Beiträge von Frankfurter Bub

    … die Kosten sind es nicht alleine, dann müssten Dieselbusse auf der bestehenden Straße weiter verkehren. Die Leistung und die Fahrzeit sind ebenso wichtig und wenn der Tunnel schon so weit gebaut wurde vor 40 Jahren, dann ist die Verlängerung der U-Bahn sicher die beste Lösung.

    … er funktioniert erstaunlich reibungslos. Ich muss dort relativ häufig die Eckenheimer queren. Ideal ist es sicher nicht, dass so wuchtige (vom Straßenrand gesehen) und lange Bahnen durch ein reines Wohngebiet fahren. Meine Kinder lasse ich dort nicht alleine queren. Wir kennen alle die Geschichte dahinter, aber als U-Bahn bis nach dem Ring wäre es für Passanten die Stadtentwicklung vorteilhafter. Der jetzige Zustand wird aber wohl ewig bleiben.

    … zu Bauen in Deutschland. Bei einigen Baufirmen existiert offenbar bewusst kein Zusammenhang zwischen Auftragsannahme und Kapazität der Produktion/Bauausführung. Annehmen was geht und dann werden die Arbeitskräfte dispositiv und ggf. mit GaLaBau und Mietgeräten verstärkt. Um es klar zu stellen natürlich nicht bei U5-Baustelle

    … bei vier Parteien wird es nicht einfacher. Bis 1972, Ich eben bei Wikipedia nachgesehen, war die SPD die dominierende Partei, danach die CDU. War sicher einfacher als heute. Damals konnten Tunnel unter Parks gebaut werden, heute wird abgelehnt (obwohl in der ganzen Welt Tunnel unter Parks gebaut werden).


    Ich schätze, der limitierende Faktor ist eher die eindeutige Festlegung und Entscheidung und nicht das Geld.

    Darkside ja, genau ;)


    Nur nicht zeitlich so extrem. Die große zeitliche Lücke zwischen den Projekten in den 1990/2000er Jahren bewirkte doch den kompletten Kompetenzverlust beim städtischen (Stadtbahn-)Bauamt. Das muss jetzt mühsam wieder gewonnen werden. Ich meinte es so, dass parallel zu den großen Projekten wie U5 und dann U4 oder „Josefstadt“ kleinere Projekte laufen sollten. Verlängerungen oder Lückenschlüsse, siehe U5 an beiden Seiten, Atzelberg, Sachsenhäuser Warte. Die dann mit mittelständischen Firmen bauen (NÖT etc.). Dann können finanzielle Mittel und Experten flexibel eingesetzt werden. War in Frankfurt in den 70ern nicht anders.


    Letztlich müssen das die Experten klären. Ich freue mich, dass die Ideen wieder aufgegriffen werden und erkannt wird, dass der SPNV ausgebaut werden muss.

    Tunnelbohrmaschine und NÖT haben Stärken und Schwächen. Bei langen Strecken ist der Bohrer wahrscheinlich je km kostengünstiger als die NÖT, zumindest schneller. Siehe Gotthard. Bei kurzen Strecken wie bei den 1,5 km bis 2 km zum Atzelberg oder Sachsenhäuser Warte ist die NÖT mit hoher Wahrscheinlichkeit günstiger. Einfacher Maschineneinsatz, den relativ viele Firmen leisten können.


    Selbstverständlich kann erst nach Freigabe der Fremdmittel/Baukostenzuschüsse gebaut werden. Wenn jedoch das Projekt langsamer baut und so die Jahresscheibe niedriger hält, können mehrere Projekte gleichzeitig realisiert werden und wenn mehr Fremdmittel übrig bleiben, weil sie woanders nicht abgerufen werden können, dann kann es dort eingesetzt werden. Würde ich nicht bei TOP-Projekten machen, aber bei Ergänzungen wie Lückenschlüssen. Macht der Straßenbau in vielen Regionen.


    Ich kenne die Entwicklung zur U5 und dort wirklich nicht nachvollziehen, dass der Tunnelbohrer nicht weiter bohrt. Gerade dort sinken doch die Kosten je Kilometer mit jedem weiteren Kilometer Strecke. Besonders, wenn die U5 noch verlängert wird, wohin auch immer. Den offenen Bau hatte „man“ dort um 2000 verpasst.

    U-Bahn mit der ersten Station auf Höhe Henninger Turm und oben Region Tegut. Am Sachsenhäuser Berg sind so viel Wohnungen entstanden. Und der Tunnel ragt schon weit nach Süden. Als Querverbindung im Süden dann so ein MIDI-Bus wie jetzt die 4x-er Linien.


    Ich verstehe nicht, weshalb die Stadt so „Vorratsprojekte“ laufen lässt. Nicht mit der Tunnelbohrmaschine schnell und teuer bohrt, sondern mit NÖT langsam, kostengünstig, je nach Kassenlage und Förderung. Mittelgroße Firmen im Einsatz dort und Richtung Atzelberg. Es ist einfacher für laufende Projekte Geld zu bekommen.

    tunnelklick danke für den geplanten Verlauf. Vermutlich müsste die erste Tunnelststion etwas nördlicher platziert werden. Damals war die Bebauung der Henninger-Areals noch nicht bekannt. Der bestehende Bogen legt die weitere Trasse im Verlauf der Darmstädter Landstraße fest.


    Die Endstation müsste wahrscheinlich in Richtung TEGUT „gebogen“ werden. Der Verlauf von 1990 hatte eine P&R-Anlage im Blick, die nicht mehr kommen wird, weil die Pendler schon zu Hause in die S1-4 und RTW steigen sollen. Verlängerung bis NI war schon in einem FVV-Plan eingezeichnet, glaube aber nicht daran.


    ich freue mich drauf.

    … soweit ich mich erinnern kann wäre die erste Station in der Darmstädter Landstraße gewesen auf Höhe der BINDING-Brauerei und die (vorläufige) Endstation halboffen wo heute die Sportplätze sind östlich der Straße nach Neu-Isenburg. Die Profi-Teilnehmer hier haben sicher die Broschüre noch.


    „Oben“ im Süden macht sicher ein leichter Bogen zum südlichen Ende des Grethenweges Sinn. Wer mal in Sachsenhausen unterwegs ist wird staunen wie dicht inzwischen das Gebiet bebaut ist. Viele Obstwiesen sind jetzt Wohnviertel. Im Stadtgebiet, aber schlecht erschlossen.

    Sehr gute Nachrichten. Ich habe noch die Broschüre über die Verlängerung bis zur Sachsenhäuser Warte vor Augen. Und sogar noch den FVV-Netzplan mit der Verlängerung bis Neu-Isenburg. Das ist jedoch unrealistisch. Die Verlängerung wird kommen. Nur als nächste Station nach Südbahnhof wird vor der Mailänder Straße doch sicher noch eine Station Höhe Henninger Turm kommen. Mailänder Straße wäre zu weit oben.


    Seit den Planungen aus den 80ern, die nach meiner Erinnerung wegen der Wende zurück gestellt wurden, ist die Anzahl der Bürger in dem Areal stark gestiegen.


    Das Henninger-/Binding wird doch sicher kein Gewerbegebiet bleiben. Das gehört dort auch nicht hin.

    So wird hoffentlich auch die U4 bis Atzelbergplatz verlängert.

    … der Campus muss selbstverständlich angeschlossen an die U-Bahn, das ist nun einmal der Zweck dieses Verkehrsmittels. Also 3i. Ich trauere den Varianten 2a/2b. Ich bin die zum Teil frei gehaltene Trasse entlang gelaufen und habe gestaunt wie viele Menschen dort wohnen.