Beiträge von Lunatic-Driver

    Ich hab grade die Info bekommen, dass ich den ersten Zug von TR fahren darf (also die Züge 0654h und 1455h ab FBGK und 0803h/1602h ab FD, von Di-Fr), da der eigentlich vorgesehene Tf wohl nicht dort fahren möchte. 😹 Auch wenn ich so frühes aufstehen nicht mag, die Abwechslung lass ich mir nicht entgehen.

    Ist das Angebot unabhängig von der Riedbahnsperrung? Ich habe auch ein Video von einem TF der RB26 gesehen, aber hat mir das nicht beantwortet.

    Soweit ich weiß, ist die Verknüpfung RB75/26 nur während der Riedbahnsperrung, da sowohl Streckenkapazität, als auch Rangiergfenster in Mainz stark eingeschränkt sind (rangieren über Hauptgleise zu zeitaufwendig, Streckenkapazität wegen der Umleiter erschöpft). Die S6 fahren nach Wiesbaden, weil die sonst in Mainz rangierend dem übrigen Zugverkehr im Weg wären, die RB75 über Kastel hat wegen der S6 keine freie Trasse Mainz<->Wiesbaden, die Zwischentakte RB75/26 sind ebenso wie die S6 aufgrund des sonst nötigen Rangierens in Mainz verknüpft (RB75 zur Entlastung S8 in der HVZ bis Mainz und wegen fehlender Trassen Mainz<->Wiesbaden verknüpft mit RB26 weiter nach Bingen, sodass auch bei der RB26 das Rangieren in Mainz entfallen kann).

    Ab dem 16.07.24 fahren Züge der RB75 teilweise von/nach Bingen Hbf. Die Schulungen der Tf bei TR werden Ende dieser Woche beendet sein, sodass dem Einsatz der Mireo nach Darmstadt nichts mehr im Wege steht, die Coradia der HLB fahren dann auch nach Bingen, wie weit die HLB mit den Schulungen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

    In diesem Fahrplan sind die Züge nach Bingen gekennzeichnet, allerdings nicht, welche Züge mit Coradia oder Mireo gefahren werden (das dürfte dem geneigten Fahrgast wohl egal sein).

    Kurz gesagt: die Laufwege Haupttakte der RB75 verkehren über Mz-Kastel, die S6 übernimmt den Abschnitt Wiesbaden <-> Mainz und die Zwischentakte der RB75 sind in Mainz auf die Zwischentakte der RB26 durchgebunden (es gibt sogar einige Fahrten bis/ab Oberwesel).

    Details bitte dem Fahrplan entnehmen, Angaben ohne Gewähr.


    Grüsse

    Luna-D.

    Also wenn ich so an meine Ansagen bei der S-Bahn denke, da hat eine Änderung maximal 24h benötigt, bis alle teilnehmenden Tf die geänderten Ansagen auf ihren Geräten hatten (man musste nur die Änderungen auf eine SD-Karte kopieren). Ein Jahr ist definitiv zu lang, gerade mit TTS-Systemen geht das innerhalb weniger Stunden vonstatten.

    Unglücke wie dieses sind immer eine Verkettung von mehreren Fehlern. Wer allerdings den BR-Artikel gelesen hat, wird auch gesehen haben, dass bereits vor 6 Monaten bei Icking (selbe Bahnstrecke, zwei Stationen weiter weg von München) es fast eine Frontalkollision gab. Das Unglück hätte also vermieden werden können.

    Wenn es eine andere Stelle ist, wie hätte man denn den aktuellen Unfall verhindern können? Ich hab das auch gelesen, aber von dem einen beinaheunfall an andere Stelle darauf zu kommen, den jetzigen Unfall hätte verhindern zu können, ist etwas abwegig. Es dürfte auch gänzlich andere Voraussetzungen gegeben haben, aber das ist ja auch der Presse egal, wenn die sowas unausgegorenes, nicht zu dem aktuellen Vorfall passendes, ablassen. Ohne zu wissen, was genau passiert ist, sollte man solche Aussagen lieber sein lassen, erst nach den Ermittlungen könnte man einen Zusammenhang herstellen (aber verhindert hätte das den Unfall wahrscheinlich auch nicht).

    Auf DSO wird dazu ja schon diskutiert, und was da wieder für ein Bullsh*t verzapft wird ist kaum auszuhalten. Da wird aus einem langen Warnton auf einen Notruf geschlossen, es wird sich gegenseitig beleidigt etc. Auch ich habe mir anhand der aktuellen Lage meine Gedanken gemacht, aber ohne Ermittlungsergebnisse sind das alles nur Vermutungen, weshalb ich mich dazu derzeit nicht äußere. Hoffen wir, dass solche Unfälle irgendwann der Vergangenheit angehören, meine Gedanken sind bei den Opfern und den Beteiligten, möge es bei dem einen Toten bleiben.

    Wo geht es denn an der Hauptwache aus der Stadt raus? Die Richtung, in der man noch bis Höchst in der Stadt ist, oder die, in der man schon kurz hinter Mühlberg nicht mehr in der Stadt ist? (Ernsthafte Frage.)

    Moin, nach langer Zeit mal wieder was von mir. xD


    Man muss das historisch sehen. Als damals die Strecke vom Hbf aus Richtung Hauptwache gebaut wurde, nannte man stadteinwärts die Richtung Hbf->Hauptwache und stadtauswärts Hauptwache->Hbf. So wird es auch heute noch bezeichnet, auch wenn der S-Bahntunnel seit der ersten Nutzung der Begriffe zwei Tunnelausgänge mehr erhalten hat.


    Grüsse

    Luna-D.

    Pressemitteilung C. Weselsky (Pressekonferenz)


    Um ehrlich zu sein: ich würde dieses ‚Angebot‘ einer Minusrunde auch nicht akzeptieren, während sich der Vorstand weiterhin schön Boni einheimst. Nicht mal die Inflationsrate würde ausgeglichen! Kündigungsschutz ist auch Schwachsinn in Zeiten, in denen Lokführer sowieso Mangelware sind. Alles in allem ein nicht annehmbares Angebot seitens der DB AG.

    Tatrafan: ich liebe deine Beiträge, da sehe ich immer wieder, dass sich bei der S-Bahn nichts geändert hat und du immer noch der selbe bist. =^.^= Ich bin froh, dass ich im Personenverkehr fast nur die Mittelrheinbahn fahre, da verstehen die Leute wie man Züge benutzt (außer im Sommer die Touristen, und Am-Handy-Daddelnde-Schüler die im Türbereich stehen). Und die DesiroML geben kaum Piepgeräusche von sich, eine Wohltat für die Ohren.

    Zur Frage, welche Linie nordmainisch fahren sollte: bereits in den ET420 war auf den Rollbändern die S5 mit Ziel Hanau vertreten. Es war also zumindest mal geplant, die S5 dorthin zu fahren, aber es wurde nie kommuniziert, wie genau der Laufweg sein sollte. Da ja nun etliche Jahre (Jahrzehnte? ) vergangen sind, kann sich natürlich diesbezüglich vieles geändert haben.

    Ich würde ja sowieso das gesamte Netz neu sortieren, um mehr umsteigefreie Verbindungen zu schaffen (das hatte ich, glaube ich, bereits vor 10-15 Jahren mal angeschnitten hier im Forum).

    Nach den Informationen, die ich bekommen habe, sollen spätestens ab morgen die Züge von Limburg bis Idstein wieder fahren, Niedernhausen könnte länger gesperrt bleiben, da kommt es jetzt auf die Brückensachverständigen an, wie die entscheiden wie es weitergehen soll oder kann.

    Des Rätsels Lösung für die Wende in Bad Camberg dürfte der Stromversorgung geschuldet sein. Das Unterwerk für die Oberleitungsbersorgung liegt neben der Verzweigung nach Frankfurt und Wiesbaden, der nächste Einspeisepunkt dürfte bei Limburg sein und versorgt nur bis Bad Camberg, jedoch nicht bis Idstein.

    Genau um diese Brücke geht es.

    Link zu einem Bild mit Text der Stadt Niedernhausen


    Warum allerdings die Züge aus Limburg bereits in Camberg wenden weiß ich auch nicht.

    Aufgrund eines Brückenschadens ist derzeit (01.12.2020 seit 1220h) der Bahnhof Niedernhausen gesperrt und kann nicht angefahren werden. Dauer der Störung zur Zeit unbekannt. Züge der Linie S2 enden und beginnen in Eppstein, RB Wiesbaden-Niedernhausen wenden in Igstadt, RE/RB Frankfurt-Limburg fallen zwischen Frankfurt und Bad Camberg aus, über SEV gab es noch keine Informationen.


    Luna-D.

    Da es hier noch nicht gemeldet wurde: In Auggen bei Müllheim ist gestern, 02.04.2020 gegen 19:30h, ein Zug (Rollende Landstraße) in ein abgestürztes Brückenteil gefahren, der Lokführer starb bei dem Aufprall, mehrere LKW-Fahrer, die sich im Begleitwagen befanden, wurden verletzt.

    Link zur FAZ


    Die Brücke sollte dieses Wochenende abgerissen werden und wurde letztes WoEn bereits dafür vorbereitet (zerschnitten). Die Sicherungsmassnahmen könnten wohl unzureichend gewesen sein (Achtung, dies ist bisher nur Vermutung!), weshalb eine Brückenhälfte fast unmittelbar vor dem Zug herabstürzte.


    Mfg

    Luna-D.

    Ich kritisierte ja nicht die Beschaffung, sondern den Umgang danach. Wie aber bereits gesagt wurde, dienen die KISS nicht als Entlastung für bestehende Linien, sondern für eine ganz Neue. Deshalb bin ich da sehr skeptisch, was die Zukunft der Fahrzeuge angeht, aber dennoch nicht gegen die Beschaffung.

    Die Realität ist halt leider, dass sich an der zur Zeit herrschenden Praxis nichts ändert und weiterhin Mängel nicht zeitnah beseitigt werden (können). Oftmals fehlt es auch einfach an Ersatzteilen durch fehlende Vorhaltung selbiger, und wenn dann auch der Produzent nicht liefern kann, bestehen Mängel über Monate hinweg.

    Kannst Du das auch belegen oder begibt man sich nun auf Stammtischniveau?

    Ich sehe das aus meiner Position als Eisenbahner, nicht vom Stammtisch aus. Ich habe den Einblick in unterschiedliche Instandhaltungswerke bei verschiedenen EVU erhalten und muss sagen, dass bei vielen FV-Werken mit zu wenig Personal gearbeitet wird und dabei auch einiges an Defekten nicht bearbeitet werden kann, da Zeitvorgaben zu knapp bemessen sind. Dazu kommen viele Züge zu spät an ihr Ziel und somit fällt bei Wartung/Instandhaltung wieder einiges hinten runter, denn die zu knappe Fahrzeugdecke erlaubt keine langen Aufenthalte in den Werken. Dies ist jedoch nichts neues und keines Wegs Stammtischgeblubber, es ist Realität. Den KISS wird es genauso ergehen wie allen anderen Fahrzeugen beim FV (und nicht nur dort, es gibt ne Menge Private, die genauso bei der Wartung sparen, zum Glück aber wird darauf geachtet, dass alle Sicherheitsrelevanten Mängel behoben werden). Die Zuverlässigkeit leidet jedoch massiv darunter.