Beiträge von Kiki

    Letztendlich versucht man auf der MWB nur, jeden möglichst schnell ohne Umstieg nach Frankfurt zu bringen. Dabei kommen dann allemöglichen Haltenschemen und teils abenteuerliche Flügelungen raus, aber im Endeffekt ist jeder halbwegs schnell am Hauptbahnhof, was ich gut finde. Da noch bis zu 8 von dir gennante Zwischenhalte reinzupacken macht dann irgendwann schon was aus; dabei sind Gießen oder Marburg mE auch nicht wirklich groß genug, zwei RE-Halte zu rechtfertigen (bei Mz-Römisches Theater fährt ja auch das Meiste durch). Für Reisende die garnicht nach Frankfurt weiter wollen ist das natürlich suboptimal, aber letztendlich werden diese nicht so prioritisiert.

    Was ich mir eher vorstellen kann, wäre beispielsweise die RB49 Hanau-Gießen nach Oswaldsgarten - Lollar - Marburg Süd (künftig evtl. -Stadtmitte) - Marburg Hbf zu verlängern, um die Mittelhessischen/Wetterau-Städte besser miteinander zu verbinden; oder mit entsprechenden Trassen ein weiteres Express-Angebot Hanau-Marburg einzuführen. So geht das dann nicht den Frankfurt-Pendlern oder -Umsteigern zu lasten, und eine Verdichtung Gießen-Marburg schadet denke ich auch nicht. Für FF-West/ -Nord bleiben dann evtl. die RB40/41.

    Mit Triebwagen dürfte sich der Zeitaufwand fürs Herrunterbremsen und Beschleunigen sehr in Grenzen halten, da man bis Bad Vilbel ohnehin höchstens 90 fahren kann (wobei, wollte man beim Ausbau nicht irgendwas diesbezüglich ändern?). Ich komme mithilfe hiervon nur auf etwa 25-30 Sekunden; dazu dann natürlich die Haltezeit selbst. RE30 würde ich aber trotzdem durchfahren lassen; RE98/99 tendentiell auch.

    Es wurde ja auch mal vorgeschlagen, stattdessen über ne NBS nach Seilgenstadt - Babenhausen zu fahren. Ich weiß nicht, wie realistisch das ist, aber die Grundidee fand ich zumindest prinzipiell überlegenswert. Dort gäbe es sicherlich auch Wendekapazitäten :) Ist jetzt aber bisschen OT, entschuldige

    Naja, im RNVP steht mW auch z.B. RTW1/RTW2. Im D-Takt sind glaube ich eher interne Bezeichnungen, da heißt die S4 beispielsweise weniger elegant S3b. Konkret wissen wir es aber nicht, da gebe ich dir Recht.

    Die RTO soll eine Bahnstrecke werden. Die kann nicht "fahren".


    Daher Anregung ans FNF-Team - den Part zu einer Trasse zwischen Zeppelinheim und Neu-Isenburg könnte man in einen eigenen Thread ausgliedern.

    Ach, verstehen damit alle nur die Strecke selbst? Ich hatte das immer so verstanden, als würde im Endeffekt auch der Verkehr so vermarktet werden, wie die RTW. Entschuldigung, falls ich es falsch verstanden habe.

    Nicht ungeduldig werden, es ist das Frankfurter Nahverkehrsforum, dessen User vermutlich mit den Hamburger Vorgängen nicht so vertraut sind. Sag einfach was der Ferlemann-Tunnel ist, wo man ihn finden kann usw. Würde mich auch interessieren.

    Entschuldigung. Der Ferlemann-Tunnel (nach Enak Ferlemann) wäre ein S-Bahn Tunnel Hauptbahnhof - Stephansplatz - Schlump - Doormannsweg - Diebsteich/Altona/evtl. Blankensee - also ähnlich wie von ujschmidtof vorgeschlagen (Edit: also eben kein reiner Verbindungstunnel tief. Trotzdem sollen die heutigen S-Bahn Gleise zu RV/FV-Gleise werden, hieße also eine Stilllegung von Holstenstraße/Sternschanze). Ist alles schon länger auch offiziell in Diskussion, hier wäre die Präsentation zur Ende 2020 abgeschlossenen Machbarkeitsstudie.


    Daher wundert es mich ja, dass die DB jetzt eine zT widersprüchlich wirkende Machbarkeitsstudie erstellen lässt.

    Im Vergleich zu einer Neubaustrecke über Gronau scheint mir die Verbindung Zeppelinheim-NI eine sehr überschaubare, aber gleichzeitig sehr sinnvolle Sache zu sein, die je nach Ausgestaltung auch für den Güterverkehr nützlich sein dürfte.

    Meinst du? Durch die Führung über NI verliert man den Anschluss an die S8/9 am Stadion; der Anschluss S3/4 in NI erscheint mir spontan nicht wahnsinnig viel wichtiger. Dafür dann übrigens einen halben Wald durchschneiden...

    Für den Güterverkehr könnte es tatsächlich sinnvoll sein, da gebe ich dir Recht

    Interessant finde ich, dass im Gegensatz zu Frankfurt der Tunnel für die S-Bahn und nicht für den Fernverkehr genutzt werden soll. Immerhin könnte man sich bei einem Fernbahntunnel zwei Tunnelbahnhöfe sparen und wäre auch etwas weniger strikt an die Nähe zur Bestands-Trasse gebunden. Die ergibt sich für die S-Bahn auf jeden Fall wegen der Verknüpfungen mit dem Fernverkehr (Dammtor) und den U-Bahnen (Dammtor / Stephansplatz U 1, Sternschanze U 3 und Holstenstraße gepl. U 5).

    Nunja, in Hamburg hat man im Gegensatz zu Frankfurt kaum durchfahrenden Fernverkehr, den man beschleunigen könnte - oder eben nur bis Altona (Nord), was aber eigentlich auch nur wegen der Überlastung des Hauptbahnhofs in einem so großem Maße geschiet. Bei der S-Bahn ist man keinesfalls wirklich an die Bestandsstrecke gebunden, siehe wie erwähnt den Ferlemann-Tunnel.

    Was aber effektiv einem Neubau gleichkommt. Entweder brauchst du einen neuen Bahnsteig im Güterbahnhof oder du brauchst ein sehr aufwendiges neues Verbindungsgleis Richtung Biebrich - über bebautes Privatgelände. Vom Fahrplan her paßt ein Halt in Ost jedenfalls problemlos - wegen einpaßen in die Taktlagen verbummelt der RE9 da derzeit eh ein paar Minuten.


    Allerdings fände ich Bahnsteige auch schon für die doch relativ häufigen Umleiterverkehre gar nicht mal so verkehrt...

    Die Temperatur ist meines Wissens nicht so sehr das Problem. Viel größere Probleme bereiten die verschachtelten, verfalteten, zu komplizierten hygroskopischen Systemen verbundenen Wasserleiter. Wenn man da an der falschen Stelle eine Ader anbohrt hat man da schnell eine Fontäne die Hauptwasserleitungen vor Neid erblassen lassen...

    Gezwungenermaßen die logische Konsequenz - aber wünschenswert kann das nicht wirklich sein...

    Klar brauchst du ein neuen Bahnsteig/neue Bahnsteige. Für die Aartalbahn fände ich eins aber eh sinnvoll - besonders falls man doch mal die S1-Verstärker nach Wiesbaden verlängert hat man am Bahnsteig 4 nicht unendlich viel Kapazität, also könnte ein stündlicher Halt in beiden Richtungen schon stören.


    Wegen dem Grundwasser weißt du wohl besser als ich bescheid. Die Temperatur meinte ich aber auch nicht, entschuldigung, falls ich mich missverständlich ausgedrückt habe.

    Interessant, die Bahn scheint also nicht ganz vom Ferlemann-Tunnel überzeugt zu sein (dazu gibt's nämlich schon die Machbarkeitsstudie). Oder man will einfach die Alternativen untersuchen, aber das in zwei getrennte Machbarkeitsstudien zu machen ist schon merkwürdig.


    Immerhin: hierbei ist insbesondere auch eine neue S-Bahnhaltestelle Neue Mitte Altona zu untersuchen

    Als KRM noch in Planung war, hat man paar Löcher in Wiesbaden gebohrt um zu schauen, ob eine Tunnellösung mit Volleinbindung des Hauptbahnhofs möglich wäre. Man hat ziemlich schnell festgestellt, dass das wegen den heißen Quellen nichts wird. Bei der Tiefgarage unterm Marktplatz hatte man übrigens schon genug Probleme.

    Netzpläne oÄ habe ich leider nicht, ich weiß aber auch nicht, wie weit fortgeschritten die Planungen überhaupt mal waren. Die vom Herrn May tatsächlich realisierten Wohnsiedlungen gelten heute aber nicht gerade als Schönheiten, also ist es denke ich eher ein Glück, dass nicht mehr von seinen Plänen umgesetzt wurden.


    Deine Prognose wäre auch meine Vermutung. Allerdings wird es weiterhin mehr als genug Gründe für eine Straßenbahn (oder irgendein anderes neues Verkehrsmittel) geben.

    Halte ich auch für eine sehr ambitionierte Idee. Ob das wirklich so kommt wage ich zu bezweifeln.

    Primär würde das eine gute Anbindung an das Terminal 3 für die Sachsenhäuser und Isenburger bringen (Expressbusse ersetzen) und eher weniger für Fahrgäste zwischen Zepplinheim und Isenburg attraktiv sein. Die Busverbindung braucht nur 7 Minuten und führt weiter in die Innenstadt.


    Gegen eine Führung über das Stadion würde sprechen, dass der Knoten dort schon überlastet ist.

    Für NI also schon bisschen Luxus, nachdem sie mit der RTW schon gut an den Flughafen gebunden werden. Stadion wird ja ausgebaut.

    Die Hochkettenfahrleitungen die teilweise entlang der Mainzelbahn hängen sehen aber tatsächlich nicht besonders ästhetisch aus. Mit französischen Planungsleitbildern hat das in der Tat wenig zu tun und war gefundenes Futter für die Citybahn-Gegner. Mir fällt in Straßburg spontan kein Abschnitt ein, bei dem man dies eingesetzt hat, selbst auf rechtsrheinischer Seite zwischen der Bundesstraße oder zwischen Ostwald und Lingolsheim. Kostet halt leider ein paar Euro mehr, könnte den ein oder anderen aber besänftigen.

    Joa, der eine oder andere hätte seine Meinung dadurch möglicherweise schon geändert (und andere möglicherweise auch durch die höheren Kosten, aber gut). Man müsste mE aber schon ein bisschen mehr zwischen mehr oder weniger schönen Straßen unterscheiden; im Bereich Kastel/Amöneburg sollte die CB schließlich durchs Industriegebiet fahren.


    Aber zurück zum Thema: Ich denke auch, da müsste man auch bei einer Seilbahn drauf achten. Dicke Betonpfeiler wird man denke ich nicht einfach so überall hinstellen können. Die Gondeln selbst müssten sicherlich auch irgendwie "richtig" aussehen.

    Mir ist eben aufgefallen, dass die RTO und RTS jetzt laut Netzgrafik von F-Süd über Neu-Isenburg(!) nach Zeppelinheim und weiter nach T3 fahren sollen, was wohl eine weitere Neubaustrecke benötigen würde. Hab ich was verpasst, oder was sprach denn gegen die Führung über Stadion?