Beiträge von Frankfurter Bub

    … klar, 1.000 m sind eine zu lange Distanz für das Umsteigen. Würde die U6 aber nicht nur Fechenheim von Süden erschließen auf der Trasse der ehemaligen B448, sondern bis zum Main geführt werden. Dann könnten große Gebiete im Frankfurter dicht erschlossen werden plus das Hafenviertel von Offenbach plus die angrenzenden Wohngebiete.


    Ich sehe die U6 als Ergänzung zur S-Bahn und nicht als 100% Konkurrenz.

    … das Argument U6 oder S-Bahn nach Fechenheim höre ich immer wieder.
    würden sich denn U-Bahn und S-Bahn Kandis sein in diesem Abschnitt? Zwischen Ostbahnhof und Fechenheim hätte die U6 doch bestimmt 4-5 Stationen und würde die ganze Hanauer erschließen und könnte nach Süden in Richtung Offenbach Hafenviertel abbiegen. Zumindest bis zum Main. Bis zur Innenstadt von OF sind es dann nur noch 1.000 m.

    … bei Wiesbaden muss halt akzeptiert werden, dass ein deutlicher Teil der Wähler gegen die Tram war und ist. Mit dem ESWE-Bussystem verfügt die Stadt über ein dichtes Busnetz und damals waren die Busse mit Brennstoffzelle in Aussicht.
    Zudem wurden Bedenken der Bürger (Lärm der Haltestellen im Rheingauviertel) und Wegfall von Parkplätzen auf dem Weg nach Kastel sehr arrogant beantwortet bzw. ignoriert. In Wiesbaden klang es immer wie ein „Kampf gegen das Auto“ statt einer „Bereicherung durch eine neue Tram“.


    Die Verbindung nach mainz mit einer langen Strecke durch dünn besiedelte Gebiet haben auch viele nicht verstanden. Eine S-Bahn und Buslinien mangelt es ja nicht zwischen den beiden großen Städten. Die Mit Nutzung des Betriebshofes in Mainz ist doch kein echtes Argument gewesen, für so eine lange Strecke durch dünn beseeltes Gebiet, Wiesbaden hätte sich erst einmal auf das eigene Stadtgebiet konzentrieren sollen.


    Zudem wären ja nur relativ wenige Stadtteile erschlossen worden und wie schon geschrieben das dünn besiedelte Gebiet Richtung Rhein.


    Sollte das Projekt noch einmal gestartet werden, der nicht von Auto Gegnern, sondern von Stadt Entwicklern. Die Nachbarn nicht verärgern und das Auto nicht mit erster Prio bekämpfen.


    Es sollte mit einer Strecke zwischen Bad Schwalbach und Wiesbaden beginnen. Von Stadtzentrum zu Stadtzentrum. Und von diesem Kern das weitere Netz entwickeln.

    … U-Bahn-Bau ist Denken der Ewig-Gestrigen. Da bin ich anderer Meinung. Die Verkehrsmittel können nicht einfach nach „Euro je km“ bewerten, dann dürften nur noch Radwege gemalt werden. Auch die Leistungsfähigkeit ist zu bewerten. Und U-Bahn ist in Frankfurt noch nicht fertig gebaut, noch lange nicht. Die zu früh enden Äste müssen abgeschlossen werden.


    Zu viele Stadtteile fehlt die U-Bahn-Verbindunrg noch.


    Schaut was in Hamburg und München gebaut wird.

    … wir beklagen die Entscheidung, dass die A-Strecke nur bis Miquelallee geführt ist (Rampe soll nur auf Stützen stehen für eine mögliche Verlängerung). Aber passiert in der Gegenwart mit der B-Strecke im Europaviertel? Die Tunnelbohrmaschine wurde nur für 1,5 km. bin so in der Maschine schon einmal da ist, kann die auch 4 km bohren. So wird die U5 oberirdische Stadtteil geführt mit deutlich verminderte Geschwindigkeit. Ich hätte mal was von 30 km/h gelesen. Wenn die Linie aber mal weitergeführt, wird es höchst, ist schon wieder ein Nadelohr produziert.


    Schlecht war für die Frankfurter U-Bahn die politische Konstellation ab den achtziger Jahren. im Gegensatz zu Hamburg, München, Nürnberg und Düsseldorf gab es keine Mehrheiten mehr, die sehr gut begonnene U-Bahn fortzusetzen.

    … Schweizer Platz, früher. Heute leider nach Nachrüstarbeiten (Brandschutz?) nur teilweise wieder die Verkleidung montiert. Da hat der Bauherr nicht aufgepasst bei der Montage und kein Interesse beim Wiedereinbau gezeigt.


    Frankfurt hat einige interessante Stationen, zumindest sahen sie beim Neubau gut aus. Sie werden aber nicht gepflegt, nur gereinigt oder als Obdachlosen-Unterkunft (Eschenheimer Tor) entgegen dem Zweck genutzt. Die Fahrzeuge sind TOP, die Stationen werden vernachlässigt,

    … blockt doch nicht in die Vergangenheit. Wenn der Verkehrsbetrieb die Automaten abbaut, muss er gleichzeitig eine einfache Lösung finden. Das habe ich bisher nicht erkannt.


    Gerne ein Beispiel aus Mailand. Weitverzweigtes Straßenbahn Netz ohne Fahrkartenautomaten. Sicher nicht eines der modernsten Systeme, die wir so kennen.


    Muss nur die EC Karte vom ein und aussteigen an Lesegerät gehalten werden. Beigefügt die Beschreibung. Das ideale System für spontane Reisen.


    Wenn Sie intensiver mit dem Ticketkauf beschäftigen will, kann online ein Ticket kaufen oder die App laden.


    Ich staune, dass es in Darmstadt keine Proteste gibt. wo sind denn die fahrgastverbände, die doch sonst immer aktiv sich einsetzen die Verbesserung des Systems.

    Auszug vom Mailänder Straßenbahnbetrieb ATM

    Pay contactless as you go

    Use your contactless bank card to travel on metro and surface lines.

    • No extra costs, the cheapest fare is applied
    • No queue to buy tickets
    • Please note: contactless payment is only accepted on ATM transport services

    The system will automatically calculate the right fare for your journey (after 4 journeys the daily fare is applied). Read here for further information.

    … in Mailand stehen im weit verzweigten Strassenbahnnetz keine Automaten. Dort wird die EC-Karte an das Lesegerät gehalten beim Ein- und Aussteigen. Ist sehr einfach.


    Einfach die Automaten abbauen ohne einfache Alternative ist völlig gegen die Kunden gedacht. Ich wundere mich, dass durch die vielen Gremien gelaufen ist.


    Nicht alle Kunden haben das D-Ticket wie z.B. die Studenten.

    … mir geht es besonders um die Lesbarkeit der Ziffern und Buchstaben bei der TINA an der Front. Ich kann das Ziel und die Linie nur schlecht lesen. Das liegt zum Teil an der Wölbung der Scheibe, aber auch an der zu schwachen Anzeige auf dem Display.
    Bei den älteren Fahrzeugen in Darmstadt ist die Sichtbarkeit besser und bei der Baureihe T in Frankfurt perfekt. Möglicherweise kann die Helligkeit oder der Kontrast bei der TINA verstärkt werden.

    … das eine sehr positive Entwicklung. Noch besser ist jedoch die wachsende Bedeutung der SBEV mit Aufbau von Kompetenz für den Bau von Stadtbahnen. Mit SBEV „traut“

    sich die Stadt hoffentlich wieder den Stadtbahn-Bau umfassender aufzunehmen. Geld ist ja vorhanden wie ich in dieser Woche gelesen habe. Stadt berichtet ja selbstbewusst von der Höhe der Steuereinnahmen

    … die TINA ist eine sehr schöne und innovative Straßenbahn. Großes Lob. Wenig Kontrast und schlecht erkennbar ist die Anzeige von Ziel und Linie vorne. Liniennummer in Farbe ist schwach erkennbar. Ziel auch zu klein. Dagegen ist die Anzeige bei den T-Bahnen in Frankfurt vorbildlich

    … klar, Fortschritt muss sein. Trotzdem schade, dass es keine Interessenten für die P-Wagen gibt. Mit den hohen Bahnsteigen der C-Strecke wurden die Züge barrierefrei genutzt. Aber offenbar haben die Städte, wo die P-Wagen bereits im Einsatz sind, keine Interesse.
    Schade, wenn funktionierende Technik verschrottet wird.

    … na, wer in die Öffentlichkeit geht, ob in Leistungsphase 0 oder 4 muss an die geeignete Visualisierung denken und dies nicht den Bürgern oder den Medien überlassen. Was denken denn die Projektbeteiligten wie die Anwohner reagieren bei einem Bild mit einem Viadukt in 22 m Höhe über ein Schwimmbad. Siehe Hessenschaubericht.


    Bernemer ja, das ist meine Einschätzung. Ob ich richtig liege oder nicht, werden wir in 20 Jahren sehen.


    Die Anmerkung in der Hessenschau sinngemäß „ so sieht es halt aus, wenn Planer etwas entwerfen“ ist auch mit dem Verweis auf eine sehr frühe Projektphase nicht zielführend. Gegen die Bürger wird es nicht funktionieren.