Beiträge von Bonameser

    Dabei sollten wir besonders den in der FNP von Klaus Oesterling erwähnten Faktor beachten, dass die Langvarianten ausdrücklich auch genutzt werden sollen, um die Fahrgastverteilung innerhalb der Züge zu verbessern. Wo außer in der U4 gibt es den Effekt denn ebenfalls, dass sich Fahrgäste in den Endwagen stark ballen? Bei der U5 fiel mir das bisher nicht so stark auf (wobei sie auch nur aus "Endwagen" besteht, haha), bei der U7 schon eher.

    Vor Corona ist es mir an der Station Uni Campus Riedberg aufgefallen. Vorne an den ersten zwei Türen stehen die ganzen Studenten und vom Riedbergzentrum kommen die Schüler und Anwohner/ Kunden des Zentrums. Das ist zwar nicht ganz so extrem wie auf der B-Strecke aber auf der A-Strecke recht auffällig. An allen anderen Stationen können sich die Leute auch verteilen.

    Interessant sind da auch schon mal die Aussagen über den Einsatz der Garnituren.


    So sollen ab Dezember auf der U4 insgesamt 8 U5-100-Züge fahren, auf der U7 dann 7 U5-75-Züge. Das bedeutet, dass einzelne Kurse weiter in der bisherigen Konstellation gefahren werden, also auf der U4 U5-50+U5-50 und auf der U7 U5-50+U5-25 oder U5-25+U5-25+U5-25.


    Auf jeden Fall kriegt man aber so Wagen frei, um mehr 4-Wagen-Züge zu fahren. Bin mal gespannt, wie die Züge dann in echt wirken.

    Gibt es schon Infos, ob auch auf den anderen Linien dadurch längere Züge eingesetzt werden können? Ich hab da noch ganz dunkel die Linie U2 im Kopf.

    Diese Einstellung: wir wissen heute genau, wie sich Verkehrsströme in Jahrzehnten entwickeln werden – diese Einstellung hat im 20. Jahrhundert zu einer Menge fataler Entscheidungen im Verkehrssektor geführt, unter denen wir heute leiden. Du wirst keine realistische Schätzung für Verkehr in 2070 generieren können. „Mehr mehr mehr“ ist in keinem Fall gesetzt. „Mehr mehr mehr zum Hauptbahnhof“ noch viel weniger. Wenn es irgendwann mal einen Bedarf an 4 ICEs pro Stunde und Richtung zwischen Rhein-Main und Berlin, Hamburg, Köln, Basel, Stuttgart und München gibt, dann (! dann! Nicht jetzt!) wird es vollkommen ok sein, wenn zwei dieser vier Züge nicht zum Frankfurter Hauptbahnhof fahren.

    Grundsätzlich stimme ich dir da zu, aber was ist denn daran verkehrt, den eigentlich limitierenden Faktor des Projekts etwas größer zu planen, um im worst case keinen Flaschenhals im Bahnhof zu haben? Mit einem durchdachten Übergangskonzept zwischen Fetigstellung und Eintritt des Bedarfs ist es ja keine Fehlinvestition. In der Zwischenzeit können die zusätzlichen Bahnsteige für weitere HEX Züge oder ganz gewagt zum Kopfmachen von Regionalbahnen genutzt werden. (Übrigens könnte man auch mehr Internationale Züge über verkehren lassen z.B den Thalys der bisher meines Wissens nach in Köln endet)

    Interessant finde ich die verschiedenen gezeigten Bauformen für die Station, besonders die (teil-)bergmännischen. Wenn mehr als vier Bahnsteiggleise heute absolut nicht durchsetzbar sind, könnte man den Bahnhof vielleicht zumindest so auslegen, dass man später noch zwei Bahnsteigkanten dazubauen könnte - auch wenn das natürlich teurer und aufwändiger wäre, als es gleich richtig zu machen.

    Man könnte ja den Tiefbahnhof mit einem Mittelbahnsteig und zwei Außenbahnsteigen planen. Wenn mehr Kapazität benötigt wird, werden die zwei Außenbahnsteige zu Mittelbahnsteige umfunktioniert. Theoretisch wäre das mit einer der gestern gezeigten Varianten möglich aber das muss die Statik erlauben

    Der Spiegel spricht von Frankfurt 21 und dementsprechend sieht die Kommentarspalte auch aus. Machen die das absichtlich, um die Leute anzuheizen, oder ist es Dummheit?

    Ich gehe eher von Absicht aus. Einen 20 Jahre alten Titel schnappt man nicht irgendwo auf und vor allem nicht, wenn es in der Präsentation mehrmals betont wurde, dass es NICHT Frankfurt 21 ist.

    Übrings gilt in den privaten Medien mehr Clicks = mehr Werbeeinahmen.

    Ich versuche mich mal an einer Konkretisierung ;)


    Linie Mo-Fr Sa So Bemerkung
    U1 3 3 2
    U2 3 3 3 Werktags Morgen-HVZ z.T. 4
    U3 3 2 2
    U4 4 3 (oder 4?) 3
    U5 2 2 2
    U6 3 2 2
    U7 3 3 2 Werktags Morgen-HVZ zukünftig z.T. 4
    U8 3 2 2
    U9 1 1 1 Werktags Morgen-HVZ 2


    Wäre so mein letzter Stand - oder habe ich etwas verpasst?

    Die Linie U9 fährt scheinbar auch Abends mit 2 Wagen, jedenfalls habe ich das heute so gesehen. Es waren nur zwei Züge jeweils in einer Richtung.

    Halte ich auch für eine sehr ambitionierte Idee. Ob das wirklich so kommt wage ich zu bezweifeln.

    Primär würde das eine gute Anbindung an das Terminal 3 für die Sachsenhäuser und Isenburger bringen (Expressbusse ersetzen) und eher weniger für Fahrgäste zwischen Zepplinheim und Isenburg attraktiv sein. Die Busverbindung braucht nur 7 Minuten und führt weiter in die Innenstadt.


    Gegen eine Führung über das Stadion würde sprechen, dass der Knoten dort schon überlastet ist

    Laut DB Netz (oder war es das BMVI) wird es in Zukunft eine S70 und S80 von GG Dornberg und Rüsselsheim zum Hbf geben. Vermutlich sind das Taktverstärker, die auch direkt nach F-Süd und weiter nach OF oder Bad Vibel geführt werden könnten. Damit wird Kapazitätsmäßig schon mit eingeplant am Knoten Stadion. Daher könnte man das recht einfach verlegen, solange es am Südbahnhof keine Engpässe mehr gibt.

    Das größte Problem wird der Abschnitt Miquelknoten bis zur Nationalbibliothek sein... In Zeiten vor Corona konnte man zwischen Miquel/Adickesallee und Nationalbibliothek laufen, anstatt den Bus zu nehmen, da dieser ohnehin im Stau steckte und gerade in diesem Abschnitt gibt es nur 4 Spuren insgesamt. Da noch zwei Gleise unabhängig vom IV zu bauen, grenzt schon fast an einer Unmöglichkeit...

    Von der Wallauer Spange in den Stammstreckentunnel:


    Aufgrund der heute schon hohen Nachfrage an Fahrgästen von Frankfurt-Innenstadt in Richtung Wiesbaden möchte ich vorschlagen den HE1 wie eine S-Bahn in den Stammstreckentunnel zu schicken. Das wäre für die Fahrgäste die heute mit der S1, S8 oder S9 fahren viel attraktiver, weil sie dann nicht extra am Hauptbahnhof umsteigen und sich umstellen müssten. Um im Tunnel Platz zu schaffen könnte man die HVZ-Verstärker oder einzelne Leistungen der S1, S8 und/ oder der S9 aus dem Tunnel herausnehmen und z.B.: alternativ über F-Süd fahren lassen, wo dann mehr Kapazitäten durch den Fernbahntunnel frei sein dürften.

    OT: Wenn man ganz weit in die Zukunft denken möchte, kann man eine Neubaustrecke zwischen der Wallauer Spange und Hofheim errichten und die Verstärkerzüge der S2 die laut Deutschlandtakt enden an Marxheim, Diedenbergen zur Wallauer Spange führen... Zack hätte man eine Linie durch den Tunnel und die A66 von den Pendlern aus dem MTK entlastet. Im Einzugbereich WI-Erbenheim bis Hofheim wohnen ca. 40,000 bis 50,000 Einwohner, die entweder in Richtung Wiesbaden oder Frankfurt pendeln.

    Denkbar wäre auch Akku für die RTW.

    Oder wenn ich dich nicht falsch verstanden habe, rüstet man neben der Linie 11 auch die 17, die wenn sie mal nach NeuIsenburg fährt, mit Akkus aus. Das sollte den NKV erhöhen, da man pro Fahrzeug günstiger unterwegs wäre. Gleichzeitig werden die BI aus Neu Isenburg das Meckern abstellen, wenn doch keine Oberleitung in ihre Stadt kommt.

    Auch eine Option ist Straßenbahnen wie in Bordeaux zu nutzen (von Alstom). Die haben das APS System also eine Stromschiene auf 10km im System verbaut. Es ist zwar sehr unrealistisch, dass das für den Systemwechsel verwendet wird, es ist aber dennoch eine Option.

    Wann die erste HeEx-Linie auch wirklich als solche bezeichnet fahren soll, habe ich allerdings noch nirgends gelesen.

    Die erste Linie oder Teilstück einer Linie soll laut FAZ erst ab 2026 an den Start gehen, wenn die Wallauer Spange fetiggestellt wurde. Die Info ist aus August 2019 und nicht mehr aktuell.

    Eine reine Gleisanbindung von Gleis 3 alleine macht nicht viel Sinn (bei Betriebsstörungen, wenn in Heddernheim gewendet werden soll).

    Eine zuästzliche Weiche am Südende der Station könnte da eventuell mehr Sinn ergeben. Dann könnte Gleis 2 Richtung Innenstadt und 3 Richtung Norden frei belegt werden, wenn beispielsweise ein Zug in Heddernheim durch einen Schaden enden muss. Dann könnte direkt in die Abstellanlage eingefahren werden ohne ein Gleis zu kreuzen oder auf dessen Freigabe zu warten. Dasselbe ist mit der angekündigten Maßnahme mit dem Gleis 3 möglich.


    Ein Nachteil ist eine weitere Störquelle im System und für die Fahrgäste, wenn die Bahn am gegenüberliegenden Gleis einfährt (hust*DB* hust hust)

    Hallo,

    mir ist heute morgen am Weißen Stein aufgefallen, dass die Bahnen (alle die in 15min Wartezeit beobachtet habe) in Richtung Innenstadt nur in geringen Tempo die Kreuzung der Kurhessenstraße überfahren. Ist es jemand anderem auch aufgefallen oder Irre ich mich. Die Gegenrichtung scheint nicht betroffen zu sein auf dem ersten Blick.

    ich staune selber wie schlecht das Offenbacher Hafenviertel an den ÖPNV Richtung Frankfurt angeschlossen ist. Sicher wäre eine Strassenbahn bis zum Mainufer von Frankfurt sinnvoll. Aber sollen wir die Offenbacher Probleme lösen?

    Wenn sie mit dem Auto in unsere Innenstadt fahren und die Probleme hier weiter verschärfen, dann ja. Lieber "Nutznießer" mitversorgen als in schlechter Luft zu versinken...