Beiträge von Frankfurter Bub

    ... bin gespannt, was von den vielen Ideen umgesetzt wird. Sind ja alles Themen die immer wieder diskutiert werden. Problematisch ist, dass trotz relativer Nähe zu Frankfurt von Dreieich, Dieburg und Urberach die Fahrzeiten heute zu lang sind. Umgekehrt nach Darmstadt auch. Gleichzeitig sind die Strassenprojekte in diesem Bereich auch in den 70er stecken geblieben. Ein Glück für die Bahn in diesem Bereich.

    ... es sollten erst einmal bestehenden Bahnstrecken entwickelt werden, bevor „man“ über neue Strecken (über Jahrzehnte) nachdenkt. Es geht ja um die Umsetzbarkeit mit den vorhandenen Finanzierungsmitteln und den zu erwarten Diskussionen bei einer NBS über die Bulau. Die Verlängerung bis Dieburg als S-Bahn wird kommen, das ist vernünftig.


    Langen benötigt für eine direkte Zugverbindung zum Flughafen nicht die RTW. Ein ET 430/423 könnte die Strecke künftig auch als „S31“ befahren. Es ist eine EBO-Strecke.


    Die Dreieichbahn benötigt eine Perspektive, die ich nur unter einer Oberleitung sehe mit Verknüpfungen ins Stadtbahnnetz.

    ... Frankfurt sollte sein ÖPNV-Netz erst einmal selber entwickeln und nicht für Offenbach mitdenken. In OF wird keine Strassenbahn gebaut werden. Die setzen auf (erst einmal 36) E-Busse und verfügen über eine komplette Werkstatt. Eher nehmen die noch Aufträge aus dem Kreis auf. Die 16 wird dort enden wo sie seit 25 Jahren nicht weiterfährt und Fechenheim braucht die U-Bahn vom Ostbahnhof (ja, trotz S-Bahn, habe völlig unterschiedliche Einzugsgebiete).


    ich staune selber wie schlecht das Offenbacher Hafenviertel an den ÖPNV Richtung Frankfurt angeschlossen ist. Sicher wäre eine Strassenbahn bis zum Mainufer von Frankfurt sinnvoll. Aber sollen wir die Offenbacher Probleme lösen?

    ... ich weiß, im Bebauungsplan von 2006 ist die Trasse westlich des Neubaugebietes eingezeichnet. Ich bin nur davon überzeugt, dass so große Projekte derzeit nur schwer umsetzbar sind. Eher Ergänzungen von bestehenden Anlagen. Hier soll ein Tunnel unter der Bulau gebohrt werden und im Europaviertel fährt die U5 durch das Viertel.
    Ich bestreite nicht die Notwendigkeit, sondern die Durchsetzbarkeit.

    ... zur Verlängerung der S1 statt S2. Mir ist bewusst wie NKUs erstellt werden, aber wie soll die S1 Verlängerung weniger wirtschaftlich sein als der S2 Neubau. Bei der S1 sind es „nur“ 10 km Oberleitung mit neunen Bahnsteigen. Ober-Roden ist ein Bahnhof, weshalb sollen dort S-Bahnen dort nicht enden/wenden können. Ich rechne mit vielen Fahrgästen aus DADI. Schaut Euch den Pendlerparkplatz in OR an, viele aus DADi. Und viele fahren mit dem Auto. Klar, würde es die S1 nicht geben, dann käme die Verlängerung der S2 (wie vor 130 Jahren angedacht) in Frage. In den 70er Jahren wäre es machbar gewesen, heute nicht. Herr Kötting hat es erwähnt. ...

    ... ich kenne den Bereich zwischen Bulau und Neubaugebiet. Da ist nicht so viel Platz, wenn der Bogen der Dreieichbahn zu berücksichtigen ist. Das wichtige ist ja bei den Vorhaben, dass sie durchsetzbar sind. Sie mögen ja vernünftig sein, aber schaut Euch den S-Bahn-Ausbau der S6 oder Nordmainisch an. Wer von Euch irgendwie mit der Umsetzung von Bauprojekten beschäftigt ist, wird es kennen.

    Dann ist doch die Verlängerung der S1, als Alternative, deutlich einfacher.

    Und die Dreieichbahn braucht auch eine Lösung. Die kann sonst bis Urberach pendeln.

    ... ich bin gespannt. Die S2-Verlängerung nach Urberach wird nicht nur Freunde haben. Am Westrand von Urberach ist ein Neubaugebiet mit hohen Auflagen (Frist bis zum Weiterverkauf etc.) und Felder mit Streuobstwiesen und historischen Funden im Boden. Der Bogen unten bei der Dreieichbahn wird die Felder zerschneiden.
    Bei der Verlängerung der S1 spart „man“ den Aufwand.
    Mag die S2-Verlängerung auch sinnvoll sein im D-Takt, aber so ein Projekt muss ja auch noch umgesetzt werden.
    Drei starke S-Bahn-Anschlüsse (S1-4) graben der Dreieichbahn den Verkehr ab. Die P&R-Anlagen bei der S-Bahn werden voll sein, die Dreieichbahn leer.


    Lösung geht nur zusammen. Meine Lieblingsvorstellung ist die RTW bis Ober-Roden

    Guten Abend, zwei Themen habe ich noch nicht verstanden bei der S2-Verlängerung:

    1) würde die Strecke nicht über Messenhausen geführt werden. Der befestigte Weg im Anschluss an die S-Bahnstrecke zeigt doch eher nach Ober-Roden, als zur Bulau?

    2) Was wird dann aus der Dreieichbahn? Ein Kurzpendel zwischen Buchschlag und Ober-Roden?

    ... keine Sorge, ich bin ein echter Mensch und sicher nicht „trollig/drollig“.


    Tatsache ist jedoch, dass für Planung und Bau von U-Bahnstrecken Wissen, Erfahrung und Kompetenz notwendig ist. Kontakte zu Behörden, Experten und Ingenieuren werden aufgebaut. Das sind Menschen. Diese Kompetenz wurde in Frankfurt in den 60er Jahren sehr schnell aufgebaut und bis in die 80er fortgesetzt. Was damals geleistet wurde, wäre heute nicht mehr möglich. Alles gebündelt im Stadtbahnbauamt.


    Mit Auflösung dieser Expertengruppe ging die Kompetenz verloren. Sicher sind viele in den Ruhestand gegangen und andere dorthin, wo gebaut wurde.


    Welcher Baudezernent hatte nun die Zeit das aufzubauen? Erst mit der U5 im Europaviertel wurde die Kompetenz wieder mühsam aufgebaut. Der Bauherr kann nicht alles fremd vergeben und diese Projekte können nicht wie eine Lagerhalle fertig gekauft werden.

    Herr Oesterling versteht es und will die Kompetenz halten und gleich für den Lückenschluss beim Unicampus einsetzen. Er startet Maßnahmen, die seine Nachfolger einweihen können. Prima.


    So komme ich zu dem Schluss, dass fehlende politische Einigkeit, politische Profilierung und fehlende Kompetenz dazu führten, dass nicht mehr weiter an der U-Bahn gebaut wurde. Die notwendigen Ergänzungen liegen ja auf der Hand. Am Geld kann es nicht liegen. Schaut zur U4 nach Hamburg, die vor der Bebauung kam oder nach Nürnberg, Karlsruhe und München.


    Der Bau von Straßenstrecken ist da viel einfacher. Deshalb komme ich zu den oben geäußerten Meinung.

    ... Verlängerung der U6 erst einmal bis Ratsweg sehe ich auch als notwendig an. Kann Spaziergänge vom Ostbahnhof zum EDEKA, in der Hanauer und zum Mainpark empfehlen. Viele interessante Ziele und viele neue Wohnungen.
    Wenn ich jedoch in diesem Block alle sinnvollen Verlängerungen (U5 an beiden Enden, Atzelberg, Sachsenhäuser Warte, Lückenschluss Unicampus) ansehe und dabei berücksichtige, was in den letzten 20 Jahren geplant und umgesetzt wird, dann habe ich in Frankfurt nur Hoffnung, dass an Tramlinien feinjustiert wird. Von D-Strecke nach Schwanheim rede ich gar nicht. Rückt alles mit der Kommunalwahl in noch weiterer Ferne.


    Und im zweiten Bauabschnitt U6 nach Fechenheim oder an den Main bei Offenbach durch das Gewerbegebiet. Die Nordmainische S-Bahn erfüllt nicht die „feingliedrige“ Erschließung.

    ... wie nennst Du die Bauelemente, die auf dem Mittelbahnsteige stehen? Wie die Station entstanden ist, ist ja nachvollziehbar. Wahrscheinlich so ähnlich wie die Station Schweizer Platz. Ich hatte gelesen, dass nicht alle Stützen benötigt werden für die Statik oder die Durchbrüche könnten breiter sein. Ich weiß aber nicht mehr, in welchem Buch die Station so umfangreich beschrieben wurde. Über die Ostendstrasse wurde ja wenig veröffentlicht