Beiträge von B80C

    Heute Nachmittag Fremdunfall im Kreuzungsbereich Rheinstraße/Zweifalltorweg zwischen Kleinlaster und Pkw. Die Gleise der SL 9 sind blokiert. Aus Richtung Griesheim warten drei Bahnen an den Haltestellen TZ Rhein-Main/Mozartturm und Maria-Goeppert-Straße auf die Weiterfahrt. Ein völlig überfüllter SEV-Bus nach Griesheim lässt an der Rheinstraße Höhe Mozartturm Fahrgäste zusteigen, die dafür eine Absperrung überklettern müssen. Bei geplantem SEV halten die Busse im Zweifalltorweg. Der nächste SEV-Bus steht nach Verlassen der Haltestelle Berliner Allee im Stau, der sich auf der Eisenbahnbrücke gebildet hat und fast bis zum Steubenplatz zurück reicht. Auch die BL F/FU, K und R sind vom IV-Stau betroffen.


    Hat eigentlich bei der HEAG bzw. bei den Kommunen schon mal jemand darüber nachgedacht, feste SEV-Bedarfshaltestellen einzurichten? Gerade auf Strecken mit besonderem Bahnkörper wie nach Griesheim, Eberstadt/Alsbach und Kranichstein wäre das hilfreich, damit nicht über Stock und Stein aus- und zugestiegen werden muss und das Fahrpersonal eine klare Orientierung hat.

    25.3.2022

    Grunderneuerung der Frankfurter Straße: Busse statt Bahnen nach Arheilgen und Kranichstein

    Gemeinsame Pressemitteilung der HEAG mobilo, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der e-Netz Südhessen


    DARMSTADT (lsa) – Am 9. April beginnen die Bauarbeiten zur Grunderneuerung der Frankfurter Straße zwischen Landwehr- und Kahlertstraße. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die e-Netz Südhessen und die HEAG mobilo erneuern gemeinsam die Infrastruktur. Mit einer modernen Gleisanlage, breiten Fußwegen und beidseitigen Radwegen wird die Mobilität gestärkt, zudem werden Versorgerleitungen im Untergrund erneuert. Die Bauarbeiten dauern bis Herbst 2023, in diesem Zeitraum kommt es im Bereich der Frankfurter Straße zu wechselnden Umleitungen und Ersatzverkehren.

    Schienenersatzverkehr in den Osterferien

    Die erste Phase des Ersatzverkehrs gilt in den hessischen Osterferien von 9. bis 24. April. Auf den Straßenbahnlinien 5, 6, 7 und 8 verkehren zwischen dem Luisenplatz und den Endhaltestellen „Arheilgen Dreieichweg“ bzw. „Kranichstein Bahnhof“ Busse statt Bahnen als Linien 5E, 7E und 8E. Die Ersatzbusse verkehren im 7,5-Minuten-Takt.


    Die Änderungen im Einzelnen:

    • Die Linie 3 verkehrt über die Rheinstraße. Abfahrt am Luisenplatz an den Plätzen 1 und 6 vor dem Luisencenter.
    • Die Linie 5 verkehrt als Ersatzbuslinie 5E zwischen Luisenplatz und „Kranichstein Bahnhof“ über die Haltestelle „Schloss“. Abfahrt am Luisenplatz an Platz 2 vor dem Merck-Haus. Die Haltestellen „Willy-Brandt-Platz“, „Pallaswiesenstraße“ und Rhönring entfallen. Die Haltestellen „Nordbad“ „Eissporthalle“, „Gruberstraße“, „Esselbornstraße“ und „Institutszentrum“ sind an den Fahrbahnrand verlegt. Die Haltestelle „Borsdorffstraße“ befindet sich ersatzweise in der Jägertorstraße auf Höhe der Bauverein AG, die Haltestelle „Messplatz“ südlich des Kreisels in der Arheilger Straße.
    • Die Linien 6 und 8 verkehren im Abschnitt zwischen Willy-Brandt-Platz und Hauptbahnhof über die Bismarckstraße.
    • Die Linie 7 verkehrt wochentags tagsüber nur zwischen „Eberstadt Frankenstein“ und der Haltestelle „Kongresszentrum“.
    • Zwischen Luisenplatz und Arheilgen Dreieichweg verkehren die Ersatzbuslinien 7E und 8E. Abfahrt am Luisenplatz an Platz 3 vor dem Merck-Haus. Die Haltestelle „Pallaswiesenstraße“ ist in die Kasinostraße an die Einmündung der Wilhelm-Leuschner-Straße verlegt. Die Haltestellen „Rhönring“, „Merck“ und „Maulbeerallee“ befinden sich am Fahrbahnrand.

    Die Fahrradmitnahme und der Kauf von Fahrkarten sind in den Bussen des Schienenersatzverkehrs leider nicht möglich. Tickets können an Automaten und in der kostenlosen App der HEAG mobilo gekauft werden.

    Umleitung für Regionalbusse

    Die Buslinien WE1, WE2, X14, X15 und n71 fahren in den Osterferien eine Umleitung. Die Haltestelle „Pallaswiesenstraße“ ist stadtauswärts an die Haltestelle „Kahlertstraße“ der Linie L verlegt, stadteinwärts in die Kasinostraße an die Einmündung der Wilhelm-Leuschner-Straße. Auf den Linien X14 und X15 entfällt die Haltestelle „Willy-Brandt-Platz“.

    Einschränkungen nach den Osterferien

    Nach den Osterferien verkehrt die Linie 4 zwischen „Kranichstein Bahnhof“ und „Arheilgen Dreieichweg“ als Pendelverkehr über das neue Gleisdreieck in der Alsfelder Straße. An der Haltestelle „Nordbad“ besteht Anschluss an die Ersatzbusse Richtung Luisenplatz. Über weitere Details informiert die HEAG mobilo zeitnah.

    Mehr Informationen

    Die HEAG mobilo setzt vor und zu Beginn der Baumaßnahmen Infopersonal an zentralen Haltestellen ein. Die Änderungen sind in einem Flyer zusammengefasst. Dieser steht auf heagmobilo.de/frankfurter-strasse zum Download zur Verfügung. Blinde und sehbehinderte Menschen finden dort auch schriftliche Wegbeschreibungen zu den Ersatzhaltestellen. Die Fahrpläne stehen in Kürze auf heagmobilo.de/fahrplaene zur Verfügung. Der Flyer liegt ab Anfang April zusätzlich im Kundenzentrum am Luisenplatz zur Mitnahme aus.


    Quelle: HEAG mobilo

    Zu einem Zusammenstoß zwischen einer Tram der SL 6 und einem Pkw kam es am Freitagnachmittag (4.3.22) gegen 16:15 Uhr an einem Bahnübergang zwischen Malchen und Seeheim. Die Feuerwehr musste die im Fahrzeug eingeklemmte Person aus dem Auto befreien. Die Straßenbahnstrecke war bis 18:15 Uhr aufgrund der Bergungsarbeiten gesperrt. Betroffene Bahn ist 0778. Bilder gibt's bei der Feuerwehr Seeheim.

    Das Problem ist, dass ich nir die DB-App habe und weder HEAG noch RMV Apps - weil ich die ja normalerweise gar nicht brauche.

    Weshalb benötigst Du keine der Apps? Bei Zugverspätungen können die schon hilfreich sein.


    Auf dem Weg nach Norden gelingt es mir, mit der NVV-App eine Fahrkarte im Zug von Neustadt (letzter Bahnhof im RMV) ins gesamte NVV-Netz zu kaufen - nicht nur innerhalb des RMV-NVV-Übergangstarifgebiets, das geht auf der Strecke nur bis Wabern. Gut, auf Grund der mobiltelefonischen Netzabdeckung solte man nicht erst kurz vor knapp damit beginnen.

    Will Südhessens führendes Transportunternehmen etwa endlich eine Notfallreserve für die mittlerweile fast täglichen Schlachtungen der 1 oder den Busersatz auf der 3 einführen?

    Der Ausfall von Fahrten kann aber auch Corona-Erkrankungen des Fahrpersonals geschuldet sein. Mir ist aufgefallen, dass die letzten Tage "gefühlt" kaum Bw unterwegs sind.

    Livesichtung: Ich war gerade eben in der Stadt unterwegs zum Postfach, da kam mir Tw 25 mit gekuppeltem Bw 9450 entgegen (vmtl Richtung Eberstadt).

    Ich vermisse das obligatorische Foto ;)

    Kurios ist auch: Nach Griesheim kommt man Samstags tagsüber immer im T10. In den Ferien dagegen fährt Mo bis Fr tagsüber nur im T15 eine Bahn ab/bis Grisheim, da die SL 4 nicht fährt. Ich glaube nicht, dass in den Ferien in der Woche weniger Bedarf ist als am Sa.

    Das System mit neun Linien im recht kleinen Darmstädter Netz entspricht dem Wunsch, möglichst viele Direktverbindungen anzubieten. Bei neun Linien soll es auch mit dem neuen Linienkonzept bleiben, anstelle der 7 gibt es dann eine 10. Die Verlängerung der 3 nach Süden ist darin noch gar nicht eingeplant. Um alle Linienäste anzubinden würden heute vier Linien reichen.


    Die Differenzierung auf der Nord-Süd-Strecke macht Sinn: Die 6 fährt die ganze Strecke, hält aber nicht überall. Das macht dafür die 8, die nur dann fährt, wenn die 6 nicht fährt. Die 7 fährt einen Teil der Strecke. Drei Liniennumern dienen daher der Übersichtlichkeit. Deshalb ist das Abweichen davon an Sonntagen nicht verständlich.

    Zitat

    ... am Sonntag verkehren alle Straßenbahnlinien zwischen 9 Uhr und 23 Uhr im 15-Minuten-Takt ...

    Die 8 fuhr heute Vormittag im T15 zwischen Arheilgen und Eberstadt und im T30 nach Alsbach. Laut RMV-App tut sie das den ganzen Tag. Warum man von der jahrzehnetelang üblichen und bewährten Regelung abweicht, die Fahrten ab/bis Eberstadt als 7 zu kennzeichnen, erschließt sich mir nicht.

    T10 auf dem H und T15 auf dem K ergibt einen "Rumpeltakt", der tlw. zur Pulkbildung, tlw. weiterhin zu "Lücken" von 10 Minuten führen wird. Wieso kann man nicht mit einem überlagerten T15 einen klaren T7/8 fahren? Aber ja, der überlagerte T15 funktioniert nach Arheilgen ja auch nicht...

    Die Linien 1 und 6 sind übrigens umlaufmäßig verknüpft. Linie 1 fährt ab Hbf. weiter als Linie 6 über Bismarckstraße und Luisenplatz Richtung Eberstadt. Die am Hbf. von der Bismarckstraße ankommende Linie 6 fährt als Linie 1 nach Eberstadt weiter. Dies bedeutet für die 1 zum einen T15 und zudem Einsatz von Beiwagen.

    Diesem Überangebot steht vom Fassungsvermögen her ein geringeres Angebot auf dem SEV nach Arheilgen und Kranichstein gegenüber (T7/8 mit Bussen statt Bahnen).

    Ich hatte gehofft, dass beim letzten Bauabschnitt des Gleisdreiecks der neue Schenkel bereits befahren werden kann, also Tramverkehr Arheilgen - Kranichstein und SEV Luisenplatz - Nordbad / Nordbahnhof...


    Und wieso taucht die SL 2 mit ihren wenigen Fahrten überhaupt im Netzplan auf? So wird eine vollständige Linie suggeriert.

    Quelle: HEAG mobilo


    Liniennetzplan Straßenbahn Herbstferien 2021

    Wie ich hier schrieb, ist dieser SEV eine Fehlkonstruktion und die beschriebenen Ereignisse waren absehbar. Mehrfach konnte ich auf dem Ast nach Griesheim Trams der 4 und 9 dicht hintereinander fahrend sehen. Die Bahnen der SL 4, 5 und in der Fortsetzung 8 sind aus allen Richtungen zunächst mit "Luisenplatz" ausgeschildert. Auch hier wäre "Ziel über Luisenplatz" die bessere Option gewesen.

    Ich werf außerdem mal vorsichtig die Frage in die Runde, warum kein SEV Luisenplatz - Arheilgen angeboten wurde.

    Es macht schon Sinn, so viel Strecke wie möglich mit der Bahn zurück zu legen als mit Bussen. Das wurde beim anstehenden SEV nach Kranichstein leider verpasst. Es ist zudem der Sinn des Einbaus des Gleisdreiecks, bei Baustellen und Störungen auf der Frankfurter Straße nur im Abschnitt Luisenplatz - Messplatz Busse einsetzen zu müssen anstatt nach Arheilgen und nach Kranichstein.


    Ich denke, dass auch Barrierefreiheit dabei eine Rolle spielt. Das Umsteigen am Nordbahnhof von der Straßenbahn zum Bus und umgekehrt ist für mobilitätseingeschränkte Menschen sehr beschwerlich. (...)

    Außerdem könnte es eventuell Konflikte mit der Linie R geben, wenn die Busse nicht unmittelbar ohne Standzeit nach Kranichstein zurückfahren.


    Der Luisenplatz ist auch nicht barrierfrei. Konkflikte durch zuviel Busse am Nordbahnhof könnte man dadurch lösen, dass die Wendeschleife nur zum Wenden genutzt wird und der Aus- und Einstieg sowie das Warten am Straßenrand stattfindet.

    Die gleiche Frage habe ich mir auch gestellt. Die Antwort dürfte aber vermutlich darin begründet sein, daß jetzt die Ferien vorbei sind und damit ein höheres Fahrgastaufkommen besteht.

    Das Fahrgastaufkommen nach Kranichstein ist aber gleich hoch, egal ob am Luisenplatz oder am Nordbahnhof umgestiegen wird.

    Für mich erschließt es sich nicht, warum man, anders als beim jetzt zu Ende gehenden SEV nach Arheilgen und dem Umstieg am Nordbad, dieses nicht auch für Kranichstein wählt:


    Ein Umstieg am Nordbahnhof und dann über den Martin-Luther-King-Ring nach Kranichstein mit Stichfahrten via Arheilger Straße zur Anbindung des Bürgerparks. Zudem ja die Trams der 4 und 5 ohnhehin an der Maulbeerallee wenden.


    Das hätte einige Busse eingespart. Außerdem zwängen sich die Busse bei der SEV-Lösung ab Luisenplatz im T5 durch das Martinsviertel mit der stauanfälligen Heinheimer Straße und dem Rhönring. Verspätungen und Busse im Pulk sind vorhersehbar. Während man den Menschen in Arheilgen Umsteigen "zumutet" werden die in Kranichstein davon verschont.

    Quelle: HEAG mobilo

    Auf den Linien 4 und 5 verkehren zwischen Luisenplatz und Kranichstein Bahnhof Ersatzbusse als Linien 4E und 5E.