Beiträge von Lunatic-Driver

    Wo geht es denn an der Hauptwache aus der Stadt raus? Die Richtung, in der man noch bis Höchst in der Stadt ist, oder die, in der man schon kurz hinter Mühlberg nicht mehr in der Stadt ist? (Ernsthafte Frage.)

    Moin, nach langer Zeit mal wieder was von mir. xD


    Man muss das historisch sehen. Als damals die Strecke vom Hbf aus Richtung Hauptwache gebaut wurde, nannte man stadteinwärts die Richtung Hbf->Hauptwache und stadtauswärts Hauptwache->Hbf. So wird es auch heute noch bezeichnet, auch wenn der S-Bahntunnel seit der ersten Nutzung der Begriffe zwei Tunnelausgänge mehr erhalten hat.


    Grüsse

    Luna-D.

    Pressemitteilung C. Weselsky (Pressekonferenz)


    Um ehrlich zu sein: ich würde dieses ‚Angebot‘ einer Minusrunde auch nicht akzeptieren, während sich der Vorstand weiterhin schön Boni einheimst. Nicht mal die Inflationsrate würde ausgeglichen! Kündigungsschutz ist auch Schwachsinn in Zeiten, in denen Lokführer sowieso Mangelware sind. Alles in allem ein nicht annehmbares Angebot seitens der DB AG.

    Tatrafan : ich liebe deine Beiträge, da sehe ich immer wieder, dass sich bei der S-Bahn nichts geändert hat und du immer noch der selbe bist. =^.^= Ich bin froh, dass ich im Personenverkehr fast nur die Mittelrheinbahn fahre, da verstehen die Leute wie man Züge benutzt (außer im Sommer die Touristen, und Am-Handy-Daddelnde-Schüler die im Türbereich stehen). Und die DesiroML geben kaum Piepgeräusche von sich, eine Wohltat für die Ohren.

    Zur Frage, welche Linie nordmainisch fahren sollte: bereits in den ET420 war auf den Rollbändern die S5 mit Ziel Hanau vertreten. Es war also zumindest mal geplant, die S5 dorthin zu fahren, aber es wurde nie kommuniziert, wie genau der Laufweg sein sollte. Da ja nun etliche Jahre (Jahrzehnte? ) vergangen sind, kann sich natürlich diesbezüglich vieles geändert haben.

    Ich würde ja sowieso das gesamte Netz neu sortieren, um mehr umsteigefreie Verbindungen zu schaffen (das hatte ich, glaube ich, bereits vor 10-15 Jahren mal angeschnitten hier im Forum).

    Nach den Informationen, die ich bekommen habe, sollen spätestens ab morgen die Züge von Limburg bis Idstein wieder fahren, Niedernhausen könnte länger gesperrt bleiben, da kommt es jetzt auf die Brückensachverständigen an, wie die entscheiden wie es weitergehen soll oder kann.

    Des Rätsels Lösung für die Wende in Bad Camberg dürfte der Stromversorgung geschuldet sein. Das Unterwerk für die Oberleitungsbersorgung liegt neben der Verzweigung nach Frankfurt und Wiesbaden, der nächste Einspeisepunkt dürfte bei Limburg sein und versorgt nur bis Bad Camberg, jedoch nicht bis Idstein.

    Genau um diese Brücke geht es.

    Link zu einem Bild mit Text der Stadt Niedernhausen


    Warum allerdings die Züge aus Limburg bereits in Camberg wenden weiß ich auch nicht.

    Aufgrund eines Brückenschadens ist derzeit (01.12.2020 seit 1220h) der Bahnhof Niedernhausen gesperrt und kann nicht angefahren werden. Dauer der Störung zur Zeit unbekannt. Züge der Linie S2 enden und beginnen in Eppstein, RB Wiesbaden-Niedernhausen wenden in Igstadt, RE/RB Frankfurt-Limburg fallen zwischen Frankfurt und Bad Camberg aus, über SEV gab es noch keine Informationen.


    Luna-D.

    Da es hier noch nicht gemeldet wurde: In Auggen bei Müllheim ist gestern, 02.04.2020 gegen 19:30h, ein Zug (Rollende Landstraße) in ein abgestürztes Brückenteil gefahren, der Lokführer starb bei dem Aufprall, mehrere LKW-Fahrer, die sich im Begleitwagen befanden, wurden verletzt.

    Link zur FAZ


    Die Brücke sollte dieses Wochenende abgerissen werden und wurde letztes WoEn bereits dafür vorbereitet (zerschnitten). Die Sicherungsmassnahmen könnten wohl unzureichend gewesen sein (Achtung, dies ist bisher nur Vermutung!), weshalb eine Brückenhälfte fast unmittelbar vor dem Zug herabstürzte.


    Mfg

    Luna-D.

    Ich kritisierte ja nicht die Beschaffung, sondern den Umgang danach. Wie aber bereits gesagt wurde, dienen die KISS nicht als Entlastung für bestehende Linien, sondern für eine ganz Neue. Deshalb bin ich da sehr skeptisch, was die Zukunft der Fahrzeuge angeht, aber dennoch nicht gegen die Beschaffung.

    Die Realität ist halt leider, dass sich an der zur Zeit herrschenden Praxis nichts ändert und weiterhin Mängel nicht zeitnah beseitigt werden (können). Oftmals fehlt es auch einfach an Ersatzteilen durch fehlende Vorhaltung selbiger, und wenn dann auch der Produzent nicht liefern kann, bestehen Mängel über Monate hinweg.

    Kannst Du das auch belegen oder begibt man sich nun auf Stammtischniveau?

    Ich sehe das aus meiner Position als Eisenbahner, nicht vom Stammtisch aus. Ich habe den Einblick in unterschiedliche Instandhaltungswerke bei verschiedenen EVU erhalten und muss sagen, dass bei vielen FV-Werken mit zu wenig Personal gearbeitet wird und dabei auch einiges an Defekten nicht bearbeitet werden kann, da Zeitvorgaben zu knapp bemessen sind. Dazu kommen viele Züge zu spät an ihr Ziel und somit fällt bei Wartung/Instandhaltung wieder einiges hinten runter, denn die zu knappe Fahrzeugdecke erlaubt keine langen Aufenthalte in den Werken. Dies ist jedoch nichts neues und keines Wegs Stammtischgeblubber, es ist Realität. Den KISS wird es genauso ergehen wie allen anderen Fahrzeugen beim FV (und nicht nur dort, es gibt ne Menge Private, die genauso bei der Wartung sparen, zum Glück aber wird darauf geachtet, dass alle Sicherheitsrelevanten Mängel behoben werden). Die Zuverlässigkeit leidet jedoch massiv darunter.

    Immerhin bekommt die DB dadurch betrieblich bewährte Fahrzeuge, die nicht durch Spardiktate verhunzt sind.

    Laut einem Twitterbeitrag werden die KISS auf DB Fernverkehrsniveau gebracht, was wohl eine signifikante Verschlechterung der Sitzqualität bedeuten wird. Ich durfte einmal mit der Westbahn fahren, die Sitze waren weitaus bequemer als die in den Re.Design-Fahrzeugen von DB FV. Soviel zum Spardiktat, aber immerhin werden die Fahrzeuge technisch in Ordung sein (bis auch hier die Mangelwirtschaft zuschlagen wird und die Kisten 'auseinaderfallen' werden)

    Nach länger Zeit melde ich mich auch mal wieder.

    Diese Markierungen hab ich bei der S-Bahn Rhein-Neckar auch mit erfreuen entdecken dürfen, ebenso sind die 423 der S-Bahn München mit einer solchen, den kompletten Lichtgitterbereich kennzeichnenden, Markierung versehen. Ich finde das gut und hatte dies ja auch zu meiner Zeit bei der DB angeregt, der VV wurde aber nie positiv beschieden.


    Luna-D

    Boah, bei dem Bericht bekomme ich das Kotzen.


    Ruckelige Fahrweise ist bei den derzeitigen Wetterverhältnissen nichts besonderes. Gemeint waren wohl eher Zwangsbremsungen oder Leistungsabschaltungen durch zu langes Schleudern.


    Die Forderung von dem Pro-Bahn-Mensch ist äusserst arrogant und wirkt auf mich sehr überheblich (wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein osä.). Wie im Strassenverkehr gibt es nun mehrere Massnahmen, die dem Tf HELFEN und ihn nicht wegwerfen (Fürsorgepflicht des Arbeitgebers: herausfinden, wieso das passiert ist, dann Unterstützung zur Lösung der Probleme anbieten).


    Wieder Pro-Bahn: Was für ein Ding bremst mich nach 2 (ZWEI) Minuten zum Stillstand? Ich glaube, ich hab da in den letzten Jahren irgendwas übersehen, ich kenne nur SIFA (5s-30s), PZB (sofort,nach 3s,überschreiten Prüf-Vmax) und LZB (ETCS lasse ich mal aussenn vor), aer nix nach 2 Minuten. Zeigt mal wieder, dass die keine Ahnung haben.


    Natürlich könnten die Aussagen auch von SPON falsch widergegeben worden sein. Positiv muss ich SPON aber zugestehen, dass die korrekten Berufsbezeichnungen verwendet wurden.


    Luna-D.

    Darkside : ich habe das eher so verstanden, dass vor Ort ein Kabelschaden vorliegt, nicht zwischen Signsl und Stellwerk. Seltsam ist allerdings, dass das A-Vsig in Warnstellung bleibt, dies dürfte keinen (nachvollziehbaren) Zusammenhang mit der 1000Hz-V-Überwachung des Zs3v haben.
    Nur Müll, diese ESTWs, dabei hat mir der Lst-ler noch entgegen gebrüllt, die hätten dort nur das beste verbaut (wir hatten durch die Messachsen zwei Büs in Störung gebracht, da behauptete der allen Ernstes, es läge am Fahrzeug. Nur doof, dass wir in RSTW-Bereichen keine Störungen oder Rotausleuchtungen hinterlassen, nur bei den ach-so-guten ESTWs XD ).


    Tatrafan : Danke für die Bestätigung meiner Vermutung, hab ich also doch nicht alles verlernt seit meinem Weggang von der Saussebahn. =^.^=

    MdE : also eine Langsamfahrstelle ist dort nicht eingerichtet worden, die Gleislage war einwandfrei bei unserer Messung. Es kann also nur PZB-bedingt sein, dass dort langsamer gefahren wird. Evtl kann Tatrafan etwas Licht ins Dunkel bringen, ich komme dort ja nur seeeeeehr selten entlang (und dann auch nur mit nem VT98/725). Als ich noch S-Bahn gefahren bin, gab es diese Schleichfahrt auch oft, meistens wenn die S2 von Dietzenbach später war (Vr0, dann mit 1000Hz+Wechselblinken mit 40 weiter, ab dem 500Hz mit 25, dann Hp1+Vr0 mit Wechselblinken 40 km/h bis an den Bahnsteig).


    Wie gesagt: für mich kommt nur eine PZB-bedingte Schleichfahrt in Betracht.

    Mir ist im Rahmen unserer Gleismessfahrt aufgefallen, dass der 1000Hz-Magnet am Einfahrvorsignal trotz Vr1 dauerscharf zu sein scheint (dort befindet sich auch ein Zs3v mit Kz 8, überwacht mittels GPÜ-V-Abhängig, dort dürfte das Problem liegen). Daraus resultierend muss man nach dem Halt am Hp Waldhof mit 40 km/h weiterfahren, bis der 1000Hz wieder erlischt, erst dann kann man sich ‘befreien‘ und mit den erlaubten 80km/h weiterfahren.