonal zunächst erfassen muss, dass da ein Rollstuhlfahrer rein will. Dann muss ein Zugbegleiter zum Wagen marschieren und eine Rampe ausklappen.

    Heute habe ich weitere neue Triebwagen gesichtet und habe sogar das Vergnügen gehabt, mit einem mitzufahren. Die Lautstärke der Tür-öffnungs-Töne ist jedenfalls nicht lauter als die bisherigen bzw. der Schließ-Warnton.


    Zu meinem großen Bedauern musste ich feststellen, dass der Drache und der Schriftzug "Odenwald-Bahn" nicht auf jedem Zug oder zumindest nicht auf jeder Seite angebracht ist. Ich würde mal annehmen, dass man das schon auf beiden Seiten gleich gemacht hat, was bedeuten würde, dass mindestens ein Triebwagen leider keinen Drachen hat.


    Die neuen Triebwagen verfügen über modernisierte Sitze mit Kunstleder-Kopfstützen und Mittelarmlehnen, was auch mal höchste Zeit wurde. Außerdem sind die Tische an den Vierersitzgruppen etwas größer. Zudem gibt es neue Informationsmonitore.

    Heute habe ich eine interessante Entdeckung gemacht:


    Die neuen Coradia Lint-Triebwagen haben ein entscheidendes Erkennungsmerkmal der Odenwaldbahn zurück erhalten - den Drachen! :)


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    Außerdem ist mir aufgefallen, dass die neuen Triebwagen einen anderen Tür-öffnungs-Ton haben, der den Coradia Continental-Triebwagen der HLB ähnelt, aber etwas abgewandelt ist. Ob der nun besser ist... Nun, er ist auf jeden Fall nicht zu überhören.

    Die ollen Einzeiler sollen bleiben? Schade. Vor einigen Jahren hatte ich mal gehört, die Einzeiler sollen durch größere LED-Anzeigen getauscht werden, die mehrere Abfahrten dauerhaft anzeigen und unten einen Lauftext haben (wie man es auch von städtischen Abfahrtstafeln kennt).


    Liegen hierüber genauere Informationen vor?


    Ich würde diesbezüglich gerne auch mal DB Netz und den RMV anschreiben, weil ich diese Steinzeit-Dinger nicht für Zeitgemäß halte - insbesondere, weil darauf zu viele Informationen auf zu wenig Platz verpackt sind.


    Beispiel aus Gelnhausen:

    Auf der Kinzigtalbahn haben manche Zuggarnituren auffällig oft keine funktionierende Zugbeschilderung (heute habe ich sogar einen Vectron komplett ohne Zugbeschilderung gesehen, was für die Vectrons untypisch ist). In der HVZ fahren oft verschiedene Zuggattungen (RE- + RB-Leistungen) in relativ kurzen Abtänden. Verzögert sich die Abfahrt eines Zuges oder gar mehrerer, führt dies schnell mal zu Verwirrung, denn wenn man auf den letzten Drücker von der Unterführung hochkommt und nicht auf dem Schirm hat, ob nun der Express schon durch ist oder nicht, dann steht man in der Eile erst mal da und schaut sich die Anzeigetafel an und wartet, bis der ganze Kram mit dem Corona-Zeugs und die Abfahrten anderer Züge aufgelistet werden, bis dann mal der Zug aufgeführt wird, dessen Information man die ganze Zeit sucht. Und so verstreicht wertvolle Zeit, in der ich wissen muss, was denn da gerade für ein Zug eingefahren ist, der in wenigen Sekunden wegfährt - möglicherweise muss man auch noch das Gleis wechseln.


    Wenn ich direkt auf den ersten Blick eine Gleisänderung oder eine Verspätung sehe, ohne lange warten zu müssen, spart das Zeit, die manchmal entscheidend ist. Der RMV hat schon einen guten Beitrag geleistet, indem sämtliche Fahrscheinautomaten des RMV mit Abfahrtsanzeigen ausgestattet sind. Diese Automaten sind aber leider nicht an jeder Station direkt vor der Treppe bzw. dem Bahnsteigszugang.


    Hier würde ich mir eine deutliche Verbesserung bzw. eine bessere Übersichtlichkeit wünschen. Zudem sollten solche Anzeigetafeln überall dort verbaut sein, wo sich auch ein Bahnsteigszugang befindet - nicht so, wie in Langenselbold, dass nur jene Fahrgäste an Fahrgastinformationen gelangen, die den Treppenzugang Richtung Frankfurt wählen. Geht man die andere Treppe hoch und schaut sich um, ist - abgesehen von einer maroden Wand von der Unterführung - nichts zu sehen.


    Und ein letzter Punkt wäre mir wichtig: Die Ansagen, die diese kleinen Dinger von sich geben, sollten auch nicht nur in unmittelbarer Nähe, sondern auf dem gesamten Bahnsteig über Lautsprecher bekannt gegeben werden, damit auch die Fahrgäste, die auf einem vollen Bahnsteig weiter nach vorne laufen, etwas mitbekommen. Die meisten Bahnhöfe, die keine automatischen Ansagen haben, bekommen zwar meist auch manuelle Ansagen, aber leider nicht überall - so auch auf der Odenwaldbahn. Da fragt man sich, warum modernisierte Bahnhöfe wie Seligenstadt moderne Lautsprecher-Einrichtungen verfügen, die einzigen Ansagen jedoch nur aus dem Lautsprecher direkt aus dem DFI kommen?

    Ich habe mal eine Frage, die eigentlich nicht direkt hier her passt, die aber meiner Ansicht nach keinem neuen Thema bedarf:

    Besitzt der RVMK eigentlich noch die beiden Göppel-Busse? Das war mal Wagennummer 512 und ich glaube 516. Ich habe schon einige Jahre keinen mehr hier in Gelnhausen und Linsengericht gesehen, obwohl hier sonst immer mal einer unterwegs war. Die haben mir gut gefallen, mindestens einer der beiden (512) hatte diese Einer-von-Hier-Werbung und vom Innenraum fand ich die auch ganz schön. Oder hat man die - genau wie die letzten Citaros und die älteren MAN-Fahrzeuge - verkauft, als die KVG die Klimaanlagen vorgeschrieben hat?

    Die Paar Stationen zwischen Fulda und Bebra hätte man auch easy profisorisch erhöhen können, wie es bereits in Maintal oder in Darmstadt-Kranichstein gemacht wurde. Kostet wenig und genügt, um einige Jahre bis zur Modernisierung zu Überbrücken. Bahnsteige zu erhöhen ist leicht, aber wenn die Bahnsteige einmal zu hoch sind, ist Feierabend. Dann wird die Barrierefreiheit erst wiederhergestellt, wenn neue Züge auf die Strecke kommen. Traurig. Da werden Milionen in die Modernisierung aller Bahnhöfe auf der Kinzigtalbahn investiert - und das z. T. mit Priorisierung, damit es schneller geht, und für Gehbehinderte kommt sodann die absurde Mitteilung, dass sie auch im nächsten Jahrzehnt nicht von diesen Maßnahmen profitieren können. Auch in den 30er Jahren werden Rollstuhlfahrer sowie Personen mit Rollatoren und Kinderwägen darauf angewiesen sein, dass Leute in der Nähe sind, die ihnen beim Einstieg behilflich sind.

    Frankfurt Hbf.

    Frankfurt Süd bedingt (Treppenlift)

    Hanau Hbf. bedingt (Treppenlift)

    'Selbold (Bahnsteig 1)

    Gelnhausen ab ca. 2025

    Haitz-Höchst

    Wächtersbach

    Bad Soden-Salmünster Gleis 1

    Fulda bin ich mir nicht sicher, wie es an Gleis 1 ist


    Ich weiß nicht, ob diese Treppenlifte für jedermann ohne Weiteres nutzbar sind, oder ob der nur von DB-Personal bedient werden darf. Jedenfalls habe ich noch nie so einen Treppenlift in Aktion gesehen. Im Zweifel gibt es aber sicher helfende Hände, die einem den Rollator mal eben die Treppen hoch oder runter tragen würden.