Beiträge von Combino

    "Toller" und vor allem teurer Nachtdienst. Ich würde mich bedanken, mir die Nacht in einem U-5 Wagen um die Ohren hauen zu dürfen.:rolleyes:

    Willkommen im Schichtdienst! ;) Es gibt genug Fahrer, die genau solche Dienste fahren möchten: Mit dem letzten Zug einrücken, mit dem ersten Zug wieder ausrücken. Wenn dazwischen keine Rangiertätigkeiten zu erledigen sind, kann man in der Zeit auch ein Buch lesen oder Serien schauen.

    Ich finde es schade, wenn eine interessante und ernsthafte Diskussion mit solchen Gedankenspielen ins Lächerliche gezogen wird.

    a) wie möchtest Du den entstehenden Spalt von 12,5 cm bei den ältern Fahrzeugen überbrücken? Alle S- und T-Wagen mit Blumenkästen oder Schiebetritten umbauen?

    b) wie stellst Du sicher, daß der schmälere Bahnsteig weiterhin rollstuhlgerecht ist? Was viele übersehen: Es muß nicht nur die Bahnsteighöhe passend sein, sondern der Rolli braucht auch Platz, um aus der Bahn rauszukommen und sich zu drehen. Also nur so als Beispiel: An der Beuthener Straße käme aktuell ein Rollstuhlfahrer nicht gefahrlos aus der Bahn raus, selbst wenn die Bahnsteigkante hoch genug wäre. Und da willst Du noch was abschneiden?

    Das hat doch bereits schon einmal in Frankfurt funktioniert: Bahnsteige für eine Fahrzeugbreite von 2,65 m errichten und an der Bahnsteigkante Ausgleichsstücke anbringen, die in einer Nacht dann entfernt werden können, wenn von 2,40 m auf 2,65 m Breite umgestellt wird.

    mit gutem Werkzeug arbeitet, kocht es sich immer besser.

    Deswegen hat man sich ja für einen erfahrenen Hersteller von Arbeits- und Sonderfahrzeugen entschieden.

    Was können denn die neuen Fahrzeuge besser, und, haben sie denn wenigstens nicht mehr Weichware und Elektronik?

    Hast du dir die Meldung der VGF oder von Windhoff durchgelesen? Da steht doch genug drin, was die Fahrzeuge besser können, z. B. auf stromlosen Abschnitten fahren oder mit Hilfe eines Krans 15-Meter-Schienen abladen. Warum sollten heutige Fahrzeuge "wenigstens" nicht mehr mit Elektronik und Software arbeiten? Ist das ein von dir ausgedachtes Qualitätsmerkmal? Ich weiß von unseren neuen Akku-Loks, dass diese ohne Mühe schwere Lasten ziehen können und aufgrund des mittlerweile ziemlich gut arbeitenden Gleit- und Schleuderschutzes (Böse Elektronik!) in der Regel sogar ohne den Einsatz von Sand. Abgesehen von den viel besseren Möglichkeiten, ein Fahrzeug mit wenigen Klicks auf die Bedürfnisse des Kunden einstellen zu können, wenn die Architektur der Software stimmt. Windhoff hat bereits für verschiedene Verkehrsunternehmen (Essen, Potsdam, Dresden, etc.) Schienenschleiftriebwagen hergestellt, die dem für die VGF angebotenen Fahrzeugkonzept entsprechen und eine Antriebsleistung von bis zu 4 x 120 kW haben (Einen sehr interessanten Artikel über diese Fahrzeuge gibt es hier: Die Schleifwagen der Fa. Windhoff). Der K-Wagen kommt dagegen mit einer Antriebsleistung von nur 2 x 60 kW daher. Schwere Schotterwagen zieht man damit nur sehr träge, vor allem nicht in einer Steigung im Tunnel und mit nur zwei angetriebenen Achsen. Können die K-Wagen überhaupt in Mehrfachtraktion eingesetzt werden? Ich vermute eher nicht. Und einen weiteren Vorteil sehe ich zumindest in der Wahl eines modernen Drehgestellfahrzeuges: Was für einige sicherlich wie Musik in den Ohren klingt, ist vor allem für die Anwohner in Kurvenbereichen ein Ärgernis, wenn sich nachts ein K-Wagen durch lautstarkes Kurvenquietschen bemerkbar macht. Bedingt durch den längeren Abstand der Achsen beim K-Wagen lässt sich das Kurvenquietschen selbst mit Kurvenschmieranlagen nur bedingt vermeiden. Der höhere Verschleiß an Rad und Schiene fällt, denke ich, bei den überschaubaren Fahrten dabei eher nicht so stark ins Gewicht, ist aber durchaus auch ein Faktor.

    Bedauerlich ist auch, das man so was nicht mehr aus Altfahrzeugen baut, mit Azubis, und knoffhoff, und eigener manpower.

    Viel Spaß bei der Nachweisführung gegenüber der TAB. Das ist heute nicht mehr so einfach.

    Ja, das wird an der Beleuchtung und der Kamera liegen.


    Nein, wie ich oben bereits geschrieben habe, wurden die Züge auf den aktuellen BVG-Farbton umlackiert. Es liegt in diesem Fall also nicht an der Beleuchtung oder Kamera. Ich habe aber gerade gesehen, dass man sich für das Anzeigen des von mir verlinkten Artikels erst bei der Berliner Morgenpost registrieren muss, wenn man ihn nicht über die Google-Suche aufruft. Daher zitiere ich noch einmal die Angaben aus dem Artikel, die in diesem Zusammenhang interessant sind. Im Artikel heißt es:


    Der Doppeltriebwagen mit der Wagennummer 2020/2021 ist zwar in seiner Form weitgehend unverändert geblieben, präsentierte sich aber im frischen Sonnengelb. Der offiziell als „Verkehrsgelb“ bezeichnete Farbton prägt seit der Jahrtausendwende das Erscheinungsbild der BVG. Zu der Zeit, als die Wagen der Baureihe „Dora“ fuhren, waren die Züge noch in einem sichtbar dunkleren Ockergelb unterwegs.


    ...und weiter noch zur Überholung...


    Doch laut BVG musste vor der Inbetriebnahme der jahrelang abgestellten Wagen viel mehr getan werden als eine Umlackierung. „Damit sie wieder eine Zulassung bekommen, mussten sie technisch von Grund auf überholt werden“, sagte Martin Süß, der für U-Bahnfahrzeuge zuständige Abteilungsleiter bei der BVG. Was konkret bedeutete, dass bei allen Wagen die komplette Antriebstechnik und alle elektrischen, mechanischen und pneumatischen Bauteile nach Herstellervorgaben überarbeitet und teilweise ersetzt werden mussten. Hinzu kamen einige technische Änderungen, die heutige Sicherheitsbestimmungen vorschreiben.

    Hallo zusammen:


    Weis jemand was über die Herkunft des Busses? Der sieht doch stark nach ex Wien aus oder?y4mNgUD-Ay1HB1D22Oh3dm70KuuoTNOqmO-A9bjXvBvPj0uRfH8s0uxyD-JjFfLwVbw8J8Wea3OMlWNMGFVB8OwDhxhopeRm4w3yGK0fFFtstlmj_Bv1z9-7qFqE-xhN9mNyoNd9SmWMPM4hACUPOeaSUKMkMoJrPwmYlItr-BoPmZRs-bNTooVhD3NbYny9yTrI2gO0VZnfLwBD1eo7thHLg?width=660&height=404&cropmode=none

    Wenn das Fahrzeug rote Griffstangen hat, müsste es sich um ein ehemaliges Fahrzeug von Gschwindl aus Wien handeln.

    Wieso steht in dieser Meldung noch nichts über die Strecke zum zukünftigen Terminal 3?


    In der Meldung geht es doch um das bereits bestehende System von Bombardier. Die neue Strecke zum zukünftigen Terminal 3 ist ein System von Siemens. Beide Systeme arbeiten unabhängig voneinander. FraPort schrieb dazu bei der Verkündung der Auftragsvergabe an die Bietergemeinschaft Siemens, Max Bögl und Keolis:


    Bereits 1994 wurde mit der Sky Line-Bahn ein von Bombardier entwickeltes Transportsystem in Betrieb genommen, das Passagiere 365 Tage im Jahr zwischen Terminal 1 und 2 befördert – fahrerlos völlig autonom. Die Sky Line-Bahn hat sich bis heute bewährt und wurde Mitte 2017 um die Station C erweitert, um den Umstieg von Transitreisenden zwischen Terminal 1 und Terminal 2 weiter zu optimieren. Für die Anbindung des neuen Terminals 3 gab es Überlegungen, die bestehende Streckenführung der Sky Line-Bahn zu verlängern. Die heutige Bahn ist jedoch auf transitreisende Fluggäste ausgerichtet. Damit auch Anreisende mit der Bahn problemlos das neue PTS zum Terminal 3 nutzen können und keine Kapazitätsprobleme entstehen, wurde nach umfassender Prüfung die Option gewählt, ein paralleles Transportsystem mit komplett neuer Streckenführung zu realisieren. Reisende vom Fern- und Regionalbahnhof können nach der Inbetriebnahme bequem über die neue Haltestelle vor Terminal 1 einsteigen und Richtung Terminal 3 fahren.

    Am 16. April 2020 wurde folgende Pressemitteilung veröffentlicht:


    OT

    Die sollen sich ja verbiegen, um Energie aufnehmen zu können, ganz andere Funktionsweise, als so eine Stromschiene.

    Das ist richtig. Du hast aber oben geschrieben, dass die Stromschiene locker war. Und du hast geschrieben, dass die Stromschiene sich nicht hätte verbiegen können, wenn sie fest gewesen wäre. Dann hast du aber eine falsche Vorstellung von der Funktionsweise einer Stromschiene. Eine Stromschiene soll im Grunde einfach nur Strom für einen Abnehmer bereitstellen. Sie hat keine Führungsfunktion bei Entgleisungen und muss auch nicht einem ca. 30 t schweren Wagen standhalten können. Ein Verbiegen der Stromschiene ist daher nicht ungewöhnlich und nicht zwangsläufig die Folge einer fehlerhaften Befestigung.

    Dann fasse ich mal zusammen: Du warst nicht vor Ort, kennst dich laienhaft aus und begründest deine Tatsachenbehauptung mit zweifelhaften Angaben aus einem Bericht, zu dem du noch nicht einmal eine nachweisbare Quelle angibst. Stimmt das so?


    Wäre sie fest gewesen, hätte sie sich ja nicht "verbiegen" können.

    Ja, wäre das Flugzeug geflogen, wäre es nicht abgestürzt. Wie massiv müsste denn so eine Stromschiene konstruiert sein, dass sie einem ca. 30 t schweren Wagen standhält? Selbst Leitplanken auf der Autobahn verbiegen sich, reißen ab oder durchbohren Fahrzeuge, aber bestimmt nicht, weil sie "mit hoher Wahrscheinlichkeit locker waren".

    Wie das passieren konnte wurde zwar nicht erklärt (Link eines Kumpels über einen anderen elektronischen Weg), kann ich aber ausführen:

    Die Stromschiene war locker. Durch die Kräfte auf die Schiene, wurde sie aus der Halterung gehebelt, wurde weder vom Fahrzeug weggestoßen, noch hat sie sich unter dem Fahrzeug bleibend verkeilt. Vermutlich hat das stabile Drehgestell dafür gesorgt, dass die Stromschiene in das Fahrzeuginnere ausgewichen ist. Offensichtlich hat der Wagenboden keine Panzerstärke (wozu bisher auch).

    Woher weißt du, dass die Stromschiene locker war? Hast du das vor dem Unfall überprüft?

    Der Kurvenradius und das Gefälle sind vielleicht zu schaffen, aber unter heutigen Gesichtspunkten nicht mehr state-of-the-art. Toronto schafft mit den neuen Flexity Outlooks zumindest einen Radius von 11 m, erkauft sich diese Möglichkeit aber mit vielen kurzen Fahrzeugmodulen und einem höheren Verschleiß:



    Nicht vergleichbar, aber trotzdem erwähnenswert sollte noch Lissabon sein. Hier ist man aber aufgrund der extremen Bedingungen an das historische Material gebunden: