Beiträge von Dorfbewohner

    Hallo zusammen!


    Da es bei der VIAS in letzter Zeit diverse Unregelmäßigkeiten gibt, die teilweise auch chronisch zuzuordnen sind, möchte ich gerne darüber mal ein Thema eröffnen. Auch über weitere Dinge, die die Fahrt mit der VIAS zu einem Abenteuer machen, möchten wir hier diskutieren. Hier mein Beitrag zum Einstieg:


    Heute wurde ich wieder einmal schwer enttäuscht, was die Zuverlässigkeit der VIAS betrifft. Ich fuhr, wie so oft, mit der RB 86 von Hanau Hbf. nach Babenhausen, um dort zur RB 75 Richtung Darmstadt umzusteigen. Der Zug sollte um 06:34 abfahren. Um 06:32 kam dann der Zugführer mit einem Kaffee und einem Brötchen angedappt und steigt ein. "Ganz schön knapp", dachte ich mir noch. Abgefahren ist der Zug (obwohl die VIAS in Hanau keine Zugkreuzungen hat; folglich freie Fahrt haben müsste) erst um 06:36 - die ersten 2 Minuten waren schon auf dem Konto, ohne dass sich die Grücke auch nur einen Meter weit bewegt hat. Was der Zugführer in der Zwischenzeit gemacht hat, dazu kann sich jeder selbst seine Meinung machen.


    Als sich das Teil dann mal in Bewegung gesetzt hat, war ich hoch erfreut, welch außerordentlich große Kenntnisse der Zugführer hat, wie man eine Verspätung noch größer macht. Bei den Abfahrten aus sämtlichen Bahnhöfen hätte uns eine Schildkröte fast überholt. Hinzu kam, dass er den Zug derart früh abgebremst hatte, dass er in die Bahnhöfe geradezu hereingeschlichen kam. So langsam war ich selten mit der VIAS unterwegs. Das ging dann die ganze Fahrt so, bis ich dann vor Babenhausen feststellen musste, dass mein Anschluss wieder einmal nicht gewährt wird, was mir einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet.


    In Babenhausen ist planmäßige Ankunft um 06:55, heute 06:59. Die Abfahrt der HLB ist jedoch um 06:58. Komischerweise fahren alle nachfolgenden HLB-Züge Richtung Wiesbaden immer zur vollen Stunde ab. Nur die Verbindungen von Betriebsbeginn bis zur Stunde 7 fahren immer etwas früher ab. Zu allem Übel ist die VIAS-Verbindung jedoch die langsamste, denn es ist nicht nur die RB 86 (statt des schnelleren RE 85), sondern auch noch jene, die in Mainhausen/Zellhausen hält. Ratet mal, wie viele Menschen hier heute den Zug bestiegen bzw. verlassen haben; ganz genau - kein einziger! Dies bringt einen entscheidenden Fahrzeitverlust, ausgerechnet bei der Verbindung, bei der die Umsteigezeit besonders knapp ist.


    Leider beschleunigen die Dieseltriebwagen auch weit weniger stark als Elektrotriebwagen. Als wäre das noch nicht genug, bremst die VIAS vor der Einfahrt in Babenhausen stark ab, obwohl die Gleisüberwerfung einen großen Radius hat und sogar geneigt ist. Normal könnte man da auch viel schneller fahren, oder ist das Ding etwa einsturzgefährdet?


    Leider wartet die HLB nie, obwohl viele Leute eben diesen Anschluss erreichen möchten. Oft sind es nur wenige Sekunden, die entscheidend sind. Es würde schon reichen, wenn die HLB - wie bei allen nachfolgenden Verbindungen auch - zur vollen Stunde abfahren würde. Bis zur Stunde 7 sind die Abfahrten der HLB zu jeder Stunde anders, was sehr merkwürdig ist. Mal fährt sie zur Minute 55 ab, mal zur Minute 56 und mal zur Minute 58.

    Das macht in meinen Augen keinen Sinn, da das schließlich ein wichtiger Umsteigepunkt zwischen den Linien 75 und 85 bzw. 86 ist.


    Mich macht dieser Zustand sehr wütend, dass das jedes Mal so ein Lottospiel ist mit dem Anschluss ist. Da dies ein Dauerzustand ist, habe ich den RMV heute über diese Problematik informiert. Es gibt viele weitere Fahrgäste, denen es genauso geht wie mir und die sich auch - akustisch wahrnehmbar - sehr darüber aufregen. Gestern war es das gleiche Spiel, nur ohne Brötchen und Kaffee. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, sobald ich etwas vom RMV höre.

    da mich interessiert ob und wie es um einen Ausbau der Odenwaldbahn, Streckenertüchtigung, Elektrifizierung oder was auch immer bestellt ist.

    Ok, ich verstehe. Das ist doch ein Bisschen was anderes. Um dem entgegenzuwirken und da die VIAS insichtlich der Verspätung ein Unikat ist, werde ich jetzt ein eigens für solche Fälle bestimmtes Thema eröffnen.

    Berichtigung: Die Ankunft der VIAS ist in Babenhausen lt. Plan um 06:55, es sind also 3 Min. Umsteigezeit vorgesehen. Diese Verbindung wird auch seitens des RMV angezeigt. Es sollte also eigentlich einzuhalten sein.


    Sobald ich vom RMV höre, werde ich es Euch wissen lassen.

    Ja, etwas größer dürften die Zwischenstationen sicher angezeigt werden. Ich wäre aber dafür, die Zwischenstationen in größerer Schrift, dafür aber in Laufschrift anzuzeigen. Dann muss man auch keine Stationen auslassen und auch die Omi, die wissen möchte, ob die Bimmelbahn auch in Mauswinkel hält, muss nicht nachfragen.

    Heute wurde ich wieder einmal schwer enttäuscht, was die Zuverlässigkeit der VIAS betrifft. Ich fuhr, wie so oft, mit der RB 86 von Hanau Hbf. nach Babenhausen, um dort zur RB 75 Richtung Darmstadt umzusteigen. Der Zug sollte um 06:34 abfahren. Um 06:32 kam dann der Zugführer mit einem Kaffee und einem Brötchen angedappt und steigt ein. "Ganz schön knapp", dachte ich mir noch. Abgefahren ist der Zug (obwohl die VIAS in Hanau keine Zugkreuzungen hat; folglich freie Fahrt haben müsste) erst um 06:36 - die ersten 2 Minuten waren schon auf dem Konto, ohne dass sich die Grücke auch nur einen Meter weit bewegt hat. Was der Zugführer in der Zwischenzeit gemacht hat, dazu kann sich jeder selbst seine Meinung machen.


    Als sich das Teil dann mal in Bewegung gesetzt hat, war ich hoch erfreut, welch außerordentlich große Kenntnisse der Zugführer hat, wie man eine Verspätung noch größer macht. Bei den Abfahrten aus sämtlichen Bahnhöfen hätte uns eine Schildkröte fast überholt. Hinzu kam, dass er den Zug derart früh abgebremst hatte, dass er in die Bahnhöfe geradezu hereingeschlichen kam. So langsam war ich selten mit der VIAS unterwegs. Das ging dann die ganze Fahrt so, bis ich dann vor Babenhausen feststellen musste, dass mein Anschluss wieder einmal nicht gewährt wird, was mir einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet.


    In Babenhausen ist planmäßige Ankunft um 06:56, heute 06:59. Die Abfahrt der HLB ist jedoch um 06:58. Komischerweise fahren alle nachfolgenden HLB-Züge Richtung Wiesbaden immer zur vollen Stunde ab. Nur die Verbindungen von Betriebsbeginn bis zur Stunde 7 fahren immer etwas früher ab. Zu allem Übel ist die VIAS-Verbindung jedoch die langsamste, denn es ist nicht nur die RB 86 (statt des schnelleren RE 85), sondern auch noch jene, die in Mainhausen/Zellhausen hält. Ratet mal, wie viele Menschen hier heute den Zug bestiegen bzw. verlassen haben; ganz genau - kein einziger! Dies bringt einen entscheidenden Fahrzeitverlust, ausgerechnet bei der Verbindung, bei der die Umsteigezeit besonders knapp ist.


    Durch die schlechte Anfahrzugkraft der Dieseltriebwagen kann man eine Verspätung auch kaum aufholen. Als wäre das noch nicht genug, bremst die VIAS vor der Einfahrt in Babenhausen stark ab, obwohl die Gleisüberwerfung einen großen Radius hat und sogar geneigt ist. Normal könnte man da auch viel schneller fahren, oder ist das Ding etwa einsturzgefährdet?


    Leider wartet die HLB nie, obwohl viele Leute eben diesen Anschluss erreichen möchten. Oft sind es nur wenige Sekunden, die entscheidend sind. Es würde schon reichen, wenn die HLB - wie bei allen nachfolgenden Verbindungen auch - zur vollen Stunde abfahren würde. Bis zur Stunde 7 sind die Abfahrten der HLB zu jeder Stunde anders, was sehr merkwürdig ist. Mal fährt sie zur Minute 55 ab, mal zur Minute 56 und mal zur Minute 58.
    Das macht in meinen Augen keinen Sinn, da das schließlich ein wichtiger Umsteigepunkt zwischen den Linien 75 und 85 bzw. 86 ist.


    Mich macht dieser Zustand sehr wütend, dass das jedes Mal so ein Lottospiel ist mit dem Anschluss, weswegen ich auch den RMV über diese Problematik informieren werde. Es gibt viele weitere Fahrgäste, denen es genauso geht wie mir und die sich auch sehr darüber aufregen. Gestern war es das gleiche Spiel, nur ohne Brötchen und Kaffee.

    Leider hast Du OF-Ost 2x anstelle des Marktplatzes (Bahnsteig). Also letzteres zeigt das gleiche Bild wie das 1.


    Aber die neuen Anzeigen gefallen mir sehr. So ungefähr sollten alle neuen Anzeigen an deutschlands Bahnhöfen aussehen. Da kann man viel mehr Informationen leserlich verpacken. Bei den alten Anzeigen sind die Symbole auch teils unverständlich. Woher soll man denn bitte wissen, was "H -" oder "H +" bedeuten soll? Steht das "H" etwa für "Hausgemachte Verspätung"? Die neuen Monitore bieten viel mehr Platz, Farben und sind nicht so verpixelt. Außerdem könnte man dann bei den Fernzügen auch nicht nur die Wagennummern und die Bahnsteigsabschnitte, sondern auch die Klassenaufteilung anzeigen. Wer keinen Sitzplatz reserviert hat, dem hilft es wahrscheinlich wenig, die Wagennummern zu wissen, aber nicht, welche Klasse sich dort befindet.

    Ich finde es ein Armutszeugnis, dass es in Darmstadt als Endpunkt der S 3 keine Ersatz-Garnituren gibt, die in der HVZ bereitgestellt werden können. Generell, wenn hierzulande eine Regio- oder S-Bahn ausfällt, dann meist ersatzlos. Selten habe ich es erlebt, dass es Ersatzgarnituren zur Verfügung standen. Das führt dazu, dass der nächste Zug eine beträchtliche Auslastung hat und das Überdruckventil des Pendler-Kessels um Haaresbreite zu sprengen droht - da reicht schon ein stinkender Fahrgast oder eine harmlose Gleisänderung.

    Auch, wenn die Steuerwagen modernisiert sind (und das ist bei den allermeisten der Fall), kommt es dazu, dass die Zugzielanzeigen schwarz sind.


    Außerdem verstehe ich nicht, warum so oft die Monitore im Innenraum nicht oder nur teilweise funktionieren. Das hat weder etwas mit den Loks, noch mit den Steuerwagen zu tun. Ich habe es auch beobachtet, dass die mal eine Zeit lang funktionieren und plötzlich schwarz sind. Dann fahren die Dinger wieder hoch, zeigen zunächst aber keine tatsächlichen Abfahrten an. Manchmal stehen dann auch gar keine Zwischenstationen da. Dieses Problem habe ich bisher auch nur bei den Dostos der 3. bzw. 4. Generation festgestellt. Bei der S-Bahn oder den Twindexx-Dostos passiert sowas nicht (schon gar nicht in diesem Ausmaß).

    War das heute gegen 06:30? Den hatte ich nämlich auch gesehen. Dass die Bezeichnung "FGEL" der Kürzel für den Bahnhof Gelnhausen ist, kann man als Laie ja nicht wissen. Hatte auch zweimal hinsehen müssen, weil auch das mal wieder ein neues Erlebnis war.


    Das Problem gibt es auf der Linie wirklich schon seit Ewigkeiten. Als ich zum ersten und bisher einzigen Mal von Frankfurt nach Gelnhausen musste habe ich auch so eine Erfahrung gemacht. Auf dem Rückweg Richtung Frankfurt fuhr ein Zug ein auf dem Frankfurt Hbf als Ziel an den Anzeigen stand (also auf der einzigen die funktioniert hat). Die Abfahrtszeit hat zwar nicht ganz gestimmt aber ich ging davon aus, dass der vorherige Zug verspätet war. Am Ende ging's Richtung Wächtersbach. Dumm gelaufen, aber falsche Information plus mangelnde Ortskenntnis ergibt dann einen wunderschönen Aufenthalt in Haitz-Höchst. Habe mir dann eine Stunde die Kühe angesehen bis der nächste RB kam :-)

    Oh je, lustig, aber auch traurig. Kommt extrem selten vor, aber es stand durchaus schon das falsche Ziel dran. Wäre nicht verkehrt, wenn das Zugpersonal auch mal darauf achten würde. Bei der VIAS stand auch schon das falsche Ziel an. Auf Nachfrage mehrerer umherirrender Fahrgäste bat die Zugbegleiterin dann den Triebfahrzeugführer, das zu prüfen. Kurze Zeit später stand das richtige Ziel dran. Scheint bei der DB aber ein Gewaltakt zu sein.

    Hallo zusammen!


    Bereits seit einigen Jahren hat die DB massive Probleme mit dem Bordinformationssystem auf den Linien RE 50 + RB 51. Häufig fehlt an einzelnen Wagen oder gar am ganzen Zug die Beschilderung, die Fahrgastmonitore sind schwarz und die Ansagen müssen - wie in Bismarcks Zeiten - für jede Station manuell eingesprochen werden, sofern denn hierfür ein Zugbegleiter sich erbarmt. Manchmal gibt es dann auch gar keine Ansagen. Seit nunmehr einem Halben Jahr teilen sich die 114er ihren Dienst mit den moderneren 146ern (Traxx 2). Doch wer meint, nun sei die Beschilderung zuverlässiger, der irrt. Die Dosto-Matrix zeigen nach wie vor nur dann ein Ziel an, wenn ihnen danach ist. Die Traxx-Loks zeigen erst gar kein Ziel an.


    Heute war es noch lustiger: Am Abend nahm ich eine RB 51 Richtung Wächtersbach. Außen wurde - nach einem kontrollierenden Blick - korrekt geschildert. Beim Einsteig hörte ich folgende automatische Ansage: "RB 34 nach Glauburg-Stockheim". Ich dachte: "Jo Mei, wie war des?", schaute mich um und vergewisserte mich, dass auch die Innenanzeigen das Ziel "Wächtersbach" anzeigten, wunderte mich und wartete auf die Abfahrt. "Der ganz normale Bahnsinn halt."


    Ich verstehe nicht, warum die DB solche Probleme mit der Beschilderung hat. Ich kenne so etwas auf keinen anderen Linien, die jedoch baugleiche Garnituren nutzen. Schlimm ist es, dass es ein Dauerzustand ist. Eigentlich kosten solche ständig fehlerhaften Anzeigen der DB viel Geld, welches der RMV für die Verwirrung seiner Kunden kassiert.


    Gerade in der HVZ ist das ein echtes Problem. Denn an Stationen wie Gelnhausen ist es manchmal schwer zu sagen, ob das der pünktliche RB 51 um 07:06 oder ein verspäteter RE 50 von 07:03 ist. Schnell kann es passieren, dass man in der Eile die Treppe hochrennt, auf die Anzeige guckt, sich denkt: "Der Schiss geht ja schon wieder net, Donnerwetter nochmal!" und dann schaut man auf die Uhr und rätselt, um welchen Zug es sich handeln könnte. Die Bahnsteigsansage hat man dann verpasst und bis der Dynamische Schriftanzeiger am Bahnsteig durchgelaufen ist, um die nächsten Abfahrten und ggf. verspätete Züge anzeigt, kann es zu spät sein. Da wäre es schön, wenn die Anzeigen zuverlässig funktionieren würden.


    Kann sich jemand erklären, wie es zustande kommt, dass manchmal nur im Steuerwagen das Ziel angezeigt wird, manchmal überall außer im Steuerwagen und mal bei einzelnen Mittelwagen nicht? Und warum dauert das so lange, bis das Problem gelöst wird?

    Es würde ja reichen, wenn man den Abschnitt zwischen Wixhausen und Arheilgen zweigleisig ausbauen würde, sodass sich die Züge begegnen können und ab dem Bahnhof Arheilgen ist es wieder eingleisig. Aber ob auch da genug Platz ist?

    Ups, kann auch Dienstag gewesen sein. Hatte mich nämlich schon gewundert, warum Gleis 4 durch eine weitere S-Bahn besetzt war. Auf Gleis 3 fuhr dann die S 3 ein. Ich wunderte mich und dachte erst, die auf Gleis 4 würde die Leistung des anderen Zuges übernehmen, damit es keine Folgeverspätung gibt.

    Man hätte besser einige Vierergruppenplätze ausgebaut und darauf Mehrzweckbereiche gemacht, da wäre mehr gewonnen gewesen. Ich finde, es gibt sowieso viel zu wenige Mehrzweckbereiche in unseren S-Bahnen. Was nutzen 30 Türen am Zug, wenn ich einen riesen Weg bis zum nächsten Mehrzweckbereich in Anspruch nehmen muss? Und die wenigen vorhandenen Bereiche sind viel zu klein. Ich finde, es muss auch in den Mittelteilen der S-Bahnen Mehrzweckbereiche geben.