Beiträge von Darkside

    Ich hab das nur über OSM an Hand der Distanz (nach Sighisoara) versucht zu lokalisieren ;)

    und das vermutet weil gegenüber der Strasse ein Weg eingezeichnet ist und auch keine Bebauung.

    Also daneben gegriffen - Shit happens :) Nen Versuch war es trotzdem wert :)

    Eine Wasserkiste tragen und mitnehmen oder ein Stapel von 4 Kisten auf einem Sackkarren machen schon

    einen Unterschied. Es gibt auch die Möglichkeit sich Getränke liefern zu lassen. Ein kleiner LKW der eine

    Runde durch ein Wohngebiet fährt ist umweltfreundlicher als mit dem Auto selbst zu fahren.


    BTW: Es gibt auch die Möglichkeit Fahrrad + Anhänger durch die Strassen zu düsen - da braucht es kein ÖPNV

    für Lastentrasnport

    Sackkarren (damit sind nicht Hackenporsche gemeint) und sperrige Gegenstände dürfen im ÖPNV

    nicht mitgenommen werden. Baumärke liefern doch auch aus? Es gibt auch Großraumtaxis bei denen

    Sitze umgeklappt werden können - die kann man für einen gelegentlichen Transport auch heranziehen.

    Es ist ja nicht so, dass alle PKW sich auch für den Transport sperriger Gegenstände eignen. In meinem

    Kofferraum passt zB kein Holzbrett von 2 Meter Länge rein - da muss ich dann auch schauen wie ich

    das transportiere.....


    ( https://www.rmv.de/c/de/fahrka…befoerderungsbedingungen/ )

    Man sieht auch in der Planung und Bau von neuen Stadtteilen den Unterschied - früher gab es

    bei den mehrstöckigen Häusern im Erdgeschoss einzelner Häuserzeilen Platz für einen kleinen

    Laden (zB Heimatsiedlung anschauen - geht einfach bei der Vorbeifahrt von der 17 aus). Heute

    werden gleich ein zentraler Platz mit grossem Supermarkt angelegt (zB Riedberg)

    In Japan gibt es viele kleine Conveniencestores die 24/7 auf haben. Da gibt es ein kleines Sortiment

    an Lebensmitteln. Die frischen Sachen wie Onigiri mit kurzer Haltbarkeit (~24 Stunden) werden

    morgens bereitgestellt und erhält man abends - wenn noch einzelne vorhanden sind - zum günstigen

    Preis.

    Für eine autoreduzierte Stadt ist eine Einstellungsänderung der Bevölkerung in Bezug auf

    ihre Wege nötig. Hindernis dabei ist leider die Änderung der Versorgungsinfrastruktur der

    letzten Jahrzehnte.

    Nur um 10 Pfennige billiger Essen zu kaufen ist man schon früher mit dem PKW für 20 Pfennige

    Spritverbrauch zum Supermarkt auf die grüne Wiese gefahren, statt zu Fuss zum Krämer ums

    Eck zu gehen....dadurch fehlt es jetzt an vielen Ecken vor Ort an fussläufig erreichbaren Läden.

    Ich vermute mal dass das nur einfach billige(s Her)ausrede(n) sein sollte.....



    Zugangsbeschränkungen für schwere LKW für Städte wäre schon ganz sinnvoll - das würde auch

    Infrastruktutkosten der Städte deutlich senken, u.a. da das Abwassersystem durch weniger Druck von

    oben weniger Schäden bekäme bzw leichter ausgeführt weden könnte.

    Das Problem bei allem ist die Überwachung von so etwas sicherzustellen. Effektivster Weg ist die

    automatische Kennzeichenerkennung wie sie bei der "London Congestion Charge" durchgeführt wird.

    Nur leider kommt dass sofort das Gegengeschrei der Orwellschen' Totalüberwachung. [wäre die ggf

    geringer wenn das alles ist OpenSource wäre?!] Wie es ohne ausreichender Überwachung aussieht

    kann man hier gut nachlesen:


    https://www.echo-online.de/lok…-in-acht-stunden_18903314

    Erläuterungsbericht Frankfurt Seite 37 Punkt 4.3.2 wundert mich da der Text etwas.


    Zwischen Orber Strasse und Hanauer Ldstr kreuzt die nordmainsiche Strecke die Cassellastrasse.

    Eine Hafenbahntrasse sehe ich da nicht und trotzdem heisst es, dass die Hafenbahntrasse nicht abgesenkt

    werden darf...


    Bei 7.8.1 (Seite 49) hat man vergessen auf ESTW zu aktuallisieren :D - gibt dann wohl noch mal einen neuen

    PFA mit entsprechender Verzögerung im Projekt xD

    Vielleicht sollte man den Fussgängerüberweg zu der Insel auch Terror-LKW-sicher

    einhausen...und den Bürgersteig an der Bockenheimer entlang gleich mit :D


    BTW: wenn ich das auf OSM richtig sehe darf man auch nicht mit PKW in die

    Myliusstrasse einbiegen *gg*

    [Grundsatzkommentar]


    "Das BVerfG hat mehrfach betont, dass Enteignungen von Gebäudeeigentum bei Planungen von Verkehrsprojekten zu vermeiden sind...."


    Also lieber einen teuren Tunnel, als mal ein zwei Häuser aufkaufen und billiger Bauen um zu vermeiden dass jemand ausser

    Plan umziehen muss. (=Einzelwohl geht vor Gemeinwohl)


    (ist ein guter Trick für autofreundliche Gemeinden die Reaktivierung einer Bahnstrecke zu vermeiden - einfach ein zwei Häuser drauf bauen! :D )


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    PS: F Süd taugt was um eine Fernstrecke mit kürzere Reisezeiten für an Frankfurt vorbeifahrende Fahrgäste bereitszustellen ohne

    bei der Realtion Frankfurt selbst auszulassen. Das würde auch es erlauben die Fernzüge zum/ab F Hbf zu brechen (F Hbf ist Start-

    bzw Endbf) oder auf exotischere Verbindungen zu verknüpfen (zB Fulda-Frankfurt-Köln), um Fahrplantrassen quer durch Deutschland

    zu optimieren. Es darf mit F Süd nicht vergessen werden, dass dort langfristig die S-Bahn im 5/10er Takt fahren wird [wg Nordmainische]

    Auch wenn im Gallus die Industrie sich gewandelt hat - gäbe es schon heute B West unter der

    MZ Ldstr, dann wäre die ganze Strasse entlang eine schnellere Verbindung in die Innenstadt

    vorhanden, was einen höheren ÖPNV-Anteil in dem Bereich geführt hätte.

    Galluswarte ist stark frequentiert auch durch Umsteiger von der Tram, auch Höchst, Nied &

    Griesheim ist viel los - B West hätte auch da für Entlastung geführt...besonders die Ungleich-

    verteilung nachmittags zum Zugende hin mit Fahrgästen nach Griesheim & Galluswarte (oft

    zu lasten der Pünktlichkeit) wäre abgemildert.

    Warten bis sich eine Situation geändert hat endet in eienr Dauerwarteschleife. Etwa 3% der

    Bebauung ändert sich innerhalb eines Jahres. Abriss & Neubau, Firmen ziehen weg, andere

    ziehen entstehen an anderen Stellen der Stadt....


    Auch "in Beton gegossene" Tunnel sind nicht unbedingt vor Veränderung geschützt. In Paris

    wurde 37 Jahre nach Inbetriebnahme der ersten Metrostrecke durch Neubau von 3 Abschnitten

    2 Linien in ihrem Verlauf geändert und eine dritte in Betrieb genommen (8, 10 & 14 - Duroc & La

    Motte Piquet)...und vor kurzem Flughafentunnel/Gateway Gardens!


    (es gibt kein "Perfekt" in Stadtplanung über zeitliche Distanz gesehen)

    Aber mir ging es nur mal festzustellen, dass zu viel reden und rumwurschteln Projekte zeitlich

    nach hinten verzögert - bei der RTW ist es ja durch das mit Einbauen der Tram in Höchst auch

    der Fall, dass der Baubeginn jetzt noch später ist.

    Was eigentlich alles gar nicht gemacht würde, wenn in Frankfurt das Stadtbahnnetz konsequent

    weiter ausgebaut geworden wäre. Ich muss mal schauen, wo ich die Heftchen von Ende 80er/Anfang

    90er habe, in denen die Zeitpläne für die einzelnen Strecken drinne steht. Da wäre schon längst die

    Lücke BW - Ginnheim (*) zu und ebenso wäre die MZ Ldstr mit B West bis Höchst (was fürs Europaviertel

    entweder ein Aufbrechen des vorhandenen Tunnels bedeutet hätte - oder eine Tramstrecke [ggf

    abschnittsweise getunnelt])

    Würde mal grob 25 Jahre Rückstand schätzen.


    (*) ich glaube als Eröffnungsjahr steht das Jahr drin, in dem erst Hbf - BW eröffnet wurde, dessen

    Bau sich sehr verzögert hatte.

    Die Entlastung A-Strecke erfolgt dort durch die Verlagerung der Fahrgäste die von Nieder-Eschbach,

    Riedberg, Nordwestzerntrum, etc bisher über Hauptwache auf die S-Bahn gen F Hbf fahren auf die

    neue Verbindung.

    Meine Aprilscherztramtrasse (01 Apr 2019) wäre auch noch eine zusätzliche Option wenn es um den

    Unibereich geht ;)