Beiträge von Bonameser

    Halte ich auch für eine sehr ambitionierte Idee. Ob das wirklich so kommt wage ich zu bezweifeln.

    Primär würde das eine gute Anbindung an das Terminal 3 für die Sachsenhäuser und Isenburger bringen (Expressbusse ersetzen) und eher weniger für Fahrgäste zwischen Zepplinheim und Isenburg attraktiv sein. Die Busverbindung braucht nur 7 Minuten und führt weiter in die Innenstadt.


    Gegen eine Führung über das Stadion würde sprechen, dass der Knoten dort schon überlastet ist

    Laut DB Netz (oder war es das BMVI) wird es in Zukunft eine S70 und S80 von GG Dornberg und Rüsselsheim zum Hbf geben. Vermutlich sind das Taktverstärker, die auch direkt nach F-Süd und weiter nach OF oder Bad Vibel geführt werden könnten. Damit wird Kapazitätsmäßig schon mit eingeplant am Knoten Stadion. Daher könnte man das recht einfach verlegen, solange es am Südbahnhof keine Engpässe mehr gibt.

    Das größte Problem wird der Abschnitt Miquelknoten bis zur Nationalbibliothek sein... In Zeiten vor Corona konnte man zwischen Miquel/Adickesallee und Nationalbibliothek laufen, anstatt den Bus zu nehmen, da dieser ohnehin im Stau steckte und gerade in diesem Abschnitt gibt es nur 4 Spuren insgesamt. Da noch zwei Gleise unabhängig vom IV zu bauen, grenzt schon fast an einer Unmöglichkeit...

    Von der Wallauer Spange in den Stammstreckentunnel:


    Aufgrund der heute schon hohen Nachfrage an Fahrgästen von Frankfurt-Innenstadt in Richtung Wiesbaden möchte ich vorschlagen den HE1 wie eine S-Bahn in den Stammstreckentunnel zu schicken. Das wäre für die Fahrgäste die heute mit der S1, S8 oder S9 fahren viel attraktiver, weil sie dann nicht extra am Hauptbahnhof umsteigen und sich umstellen müssten. Um im Tunnel Platz zu schaffen könnte man die HVZ-Verstärker oder einzelne Leistungen der S1, S8 und/ oder der S9 aus dem Tunnel herausnehmen und z.B.: alternativ über F-Süd fahren lassen, wo dann mehr Kapazitäten durch den Fernbahntunnel frei sein dürften.

    OT: Wenn man ganz weit in die Zukunft denken möchte, kann man eine Neubaustrecke zwischen der Wallauer Spange und Hofheim errichten und die Verstärkerzüge der S2 die laut Deutschlandtakt enden an Marxheim, Diedenbergen zur Wallauer Spange führen... Zack hätte man eine Linie durch den Tunnel und die A66 von den Pendlern aus dem MTK entlastet. Im Einzugbereich WI-Erbenheim bis Hofheim wohnen ca. 40,000 bis 50,000 Einwohner, die entweder in Richtung Wiesbaden oder Frankfurt pendeln.

    Denkbar wäre auch Akku für die RTW.

    Oder wenn ich dich nicht falsch verstanden habe, rüstet man neben der Linie 11 auch die 17, die wenn sie mal nach NeuIsenburg fährt, mit Akkus aus. Das sollte den NKV erhöhen, da man pro Fahrzeug günstiger unterwegs wäre. Gleichzeitig werden die BI aus Neu Isenburg das Meckern abstellen, wenn doch keine Oberleitung in ihre Stadt kommt.

    Auch eine Option ist Straßenbahnen wie in Bordeaux zu nutzen (von Alstom). Die haben das APS System also eine Stromschiene auf 10km im System verbaut. Es ist zwar sehr unrealistisch, dass das für den Systemwechsel verwendet wird, es ist aber dennoch eine Option.

    Wann die erste HeEx-Linie auch wirklich als solche bezeichnet fahren soll, habe ich allerdings noch nirgends gelesen.

    Die erste Linie oder Teilstück einer Linie soll laut FAZ erst ab 2026 an den Start gehen, wenn die Wallauer Spange fetiggestellt wurde. Die Info ist aus August 2019 und nicht mehr aktuell.

    Eine reine Gleisanbindung von Gleis 3 alleine macht nicht viel Sinn (bei Betriebsstörungen, wenn in Heddernheim gewendet werden soll).

    Eine zuästzliche Weiche am Südende der Station könnte da eventuell mehr Sinn ergeben. Dann könnte Gleis 2 Richtung Innenstadt und 3 Richtung Norden frei belegt werden, wenn beispielsweise ein Zug in Heddernheim durch einen Schaden enden muss. Dann könnte direkt in die Abstellanlage eingefahren werden ohne ein Gleis zu kreuzen oder auf dessen Freigabe zu warten. Dasselbe ist mit der angekündigten Maßnahme mit dem Gleis 3 möglich.


    Ein Nachteil ist eine weitere Störquelle im System und für die Fahrgäste, wenn die Bahn am gegenüberliegenden Gleis einfährt (hust*DB* hust hust)

    Hallo,

    mir ist heute morgen am Weißen Stein aufgefallen, dass die Bahnen (alle die in 15min Wartezeit beobachtet habe) in Richtung Innenstadt nur in geringen Tempo die Kreuzung der Kurhessenstraße überfahren. Ist es jemand anderem auch aufgefallen oder Irre ich mich. Die Gegenrichtung scheint nicht betroffen zu sein auf dem ersten Blick.

    ich staune selber wie schlecht das Offenbacher Hafenviertel an den ÖPNV Richtung Frankfurt angeschlossen ist. Sicher wäre eine Strassenbahn bis zum Mainufer von Frankfurt sinnvoll. Aber sollen wir die Offenbacher Probleme lösen?

    Wenn sie mit dem Auto in unsere Innenstadt fahren und die Probleme hier weiter verschärfen, dann ja. Lieber "Nutznießer" mitversorgen als in schlechter Luft zu versinken...

    Ein paar ergänzende Ideen zu den offiziellen im NVP 2025 für die Straßenbahn in Frankfurt aufs Luftbild gebracht:


    - eine äußere Ringlinie entlang Platenstraße - Hügelstraße - Engelthalerstraße - Ronneburgstraße

    Ich würde die Linie über die Sigmund Freud Str. und Preungesheim zum Gravensteiner Platz verlängern. Dann könnte deine neue Ringline die 18 ersetzen. Die andere Möglichkeit ist die 18 über Preungesheim nach Berkersheim Mitte/Bf zu verlängern und die zukünftige M39 komplett zu streichen. Mit dem Ausbau der U5 und der Wiese nebenan gibt es 1. genügend Platz um zwei Gleise zu verlegen und 2. der Bereich muss sowieso für die U5 Verlängerung aufgerissen werden.

    Ja, es wäre echt mal an der Zeit, ein metrobus-System oder Expressbusse einzuführen eins elf.

    Um da mal kurz reingrätschen zu dürfen: Wieso gibt es kein Expressbus von der Bockenheimer Warte über Ginnheim/NWZ nach Heddernheim oder in den Hochtaunus? Auf der Rosa-Luxemburg gibt es selten Stau oder gar eine Vollsperrung und Linie könnte wenigsten bis zur Fertigstellung des Lückensschluss betrieben werden. Zudem wird auch nur bestehende Infrastruktur genutzt, weshalb die Linie ausgeschrieben und bezahlt werden muss.

    Und da geht es darum, dass Studierende wie Beschäftigte nicht "irgendwie", sondern möglichst zügig zum und vom Campus gelangen wollen.

    Die Aussage von Ost-West-Express lässt sich mit einem Blick auf die Ecke Hansaallee/Holzhausenstr. nachvollziehen. Die Mitarbeiter und Studierenden haben es durch konsequentes Missachten der Ampel an der Kreuzung Bremerstr. einen praktischen Fußgängerüberweg geschaffen, der sogar von auswärtigen Autofahrern akzeptiert wird. Selbst die Stadt ist eingelenkt und hat den Bereich rot makiert.

    Den Vorteil der Feinerschließung, auch noch durch eine Fußgängerzone, mit dem zusätzlichen Effekt einer möglichen Ausweichroute erkauft man sich eben mit dem Nachteil der Behinderung durch Flaneure, querende Träumer und so weiter, die natürlich ein rasches Vorankommen stören, gleichzeitig aber auch das Kundenpotential der Straßenbahn sind bzw. sein können.

    Ich meine, dass in Mannheim vier Linien durch die Fußgängerzone am Wasserturm fahren und dort scheint kaum größere Probleme gegeben zu haben (jedenfalls in der Zeit als ich dort gearbeitet habe). Für die Hauptwache gibt es zwei Möglichkeiten: Den Platz so umzubauen, dass die Bahn möglichst wenig die Fußgänger kreuzt oder schlichtweg die Bummelfahrt in den Fahrpaln einarbeitet und für die hundert Meter scheint das die einfachste und schnellste Lösung zu sein

    Es gibt zwar für dich unterm Strich weniger Verbindungen aber in Summe für alle Fahrtgäste mehr Kapazitäten.

    Von Mainkur bis Platz der Rep. durchzufahren ist wohl eher die Ausnahme.

    Mit der in der nicht allzufernen Zukunft wird es für deinen Fall auch die schnellere S-Bahnverbindung ab der Casellastr. geben. Zur Feinerschließung kann man eine Busverbindung von Enkheim bis Fechenheim verlängern um eine bessere Anbindung bis zum SBahnhof zu ermöglichen, falls das nötig ist.

    Wie wäre es denn mit einer Straßenbahnverbindung: (Verlängerung Straßenbahn 14) Galluspark - Wickerer Straße - (Mönchhofstraße) - Schmidtstraße - Römerhof (Übergang zur U5) - Rebstockbad (Straßenbahnverknüpfung 17)? Entspricht zum großen Teil dem Weg des M34.

    Ich würde eher die 17 bis zur Mönchhofstraße verlängern und dort enden lassen. Die meisten Reisenden aus dem Rebstock würden in die U5 am Römerhof einsteigen um schnell zur Innenstadt zu kommen. Für die Reisenden aus dem Gallus ist es ohnehin schneller über die Galluswarte mit der S-Bahn zu fahren.

    Einen Widerstand gegen die 17 habe ich schon mitbekommen. Es gibt Stimmen gegen eine Oberleitung auf der Frankfurter, da die ja das "schöne" Stadtbild auf der Frankfurter stören würden :rolleyes:. Deshalb wird in der Studie auch untersucht, ob ein Oberleitungsfreierbetrieb möglich ist, die T-Wagen haben dazu ja die Möglichkeit. Sonst gibt es, zum Glück, noch keinen größeren Widerstand gegen die 17

    In Wien scheint es ja auch mit einer Oberleitung zu klappen und die Stadt kann man jetzt nicht wirklich "schön" nennen, eher durchschnitt.