Beiträge von Dorfbewohner

    Aber gute! Bei der HSB sind auch die guten, alten Citaros der 1. Serie gut gepflegt. Ich bin immer gerne mit denen gefahren. Die Solaris sind auch gut, besonders die Sitze sind sehr angenehm und schön, aber die Klimaanlage ist dafür erheblich schlechter. Man nimmt kaum wahr, dass überhaupt eine solche vorhanden ist. Die funktioniert bei den Citaros erheblich besser (oder überhaupt).

    Aus Fahrgastsicht ist ein Zugausfall eine Verspätung bis zur nächsten Verbindung die fährt.

    Also Zugausfall bei 30-Minutentakt heißt, mindestens 30 Minuten aufs Verspätungskonto - wenn denn der nächste Zug pünktlich ist.

    Das sehe ich etwas anders. Es gibt Verbindungen, die keinen festen Takt haben oder Langläufer (bspw. der RE 50, der normal immer bis Fulda fährt, aber einzelne Verbindungen verkehren auch bis Bad Hersfeld). Zudem gibt es vereinzelt Verbindungen, die wg. der Streckenauslastung andere Routenführungen haben oder einzelne Stationen auslassen. Auch hier kann man die Verspätung nicht an der nächstmöglichen Verbindung auf dergleichen Linie festmachen. Außerdem gibt es eine Besonderehit, wenn die letzte Verbindung vor Betriebsschluss ausfällt. Es ist nicht das gleiche, wenn ein Zug ausfällt oder ob er verspätet ist.

    Mich würde die Pünktlichkeitsquote interessieren, wenn man auch Ausfälle und Züge mit 3-6 Minuten Verspätung einrechnet.

    Ausfälle kann man nicht berechnen. Was willst Du denn dann für einen Wert nehmen? 100 Jahre Verspätung? Wenn er nicht kommt, kann man auch keine Verspätung berechnen. Das muss dann in eine gesonderte Liste genommen werden.


    Die Berechnung ab 6 Minuten Verspätung finde ich aber sehr wohl absurd. Bei 5 Minuten Verspätung kann doch nicht von einer Pünktlichkeit die Rede sein. Ich finde, alles was mehr als 2 Minuten Verspätung hat, muss berechnet werden und am Bahnhof angesagt bzw. angezeigt werden. Beim Umsteigen ist es oft entscheidend, ob der Zug 2 Minuten verspätet ist oder 4 Minuten verspätet ist. Unter Umständen kommt bei einer Verspätung dieser Höhe eine andere Route infrage, aber wenn man nicht weiß, ob es nun 2 oder 6 Minuten sind, kann man auch nicht unbedingt wissen, welchen Zug man am besten nimmt. Die "Circa 5 Minuten" können viel heißen. Ich habe es schon erlebt, dass 11 Minuten nach der Abfahrtzeit immer noch 5 Minuten an der Anzeige standen. So etwas darf nicht passieren! Und diese 5er-Schritte finde ich viel zu ungenau. Das sollte minutengenau ausgeschildert werden. Ich muss dann oft ins Öffi auf meinem Handy schauen, um die genaue Abfahrtzeit zu sehen und zu entscheiden, ob es sich noch lohnen könnte, sich zu beeilen oder ob ich entweder eine andere Linie nutze oder die nächste Verbindung. Weil damit, was am Bahnhof angezeigt wird, kann ich nicht immer rechnen.

    Nach 2 weiteren Monaten: Gibt es auch mal einen Fortschritt? Als ich letztes Mal im Dezember an der Hauptwache vorbeigefahren bin, sah alles noch genau so aus, wie immer. Passiert da auch mal was? Ich habe das Gefühl, da ist nur ein Arbeiter da, der den ganzen Tag nur Zeitung liest. Da passiert ja gar nichts. Es geht doch lediglich um eine neue Verkleidung, nicht um einen kompletten Umbau der Station?! Was machen die denn so lange?

    Ich frage mich: Warum? Jedes Jahr die gleiche Leier. Ich finde den erhöhten Tarif völlig ungerechtfertigt. Bald ist man schon mit der Taxe günstiger. Bei mir im Dorf fährt schon nahezu kein Mensch, der nicht Schüler ist, mehr mit dem Bus. Der fährt den ganzen Tag über nur warme Luft durch die Gegend, weil der Regeltarif bei inzwischen über 3 Euro liegt! Und das sind keine großen Strecken. Das meiste, was der bis zur Stadt fährt, sind Umwege, wo niemand aussteigen will. Da zahlt kaum jemand solch einen Betrag. Zumal man für die Rückfahrt Stunden einplanen muss, weil der 60-Min.-Takt absolut unattraktiv ist.


    Wie möchte der RMV denn neue Kunden anlocken (geschweige denn eine Verkehrswende erzielen), wenn man ständig noch mehr aufschlägt? Irgendwann ist der Dampfer auch mal abgefahren. In den Großstädten wie Frankfurt, wo es ohnehin etliche Nachtbusse, U-Bahnen usw. gibt, passiert immer mehr, aber auf dem Land, wo es fast nichts gibt, tut sich gleich null. Das Wunder des Jahrzentes ist es dann mal, wenn die Haltestellen aus den 70er Jahren modernisiert werden. Das war es dann aber wieder.

    Traurige Nachricht zum 2. Weihnachtstag:

    In einer S 2 zog ein 36-Jähriger am 1. Weihnachtstag an der Station Hofheim einen Revolver und bedrohte, beleidigte, erpresste und würgte mehrere Fahrgäste. Die S-Bahn war auf dem Weg Richtung Frankfurt. Bereits an der nächsten Station, in Kriftel, unterbrach der Zug seine Fahrt und der Täter, der aus Hofheim stammt und polizeibekannt ist, wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt (näheres unklar). Der Revolver wurde sichergestellt. Fahrgäste seien nicht ernsthaft verletzt worden.


    Quelle: Hessenschau > https://www.hessenschau.de/pan…waffneter-s-bahn-100.html

    Heute war ich in Frankfurt Hbf. verwirrt: Ich musste mich wieder einmal wegen meiner kurzen Umsteigezeit beeilen, um den RE 50 zu erwischen. Ich sah aus die Bahnhofsanzeige, las "Fulda" und nix wie hin. Im vorbeimarschieren sah ich dann die BR 146, die an meinen Zug gespannt war. Verwundert drehte ich mich noch mal um, um mich zu vergewissen, dass es auch wirklich der RE 50 um 13:26 war. Dann stieg ich ein und kam auch in Gelnhausen an.


    Meine Frage: Wie kommt es dazu, dass die 146 nun auf dem RE 50-Regelbetrieb verkehrt? Normal fährt die ausschließlich die Hessenexpress-Leistungen zur Minute 18. Heute morgen war noch eine 114 an meinem Zug. Ist das nun eine Ausnahme oder wird die 114 demnächst endgültig abgestellt?


    Aus internen Kreisen habe ich zudem vor einiger Zeit gehört, die 114 werde in den kommenden Jahren auf der Kinzigtalbahn ohnehin ausgedient haben, da sie aufgrund ihres Alters nur noch von wenigen Triebfahrzeugführern bedient werden kann. Auch von einer Neubeschaffung von Twindexx-Zügen sei die Rede gewesen, wo ich doch etwas überrascht war, da die hiesigen Garnituren nicht gerade aus der Steinzeit sind. Dennoch haben sie schon ein spürbares Beschleunigungsmalus und haben zudem eine 20 Km/h geringere Höchstgeschwindigkeit vergleichen mit dem Twindexx oder vergleichbaren Modellen, was auf der sehr stark ausgelasteten Kinzigtalbahn durchaus nicht unerheblich ist. Eine Modernisierung der Informationsanzeigen der Fahrzeuge wäre darüber hinaus auch notwenig, falls die bestehenden Garnituren doch länger verwendet werden sollen. Es kommt sehr häufig vor, dass sowohl die Innen- als auch die Außenaunzeigen und auch die Monitore für die nächsten Stationen nicht oder nur teilweise funktionieren. Manchmal fehlen an den Monitoren auch die Uhrzeiten, wann welche Station erreicht wird. Anscheinend gibt es massive Diskrepanzen mit den Matrix-Anzeigen und der veralteten Fahrzeugtechnik.


    Hat jemand Neuigkeiten zu diesem Thema?

    Wenn man aber dafür bei Wasserstoffzügen erheblich weniger Batterien benötigt, ist das sehr wohl eine bessere Umweltbilanz, insbesondere auf lange Sicht. Denn Akkus sind sehr aufwändig in der Herstellung, was sich auch erheblich auf die Klimabilanz auswirkt.


    Wenn ein Teil der Strecke elektrifiziert ist, machen möglicherweise Batteriezüge mehr Sinn, da man diese während der Fahrt aufladen kann und dann wieder die volle Kapazität hat, um den nichtelektrifizierten Teil der Strecke zu bewältigen. Das spart insbesondere auch Zeit; denn ein Wasserstoffzug muss zum Betanken seine Fahrt unterbrechen.


    Ich kenne die Strecke nicht, auf der der Zug eingesetzt werden soll, aber je nach dem, wie die elektrifizierung fortgeschritten ist, muss man dann abwägen, was sinnvoller ist.

    Ich bin dafür, den Zug als "auf unbestimmte Zeit verspätet" anzuzeigen, bis man eine genaue und realistische Verspätung vorausplanen kann. Oft habe ich es bereits erlebt, da stand dann da erst 10 Minuten später, dann waren's 20, ruck zuck 25 und dann fiel er aus. Was soll denn das?


    Das nützt einem auch nicht weiter, wenn man bspw. eine Person anrufen muss, um am Bahnhof abgeholt zu werden. Dann sagt man, wann man da sein wird und ständig muss man die Person, kurz bevor sie den Autoschlüssel rumdreht, nochmal anrufen, weil die Verspätung schon wieder zunimmt.

    Es interessiert einem normalen Fahrgast letzten Endes doch nicht, wie weit der Zug entfernt ist. Viel wichtiger ist ihm doch, wann denn der Zug abfährt. Man könnte die Abfahrtzeit ggf. mit einer Entfernung ergänzen, aber nur die Entfernung ist zu wenig. Außerdem müssten die Informationen auch ordentlich auf die Anzeigen passen. Bei den neuen Anzeigen in Gateway Gadde ist das vielleicht noch möglich, aber ob der Platz auch bei den alten Teilen reicht?

    Mit Toilette an Bord (welche die 425er Züge ja nicht mehr haben werden) hätte man damit werben können, bei den vielen außerplanmäßigen Überholungen durch verspätete ICE im Notfall für alles gerüstet zu sein.

    Wenn die einmal funktionstauglich waren, war das ohnehin der Zufall aller Zufälle. Da ist es wahrscheinlicher, dasss

    • die Bahn pünktlich ist,
    • alle Türen funktionieren,
    • alle Klimaanlagen funktionieren,
    • alle Anzeigen am Bahnhof und im Zug funktionieren und
    • eine schwarze Katze von rechts über die Straße läuft.

    Dazu musst Du auch nicht an den Flughafen, sondern an einen anderen Bahnhof, an dem Züge zum Flughafen verkehren. Dann kannst Du bspw. hören: "Plättfoom onehandrid three: Nau ärreiving: S nein to Wiesbaden, Hauptbahnhof veia Fränkfort äirpoot, reggionalbahnhoff. Departschä: nein, thörty-too. Couchen: The train is ärriving!".


    Zum Beispiel hört man das oft am Frankfurter Hauptbahnhof (Gleis 103, wo die S-Bahnen S 8 + S 9 über den Flughafen Regionalbahnhof fahren).

    :D Schon peinlich, was die DB als "Übersetzung" vermarktet, was so auch keinen Sinn macht. Entweder sagt man "Regionalbahnhof" oder "Regional-Station". Noch schlimmer ist "Fränkfört on the Main, Förnbahnhof". Ich glaube, da hat sich schon so mancher Urlauber gewundert, was denn hier für Englisch-Zustände herrschen. Das ist keine Ansage; das ist "Herzinfarkt" auf bahnisch ausgesprochen.


    Heiko Grauel (der neue Ansagen-Sprecher) hat durchaus einige Wörter eingesprochen, die eigentlich unsinnig erscheinen, aber man brauchte die Aussprache dieser Wörter, um damit einzelne Laute entnehmen zu können. Ich nehme an, dass damit halbwegs hinnehmbare englische Ansagen kreiert werden können.


    Ich bin mal gespannt, wie Heiko dann die Ansagen für den Flughafen ausspricht. Er hat ja bereits der Bahn angeboten, auch hessische Aasache einzubabble, abbä des habbe se leider abgelehnt. Vielleicht sollte die DB lieber darauf zurückgreifen, damit wir endlich anständige Ansagen haben, die man auch wunderbar versteht.;)^^