Beiträge von Frankfurter Bub

    ... Frank Nagel weiß wovon er spricht, das ist schon mal ein Vorteil. Wenn ich die Entwicklung von U-Bahn- und Tramnetzen beobachte, wünsche ich mir weniger Taktieren. So manche Partei nutzt das „Verhindern“ als Wettbewerbsvorteil. Die drei großen Parteien hatten seit Jahrzehnten die Gelegenheit den ÖPNV voranzubringen, passiert ist in Frankfurt wenig.


    Ich hoffe, dass durch den Aufbau der Planungs- und Bau-Kompetenz an der U5 im Europapark genutzt wird für die Verlängerungen in Preungesheim, Atzelberg oder Europaviertel. Weil die Kompetenz bislang fehlte, baute man wohl lieber Straßenbahnen.


    Mit der Anbindung der U5 ab Mönchhofstrasse nach Griesheim, Nied und Höchst könnte sich das Europaviertel als weiteres Stadtzentrum entwickeln. Vorteil wäre auch, dass längere Schulwege für die Schüler möglich werden. Vor Jahren gab es die Diskussion mit dem neuen Gymnasium in Nied. Keiner wollte hin, ist auch eine Weltreise von Sachsenhausen. Jetzt ist das Gymnasium an der MiquelAllee dicht bei der Z-Bahn.


    @Herr Nagel: viel Erfolg!!

    Habe eine Frage zur S-Bahnstation Ostendstrasse. Ich hatte mal gelesen (ich weiß nicht mehr wo?), dass die Stützen auf dem Bahnsteig nicht alle tragend sind und bei Bedarf entfernt werden können. Station ist als Umsteigestation der beiden S-Bahn-Äste konzipiert und somit soll mehr Platz geschaffen werden. Kennt Ihr das?

    ... zum Strassenbahn-Kahlschlag: der Bau der U-Bahn in Frankfurt und der einhergehende Rückbau der Straßenbahn war und doch ein Fortschritt. Die Stadt kann auf die U-Bahn nicht verzichten. Wie schon anderer Stelle (Sachsenhäuser Berg) diskutiert sollte die U-Bahn an den bekannten Stellen verlängert werden.

    ... eine Straßenbahn ist doch keine Alternative zur U-Bahn, sondern eine Lösung wie Bus oder S-Bahn. Die Reisendenprognose, Reisezeit und Netzwirkung sollten die Wahl beeinflussen. Wenn der Tunnel schon fast bis zur Darmstädter Landstraße gebaut ist und dort „nur noch“ die nächste Station fehlt, dann ist die Straßenbahn doch nicht die Lösung.

    ... wirkungsvolle U-Bahn-Systeme sehe ich eher in München, Wien, Barcelona. Frankfurt Innenstadt plus angrenzende Stadtteile nördlich des Mains ist auch prima. U-Bahnen werden oft auch nicht mehr geplant und gebaut, weil die Kompetenz der 70er und 80er fehlt. Sieht man in Frankfurt. Was jetzt im Europaviertel aufgebaut wird, muss gehalten werden durch weitere Projekte wie D-Strecke oder U5 bis Römerhof. Leute, die die Kompetenz besitzen wandern sonst wieder ab.

    ... seit den letzten ernsthaften Planungen die U-Bahn zur Sachsenhäuser Warte zu verlängern hat sich viel getan. Ich kann den Spaziergang durch Sachsenhausen Süd empfehlen: von der Mühlbergschule über Henninger Areal (ca. 1.000 Wohnungen) und Sonnenring/Turiner Straße und über den Grethenweg und die Darmstädter zurück. Viele neue Wohnungen mit Nachverdichtung. Die U-Bahn wird sich lohnen und wenigstens hier würde die U-Bahn ein sinnvolles Ende an Stadtrand finden.


    zu Berlin: zeitgleich mit U5-IBN kam das Gutachten, dass U-Bahn-Bau ein Klimakiller ist. Zu viel Beton und Stahl wird verarbeitet.

    ... ist im Buch „Stadtbahn Frankfurt am Main“ nicht sogar vom FVV und in Plan mit der A-Strecke bis in das Stadtgebiet von NI? Gestrichelt. In den 80er Jahren wäre eine separate neue A-Strecke durch den Wald vielleicht noch umsetzbar gewesen, aber heute undenkbar.
    Aber gab es nicht auch Überlegungen die A-Strecke über Louisa und Strassenbahnstrecke zu führen? Mit Abzweig ungefähr am Schweizer Platz. Als Alternative zur 4. Stammstrecke (D). Dann wäre das Stadion über die A-Strecke angebunden worden.

    ... unterirdisch von der Innenstadt bis Birminghamstrasse? Enorm. Ich hatte mal gelesen, dass die Rampe bei der ehemaligen Wendeschleife an der Mönchhofstrasse gelegen wäre. Ab dort wirkt die Strecke (bis Nied?) schon stadtbahnmässig ausgebaut. Schade. Kommt wohl nicht demnächst...

    Darkside : da bin ich Deiner Meinung. So wie die U5 jetzt durch das Europaviertel fahren wird, hätte auch eine Strassenbahn gebaut werden können. Durch den Tunnel am Park hätte auch eine Strassenbahn fahren können. Der B-Tunnel wäre bis zur Station Mönchhofstrasse sinnvoll gewesen. Dort ist Platz für die Rampe, bis Höchst die Strecke wie eine Stadtbahn ausgebaut.

    ... die Zeil ist mit der Hauptwache eine Einkaufsstraße. Immerhin eine der umsatzstärksten in Deutschland. Dort macht eine Fußgängerzone Sinn. Parkplätze direkt an der Einkaufsstraße sind vorhanden. Die Gestaltung der Hauptwache ist schon nicht Fußgängerfreundlich umgesetzt und die Plätze westlich sind schon Steinwüsten. Klar, wo die U-Bahn ausgebaut ist, ist es eine sehr attraktive Alternative zum Auto. Deshalb sollte die U-Bahn (endlich!!!) weiter ausgebaut werden. Die Strassenbahn als Ergänzung auch. Ich schwärme noch von den 80ern in Frankfurt. So eine Aufbruchstimmung, auch bei den U-Bahnprojekten. Schon komisch, damals hat keiner von Klimawandel gesprochen und viel ging voran. Heute wird nur über das Klima geredet, aber es geht verhältnismäßig wenig voran.


    Es geht ja hier auch um Isenburg. Wir werden es ja sehen. Die 17 ohne Oberleitung mit den T-Wagen, die für die Hafenbahn vorgesehen waren?


    Die RTW wird recht sicher kommen.

    Ich bin ein großer Anhänger und Unterstützer des ÖPNV, aber ÖPNV-Ausbau muss immer in Abstimmung mit den weiteren Verkehrsträgern erfolgen. Gegen das Auto wird kein Projekt durchgesetzt, sondern Autofahrer müssen von den Vorzügen überzeugt werden. Nicht alle Bürger sind so überzeugt wie die Nutzer dieses Forums hier. Isenburg profitiert von den Sachsenhäusern, die zum Einkaufen mit dem Auto zum IZ fahren (billig parken, geschützter als Zeil) oder zum Schwimmen (sauberer und geschützter als Stadionbad) bzw. Sport (super Vereine und Sportanlagen).


    Fußgängerzone wäre auf der Frankfurter letztlich nur ein Schnellradweg, die Geschäfte für eine Einkaufsstraße sind dort nicht etabliert. Das IZ ist ja auch nicht immer brechend voll.


    Heute in der Zeitung Bericht über quietschende U-Bahnen auf der Eschersheimer Landstraße. Ich bleibe bei meiner Einschätzung: die Straßenbahn wird nicht durch die Frankfurter verlängert. Wenn die Anwohner, Geschäfteinhaber und Politiker erfahren, dass alle/viele Parkplätze wegfallen, wird noch einmal nachgedacht. Ihr kennt selber die Proteste gegen die RTW-Verlängerung östlich der Frankfurter.

    ... ja, das stimmt. Ich hatte es verfolgt seit 1997/98, als der Güterbahnhof stillgelegt und angebaut wurde. Da war schon der Bau der Tunnels in offener Bauweise angedacht. Erstmal nur im Rohbau, ohne Ausrüstung. Doch dauerte die Entwicklung des Areals recht lange und bei der passierte in den 2000er Jahren nicht viel. Und dann waren Bebauung und Strassen schneller. Die Stadt hatte es dann schwer mit dem Bund, da schlug sich die Stadt schon tapfer. Für die Verlängerung bis zum Römerhof mag das ausreichen, aber für eine Verlängerung nach Nied oder Höchst wird es eine Engstelle.


    Hat einer von Euch noch die Broschüre der A-Streckenverlängerung zur Warte auf dem Rechner?

    Aufwand eines Projektes muss mit dem Nutzen bewertet werden. Klar kostet ein Kilometer Strassenbahn weniger als ein Kilometer U-Bahn. Ein Kilometer Buslinie wäre noch günstiger. Mit der A-Strecke bis zum Südbahnhof wurde der „Grundstein“ gelegt für die zeitgemäße Anbindung von Sachsenhausen. Es fehlen rund 1.500 m bis zum Abschluss. Dafür werden riesige Wohngebiete sehr attraktiv an das Stadtbahnnetz angeschlossen. Zum Vorteil der Netzauslastung der Bürger im Süden. Das trifft übrigens auf alle U-Bahn-Strecken zu, deren Verlängerung auf der Hand liegt. Siehe Atzelberg (U4), U5 an beiden Ende oder Osthafenpark/Hanauer (U6).

    Ich davon überzeugt, dass solche Projekte nicht umsetzbar sind, wenn gegen das Auto Stimmung gemacht wird. Klar, jeder würde in der direkten den Umstieg auf die Bahn befürworten, aber wenn die Planung konkret wird, sieht es anders aus. Alle müssen „mitgenommen“ werden, damit es funktioniert. Schaut bitte nach Wiesbaden, Abstimmung Citybahn.


    Eine Strassenbahn mitten durch Neu-Isenburg ist kein Selbstläufer. Mit „antun“ meine ich, dass die Händler nicht auf Parkplätze verzichten werden. Nicht alle Bürger sind begeistert von einer Strassenbahn vor der Tür. Die Politiker kämpfen und profitieren wird der Nachfolger. Siehe tägliche Berichterstattung in den Medien, wenn Zeit und Budget nicht eingehalten werden.


    Realistisch ist die RTW auf dem ehemaligen Gütergleis bis zum Isenburg-Zentrum. Und wenn dann noch Verlängerungen nach Osten und Süden möglich sind, dann ist viel gewonnen.

    Es bleibt für mich nicht nachvollziehbar, weshalb die U-Bahn nicht zur Warte verlängert werden soll. Der Tunnel wurde schon weit gebaut. Der Sachsenhäuser Berg ist dicht besiedelt. Vom Henninger Areal bis hoch zum Sonnenring. Ich kann Euch empfehlen dort spazieren zu gehen. Wo eine U-Bahn schon eingeführt ist, macht eine Strassenbahn kein Sinn. Die U6 am Ostbahnhof ist eine Bereicherung. Schaut mal was dort gebaut wird. Osthafenpark, neue Wohngebiete, Gewerbe. Die U6 sollte endlich bis hinter Ratswegkreisel verlängert werden. Die Konkurrenz zur S-Bahn sehe ich nicht.

    Glaubt Ihr ernsthaft, dass sich Politik, Wirtschaft und Anwohner die Verlängerung der Strassenbahn durch Neu-Isenburg (NI) antun werden? Realistisch ist eher der Abzweig der RTW (kommt über eine bestehende Bahntrasse nach NI) am Isenburg-Zentrum nach Süden bis Sprendlingen und möglicherweise noch eingleisig auf der vorgesehenen Trasse bis Zeppelinstrasse.

    Zudem: bevor neue Strecken angedacht werden, müssen bestehende Strecken wie Dreieichbahn entwickelt werden. Als S-Bahn-Ast oder RTW-Zweig.