Beiträge von mkoch26

    Mal was ganz anderes: Ich verstehe sowieso nicht, warum man das Lieschen-Gleis rausgenommen hat. Viel besser hätte ich gefunden, die Strecke zweigleisig auszubauen und am Oberforsthaus an die Stadionstrecke anzubinden. Dann hätte man eine zweite Straßenbahnverbindung zum Stadion und könnte vor allem die Busse ersetzen, die ständig im Stau stehen.

    Das ist ja grundsätzlich eine sehr gute Nachricht - aber bisher hieß es doch immer, die Fertigstellung könnte mit der Fertigstellung EV erfolgen. Bestenfalls sogar 2022. Die Pläne sind doch alle fertig. Da fragt man sich schon, was da immer solange dauert, Klagen hin oder her...

    Auch die werden nicht reichen, wenn die U-Bahn zum Frankfurter Berg und Römerhof verlängert sind. M. E. können Glauburgstraße und Musterschule aber keine 4-Wagenzüge aufnehmen, oder? Wenn dann auch noch Umsteiger von der Ringstraßenbahn dazukommen - wie stellt man sich das denn dann vor?

    So wie der Plan aussieht, geht die Wendeanlage ja bereits bis südlich der Bindingstraße. Bis zur Station Mailänder Straße wären es ja dann nur knapp 500m. Gerade weil die Planung südlich der Mailänder Straße ja einen größeren Schlenker vorsah und die Bebauungsdichte südlich dieser Station auch deutlich geringer ist, wäre eine "kurze" Verlängerung ja in der Tat hochinteressant. Die Neubaugebiete sind damit auch abgedeckt. Eine KNU hierfür würde bestimmt deutlich besser aussehen.


    Eine weitere Option wäre eine Rampe hinter der Station Mailänder Straße. Von dort bis zur Sachsenhäuser Warte gibt es doch einen sehr breiten Streifen vor dem Südfriedhof, wo zum Großteil die Parkplätze sind. Hier könnte man ja mit wenig Aufwand Gleise verlegen?

    Die ursprüngliche Planung sah so aus:



    C: Stadtvermessungsamt Frankfurt, farbige Eintragungen von mir


    Die Endstelle im Süden läge noch aushalb des Planausschnitts, der rote Teil ganz oben markiert teilweise die bestehende Wendeanlage Südbahnhof. Im Grunde könnte man ja erst mal nur bis zur Mailänder Straße bauen und den Rest offenlassen.

    Es ist merklich still geworden, was den Ersatz der Busse 30/36 angeht. Vor 2 Jahren flammte das Thema ja mal wieder auf mit einem konkreten Linienvorschlag zum Unfallkrankenhaus bis zum Hainer Weg. Danach passierte, wie die letzten 20 Jahre: Nichts. Die Frage ist jedoch, ob aufgrund der Feinstaubbelastung v. a. auf der Friedberger und der aktuellen Berichterstattung zum Thema Diesel/Ersatz von Dieselbussen, hier was passiert?


    Weiß jemand mehr?

    Ein ganz interessanter Vorschlag - nicht von mir - im Frankfurter Bürgerbeteiligungsportal "Frankfurt fragt mich", leider (natürlich) ohne ausreichende Unterstützung. Das Portal scheint einfach zu unbekannt, dennoch finde ich, der Vorschlag paßt hier gut her.Der Ersteller schlägt einen zusätzlichen Halt an der U4 im nördlichen Bereich des Betriebshofes Ost vor, im Bereich Zeuläckerstraße/Gustav-Behringer-Straße. M.E. ist das ein wirklich guter Vorschlag, vielleicht kann das Forum ja dazu beitragen, daß er doch an den entsprechenden Stellen gesehen und geprüft wird. https://www.ffm.de/ecm-politik…/ideaPtf/45035/single/657

    Ich hatte mich sowas auch schon mal gefragt, weil eine solche Haltestelle ja auch mit der alten Strecke nach Bergen am oberen Ende der Gwinnerstraße verknüpft werden könnte? Oder geht das wegen der Höhenunterschiede nicht? Sollte das funktionieren, sollte eine Strecke nach Bergen ja relativ unproblematisch zu realisieren sein, oder? :)

    Hallo zusammen,


    warum kann man nicht einfach den Bereich Hbf-Sbf in die S-Bahn integrieren? Während des Umbaus des Tunnels fuhren ja auch S-Bahnen über den Sbf direkt zum Hbf. So könnte man ohne weiteres z. B. die S3 durch den Tunnel fahren lassen, die S4 aber über Camberger und Niederräder Brücke direkt zum Sbf. Das gleiche wäre mit S5/6 möglich. So könnten man problemlos freie Kapazitäten im Tunnel schaffen und so den Takt der verbleibenden Linien erhöhen. Zudem würde man andere Relationen schaffen und könnte in unterversorgten Gebieten zusätzliche Halte errichten (Uniklinik oder aber Camberger Brücke als Umsteigestation in die Innenstadt). Somit würde man keinen 2. Tunnel benötigen, der wahrscheinlich mit Planung 50 Jahre in Anspruch nimmt - und das zu einem Bruchteil der Kosten.


    Zudem frage ich mich, was mit den Planungen der Ringstraßenbahn und dem D-Tunnel Ginnheim-Bockenheim geworden ist - hier hört man gar nichts mehr. Ausserdem kam vor 2,3 (?) Jahren das Thema Anbindung Sachsenhäuser Warte wieder auf. Auch hier Funkstille.


    Vielen Dank für Eure Meinungen :-)


    Die eigentlichen Frage ist ja schon beantwortet worden dahingehend, dass zwei Gleise oder jedenfalls zwei Bahnsteigkanten eben nicht reichen. Sonst wäre das in der Tat interessant. Würde aber ein Wendegleis östlich des Hbf erfordern, was absolut unrealistisch ist. Realistischer ist es, eine Wendemöglichkeit oben für ausgewählte (oder im Störungsfall auch alle) Züge von der Galluswarte zu bauen, wie ich bereits im Zusammenhang mit der Stockheim-Elektrifizierung vorgeschlagen habe.


    Ergänzen möchte ich eine Reaktion zu Heddernheim. Das kann man nicht vergleichen, Heddernheim ist kein Umsteigeknoten (erst recht nicht seit Eröffnung der U9). Die U-Bahnen sind deshalb trotz des dichteren Taktes auf der Stammstrecke nicht leerer, sondern voller als auf den Außenästen. Züge von den Außenästen in Heddernheim enden zu lassen ist deshalb höchstens etwas für den Schwachverkehr. Das ginge dann auch ohne Umbau (nicht in jedem Fall bahnsteiggleicher Umstieg, aber z.T. kann man schon Zeilweg umsteigen): U8-Zwischentakter abends / sonntags nur Heddernheim - Riedberg, dafür die U1/U2/U8-Ausdünnung am Sonntagmorgen (30-Min-Takt) auf die Stammstrecke beschränken und Zwischentakter von/bis Heddernheim fahren.


    Zurück zur S-Bahn-Stammstrecke: Wie bereits erwähnt, sind die Fahrgastwechselzeiten Hauptwache und Konstablerwache ein wesentlicher begrenzender Faktor. Das dürfte auch der Grund sein, warum man auch bei LZB nur 28 Züge pro Stunde für möglich hält, obwohl in München 30 Züge fahren. Viel lässt sich daran nicht ändern, aber zu den eher scherzhaft formulierten Anregungen zur Fahrgasterziehung hier ein ernst gemeinter konkreter Vorschlag: Zunächst einmal macht man die früher übliche deutlich vernehmbare Ansage "Zurückbleiben bitte!" wieder zum Standard. Um dem Nachdruck zu verleihen, werden zu den Spitzenzeiten an den kritischen Stationen Personen entlang des Bahnsteigs postiert, die die noch ankommenden Fahrgäste vom Einsteigen abhalten. Das ist z.T. auch an den U-Bahn-Stationen interessant. Eine weitere Taktverdichtung gegenüber dem Fahrplan wird man damit aber wohl nicht hinbekommen, nur dass der Fahrplan besser eingehalten werden kann - wäre ja immerhin etwas.

    Was in München denke ich ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist, ist dass man an der einen Seite ein- und an der anderen Seite aussteigt. Alleine dadurch spart man viel Zeit, weil sich weniger Gedränge bildet.

    Mal eine Frage in die Runde... als die Linie 18 geplant (und gebaut) wurde, waren die Stimmen zur Abschaffung der Straßenbahn doch nicht mehr vorhanden und auch die Thematik Parallelverkehr ist nicht mehr so präsent wie früher.


    Jenseits des Gravensteiner Platzes ist Feld und man kommt an der Huswertstraße unter der Autobahn hindurch. Warum gibt es keine Planungen, die Straßenbahn Richtung U-Bahnstation Preungesheim oder - viel sinnvoller - nach Berkersheim (oder sogar Harheim) zu verlängern? So könnte man die neuen Baugebiete in Berkersheim (-Ost), Harheim (-Nord und -Süd) und Bonames (-Ost) gut erschließen und sogar einen Übergang zur S-Bahn (Berkersheim) und U-Bahn (neu Bonames-Ost) schaffen. Sollte wirklich was am Pfingstberg gebaut werden, würde dieser auch noch profitieren.

    @ O-W-E:


    Vielen interessante und gute Ideen! Und eine zweite Stammstrecke könnte schon sinnvoll sein, aber zwischen U4 und Mainufer? Geh mal von den Stationen Willy-Brand-Platz oder Römer zum Mainufer. Das sind doch keine 200m. Das Gebiet ist durch die U4 schon erschlossen und zudem wenig verdichtet. Eine zweite S-Bahn-Stammstrecke bringt genau dort also gar nix. Da müsste schon eine sinnvollere Trassenführung gefunden werden.


    Wenn schon in einem bereits erschlossenen Gebiet, dann wäre eine Führung entlang der Taunusstraße---(Verschwenkung)---Berliner Straße---Battonstraße---Hanauer Landstraße mit Stationen Hbf, Taunustor, Berliner Straße (Höhe Neue Kräme), Börneplatz, Ostendstraße, Ostbahnhof sinnvoller.


    Ich bleibe aber dabei: Was soll dieses Mantra, dass alle S-Bahnen unbedingt zur Zeil fahren müssen und am besten zusätzlich auch noch alle REs???!!! Man könnte auch eine zweite Stammstrecke Westbahnhof---Westkreuz (neu statt Galluswarte)---Uniklinik (neu)---Südbahnhof---(a)Ostbahnhof / (b)Offenbach bauen. Das hielte ich für viel sinnvoller.

    Ich fände eine 2. Stammstrecke über die Uniklinik für sehr gut und sicherlich auch am günstigsten und am schnellsten zu realisieren. War es nicht so, dass im Zuge der damaligen Frankfurt 21-Überlegungen sogar REs an der Uniklinik hätten halten sollen?


    Wenn man von den Paaren S1/S2, S3/S4, S5/S6 und S8/S9 jeweils eine über die alte Zeilstrecke und die neue Unistrecke führt, hätte man sicherlich auch die geringsten Umsteigeprobleme, da sich die jeweiligen Paare ja ohnehin erst recht spät teilen.


    So hätte man auch die Möglichkeit, endlich mal auch auf den Außenästen einen besseren Takt einzuführen ohne zwingend eigene S-Bahn-Gleise zu benötigen.


    Da ja hier die Gleise bereits liegen und nur die Station Uniklinik gebaut werden müsste, dürfte es ja auch verhältnismäßig billig zu haben sein, oder?

    Nein, vergessen darf man das wahrlich nicht. Man hätte das aber freilich auch schon in der Opposition wissen können, oder etwas kurz nach der Wahl, als man das als Argument für die Untätigkeit des aktuellen Dezernenten ins Felde führte und als Argument dafür, dass man selbst bessere Politik machen würde.


    Oder, natürlich, wenn man die Kritik jemals ernst gemeint hatte, müsste man jetzt der VGF eben gerade die Möglichkeiten geben, mehr Strecken gleichzeitig zu planen / durchzuführen.


    Es sei denn natürlich, man hätte in den vergangenen Jahren nur billige Oppositionspunkte gesammelt, ohne irgendwas anders machen zu wollen.

    Man sollte einfach mal mehr Leute einstellen. Bei der Bevölkerungsexplosion muss was passieren... und auch finanziell lohnt es sich... es ist schon peinlich, wenn man überlegt, was in den letzten 20 Jahren hier realisiert wurde - im Vergleich zu München beispielsweise... an U-Bahnen, Straßenbahnen und Straßentunneln.


    So wurden in den letzten Jahren in München alleine 25 km (!!!) U-Bahn gebaut... - und da läuft ja fast alles unterirdisch. In Frankfurt im gleichen Zeitraum gerade mal Zoo-Ostbahnhof, Hauptbahnhof-Bockenheimer Warte und oberirdisch Riedberg und BB Ost...

    das schon... aber er sprach ja noch großspurig von 2 Jahren Planungszeit und 2 Jahren Bauzeit oder sowas bei der Ringlinie, weswegen er ja schwarz-grün so kritisierte...


    U5 Preungesheim ist ja schon relativ weit geplant. U-Bahn Sachsenhäuser Berg war ja auch schon mal fertig geplant. Ringlinie ist ja kein übermäßiger Aufwand... da sollte zumindest in der Legislatur einiges baureif oder im Bau sein.

    http://mobil.fr-online.de/cms/…4399752,view,asFitMl.html


    Zu einem massiven Ausbau des Frankfurter ÖPNV-Netzes wird es trotz des gewaltigen Wachstums der Stadt so schnell nicht kommen können. Das hat der designierte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) jetzt bei einer Podiumsdiskussion der Frankfurter Industrie- und Handelskammer klargemacht. Er sei schon froh, wenn in den kommenden Jahren die Verlängerung der U5 ins Europaviertel, der Anschluss des Flughafenstadtteils Gateway Gardens an die S8 und S9 und der viergleisige Ausbau der S6 nach Bad Vilbel realisiert werden, sagte er.




    [color=#000000][font='Arial, Helvetica'][size=10]Sich über schwarz-grünen Stillstand beschweren und dann auch nur Projekte im Bau oder kurz vor Baubeginn nennen

    Übrigens war das keine komplett neue Idee von Frau Roth. Vielleicht ist es ganz ganz interessant zu wissen, dass entsprechende Überlegungen in etwas anderer Form schon in den 60er und 70er Jahren entwickelt wurden. Das Thema wird nun also schon seit einem halben Jahrhundert diskutiert, nachdem es damals zunächst mehr oder weniger scheiterte.


    Resultat nach Walter Möllers Tod, der sich vehement für das Modell eingesetzt und seine Gesundheit dafür ruiniert hatte, war nachher lediglich die Gründung des Umlandverbands Frankfurt, der aber keine Entscheidungen für die beteiligten Kommunen treffen konnte und 2000 in den PBFRM umgewandelt wurde, der seit 2011 wiederum als Regionalverband FrankfurtRheinMain firmiert. Man sollte sich die Hintergünde gründlich durchlesen um zu verstehen, warum es selbst heute nach so langer Zeit kaum Bewegung in Richtung Regionalstadt, Stadtkreis oder was auch immer geben dürfte.


    Edit mein, ich hätte das wichtigste vergessen: Den Link zu dem Artikel über die Regionalstadt. Oder diesen.

    Diese Dinge sind mir sehr wohl bekannt. Die Frage ist nur, warum es in Frankfurt so kompliziert ist und in Berlin und Hamburg seinerzeit einfach gemacht wurde. Gut, es ist Hundert Jahre her und da war es sicherlich auch einfacher. Aber es wäre ja schon mal ein Anfang, ähnlich wie in Hannover, Stuttgart oder Köln durch einen Regionalkreis die Strukturen etwas vorteilhafter zu gestalten. Einerseits geht es immer ums Geldsparen und optimieren, nur hier, wo am meisten Geld (und Zeit) verschwendet wird, passiert gar nichts. Im Gegenteil, durch z. B. diese völlig sinnbefreite Einführung der alten Kennzeichen geht man vielmehr noch eine Rolle zurück.