Beiträge von Dorfbewohner

    Mit Toilette an Bord (welche die 425er Züge ja nicht mehr haben werden) hätte man damit werben können, bei den vielen außerplanmäßigen Überholungen durch verspätete ICE im Notfall für alles gerüstet zu sein.

    Wenn die einmal funktionstauglich waren, war das ohnehin der Zufall aller Zufälle. Da ist es wahrscheinlicher, dasss

    • die Bahn pünktlich ist,
    • alle Türen funktionieren,
    • alle Klimaanlagen funktionieren,
    • alle Anzeigen am Bahnhof und im Zug funktionieren und
    • eine schwarze Katze von rechts über die Straße läuft.

    Dazu musst Du auch nicht an den Flughafen, sondern an einen anderen Bahnhof, an dem Züge zum Flughafen verkehren. Dann kannst Du bspw. hören: "Plättfoom onehandrid three: Nau ärreiving: S nein to Wiesbaden, Hauptbahnhof veia Fränkfort äirpoot, reggionalbahnhoff. Departschä: nein, thörty-too. Couchen: The train is ärriving!".


    Zum Beispiel hört man das oft am Frankfurter Hauptbahnhof (Gleis 103, wo die S-Bahnen S 8 + S 9 über den Flughafen Regionalbahnhof fahren).

    :D Schon peinlich, was die DB als "Übersetzung" vermarktet, was so auch keinen Sinn macht. Entweder sagt man "Regionalbahnhof" oder "Regional-Station". Noch schlimmer ist "Fränkfört on the Main, Förnbahnhof". Ich glaube, da hat sich schon so mancher Urlauber gewundert, was denn hier für Englisch-Zustände herrschen. Das ist keine Ansage; das ist "Herzinfarkt" auf bahnisch ausgesprochen.


    Heiko Grauel (der neue Ansagen-Sprecher) hat durchaus einige Wörter eingesprochen, die eigentlich unsinnig erscheinen, aber man brauchte die Aussprache dieser Wörter, um damit einzelne Laute entnehmen zu können. Ich nehme an, dass damit halbwegs hinnehmbare englische Ansagen kreiert werden können.


    Ich bin mal gespannt, wie Heiko dann die Ansagen für den Flughafen ausspricht. Er hat ja bereits der Bahn angeboten, auch hessische Aasache einzubabble, abbä des habbe se leider abgelehnt. Vielleicht sollte die DB lieber darauf zurückgreifen, damit wir endlich anständige Ansagen haben, die man auch wunderbar versteht.;)^^

    Gibt's schon weitere Bahnhöfe bei der S-Bahn mit dem neuen Update bei den Zugzielanzeigern und der neuen Ansagenstimme? Persönlich finde ich das neue Design nicht so gelungen, aber es ist doch zumindest auf der Stammstrecke geplant, die Anzeiger gegen das Modell in Gateway-Gardens auszutauschen. Bin auch mal gespannt, wie man es löst, wenn die neuen Ansagenstimme noch keine englischen Ansagen kann (habe ich irgendwo gelesen). Etwas unglücklich ist auch, dass für französische Ansagen offenbar sogar eine andere Stimme notwendig ist, bisher konnte das alles eine Stimme (klar, das ist nicht für die S-Bahn relevant).

    Das neue System zerlegt die Laute, die bei den Aufnahmen eingesprochen wurden und baut sie so um, dass sie auch englische Ansagen daraus erstellen können. Ob das so Sinn macht und sich das gut anhört, werden wir dann sehen, wenn es soweit ist. Aber ich wage es zu bezweifeln, dass sich eine Ansage auf diese Weise mindestens so gut anhört, wie wenn sie nochmals auf englisch eingesprochen würde. Ich befürchte, es kommt dann sowas raus, wie bei den trostlosen Ansagen der U-Bahn Frankfurt am Main.

    Bleibt zu hoffen, dass die Busverbindungen auch in der Umgebung Gelnhausen in Osthessen endlich mal verbessert werden. Überwiegender Stundentakt auf allen Linien und am Wochenende fast gar kein Verkehr ist nicht gerade einladend. Mit dem Gaul ist man hier besser angebunden. Für eine Kreisstadt ist das schon sehr armselig, gerade im 21. Jahrhundert.


    Besonders in Großenhausen ist das ein Problem, da es hier absolut nichts im Ort gibt, wo man einkaufen kann. Nicht einmal eine Bäckerei gibt es. Man müsste also zur nächsten Bäckerei 2 Orte, zur nächsten Einkaufsmöglichkeit mindestens 3 Orte mit dem Bus fahren, wenn man kein Auto hat. Für ältere oder umweltbewusste Personen oder solche, denen zzt. kein Auto zur Verfügung steht, ist das eine Katastrophe. Da bräuchte man für 5 Km hin und zurück zu fahren so lange, wie von Darmstadt nach Gelnhausen, also fast quer durch Hessen zu fahren. Das finde ich nicht akzeptabel.


    Aber kürzlich wurde beschlossen, regionale Flughäfen wie Kassel-Calden, auf denen - wenn es hochkommt - um die 3 Passagierflugzeuge täglich fliegen, sollen in Betrieb bleiben. Dabei wird erwartet, dass bis 2024 mehr als 326 Mio. € öffentiche Mittel dadurch verbrannt sein werden. Die Fluggastzahlen liegen weit hinter den Erwartungen; der Nutzen ist weniger als gering. Laut einem Gutachten vom August d. J. wird dieser Flughafen ausdrücklich als "Schließungskandidat" genannt, da dieser unter wirtschaftlichen und klimapolitischen Gesichtspunkten in keinem angemessenen Verhältnis mit Nutzen steht.


    Ich denke, man sollte sich die Frage stellen, wo denn das Geld besser investiert wäre. Auch manche Bahnhöfe befinden sich in desolatem Zustand. Und an denen werden manchmal mehr Fahrgäste mit nur einem Zug transportiert, als am Calden-Flughafen eine ganze Woche.

    Warum die sich die Arbeit machen, verstehe ich hier aber nicht ganz. Es ist doch lediglich die obere mit der unteren Zeile getauscht worden. Wobei ich es sinnvoller finde, wenn die Liniennummer über der Wagenposition angezeigt wird. Außerdem hätte man auch mal einen Leerschritt zwischen "Friedberg" und "(Hessen)" schalten können. Auch das Wort "Hessen" hätte man ausschreiben können, wenn dieses locker auf die Anzeige passt.


    Außerdem warte ich schon lange auf den Tag, an dem auch die Zwischenstationen endlich mal in fortlaufender Schrift angezeigt werden. Gerade auf der Stammstrecke oder an den Endbahnhöfen sind die Zwischenstationen so gequetscht, dass man den Mittestrich, der unterschiedliche Stationen abgrenzen soll, nicht mehr von dem unterscheiden kann, der zwei zusammengehörende Wörter verbinden soll. Somit könnten weitere wichtige Zwischenhalte gergänzt werden.


    Beispiel: Statt "Groß-Gerau - Darmstadt Hbf. - F-Süd" kann man folgendes beobachten: "Groß-Gerau-Darmstadt Hbf.-F-Süd", was so keinen Sinn macht und zu Verwirrung führen kann. Teilweise passt der gesamte Name der letzten Station manchmal nicht drauf, weshalb es an manchen Bahnhöfen einfach abgehackt ist.


    Die Zwischenstationen könnte man als Lauftext in der Geschwindigkeit angzeigen, wie es im Falle eines Verspätungshinweises oder des Hinweises zum Tragen einer Maske der Fall ist. Die Texte, auf denen genau das steht (also Maske tragen, Verspätung o. ä.), sollten meiner Ansicht nach im Gegenzug schneller geschaltet werden. Bei der Verspätung ist das nicht nötig, die könnte auch einfach zentriert stehen bleiben, aber bei langen Info-Texten dauert das schon ziemlich lange, bis das alles durchgelaufen ist.

    Die nichtvorhandene Deckenverkleidung kann man aber keinesfalls damit begründen, dass 14 + 4 Jahre nicht genügen - ob das bei laufendem Verkehr passiert oder nicht. Die Hauptwache wird ja auch nicht gesperrt, nur weil ein Paar neue Verkleidungen angebracht werden (was auch mal Zeit wird). Was da jetzt für besonders hochkomplexe Ansprüche bestehen, kann ich auch nicht nachvollziehen, denn wir reden hier nicht von aerodynamischen und ergonomischen Hochleistungs-Deckenmodulen die in die Geschichte deutscher Ingeneurskunst eingehen soll, sondern von einer ganz normalen Apparatur, die das innere Erscheinungsbild des Tiefbahnhofes aufwerten soll.

    So ging es mir gestern auch am Südbahnhof. Ich wartete auf meine S 3, als die Ansage kam: ,,Gleis 1: Einfahrt S 3 nach Darmstadt Hauptbahnhof über Langen. Vorsicht bei der Einfahrt!" Auch an der Zielanzeigetafel stand ,,Darmstadt Hbf". Als die S-Bahn dann einfuhr, stand an deren Matrix-Anzeige ,,Arheilgen".


    Ich dachte dann: ,,Äh. Aha. Ach was - ist die Zeit schon gekommen? Na so was, na ja, muss ich von dort eben die Straßenbahn nehmen." Als ich von Darmstadt Hauptbahnhof dann zurück nach Frankfurt gefahren bin, standen am S-Bahn-Steig vereinzelt Personen, die ebenfalls nicht über die Lage informiert waren. Sie standen da, warteten, schauten Löcher in die Luft. Als mein Zug einfuhr standen sie noch immer da, warteten und schauten Löcher in die Luft. Wenn sie nicht verdurstet sind, ging das wohl noch eine Weile so. Keine Ansage, keine Anzeige, nix. Ich dachte mir, man müsste es ja eigentlich in der zwischenzeit merken, dass da was im Busch liegt, wenn da nix an der Anzeige steht und nur ein Paar wenige Leute sich zu diesem Bahnsteig verirren - zumindest, wer die Strecke regelmäßig fährt. Doch man hätte zumindest an der Anzeige schildern können: ,,Bauarbeiten zwischen (...) - Bitte nutzen Sie den Schienenersatzverkehr am Bussteig (...)." Man hätte hier durchaus die ohnehin eingeschaltete Anzeigetafel für sinnvolle Zwecke nutzen können.

    Mir ist die Dosto-Garnitur auch schon mehrfach diese und letzte Woche auf dem Weg Richtung Darmstadt gegen 06:45 begegnet, einmal in Darmstadt Hbf. und einmal zwischen Langen und Frankfurt. Es stand auch RE 60 dran und ich war irritiert, da diese ollen Teile eigentlich längst nicht mehr auf dieser Strecke fahren. Fehlen der DB wegen Wartungsarbeiten an den Twindexx-Garnituren nun Züge?

    Die alten könnte man gut für andere Bahnhöfe gebrauchen, die nicht mal irgendwas haben, außer diese winzigen Billig-Grücken, wo man ewig warten muss, bis der ganze Kram an Infos durchgelaufen ist, um die Information zu erhalten, nach der man sucht.

    Ich hätte mir auch ein wenig mehr erhofft. Das einzig schöne sind die neuen Monitore. Genauso wenig mühe machte man sich für die Englische Stationsansage. Statt die Station auf Englisch durch die Frau, deren Namen ich nicht kenne, zu nennen, hat man einfach den deutschen Abschnitt von Ingo Ruff kopiert, ,,Exit to the left in the direction of travel" dran geklebt und gut war's.

    Ob man es glaubt oder nicht - leider gibt es schon bescheuerte Menschen, die auch den Gang in die Mitte der Gleise wagen - einer guckt, drei pinseln. Es ist unfassbar, dass man die eigene Gegend, in der man lebt, versüffen muss. Allemal wäre es aber nicht verkehrt, wenn Videoüberwachungen angebracht würden, die den Bereich der innenliegenden, transparenten Lärmschutzwände erfassen würde, bspw. mittels 360°-Kameras, die in der heutigen Zeit längst Einzug gefunden haben. Möglich wäre es damit, die Polizei einzuschalten, die sich stillschweigend auf den Weg macht, um keine Hunde zu wecken, die vor Ort bestenfalls die Täter ergreifen könnte. Bis die ihr Unwerk vollendet haben, ist definitiv genug Zeit, um zum Tatort zu gelangen.

    Was wird eigentlich mit dem Elsesser? Den habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Fährt der da noch? Oder weiß man, was mit deren Bussen passiert? Früher war der Elsesser immer den Streckenabschnitt Gelnhausen - Horbach gefahren, vor längerer Zeit konnte man ihn auch auf dem Abschnitt Gelnhausen - Somborn betrachten, da war bspw. mal nicht der altbekannte MAN, sondern ein Scania-Solobus im Einsatz.


    Nun beobachte ich lediglich die KVG auf dem Abschnitt Gelnhausen - Somborn und Nees fährt glaube ich den Abschnitt Gelnhausen - Schöllkrippen, wobei Nees auch den Abschnitt nach Horbach bedient hat. Mit dem Horbacher bin ich jetzt schon eine Weile nicht mehr gefahren, da ich aus Großenhausen komme und aus Vorlieb des Regionalverkehrs Main-Kinzig nach Möglichkeit die Linie 63 nutze - wenn ich denn mal hier Bus fahre.


    Würde mich mal interessieren, ob die denn nun eigentlich ihre festen Streckenabschnitte auf der Linie 30 fahren, oder ob da hin und wieder gewechselt wird, was bei dem Elsesser ja auch mitunter vorgekommen ist.

    Bis 2016/17 ungefähr war da noch der Schnellbus 59 Gelnhausen - Langenselbold Käthe-Kollwitz-Schule (ohne Zwischenstation), die aber mangels Fahrgäste eingestellt wurde. Ich war früher selbst immer damit gefahren, am Ende waren wir aber nur noch 5 - 8 Personen im Bus und mussten dann auf Alternativen umsteigen.


    Kaum zu glauben, da vorher sogar MAN-Anhänger-Züge durch die RVMK diese Leistung erbracht haben, aber die Nachfrage änderte sich eben mit der Zeit.


    Die Ausschreibung betrifft aber nur die besagten Verstärkerfahrten, oder? Der gute Elsesser bedient dann weiterhin den Grundtakt?