Beiträge von Streckentrenner

    ...weiter geht‘s: (um forenkonform zu bleiben...;))


    001 aus 002 heraus fotografiert


    002 innen



    Teile des Fahrpults von 001



    Zwischenwagen 7090 002 in Zell aS Süd



    Steuerwagen (wenn jemand die Nr. wissen möchte, könnte ich morgen noch mal schauen gehen...)


    Miittelwagen 7090 003


    Mal OT:

    Gestern auf der Großglockner Hochalpenstraße, ein paar Murmeli‘s:



    ...auch mein Fahrzeug, welches mir zugeteilt ist, hat eine nicht uninteressante Historie, es hörte bis Februar 2019 auf das Kennzeichen F-DM 2020

    Einfach mal google,


    F DM 2020 Bus
    dann auf Bilder gehen ;)


    Als ich am Donnerstag, den 10.09.2020 mit einer Reisegruppe in Zell am See/Österreich ankam, fiel mir unweit vom Bahnhof auf einem abgetrennten Gleisabschnitt eine Gruppe Triebköpfe auf, die scheinbar auf einem Stück „Gleis ohne Wiederkehr“ abgestellt war...

    Ich spazierte am Abend noch dorthin und konnte sogar in die noch relativ kompletten, abgestellten Fahrzeuge einsteigen. Heute Vormittag, am 15.09.2020, fuhr ich mit der Gruppe wieder dort vorbei und sah, daß mit der Verschrottung der Triebköpfe begonnen wurde. Bin dann heute Nachmittag, bewaffnet mit einem alten i-phone nochmal dahin, deshalb entschuldigt die nicht perfekte Bildqualität, für mehr Informationen hier der wiki-Link:


    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96BB_4090


    Aktuelle Bilder von heute, ca. 16:45 Uhr:



    Die 3 Triebköpfe auf dem Gleisrest, von links nach rechts: 4090 001, 002, 003



    001 war heute morgen bei Vorbeifahrt noch komplett...






    Innenansicht 003




    Führerstand 003




    003 & 002



    002 innen

    Streckenkunde kostet aber zusätzlich Geld und muss entsprechend im Preisangebot kalkuliert werden. Also spart man sich das um den Auftrag zu erhalten und solange der Auftraggeber darauf keinen Wert legt, ändert sich an der Praxis auch nix.

    Nochmal:

    Die Streckenkunde ist nicht das Problem, diese wird im Regelfall von den Busunternehmen auch durchgeführt, die Herausforderung besteht im Informationsgehalt des Auftraggebers...

    Lest bitte nochmal meinen Beitrag über Arheiligen genau durch, es geht nicht darum, das wir uns nicht vorbereiten, es geht darum, das schlicht einfachste Informationen allen Beteiligten, insbesondere den Fahrgästen vorenthalten werden.


    Natürlich kostet Streckenkunde Geld, und ich kann euch aus Erfahrung versichern, das ist das Letzte, woran mein Chef spart, lieber nochmal eine Runde mehr, damit es wirklich sitzt...

    Das weiß ich übrigens auch von anderen Unternehmen, die zZt. mit involviert sind, das es dort genauso gehandhabt wird, ich will jetzt keine Namen nennen, aber eines hat zufällig den gleichen Namen wie unseres. Ein Anderes Unternehmen aus DA/Griesheim geht, was das anbetrifft, sogar noch einen Schritt weiter...

    Also klinkt das bitte mal aus, das Busunternehmen ihre Fahrer nicht entsprechend unterweisen würden, theoretisch wie praktisch...

    Hier ist zBsp. ein informativer Flyer, mit Fahrplan UND Haltestellenbelegungsplan, bei der jede Seite, dh. der normale Fahrgast wie auch der ausführende Busfahrer selbst erkennen kann, wo die SEV-Busse abfahren, bzw. welche Halteposition der Fahrer anzusteuern hat...


    https://www.kreis-bergstrasse.…d_14.4._bis_19.4.2020.pdf


    Ich habe ein Exemplar in gedruckter Form, blöd ist nur, das wir als eines der ausführenden Unternehmen diese nicht zur Verfügung gestellt bekommen, weder für uns, noch um sie den Fahrgästen zur Verfügung zu stellen. Dieses habe ich zufällig vor Wochen am Infopoint Bahnhof Hemsbach ! (liegt ja direkt auf der Strecke) entdeckt...

    Mittlerweile sind ja alle Infopoints geschlossen, so das man diese Flyer zwar von außen sieht, aber nicht drankommt...X/ und auch diesen Link muss man sich erst mal zurecht googeln.


    An den Haltestellen hängen auch nur die SEV-Pläne bis 04.04.2020, und die haben ganz andere Zeiten...

    Als i-Tüpfelchen schauen die Fahrgäste in den DB-Navigator, in dem wiederum andere Zeiten angegeben werden, als diese, die wir von der DB vorgegeben bekommen, nach denen wir auch fahren (der Plan im Flyer), zBsp. fahren wir mit 2 x 12 m Solo im Verband (das macht ja Sinn, wegen Kapazität und Corona) um 05:12 Uhr in Worms los Richtung Bensheim. Im DB-Navigator wurde der Bus aber bisher um 05:24 Uhr angezeigt (haben wir bereits letzte Woche mehrmals bei DB angezeigt, heute morgen wurde der reguläre Zug um 05:27 angezeigt, der gar nicht fuhr...), in Hofheim am Bahnhof dann verwirrte Fahrgäste, die nicht begreifen konnten, das 2 Busse gleichzeitig nach Bensheim fahren, aber keiner von uns nach Worms, der ja laut Navigator längst überfällig wäre, aber laut offiziellem Fahrplan, den keiner hat, erst in 12 Minuten kommt...

    Also ich kann den Verdruss der Fahrgäste einigermaßen nachvollziehen, und zu allem Überfluss bekommen wir das dann auch noch knallhart ab.

    Warum ich nicht nach Worms fahren könnte? Weil ich da gerade herkomme und Gäste drin habe, die Richtung Bensheim möchten...?

    Sollte von euch jetzt noch jemand fragen, warum wir oder ich nicht einfach um 05:24 Uhr losfahren, statt um 05:12 Uhr?

    Ganz einfach, weil es von der DB eine Fahrtvorgabe gibt, in diesem Fall mache ich mal von der Anschlussgewährung gebrauch, zumal ich dann ja auch in Bensheim nicht pünktlich zur Rückfahrt bereit wäre, und, einige Gäste haben ja wiederum den gültigen Ersatzfahrplan, wem soll man es also recht machen?


    Es ist halt alles sehr komplex, und man kann sich noch so sehr bemühen:

    Man wird es nicht schaffen, das Alles reibungslos rund läuft...

    Viel wichtiger ist doch:

    Es wird immer noch eine Verkehrsstruktur aufrecht erhalten, vor allem: die meisten sind doch gesund, das ist das Wichtigste...


    Kleine Anekdote mit Finger auf den Busfahrer zeig:8o

    Als ich am Karfreitag SEV Neustadt/W.- Kaiserslautern fuhr, monierte eine Dame, wieso ich ohne Mundschutz fahre, das wäre doch für Busfahrer vorgeschrieben...

    Ich antwortete ihr:

    „Gute Frau, was machen Sie hier eigentlich, Sie dürften doch gar nicht hier sein, wenn Sie sich an die gültige Ausgangsbeschränkung hielten...“

    Darauf konnte/wollte sie mir keine Antwort geben.

    (sie hatte übrigens auch keinen;()

    Ich muss poponi beipflichten, die Informationspolitik ist für alle Beteiligten recht bescheiden...

    Ich habe die letzten 3 Nächte Schienenersatzverkehr für die S3/S4 zwischen Darmstadt Hbf und Darmstadt-Arheiligen gefahren. Anfang der Woche hatte ich im Netz zBsp. noch einen Haltestellenbelegungsplan entdeckt, leider habe ich diesen nicht gespeichert oder ausgedruckt, denn Freitag morgen, als ich zu meinem Einsatz fuhr, war er im Netz nicht mehr auffindbar, nur noch der Ersatzfahrplan... Zum Glück wusste ich, an welcher Stelle in Arheiligen ich mich platzieren sollte (Bushaltestelle Langener Straße Ecke Weiterstädter Straße an der B3 Umfahrung).

    ich machte mir den Spaß und lief zum Bahnsteig und wartete die einfahrende S-Bahn ab, die Situation gestaltete sich wie folgt:


    Die Bahn fuhr planmäßig auf Gleis 1 ein, es waren 13 Minuten Umsteigezeit zum SEV-Bus vorgesehen, recht großzügig, aber ok...

    Direkt an Gleis 1 ist auch die Bushaltestelle, allerdings für den ortsansässigen Bus. Die SEV-Haltestelle ist, wie schon erwähnt, auf der anderen Seite des Bahndamms, vom Bahnsteig aus nicht einseh-, nur durch eine Fußgängerbrücke erreichbar. Im gesamten Bahnhofsgebiet kein Hinweis auf eine Ersatzbushaltestelle auf der anderen Seite des Bahndamms. Wie soll ich als Ortsunkundiger Fahrgast wissen, wo der SEV-Bus abfährt?

    Wie soll ich als Ortsunkundiger Busfahrer wissen, wo ich meine offizielle Abfahrposition habe, wenn auf meiner, dem Fahrauftrag angehängten Wagenkarte "Darmstadt-Arheiilgen Bahnhof" steht?

    Also wenn ich tatsächlich an den Bahnhof gefahren wäre, ich hätte nachts um kurz vor 2 mit meinem Gelenkbus einen enormen Spaßfaktor gehabt. So konnte ich zumindest die wenigen, den Bus suchenden Fahrgästen den Hinweis geben, wo sich der SEV-Bus befindet.


    Oder letztens, als ich SEV Langen-Weinheim fuhr:

    Da waren von Hähnlein-Alsbach-Bahnhof nach Zwingenberg "Linde" dann doch großzügig 3 Minuten Fahrzeit kalkuliert, für 7,8 Kilometer Fahrweg via Rodau, und das mit einem Gelenkbus durch diverse 30'er Zonen, da liest es sich fast schon sarkastisch in der als Anhang dem Fahrauftrag beigefügten Arbeitsanweisung "...hat die Anschlußgewährung oberste Priorität..."

    Sorry DB, oberste Priorität hat immer noch Sicherheit, nämlich meine, die der Fahrgäste und die der anderen Verkehrteilnehmer...


    Aber gut, wie ich in einem anderen thread schon erwähnte, wo viele Menschen arbeiten, kann nicht alles perfekt laufen, also immer entspannt bleiben und lächeln,,,8)

    „....räusper, huust...“

    Oh, Entschuldigung, blöder Witz zu gegebenem Anlass...


    Gut, kommen wir zum prekären Ernst dieser Situation, die das tatsächliche, internationale Geschehen, politisch wie auch humanitär, absolut in den Schatten drängt...

    Heymann...

    Sorry, Freunde der Nacht, hier, speziell in diesem Forum, wird mit soviel Abkürzungen um sich geworfen, die für manch einen tatsächlich nicht unbedingt einfach nachzuvollziehen sind...

    Ich möchte hiermit um Milde bitten, das die für mich mit aller Wahrscheinlichkeit auserkorene Todesstrafe, weil ich einfach im Affekt vergaß, zu dem Wort „Heymann“ einen Bezug herzustellen, doch zumindest so ausfällt, das ich nicht lange leiden muß...

    Meine Güte...jeder sieht, wenn ich besoffen bin, aber niemand schaut, wenn ich Durst habe...

    Ja, ich gestehe...

    Heymann ist eine Werkstatt, die sich auf Ausrüstung und Um- bzw Einbauten speziell im Omnibusbereich einen Namen gemacht hat. Man kann es vereinfacht auch so darstellen:

    Was für Mercedes AMG oder für BMW Alpina ist, das macht Heymann im übertragenen Sinne im Omnibusbereich...

    (Achtung: Diese Aussage enthält versteckte Produktplatzierungen)


    So, Frieden bitte...


    Ich habe mir erlaubt, scheißfreundlich wie ich nun mal bin, ein Detail aus dem ersten Bild zu vergrößern, vielleicht gibt es dem Einen oder Anderem etwas mehr Aufschluss:



    Mir fällt auf, das hier immer wieder extrem persönliche Meinungen sehr polarisierend kundgetan werden, ob nun berechtigt oder auch nicht, aber es arbeiten überall immer noch Menschen, und wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein... (Ein persönlicher Kommentar meinerseits zu einem anderem Thread von SoundofN1)


    Bin mal gespannt was mich Donnerstag Abend erwartet, wenn ich SEV (bedeutet Schienenersatzverkehr, dh, die Bahn wird nicht fahren) von Darmstadt nach Weinheim fahren darf...


    In diesem Sinne, schönen Abend Leute

    ...vorerst mal gar nicht, ein kleiner, technischer Defekt, der wohl in der Gewährleistungspflicht des Zwischenhändlers liegt, verzögert dessen Einsatz. Ersatzweise kommt einer der „weissen“, ich bin mir nicht sicher, ob 2024 oder 2040 nach BV.

    ...so, 2022 ist wieder „zu Hause“ in seinem Heimatbetriebshof:



    die „neuen“ 2034 & 2035 werden im Moment nach Bad Vilbel überführt:



    2028 bekommt gerade noch Winterstiefelchen, den werde ich dann so gegen 10:30 Uhr überführen:



    Da war noch irgendwo die Frage nach dem Gelenktruck:




    Rechts in der Halle steht 2022, der zum Übergang in BV im Einsatz war.

    Er ist offiziell Springer für Lampertheim, Worms, Alzey oder Mainz, er wird ab und an aufgrund seiner Bestuhlung im Tages-Gelegenheitsverkehr genutzt, sein voriges Einsatzgebiet war in Norwegen.