Beiträge von Combino

    Ich gebe zu, eine Schwachstelle sind die noch zahlreichen alten Hochflur-Trambahnen, z.B. in Genf und Zürich;

    Ich weiß nicht, welche "zahlreichen Hochflur-Trambahnen" du in Genf genau meinst. Aber sei's drum. Generell würde ich mir wünschen, dass man beim Thema bleibt und nicht anfängt Micro-Diskussionen zu Dingen führt, die mit dem eigentlichen Thema nur im Entferntesten zu tun haben. Was hat das alles mit der Bahnstrategie der Grünen zu tun? Wer hat sich das Papier überhaupt durchgelesen?

    Die BVG wird zukünftig in allen Verkehrsmitteln eine neue Stimme und ein neues Soundbranding einsetzen:


    Fahrgäste haben Türen grundsätzlich nicht eigenmächtig offen zu halten. An Endbahnhöfen kann es durchaus sein, dass aus betrieblichen Gründen eine Abfahrt vor fahrplanmäßiger Abfahrtszeit auf Anweisung der Leitstelle erfolgen soll. Und dann steht da so ein Schlaumeier in der Lichtschranke, weil er ja die Abfahrtsanzeige im Blick hat. Ein Fahrgast ist ein Fahrgast und so hat er sich auch zu verhalten.

    in welcher Breite werden die produziert? 2,65 m?

    ist das gesamte Kölner Niederflurnetz entsprechend angepasst und mit Bahnsteigen ausgerüstet?

    Ja, die neuen Fahrzeuge werden 2,65 m breit und sollen die K4000 ersetzen.


    Die KVB schreiben dazu:


    Die Langzüge sollen 124 Fahrzeuge der Baureihe K4000 ersetzen. Nach Ertüchtigung der Ost-West-Achse sollen auf der Linie 1 (und perspektivisch auch auf der Linie 9) rund 90 Meter lange Zugverbände fahren, welche sich jeweils aus einem Lang- und Kurzzug zusammensetzen.

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    Quelle: https://www.alstom.com/de/pres…nd-kiepe-electric-mit-der

    Es geht aber auch anders, zielgerichteter und weniger absolutistisch, was auch in euer eigenem Interesse sein sollte, finde ich, als beruflich Moderierender (wenn auch nicht im Internetforum).

    Danke erst einmal für dein Verständnis. Natürlich ginge es auch zielgerichteter und weniger absolutistisch, aber der Unterschied ist eben, dass wir dieses Forum nicht beruflich moderieren, sondern in unserer knappen Freizeit (neben unserer Berufstätigkeit) und nicht immer optimale Umstände zum Moderieren herrschen. Vielleicht auch zum besseren Verständnis: Für den moderierenden Eingriff habe ich heute die Zeit genutzt, die mir auf der kurzen Fahrt zwischen zwei Terminen zur Verfügung stand (inklusive dem Lesen der Beiträge). Da Henning H. dankenswerterweise bereits mit seinem Hinweis versucht hat, einzulenken, die Diskussion zum Thema Fahrrad danach aber unbeirrt an Dynamik und Fahrt gewonnen hat, war aus meiner Sicht ein deutlicher Hinweis wichtig.

    Schienenhund


    Ich denke, du musst damit leben, dass wir als Administratoren entscheiden, für welche Themen wir unsere Plattform zur Verfügung stellen. Mit zunehmender Häufigkeit an Fahrradthemen sank das gemeinsame Interesse im Team an der Finanzierung und Fortführung dieses Forums. Also haben wir uns dazu entschieden, das Thema Fahrrad bewusst einzuschränken, um uns unsere Motivation zu erhalten. Wie man an dieser Diskussion sehen kann, verfallen wir keinesfalls sofort in Panik, sondern lassen aufkommende Diskussionen zum Thema Fahrrad wohlwollend zu, in der Hoffnung, dass es bei einem kurzen Exkurs bleibt. Leider arten Diskussionen zum Thema Fahrrad gerne aus, was uns bei anderen Verkehrsmitteln in dem Maß noch nicht aufgefallen ist.

    Ist das neu? War das nicht die (unsinnige, aber dennoch) Begründung für den ICE, der unterm Frankfurter Kreuz stehen geblieben ist, anno dazumal? Waren das damals wirklich 6 Stunden? Bin verwirrt.

    Ich denke nicht, dass das neu ist. Ich kenne es zumindest seit 2008 so, als es mir in der Fahrschule erklärt wurde. Und ich kann mir vorstellen, dass diese Regelung noch viel älter ist, da man noch bis in die 70er/80er ohne Autoführerschein Straßenbahnen führen durfte. Die ver.di erklärt das so:

    Während der Bus unter die Fahrpersonalverordnung fällt (eine Lenkzeitunterbrechung muss spätestens vor Erreichen der Viereinhalb-Stunden-Grenze erfolgen), gilt für die Straßenbahn und die U-Bahn ausschließlich das Arbeitszeitgesetz („Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepausen beschäftigt werden.“).

    Der Bus hat gesiegt! Dann muss man diesen halt ausbauen und auf neue Technologien setzen. Ich hätte mich auch gefreut wenn die CityBahn gekommen wäre aber der Bus darf nicht unterschätzt werden. Immer dieses Bus-Bashing.

    Bei dieser Entscheidung gibt es keine Gewinner. Die Gegner der CityBahn sind nicht automatisch Befürworter eines besseren Busangebotes, sondern halten generell Investitionen in den ÖPNV für vermeidbar.

    Und? Du hast die doch mit Verweis auf die Beförderungsbedingungen des Zuges verwiesen, oder? Wo liegt also konkret dein Problem? Nach deiner Logik dürfte man dann ja auch gar keine Verbindungen mehr in Wohngebiete anbieten, da in diesen Bereichen die Leute ständig mit Umzugskartons umherfahren.

    Verstehe nicht, warum so viel auf die Straßenbahn gesetzt wird. In München z.B. wird mehr auf den Bus gesetzt.

    Das sieht vielleicht so aus, in Wirklichkeit ist man in München aber eher dazu gezwungen, das Busangebot auszubauen, weil neue Strecken für U-Bahn (U5 und U9) und Tram (Nord- und Westtangente) immer weiter verzögert werden. Da man bereits jetzt auf vielen U-Bahn- und Tramlinien an der Kapazitätsgrenze fährt, versucht man mit dem Ausbau des Busangebotes, wieder etwas Luft zu schaffen. Vor allem die U-Bahn soll durch die Schaffung neuer Tangentialverbindungen (mit Hilfe der Expressbuslinien) im Innenstadtbereich entlastet werden. Bei der Tram möchte man in Zukunft sechsteilige Züge mit einer Breite von 2,65 m beschaffen. Das ist ein unglaublicher Zuwachs und zeigt, dass in München zukünftig auf die Tram gesetzt wird.


    Aktuell steht im Bereich Bus als Großprojekt die Elektrifizierung an (neben dem Bau eines neuen Betriebshofes), die eigentlich nur durch eine entsprechende Förderung gestemmt werden kann, weil die Preise noch höher liegen, als für Dieselfahrzeuge. Der CapaCity ist in dem Zusammenhang eigentlich ein Rückschritt, weil man nicht auf das gleiche Platzangebot eines Buszuges kommt. Auf überlasteten Buslinien schafft man sich damit wieder neue Kapazitätsprobleme.