Beiträge von Eschnemer

    Wenn ich den gelben Bügel betrachte und sehe wie viel Platz dann für die Beine ohne Ausweichmöglichkeit bleibt, muss der Sitz aber äußerst beliebt sein.


    Die Schrägstellung scheint ein allgemeines Gestaltungsmerkmal in der ganzen Bahn für alle Plätze zu sein.
    Hat also nichts direkt mit der Unmöglichen Stelle zu tun.



    Positiv sehe ich die 1+2 Bestuhlung.

    Etwas weniger beknackt als beim T ist immer noch beknackt. Wäre da nicht dieses gelbe Designelement aka Bügel, könnte sich der FahrgastIn auf dem schrägen Sitz noch mal schräger setzen und seine Beine in den Durchgang strecken. Gut, gibt Kollisionen mit den DurchgeherInnen, aber leichte Fußtritte erhöhen das Fahrvergnügen. 8o


    Ich schlage vor, die DesignerInnen dieser Prachtsitze verbringen das nächste Arbeitsjahr auf diesen Plätzen und denken nochmal über ihre Geistesleistung nach. Nein, zwischendurch mal aufstehen und Beine vertreten ist nicht gestattet und bei den Wenden an den Endstellen dürfen, äh müssen sie auch sitzen bleiben. Wenn sie das Ganze ohne Thrombose und Beinamputation überstehen, dürfen sie sich über das gelungene Design freuen.


    Bei solchen Leistungen frage ich mich immer wieder, was hat man sich dabei gedacht. Oh, pardon, hat man überhaupt gedacht? Vielleicht sollte man solche Details von Pferden konstruieren lassen, wg Kopfgrösse und so. Ich erfreue mich an solchen Designergeistesblitzen auch immer wieder in manchen U-Bahnen, bei denen es bei einem Sitzvierer eine längs verlaufende Griffstange gibt und beim Vierer auf der anderen Seite nicht. Deshalb sieht man wohl auch nicht mehr diese Schildchen, die den BahnbenutzerIn auffordern, einen festen Halt zu suchen. Wären ja sinnlos. Ich nutze diese Griffstange gerne beim Aufstehen, bevor ich mich zur Griffstange im Türbereich durchhangle. Macht doch Spaß, wenn ein FahrschalterakrobatIn mich mit einer kleinen Bewegung des Fingers im richtigen, aber trotzdem unerwartbaren Moment haltlos durch den Wagen schießen läßt. Auf seinem vollgefederten Fahrersitz merkt ersiees ja nichts davon. Und durch die Wand der Fahrerkabine hört ersiees auch nicht die lauten Flüche. :(


    Aber wir müssen uns auch mal freuen, z.B. darüber das die Wagen, wie gemeldet, ruhig laufen. Zum Glück hat da keine Geisteskoryphäe das Polygonrad neu erfunden.



    Genug geschimpft, :)

    Manfred

    Wow! Finde ich persönlich schon ziemlich frech, da noch einen Sitzplatz reinzubasteln. Da hätte man ehrlicherweise nur eine Gepäckablage vorsehen dürfen, wie beispielsweise in Graz bei den Variobahnen oder einen Mutter-Kind-Sitz. Aber dann wären es gleich vier Sitzplätze weniger, die man sich wohl nicht eingestehen wollte.

    En Gude,


    Das erinnert mich an eine Fahrt im 1. Wagen eines TGV nach Paris. Da sorgte ein großer Abfallbehälter unter dem Tischchen für entsprechendes Wohlgefühl meinerseits. Vorausgesetzt, ich wäre auf dieser Seite beinamputiert gewesen. Jottseidank ist das noch nicht der Fall. Schräg hinsetzen ging auch nicht, denn der Fahrgast neben mir wollte einfach nicht auf seinen Sitzplatz und den dazugehörigen Raum für seine Beine verzichten.


    Zum Glück blieb es bei dieser einen Fahrt in so einem TGV. Bei anderen Paris-Dienstfahrten erwischte ich ICEs, die zumindest nicht diese Einschränkung meines Grundrechts auf die freie Entfaltung meiner Gehwerkzeuge aufwiesen.


    Sollte ich im neuen T mal auf so einen gestutzen Sitzplatz angewiesen sein, so ist das halt für mich nur ein Einzelplatz, basta. Für meine Physiognomie sind diese 2+2-Plätze eh zu schmal, aber sicher auch schon für normalgewichtige Erwachsene. Und beinamputierte Fahrgäste nutzen diesen "Sitzplatz" wahrscheinlich auch nicht. Die sitzen im Rollstuhl im Traglastenabteil.


    Aber wie schon geschrieben wurde, sieht die Anzahl der Sitzplätze sonst noch schlechter aus. Wie siehts eigentlich bei den Stehplätzen aus. Rechnet man da immer noch mit 8 Personen pro Quadratmeter? So wie ich es noch in den Siebzigern in Mt-Wagen im Berufsverkehr erleben durfte. Immerhin reichte da der Platz, damit man wenigstens mit einem Fuß auf den Boden kam. Der zweite Fuß schwebte halt so halb über dem eines Stehplatznachbarn. ;)


    Zum Glück werde ich zumindest in Eschnem vor diesen Komfortplätzen verschont. Das bleibt "T-frei".


    Noch en Gude,

    Manfred

    Wenn Du es falch verstehen willst, dann versteh's halt falsch.

    Die S6 muss über einen Abschnitt, der wegen/nach Bauarbeiten nicht in voller Geschwindigkeit passierbar ist - dadurch ist der Fahrplan Makulatur, das ist aber auch der Fahrplan dessen, der mit einem anderen Verkehrsmittel, baustellenbedingt, nicht seine gewöhnliche Strecke oder diese nicht in der geplanten Geschwindigkeit fahren kann.

    Das muß man ja falsch verstehen, wenn da unmotiviert "die Ratswegbrücke und die Hanauer" in einen S6-Tröt eingebracht werden.


    Und das der Fahrplan der S6 seit mehr als einem Jahrzehnt nur Makulatur ist, ist genau meine Aussage.


    Warum man dann noch schwarze Punkte auf Papier bzw Elektronen im Indernett umständlich in Zahlenform arrangiert, versteh ich nicht. Alles nur tarnen und täuschen!


    Es reicht doch: "Ob se fährt, wisse mer nett. Wann se fährt, falls sie fährt, wisse mer aach nett. Aber wann se fährt, fährt se, wann se will. Und ob se dann aach aakimmt, wern mer sehn."


    X( Manfred

    Was empfiehlt der Arbeitgeber denn denen, die bisher von der A661 über die Ratswegbrücke zur Arbeit auf der Hanauer gefahren sind?

    Baustelle ist Baustelle und wenn man das weiß, muss man, egal welches Verkehrsmittel man nutzt, mehr Zeit einplanen.

    Kein Wunder, daß die S6 dauernd verspätet ist, wenn die auch erst über die Ratswegbrücke und die Hanauer fährt!


    8) Manfred

    La 70 von nördlicher Einfahrt Bad Vilbel bis kurz vor Ginnheim. Grössere Verspätungen sind ehr die Regel, dazu kommt bei den Zügen aus Norden noch die Verspätung aus der eingleisigen Stelle bei Kirchhain dazu.

    Supi! Endlich wieder der Normalbetrieb wie gewöhnt.


    Ihr Arbeitgeber empfiehlt: Versuchen Sie doch mal, einfach ne Stunde früher zum Bahnhof zu gehen. Sonst brauchen Sie demnächst keine S-Bahn für die Fahrt zur Arbeit mehr.


    :) Manfred

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die Fußgängerbrücke in Eschersheim ist nun auch endlich geöffnet, der Höhengleiche Übergang natürlich mit Blick auf den Betriebsstart wieder entfernt.

    DSC_4678.JPG


    Von oben bietet sich eine gute Übersicht auf die Arbeiten an der Station:

    DSC_4680.JPG

    En Gude,


    Ist ersichtlich, wie der Bahnsteig Richtung Frankfurt erreicht werden kann. Immerhin hat man ja neue Bahnsteigleuchten mit dicken Betonsockeln aufgebaut. Ist da neben der Fußbrücke "am Batschkapp" ein Zugang? Die Treppe beim EG wurde ja abgerissen. Da ist nur eine gakelige Baustellentreppe, die aber vom Bahnsteig per Bauzaun abgesperrt ist. Oder soll der angekündigte volle Betrieb, also 12 bis 18-Minuten-Betrieb, in beiden Richtungen eingleisig übers Friedberger Gleis gefahren gefahren werden?


    Mal sehen, was die Bahn da wieder anstellt.


    X/ Manfred

    Komisch. Dann muß ich mir die +/- 100 EUR, die ich letztes Jahr über die 10-Min-Garantie, die u. a. über diese Zahlungen finanziert wird, zurückerhalten habe, nur eingebildet haben. Danke für die Auffrischung meines Gedächtnis.

    Gut, wo Du recht hast, hast Du recht. Zu meiner Zeit (TM) als Bahnpendler hatte ich nichts von so modernem Firlefanz. Nur regelmäßigen Ärger mit dem Arbeitgeber wg. verspäteten oder ausgefallenen S-Bahnen und verpaßten Anschlüssen.


    Schön, daß es da inzwischen ein paar Groschen zurück gibt, die den sonstigen Ärger aber nicht aufwiegen können.


    Im Moment habe ich ohnehin kein Problem mit einer verspäteten S-Bahn. Die wurde schon vor Monaten eingestellt, soll angeblich aber noch in diesem Jahr wieder fahren, wenn die Verzögerungen im Bauablauf nicht so lang sind, wie in der Vergangenheit.


    Wot shudz,

    Manfred

    Wenn Dir Verkehrsverträge zwischen den Verkehrsunternehmen (hier: DB) und den Auftraggebern mit den ausgehandelten Entgelten für (z. B. zum Thema Verspätungen, Ausfällen, Zugschwächungen) nicht bekannt sind, solltest Du vielleicht Deine Unkenntnis nicht ganz so offensichtlich zum Besten geben.

    Dir ist aber auch bekannt, daß Papier, aka Verträge, geduldig ist und es sich viele Möglichkeiten gibt, sich um Verpflichtungen zu drücken. Und wenn nicht, die Zahlungen sind eh schon eingepreist.


    Mal ganz abgesehen davon, daß die von einer Schlecht- oder Nichtleistung betroffenen Beförderungsunfälle ohnehin nie etwas von möglichen Maluszahlungen haben. Die werden im Maximalfall mit einem "Wir bitten um ihr Verständnis!" abgespeist.


    Ob das beschriebene Auslassen von Haltestellen oder die Tatsache, daß eine SEV-Haltestelle kilometerweit vom monatelang nicht bedienten Halt ist, sanktioniert wird, ist anzuzweifeln. Sowas interessiert die Teppichetagen mit Dienstwagen doch einen ...., aber sowas von.


    ;(

    Manfred

    Jetzt staune ich aber, daß da immer noch gearbeitet wird.


    Ich bin seit Freitag überzeugt gewesen, daß man vorzeitig fertig geworden ist, denn im Nicht-M 60er wurde an der Niedwiesenstraße und am Bf Eschersheim durchgesagt, daß man hier (wieder) in die S6 umsteigen könne. Kann mir nicht vorstellen, daß die VGF-Stimme die Beförderungsfälle belügt. Gar nicht auszudenken, wenn da jemand auf die nächste S6 wartet und dabei verhungert.


    ;( Manfred

    Warum soll die DB die Beförderungsunfälle ausreichend informieren? Hammer noch nie gemacht! 8)


    Aber die VGF ist da ganz anders. Im Moment kann man es mangels U-Bahn-Verkehr nicht überprüfen, aber in den damals (TM) - vor ein paar Tagen - noch verkehrenden U-Bahnen wurde brav vor dem Weißen Stein auf den Umstieg zur S6 hingewiesen. Und ich bin fast sicher, das sich das, wenn irgendwann eine U-Bahn wieder verkehren sollte, auch nicht geändert hat. Sollen die DAUs doch sehen, wie sie am Bf Eschersheim weiter kommen. Können ja zur Bushaltestelle des SEV laufen. Sind ja nur wenige Kilometer. Oder einfach auf die nächste S-Bahn warten.


    Klar, ich verstehe ja die Situation der VGF. Wegen so ein paar Monaten S-Bahn-Betriebseinstellung kann man doch nicht einfach die Ansagen umstellen. Wokommemerdahie!


    :cursing:

    Manfred

    Kann man denn sinnvoll vom E'tor zur Hauptwache laufen und da die S-Bahn nehmen?

    Ob man sinnvoll laufen kann, beantwortet der Jurist mit "Kommt drauf an!"


    Ob es sinnvoll ist, liegt beim Betrachter bzw. Läufer.


    Laufen kann man es, wenn man es kann. Haben ja andere Foristen schon beschrieben.


    Wenn man auf seine empfohlenen 10.000 Schritte kommen will, wäre es vielleicht besser zum Hauptbahnhof oder auch weiter zu laufen, je nach Reiseziel.


    Wäre in meinem Fall weniger sinnvoll. Da bräuchte ich eine Unterwegsübernachtung. ;-(


    Deshalb fand ich es auch leider als derzeit vom sinnvollen ÖPNV völlig abgeschlossener Eschnemer auch nicht sinnvoll, mich am gestrigen Sonntag zur kurzfristig angekündigten sicher sinnvollen Großraumtram-Jubiläumsfahrt zu begeben - Siehe Avatar! Für mich zu viele Umstiege mit zuviel SEV und zu viele Fußwege dazwischen. Mal abgesehen von den geweissagten 30 Grad und annähernd ganztägiger Schnüsslappenpflicht. Schade drum!


    ;( Lebbegehdweider,

    Manfred

    Wir sollten mehr Stationen mit "spanischen Bahnsteigen" bauen, wie München/Marienplatz. Da steigt man auf einer Seite aus und auf der anderen ein.

    Entsprechend braucht jeder, der von diesem Bahnsteig nach oben kommt, einen Fahrschein.


    Die Packstation würde man auf den Einsteige-Bahnsteig stellen.

    Und wie sieht das dann in der Praxis aus? Wo wollen/können "wir" denn in den kommenden Jahren neue Stationen mit doppelseitigen Bahnsteigen bauen. Oder bauen "wir" einfach mal die vorhandenen Stationen um? Kostet ja nix.


    Und was macht derjenige, der eine Bahn nutzt, um ein Paket abzuholen? Auf der Austeigeseite aussteigen, dann über diverse B-, C- oder D-Ebenen latschen, um auf der Einsteigeseite an die Packstation zu kommen? Oder einfach gegen den Strom der Einsteiger auf der falschen Seite aussteigen?


    Da wäre es doch einfacher, man ließe sich ein Paket durch einen Dienstmann oder so bis an die Wohnungstür bringen. Man spart sich dadurch die Prügelei mit den Einsteigern beim Falschaussteigen. Man könnte diese meine Erfindung "Hauszustellung durch Paketboten" nennen!


    8) Manfred

    Was mich dezent nervt ist, dass die Busse ( in der Regel der erste Bus) genau zwischen beiden Ampeln hält und der Weg unnötig verlängert wird. Der erste Bus könnte meiner Meinung nach direkt vor der Kreuzung Dillenburgerstr/Dillgasse halten und damit den Weg für alle verkürzen.

    Frage: Zwischen welchen Ampeln hält der SEV jetzt in Heddnem? Ich frage, weil Du die Dillgasse erwähnst. Beim großen SEV vor einiger Zeit hielten die Busse halbwegs zwischen Nassauer und Hessestraße. Ist das wieder der Fall? Das ist für die Umsteiger von der Nicht-M 60 aus dem bahnfreien Eschersheim genau so weit wie zur Dillgasse. Gut, ist nicht der Großteil der Umsteiger, aber für mich persönlich interessant.


    Noch en Gude,

    Manfred :saint:

    Die Verstärkungsfahrten zwischen Ginnheim und Westbahnhof gab es im Sommer 2019 und auch in früheren Jahren, die A-Strecke war in den letzten Jahren mehrfach gesperrt...

    Die U-Bahnen können bis Dornbusch fahren, bei früheren Sperrungen, u. a. im Juli 2018 fuhren die Bahnen bis Dornbusch, der Fahrer stieg aus und es übernahm der Fahrer des vorherigen Kurses, der Fahrer übernimmt seinerseits den nächsten Kurs und dessen Fahrer den dann folgenden Kurs. - Die Bahnen fahren etwa drei Minuten nach der Ankunft wieder los, der Fahrer kann durch den Kurswechsel ca. 8 Minuten Pause machen...

    Weiter oben lese ich: Der gw im Tunnel direkt nördlich der Haltestelle Miquel-/Adickesallee wird genutzt.


    Wie passt das mit dem 3-Minutenwechsel zusammen? Wenn man nicht nur mit einem Zug eingleisig pendelt, muß doch erstmal umgesetzt werden, oder?


    fragt sich,


    Manfred


    PS: Vielleicht werde ich es ja sehen, obwohl ich vorhabe den ganzen SEV-Firlefanz zu vermeiden. Als Fast Ohne-ÖPNV-geschädigter Eschnemer bleibt mir nur noch die Flucht per 60er Bus (nur korrekt ohne M) und U-Bahn nach Ginnheim und dann weiter in die große Welt - falls es da nicht auch ne Störung gibt.