Beiträge von Combino

    Diese konnte aber bisher nicht auf die oberirdischen Strecken ausgeweitet werden, da die Umgebungsbedingungen im Tunnel einfacher für einen sicheren und korrekten Betrieb sind.

    Das ist schlichtweg falsch. Im Rahmen für die Bestellung neuer U-Bahnzüge für die U1 hat ein Gutachten ergeben, dass eine Umwandlung der U1 auf fahrerlosen Betrieb nicht wirtschaftlich ist, weil bereits heute durch einen 3-Minuten-Takt ein dichtes Angebot besteht und ein 2-Minuten-Takt durch die Automatisierung keine weiteren Fahrgäste anziehen würde. Mit den Umgebungsbedingungen hat das überhaupt nichts zu tun, sondern allein mit der Wirtschaftlichkeit.

    Die Einzäunung ist für den automatisierten Betrieb erforderlich, der ab Oktober 2021 starten soll. Die S21 soll zwischen Berliner Tor und Bergedorf/Aumühle hochautomatisiert, wie es die Deutsche Bahn bezeichnet, und in Bergedorf bei der Wendefahrt zwischen Abstellanlage und Bahnsteig vollautomatisiert verkehren.

    Vier modernisierte 425er werden ab 27. Oktober bis vsl. zum Fahrplanwechsel ein Gastspiel in München haben, um den dortigen Fahrzeugmangel bei der S-Bahn abzumildern.

    Wenn die kurvige Rampe von der Galluswarte zum Tunnel hinab mit einer gewissen Geschwindigkeit befahren werden soll, werden die Gleise zum Ausgleich der Querbeschleunigung zur Außenseite der Kurve überhöht sein. Allein dieser Umstand dürfte eine Weiche in der Kurve ausschließen.

    Weichen in Kurven mit Überhöhung sind aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Dazu gelten lediglich strengere Grenzwerte.

    <korinthe>Weil die inzwischen keinen Stangenstromabnehmer mehr haben</korinthe> :)

    <korinthe>...und in San Francisco teilweise noch englische Übersetzungen zu den italienischen Beschriftungen angebracht wurden.</korinthe>


    Aber das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass das Fahrzeuge ursprünglich aus Mailand sind und nicht nur "so aussehen".

    Ein Bus oder eine Straßenbahn zu räumen ist und bleibt wohl einfacher als 25(?) oder gar mehr Gondeln in 10?15?20? Metern Höhe.

    Bei räumen rede ich hier selbstverständlich von sicherem aussteigen, nicht von „Gondeltür aufreißen und runterspringen“ - oder habe ich hier irgendwo einen Denkfehler? :/

    Völlig richtig! Das Evakuieren einer Seilbahngondel erfordert wesentlich mehr Zeit und zusätzliche Hilfe.


    Aber was dabei zu beachten ist: Dieser Fall tritt nur sehr selten ein! Auf dieser Seite wird recht detailliert beschrieben, was bei einer Evakuierung zu beachten ist und wie diese durchgeführt wird. Und besonders aufschlussreich finde ich diese Information:


    Zitat

    In den fast 30 Betriebsjahren der Hochfelln-Seilbahn seit August 1970 (untere Sektion) / Januar 1971 (obere Sektion) mussten diese Verfahren erst 2 x angewendet werden. In beiden Fällen konnten alle Fahrgäste wohlbehalten geborgen und zur Talstation zurückgeführt werden.

    Ob man diese Zuverlässigkeit auf alle verschiedenen Seilbahnarten übertragen kann, vermag ich nicht zu sagen. Dafür kenne ich mich mit Seilbahnen zu wenig aus. Aber ich denke, auch bei Systemen mit vielen Gondeln kann man von einer ähnlichen Zuverlässigkeit ausgehen.

    Siemens Mobility baut 73 Straßenbahnen für
    München

    • SWM und MVG ordern weitere Straßenbahnen vom Typ Avenio
    • Auftragsvolumen mehr als 200 Millionen Euro
    • Auslieferung ab 2021


    Die Stadtwerke München (SWM) haben bei Siemens Mobility 73 weitere Straßenbahnen vom Typ Avenio im Wert von mehr als 200 Millionen Euro bestellt. Sie ziehen damit bestehende Optionen. Die Fahrzeuge ergänzen die bereits im Fahrgastbetrieb eingesetzten Trams gleichen Typs. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge ist für 2021 geplant. „München hat 2012 als erster Kunde den Avenio bestellt. Zwischenzeitlich haben die SWM ihre Flotte kontinuierlich ausgebaut. Das langjährige Vertrauen unseres Münchner Kunden steht für den besonderen Fahrgastkomfort, die hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der bereits in Betrieb befindlichen Fahrzeuge“, sagt Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility.


    „Die Bestellung von 73 neuen Fahrzeugen ist eine große Investition in den weiteren Ausbau der Münchner Trambahn. Der Avenio hat sich in München gut bewährt, daher setzen wir weiterhin auf diesen Fahrzeugtyp. Die neuen Züge ermöglichen uns weitere Verbesserungen im bestehenden Netz und den Betrieb neuer Strecken wie der geplanten Tram-Tangenten sowie der Tram im Münchner Norden. Die Straßenbahn bietet das richtige Kapazitätsangebot zwischen Bus und U-Bahn. Zudem wird sie als Vorreiter der Elektromobilität schon seit über 120 Jahren rein elektrisch betrieben und trägt damit wirkungsvoll zur Luftreinhaltung in München bei“, sagt Ingo Wortmann, MVG-Chef und SWM Geschäftsführer Mobilität.

    Quelle: https://www.siemens.com/press/…ystems/2013-11-avenio.php

    Ja, weiß ich. Hatte gerade geschrieben, dass ich bereits negative Erfahrung damit gesammelt habe.

    Eine Fläche, wo sich viele Menschen (ggf. mit Gepäck) begegnen, aneinander vorbei wollen, sollte für mein Empfinden eben nichts festes im Weg stehen.

    Wie kannst du negative Erfahrungen damit gesammelt haben, wenn du noch nie mit so einem Zug mitgefahren bist? Es wurde deutlich mehr Platz für Gepäck geschaffen, einerseits durch weniger Sitzplätze im Türbereich und andererseits durch den Wegfall der Sitzpodeste. Das ganze Modernisierungskonzept ist gut durchdacht und berücksichtigt vor allem die Rückmeldungen und Wünsche der Münchner Fahrgäste. Deine Kritik ist völlig haltlos. Eine Pressemitteilung der DB liefert noch weitere Details und Grafiken: https://www.deutschebahn.com/p…gaeste_der_S-Bahn-1328200


    In der modernisierten S-Bahn weitet sich der Durchgang zum Sitzbereich deutlich.