Beiträge von N-Wagen

    Was die Schulen angeht, muss man differenzieren:
    Für Heranwachsende unter 16 muss man auch Motivations- und Aufsichts-Fragen berücksichtigen. In der Oberstufe ist es schon eher realistisch, über Bildschirm zu arbeiten, wobei Experimente eben nicht so schön begreifbar sind, wenn man nichts riecht oder anfassen kann. Das "halbe" Abschreiben von Aufgaben beim Nachbarn wird online auch schwieriger;

    Der Kontakt unter den Schülern in der Schule fördert m. E. das Lernen. Schüler können ihre Freunde fragen und sich gegenseitig etwas erklären, es entsteht eine Wettkampf im Lernen (Wenn der andere etwas kann, will ich es auch können) etc. Zuhause am PC lernen hat den ganz anderen Vorteil, dass man sich da selbst Themen suchen kann, für die man sich tatsächlich interessiert, das hat dann aber häufig nichts mit den Lehrplänen zu tun. Insgesamt leidet die Jugend aber eh schon zu viel an Vereinsamung im Digitalen. Ich denke ohne Corona wird man den Präsenzunterricht auch für Ältere nicht aufgeben.

    Zitate von Ost-West-Express:

    "1.) Es werden sich einige Strukturen nachhaltig verändern. HomeOffice wird unabhängig von Corona zunehmen, und zwar unter anderem durch die exorbitant steigenden Mieten und Bodenpreise."


    Bei sinkender Nachfrage nach Büro- und Geschäftsräumen werden die Mieten auch wieder sinken.


    "Ähnliche Siskussionen wird es auch für den Schulunterricht gibt, wo es lange Schulwege gibt, die alle Beteiligten belasten."


    Es wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht geben, das zeichnet sich ganz deutlich ab, da dies der vehemente Wille der Politiker ist, und man erwiesenermaßen in Deutschland unfähig ist, einen guten digitalen Unterricht auf die Beine zu stellen.


    "Und auch der Einzelhandel wird sich verändern. Was ist daran attraktiv, sich im Gedränge der Zeil mit muffeligem, so überhaupt vorhandenem Verkaufspersonal und minimalistischer Beratung gegenüberzusehen"


    Naja, irgendwie vermisse ich es schon. Und Gedränge wird es ja nicht mehr geben. Aber es stimmt schon: Der Einzelhandel und die Gastronomie in der Innenstadt wird zu Grunde gehen. Frankfurt wird den Charme einer hässlichen ukrainischen Trabantenstadt haben. Schwer zu sagen, wozu das letztlich führt, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass sich da nochmal was zum Guten verändert.


    Das heißt es werden längerfristig weniger zum Einkaufen oder Ausgehen in die Innenstadt fahren. Als Arbeitsplatz wird die Innenstadt aber m. E. zukünftig wieder mehr genutzt werden, da die geringe Nachfrage und die geringe Attraktivität wieder zu sinkenden Preisen führen werden. Das Minus an Einkaufenden und Ausgehenden wird vermutlich sogar durch ein Mehr an Pendlern kompensiert werden, da man das Autofahren noch teurer machen wird. Also in der Hauptverkehrszeit wird es brechend voll, ansonsten gibts vielleicht etwas weniger Verkehr als heute.

    Meinst du wirklich, du kannst mich mit der Bezeichnung „Gutmensch“ provozieren?

    Ob das provoziert, spielt für mich keine Rolle. Ich sage, was ich für richtig halte. Wenn das jemanden provoziert, wird es halt gegebenenfalls ausdiskutiert. Wenn es nicht provoziert, umso besser.


    Wenn ich aber so genauer darüber nachdenke, komme ich schon zu dem Schluss, dass es Dich provoziert, sonst würdest Du darauf nicht weiter eingehen. Ich denke, Du weist vermutlich schon, dass "Gutmensch" im Allgemeinen negativ konnotiert ist. Logisch ist da Dein Versuch es positiv umzudeuten. Aber Du kannst sicher Dir sein, dass ich bei einem breiten Erfolg einer Umdeutung es nicht mehr für Dich verwenden würde. Unter einem Gutmenschen ist m. E. kein guter Mensch zu verstehen, sondern Moralisten und Ideologen, die sich lediglich für besonders gut halten, oder auch nur als besonders gut angesehen werden wollen, um sich über andere zu erheben. Moralisten, die über den Tellerrand hinausschauen wollen, empfehle ich mal "Jenseits von Gut und Böse" sowie "Zur Genealogie der Moral" von Friedrich Nietzsche zu lesen. Aber ich denke nicht, dass da Interesse besteht.

    Zitate von baeuchle:


    "Arm bedeutet für mich meistens „wenig Geld zur Verfügung habend“ und weniger „bemitleidenswert“. So auch hier. Es ging darum, dass jemand „ordentlich zur Kasse gebeten“ werden solle und ansonsten eben Zwangsarbeit leisten solle. Der Autor dieser Zeilen hat mir diesen Ansatz mittlerweile halböffentlich erläutert, deswegen will ich da jetzt nicht weiter drauf rumreiten, aber „pervertiert“ ist da nur dein Verständnis von arm vs. bemitleidenswert."


    Ok, allerdings finde ich es schon übertrieben eine Aussage zu skandalisieren als hätte hier einer Zwangsarbeit wie im Dritten Reich gefordert. Man mag es kritisieren oder auch nicht, aber die Ungleichbehandlung von Personen, die Geldstrafen nicht zahlen können ist außerdem Gesetzeslage. Die müssen die Strafe nämlich im Vollzug absitzen.


    "Zum Thema Tote billigend in Kauf nehmen: dabei beziehe ich mich darauf, dass „wir“ tatenlos zusehen, wie Seenotrettung vom Staat verhindert, kriminialisiert, ihre Sinnhaftigkeit (und damit die Sinnhaftigkeit davon, Menschen nicht sterben zu lassen) debattiert wird und Rettungsboote auf offenes Meer zurückgedrängt werden – von unserem Grenzschutz Frontex. Hier werden Tote billigend in Kauf genommen."


    Würde Frontex den Schleppern helfen, würde das noch mehr Migranten aufs Meer locken, womit man auch Tote billigend in Kauf nähme.


    "Und du selbst willst ja gerne Tote in Kauf nehmen, weil du die schwerste Pandemie seit mindestens 100 Jahren als „mittelschwere Epidemie“ verharmlost: guck dir an, was 1918 gemacht wurde und zeige mir parallele Ausbrüche seitdem."


    Asiatische Grippe 1957-1958: Weltweit 1-4 Millionen Tote, in Deutschland 30.000 Tote.

    Hongkong-Grippe 1968-1970: Weltweit 1-4 Millionen Tote, in Deutschland 52.500 Tote.


    siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_epidemics


    Man bedenke dass damals die Weltbevölkerung noch geringer und weniger überaltert war.


    Im Vergleich zu der Spanischen Grippe von 1918-1920 mit 20-100 Millionen Toten oder der Pest von 1346-1353 mit 75-200 Millionen Toten bei jeweils nochmal wesentlich niedrigeren Weltbevölkerungen, sind die Grippe-Pandemien der 50er und 60er sowie die Coronavirus-Pandemie halt nur mittelschwer.


    "Wer „Gutmensch“ als Beleidigung gebraucht, oder „Schlechtmensch“ als Ehrenmal, ist ein Nazi."


    Kannst mich ruhig nennen wie Du willst, triggert mich nicht.


    Hier wegen vielleicht etwas unausgegorenen aber harmlosen Äußerungen wie dem Darwinspruch, oder der Idee mit der gemeinnützigen Arbeit, oder gar nur wegen der Benützung des Wortes "Gutmensch" den Faschismus an die Wand zu malen ist halt nicht wirklich "gut" sondern einfach nur gutmenschlich verpeilt. Interessiert mich nicht wie Du mich dafür betitelst.

    Ich merke, dass es gerade — auch, aber nicht nur in diesem Forum — wieder en vogue wird, Zwangsarbeit für arme Gesetzesbrecher*innen einzuführen, Tote billigend in Kauf zu nehmen, massive Gewalt bei Sachbeschädigungen oder generell nervtötenden Dingen einzusetzen.

    Du lebst doch in einer Parallelwelt. Schon die Formulierung "arme Gesetzesbrecher*innen". Mit dem ersten Attribut für Kriminelle Mitleid für sie zu erzeugen ist doch pervers.


    Was aber die Behauptung angeht, dass es angeblich wieder en vogue wird, Tote billigend in Kauf zu nehmen, steht diese in starkem Kontrast zum historisch einmaligen überbordenden Sicherheitsdenken dieser Tage. U-Bahn-Stationen werden zum Brandschutz verschandelt, bezahlbarer Wohnraum fehlt u. a. weil Wohnungsbau wegen Sicherheitsvorschriften zu teuer ist. Alles wird in Watte gepackt. Das durchzieht mittlerweile die gesamte Gesellschaft und betrifft auch das große Ganze, denn früher hätte man auch wegen einer mittelschweren Epidemie nicht die Gesellschaft heruntergefahren. Das Sicherheitsdenken ist eine Seuche die länger anhalten wird als Corona, und unsere Gesellschaft wohl in die Knie zwingen wird.


    Wenn Leuten jahrzehntelang ein stadtteilzerschneidender Sicherheitszaun vor die Haustür gesetzt wird, dann braucht man sich doch nicht wundern, wenn sich manch einer stattdessen darwinistische Auslese zurückwünscht. Da bringt es auch nichts gutmenschlich rumzuheulen und mit dem "F-Wort" zu drohen :D. Lieber mal an die eigenen Nase fassen, was die Politik falsch gemacht hat. Hätte man die Strecke unter der Erde gebaut gäbs kein Problem.

    Zitat Ost-West-Express:


    "Deshalb bringe ich einmal als Idee ein, statt oberirdischer Stadt- und Straßenbahnen lieber die Autos in Tunnel zu verlegen. Da die entsprechenden Auto-Schneisen meist breiter sind, sind die Kosten höher (vgl. etwas mehr als 1 km Einhausung der A 661 in Bornheim sollen etwa 200 Mio € kosten). Zugleich werden aber den umliegenden Stadtteil gewaltige Lärm- und Abgasbelastungen erspart und die anachronistisch erscheinenden Wunden, die dem Stadtbild noch vor rund 25 Jahren (A 661 in Bornheim) zugefügt wurden, geschlossen. Für mein Empfinden bilden solche Auto-Schneisen ähnliche Trennlinien wie der Main - nur, dass es an den Flussufern schön ist und ich auch gerne den Frachtkähnen zusehe. "


    Auto-Tunnel haben gegenüber U-Bahn-Tunneln zwei Nachteile:


    - Straßen haben überall Kreuzungen bzw. Ausfahren. Daher erfordert das Unter-die-Erde-Verlegen einer Straße entweder, dass alle Querstraßen ebenfalls unter die Erde verlegt werden oder sehr viele Rampen.


    - Autos produzieren Abgase. Um hohe Abgaskonzentrationen zu vermeiden, ist es besser den Ausstoß an der freien Luft stattfinden zu lassen, damit er sich möglichst schnell zerstreut.


    Bei U-Bahnen gibt es diese zwei Probleme nicht, daher ist es logisch dass sie sich unter der Erde befinden anstatt des Autoverkehrs.


    Was das Unter-die-Erde-Verlegen oberirdischer U-Bahn-Abschnitte angeht, sehe ich da keine Priorität. Bevor man darüber sprechen sollte, sollte erst einmal ein Konsens hergestellt werden, dass komplett neue Strecken unterirdisch gebaut werden. Solange neue Strecken eher ober als unterirdisch gebaut werden (siehe z. B. Straßenbahnen 17, 18, U5 im Europaviertel oder die gescheiterte Straßenbahn in Wiesbaden), ist es illusorisch dass bereits bestehende oberirdische Strecken unter die Erde verlegt werden. Dem Bau neuer Strecken würde ich auch prinzipiell Priorität vor der Verbesserung alter Strecken einräumen.

    Nö. Die gehören genauso zum "Establishment" wie jeder andere auch.


    Das ist falsch. Lies dir mal ein paar Definitionen von Establishment durch. Im Duden steht z. B.:


    "Obersicht der politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich einflussreichen Personen."


    Also ist für das politische Establishment politischer Einfluss ein entscheidendes Kriterium. Den haben aber weder politische Randgruppen wie z. B. DKP oder NPD noch gemäßigte Klein- oder Einthemen-Gruppierungen wie z. B. Graue Panther oder Flughafenausbaugegner.


    Zitat baeuchle:

    "Was du hier schreibst, ist, dass "politische Klasse" als "eine Teilmenge der politischen Klasse" gemeint wird. (Denn „die herrschende“ ist ja eine Einschränkung."


    Richtig. Hab kein Problem damit, genauer von "herrschender politischer Klasse" zu sprechen, wenn sonst Missverständnissen auftreten.


    Zitat baeuchle:

    "Vielleicht findest du, dass das Wort „Establishment“ irgendwas besser erklärt, aber außer dem Sponti-Spruch oder einer möglichen Abgrenzung zwischen „politische Menschen, aber nicht die Leute, die ich gut finde, weil die sind ja anders“ verstehe ich da auch nichts besser als bisher."


    Hier noch eine Establishment-Definition (aus Wikipedia):


    "Establishment (englisch establishment [ɪˈstæblɪʃmənt] ‚Einrichtung‘, ‚organisierte Körperschaft‘) bezeichnet eine politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich einflussreiche Milieugruppierung oder Klasse, eine etablierte Elite. Meist ist die Machtelite in einem Land bzw. einer Region gemeint."


    Wenn morgen jemand eine Dagegen-Partei aufmacht, dann hat die noch lange keinen Einfluss und Macht, wäre also nicht Establishment.


    Dass das Establishment versucht, sich selbst zu immunisieren, indem es einfach sagt, seine Gegner seien auch Establishment, ist eine durchsichtige Strategie. Um nichts anderes scheint es hier aber zu gehen, wenn jetzt schon der zweite Begriff, um das politische Establishment überhaupt zu benennen, angegriffen wird.

    tunnelklick

    "Entscheidend ist, dass es nicht das verneinende Belieben von Bürgern aus nur einer betroffenen Gemeinde gestellt wird. Das Problem ist halt, dass es für Gemeinden unterschiedlicher Größe unterschiedliche Quoren gibt, die unterschiedlich leicht oder schwer zu erreichen sind."


    Aber beschränkt sich das Problem wirklich auf Bürgerentscheide? Ich meine mich z. B. daran zu erinnern, dass von Bischofsheim eine S-Bahn zwischen Darmstadt, Rüsselsheim und Frankfurt blockiert wurde oder wird, weil dazu eine Kurve auf Bischofsheimer Boden gebaut hätte werden müssen, während die Bischofsheimer darauf bestanden, dass die S-Bahn im Bischofsheimer Bahnhof wendet.


    Allgemein ist es m. E. kein guter Zustand, wenn einzelne Gemeinden Projekte im Sinne des Großen Ganzen vollständig blockieren können. Auf der anderen Seite wäre es aber auch nicht gut, wenn einer Gemeinde beliebig viel zugemutet werden könnte, wenn es nur irgendwie dem großen Ganzen dient. Irgendwo gibt es da auch eine Schmerzgrenze für den einzelnen. Eine einfache Lösung gibt es nicht. Am ehesten vielleicht wenn sich die profitierenden Gemeinden die Zustimmung der benachteiligten Gemeinde durch anderweitige Kompensationen erkaufen.

    Allerdings wird deine Einteilung wackelig, wenn du scheinbar eingangs Initiator*innen und Sprecher*innen von BIs da nicht drunter zählst – diese haben damit doch eben auch politische Posten?

    Ich weiß nicht, wen Du konkret meinst, aber bei politischen Posten spielt auch der Grad der Etabliertheit oder der Opposition eine Rolle. Unter "Politischer Klasse" wird m. E. in der Regel die herrschende politische Klasse gemeint. Je kleiner oder randständiger eine politische Gruppe ist, desto weniger gehört sie zur "politischen Klasse". Man könnte es auch politisches Establishment nennen oder sich was anders ausdenken. Aber das man es benennt, ist völlig legitim. Hätte gedacht dass "politische Klasse" allgemein verständlich ist.

    Insgesammt würde ich lieber Wörter wie "Angestellte" oder "Lehrende" in der Schrift sehen als Sonderzeichen.

    Bei Lehrende assoziiere ich auch Männer etwas stärker als Frauen, einfach weil ich in meinem Leben mehr Männer als Lehrer hatte. Was man assoziiert hängt von der Realität ab, sprachliche Taschenspielertricks funktionieren höchstens kurzfristig wenn überhaupt. Ich glaube denjenigen, die an der Sprache rumdoktern, geht es unterbewusst eigentlich um Selbstdarstellung.

    Zitate von baeuchle:


    "Ich freue mich, einen Verweis darauf zu sehen, wo ich nachlesen kann, was du damit wirklich meinst. Wenn man eine Klasse nicht zur Klassifizierung benutzen kann: was meinst du damit denn dann?"


    Natürlich ist eine Klasse immer Ergebnis einer Klassifizierung. Fließende Übergänge hindern nicht, bei der Klassifizierung eine Grenze zu setzen. Ich denke jeder hier weiß, was mit politischer Klasse gemeint ist. Stell Dich nicht blöd.


    "Nein, gendern habe ich nicht innerhalb meiner Partei gelernt. Die Erkenntnis, dass das generische Maskulinum nicht existiert*"


    In der Deutschen Sprache gibt es drei Genera: Maskulinum, Femininum und Neutrum. Das weißt Du auch.


    "Deine falsche Dichotomie von repräsentativer Demokratie und Volksabstimmungen ist ein gutes Beispiel dafür."


    Du fantasierst einfach.


    "Man kann es messen. Nein, wirklich. Die Messung funktioniert ungefähr so: Man lässt Menschen einen Text lesen und stellt ihnen dazu danach fragen. Wird das generische Maskulinum benutzt, werden Fragen, die explizit Frauen betreffen, falsch beantwortet – so, als dächten die Lesenden, dass die Frauen dabei nicht mitgemeint waren."


    Wenn eine Frage explizit Frauen betrifft, kann man doch die grammatikalisch weibliche Form nehmen, die im Gegensatz zur grammatikalisch männlichen Form explizit nur ein biologisches Geschlecht meint.


    Je mehr Leute anfangen, mit der grammatikalisch männlichen Form nur noch ausschließlich Männer zu meinen wie es Dir wohl vorschwebt, desto weniger fühlen sich Frauen dadurch angesprochen. Es ist also auch in dieser Hinsicht kontraproduktiv, dieses Fass überhaupt aufzumachen. Und mehrheitlich angewandt wird das eh nie. Zu disfunktional und verwirrend. Rede mal mit normalen Leuten.


    "Man kann außerdem messen, wie sehr der Lesefluss durch inklusive Sprache beeinflusst wird"


    So oder so ist die weibliche Form länger. Der Sprachfluss wird aber noch viel mehr gestört als der Lesefluss. Entweder Du sprichst abgehakt oder keiner weiß mehr was gemeint ist.

    „Klasse“ in Bezug auf Menschengruppen verstehe ich so, dass es eine scharfe Trennung geben muss. Und das ist in Bezug auf Kommunalpolitik weit von der Realität entfernt.


    Warum muss es da eine scharfe Trennung geben? Bei der Kommunalpolitik gibt es keine scharfe Trennung, aber deswegen ist die Unterscheidung zwischen politischer "Klasse" und normalen Bürgern doch nicht obsolet. Ich habe mir den Begriff auch nicht ausgedacht.


    Zitat

    Kennst du Kommunalpolitiker*innen persönlich? Wenn ja: wie unterscheiden sich die von anderen Menschen, die du kennst? Wenn nein: wie kannst du urteilen?


    Und wir können das gerne mal explizit durchexerzieren: es ist kein Geheimnis, dass ich von Frühjahr 2011 bis Mitte 2015 Mitglied des Ortsbeirates 8 der Stadt Frankfurt war. Seit damals habe ich aber keine politische Position (in deinem Sinne gemeint) eingenommen. Bin ich nun heute Teil der politischen Klasse? Bin ich mit Ausscheiden aus dem OBR wieder in die „normale“ Bevölkerung gerutscht?


    Bei Dir fällt zum Beispiel diese ständige unsinnige Sprachverwirrung mit dem Binnensternchen auf. Normale Leute würden einfach von "Kommunalpolitikern" sprechen und damit selbstverständlich Kommunalpolitiker aller Geschlechter meinen. Dieser Politsprech kommt aus einer bestimmten Ecke der politischen Klasse. Hat man Dir vermutlich in deiner Partei eingetrichtert. Im Grunde ist es eine ziemliche Frechheit wenn Volksvertreter sich eine eigene Sprache ausdenken, anstatt die Sprache der normalen Leute zu sprechen. Gutes Beispiel für Abgehobenheit. Also ich vermute, dass der Graubereich zwischen politischer Klasse und Normalbürgern nicht so groß ist wie man vielleicht denken mag. Aber er existiert natürlich. Ob Du nun noch dem Graubereich oder schon der politischen Klasse angehörst, kann ich hier nicht abschließend beurteilen logischerweise.


    Zitat tunnelklick:

    "Gibt es eine Diskussion dieser Art? Direkte vs. repräsentative Demokratie? Es geht doch m.W. im allgemeinen darum, verstärkt direkte Entscheidung zuzulassen, aber nicht darum das System der Repräsentation abzuschaffen."


    Dass es die Diskussion gibt, bedeutet doch nicht dass nur Extrempositionen vertreten werden. Hier hast Du Dich z. B. kritisch zu Bürgerentscheiden bei Verkehrsprojekten geäußert.

    ... und damit gehörst Du ebenfalls zur politischen Klasse. Denn erstens gehörst Du - mindestens - per Kreuzchensetzen zu den Mitentscheidern und spätestens mit der Unterstellung, daß es eine politische Klasse/ein Establishment gibt, vertrittst Du eine politische Position und bist damit Teil derselben.

    Was soll der Unsinn? Nicht die Wähler gehören zur politischen Klasse sondern die Gewählten. Nur deshalb gibt es die Diskussion direkte Demokratie gegen repräsentative Demokratie. Durch das Vertreten (inhaltlicher) politischer Positionen gehört man noch lange nicht zur politischen Klasse, sondern durch das Einnehmen (funktionaler) politischer Positionen in Staat oder Parteien. Dieses Dummstellen und Worte verdrehen bringt uns nicht weiter. Aber anscheinend reagieren einige schon allergisch allein bei der Benennung einer politischen Klasse.

    Zitat Henning H.:

    "Bitte was ? Wiesbaden hat nicht einmal 300.000 Einwohner.


    Mal abgesehen davon, dass der Rest auch nicht stimmt und Straßenbahnen ein modernes und zukunftsfähiges Verkehrsmittel sind - Wiesbaden könnte vielleicht mit ach und Krach 3 Stationen mit U-Bahngemäßem Bedarf aufweisen."


    Zusammen mit Mainz sind es ca. 500.000 Einwohner also etwa so viele wie in Nürnberg und die haben schon lange eine U-Bahn.


    Dass U-Bahnen heute nicht mehr gebaut werden, liegt an den gestiegenen Bauvorschriften und Kosten und ist ein Versagen der Politik. Es ist doch logisch, dass Leute, die täglich im Stau stehen, nicht auch noch zusätzlich eine Straßenbahn im Verkehr sehen wollen. Da braucht man sich über ein Nein zur Straßenbahn doch nicht zu wundern. Alte Straßenbahnstrecken sollten m. E. alle erhalten werden, aber für neue Strecken besteht doch am meisten Platz unter der Erde.


    Zitat tunnelklick:

    "Die Stadtverordneten verfügen über dieselben Informationen, über die du verfügen könntest, wenn du wolltest. Aber ich gebe zu, Lesen ist mühsam, aber zu behaupten, die Information sei nicht zugänglich ist Quatsch."


    Ich glaube Du hast mich komplett falsch verstanden. Ja, auch Bürger können sich informieren, aber das ist nicht ihre Hauptbeschäftigung. Wenn sie es so umfänglich täten wie Abgeordnete, wären Deine Bedenken gegen Volksentscheide auch unsinnig. Nein ich stimme mit Dir darin überein, dass Abgeordnete tatsächlich besser informiert sind als Durchschnittsbürger. Das ist aber nicht unbedingt ein gutes Argument gegen direkte Demokratie, denn die Bürger wissen ja, dass die Abgeordneten im Schnitt mehr Ahnung in der Sache haben. Wenn die Bürger den Abgeordneten aber dennoch nicht mehr vertrauen, wäre es aus Sicht der Abgeordneten angebracht, sich zu fragen, warum es an Vertrauen mangelt anstatt direktdemokratische Elemente in Frage zu stellen.


    Zitat tunnelklick:

    "Und im übrigen geht es nicht darum, dich zufriedenzustellen, sondern Probleme zu lösen, den Laden irgendwie am Laufen zu halten."


    Wenn es nur noch darum geht, den Laden irgendwie am Laufen zu halten, gibt es wohl ein grundsätzliches Problem, das man mal angehen sollte. Einen gordischen Knoten sollte man am besten einfach durchschlagen. Und nein wir brauchen keinen Diktator. Aber dass beispielsweise mal Bauvorschriften abgeschafft werden, kann von unseren Politikern natürlich nicht erwartet werden. Unvorstellbar sowas.


    Zitat baeuchle:

    "Wer soll das sein? Zählen Kommunalpolitiker*innen dazu? Hast du dich jemals damit beschäftigt, wie Politik, insbesondere die auf lokaler Ebene, abläuft?"


    Stellst Du jetzt infrage, dass es eine politische Klasse gibt? Welchen Sinn hat das? Die politische Klasse besteht aus allen, die politische Positionen einnehmen. Wenn 70% der Abgeordneten für eine Straßenbahn stimmen aber nur 38% der Wähler, dann klafft da offensichtlich eine Lücke auch auf kommunalpolitischer Ebene, die zu leugnen ziemlich sinnlos ist.

    Vielleicht hätte man beim Bürgerentscheid mehr Erfolg gehabt, wenn man eine U-Bahn statt einer Straßenbahn vorgeschlagen hätte. So pittoresk alte Straßenbahnstrecken auch sind, für einen Neubau in einer modernen Großstadt sind U-Bahnen passender. Durch die zweite Ebene kann insgesamt einfach mehr Verkehr bewältigt werden.

    Ja, die Stadtverordneten entscheiden über die Planung. Sie tun dies aufgrund von Vorlagen, Gutachten, Plänen und was noch allem; und sie wägen das Für und Wider ab. Die Abwägung der betroffenen Interessen ist das Kernstück jeder Planung. Der abstimmende Bürger muss nicht abwägen, er muss noch nicht einmal Argumente zu Kenntnis nehmen, er kann aus dem Bauch heraus oder aufgrund ganz unsachlicher Erwägungen entscheiden, dass z.B. dem grünen Verkehrsdezernten mal ein Dämpfer verpasst gehört; oder einfach, weil ihm nicht schön ist.

    Ja, Abgeordnete können in der Sache besser abwägen, da ihnen mehr Informationen zur Verfügung stehen als einfachen Bürgern. Aber die Bürger verfügen ja über die Information, welchen Standpunkt eben diese Abgeordneten vertreten. Sie können also zwischen diesem und ihrem eigenen Standpunkt abwägen, und wenn sie gute Erfahrungen mit den Entscheidungen der Abgeordneten machen, werden sie deren Position auch ein hohes Gewicht beimessen.


    Das Problem ist, dass die Bürger eben mit den Abgeordneten schlechte Erfahrungen machen. Die politische Klasse ist abgehoben und die Strukturen sind verkrustet. Direktdemokratische Entscheidungen wieder zurückzufahren, wird die Zufriedenheit wohl kaum erhöhen. So oder so wird man in einer Demokratie nicht endlos Politik gegen die Bürger machen können.

    "Soll der Verkehr in Wiesbaden, zur Vermeidung von Staus und

    weiteren Verkehrsbeschränkungen für den Autoverkehr, durch
    eine leistungsfähige Straßenbahn (Citybahn) von Mainz
    kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad
    Schwalbach weiterentwickelt werden, um Verkehrszuwächse
    aufzufangen und Umweltbelastungen (Luftverschmutzung,
    Lärmbelastung) zu verringern?"


    Warum hat man die Frage so manipulativ gestellt? Bzw. warum ist das überhaupt legal?


    Man kann die Frage doch auch neutral stellen:


    "Soll in Wiesbaden eine Straßenbahn von Mainz kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad
    Schwalbach gebaut werden?"


    Die Bürger können sich schon eigene Gedanken machen und brauchen und wollen dafür keine Hilfestellung durch Politiker.

    Hier wäre schon viel gewonnen, wenn man sich zu einer Streckenführung über die Berliner Straße entscheiden könnte. Die Altstadtstrecke bliebe dann dem EbbelEx vorbehalten. Er könnte dann dort sogar ein längeres Päuschen einlegen,- wie z.B. die Touristenbahn in Lissabon

    Welchen Vorteil hätte die Berliner Straße gegenüber der Altstadtstrecke für die Straßenbahn? Wenn man den Autos schon eine Spur klaut dann doch lieber auf der Altstadtstrecke, um durch Trennung sowohl für Straßenbahn als auch den IV einen flüssigen Ablauf zu gewährleisten. Die Berliner Straße scheint mir für einen flüssigen Autoverkehr in der Innenstadt schon fundamental wichtig zu sein.

    Genau das habe ich doch gesagt: Bitte vergleiche keine Äpfel mit Birnen. Ich vergleiche ja auch keine Doppeltraktion auf der 20 mit einem Solo-U5-25 auf der U9.

    Warum also ziehst Du einen Vergleich zwischen 4 Wagen und 1 Wagen? Auf der Straßenbahn darfst Du 75 Meter-Züge fahren.

    Die jetzigen Straßenbahnen-Züge bestehen eben aus einem Wagen. Die um das dreifache zu verlängern hätte wohl erhebliche Nachteile, weswegen es nicht gemacht wird. So lange Züge beeinträchtigen nicht nur den Autoverkehr sondern auch den Verkehr zu Fuß und mit dem Fahrrad. Damit die Fahrgäste sich gut auf die Züge verteilen müsste man riesige Bahnsteige bauen wie bei einer Stadtbahn, die teils gar nicht in die Straßen passen.


    Klar ist, dass durch U-Bahnen mehr zusätzliche Verkehrskapazität geschaffen wird als durch Straßenbahnen, da Straßenbahnen immer bei Auto-, Rad- und Fußverkehr zu Beeinträchtigungen führen. Bei einer Stadt, der der Verkehrskollaps droht, spricht daher prinzipiell schon viel für eine U-Bahn.

    Warum? Sieht man sich die Aussagen einiger (weniger) Teilnehmer hier an, so laufen deren Argumentationen im wesentlichen darauf hinaus, daß "Ich (und die anderen Pendler) würden ja den ÖPNV nutzen, wenn es eine [wie auch immer gebaute] U-Bahn gäbe" kommt. Nun sind die Planungs- und Bauzeiten für eine U-Bahn im Regelfall so lange, daß man sich minimal 20 Jahre nicht darum kümmern muß, etwas am eigenen Verhalten zu ändern, weil bis dahin kann man ja noch sein Auto nutzen und die schlechte ÖPNV-Anbindung als Ausrede verwenden.

    Eine Straßenbahn wäre hingegen viel schneller da und dann müßte man auf einmal seinen Worten auch Taten folgen lassen. Hinzu kommt, daß die so geforderte U-Bahn nur dazu dienen soll, daß "oben" bloß möglichst viel Platz für Autoverkehr bleibt. An dieser Stelle kippt nämlich die eigene Logik. Denn wenn, wie postuliert, mit einer U-Bahn "sooo viele" Leute selbige nutzen würden, könnte man zeitgleich die parallelen Straßen zurückbauen. Aber genau so etwas darf dann nach Aussage der U-Bahn-Forderer nicht als Begleitmaßnahme gemacht werden...

    Also ich fahre mit dem Fahrrad und der S-Bahn, bin aber ganz froh, dass auch noch Leute mit dem Auto fahren. Das Problem ist doch, dass die Gesamtkapazität des Verkehrs in Frankfurt zu niedrig ist, was zu Staus bei den Autos und zu Überfüllung und Verspätung bei Bus und Bahn führt. Um die Gesamtkapazität zu erhöhen müssen Wege erschlossen werden, die bisher nicht genutzt werden. Im Dicht besiedelten Raum liegen diese eben im Untergrund oder eine Ebene über der Straße. Jetzt haben wir leider Politiker, die zu unfähig sind, eine U-Bahn in angemessener zeit oder überhaupt zu bauen, und sich gegebenenfalls gegenseitig von Ebene zu Ebene die Schuld zuschieben. Sollte m. E. einen aber nicht davon abhalten, das prinzipiell richtige zu fordern.

    Richtig. Aber das hat nun mit einem Systemvergleich zwischen Straßenbahn und U-Bahn nichts zu tun. Wie ich den Innenraum eines Fahrzeugs gestalte, ist doch mein Ding als Stadt bzw. Verkehrsbetrieb. Eine Argumentation à la "in der U-Bahn können mehr Leute sitzen als in der Straßenbahn" ist daher ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Im Gegenteil zum vorgenannten Spruch ist das Sitz-/Stehplatzverhältnis in einer U-Bahn meist deutlich schlechter als in einer Straßenbahn. Denn wie schon anderswo gesagt, soll eine U-Bahn hohe Kapazitäten haben. Die bekommt sie aber nur, wenn ich viele Leute pro Quadratmeter stapeln kann und das geht nur zu Lasten von Sitzplätzen. Also bitte: Kapazitätsvergleiche zwischen Straßenbahn und U-Bahn nur auf der Basis "gleichartiger" Fahrzeuge, die eine identische Beladung pro Meter Nutzlänge haben.


    Diese Bitte gilt dann im übrigen auch weiter, was die Fahrgastzahlen angeht und z. B. Taktzeiten nicht berücksichtigt. Logischerweise fährt eine U-Bahn im 3-Minuten-Takt mehr Leute weg, als eine Straßenbahnlinie im 10-Minuten-Takt. So von wegen die Kapazitäten der U4 gingen nicht als Straßenbahn. Reines Gedankenexperiment: Gemäß Traffiq war 2017 die größte Querschnittsbelastung auf der U4 56.000 Fahrgäste. Also 28.000 pro Richtung. Wenn ich mich nicht täusche, fahren unter der Woche 176 Fahrten auf der U4 (ob das nun zwei mehr oder weniger sind, spielt keine Rolle). Macht im Schnitt also 160 Fahrgäste pro Fahrzeug.

    Für 160 Fahrgäste gibt es in einem Vier-Wagen-Zug aus U5 Wagen 192 Sitzplätze. Bei einem 1-Wagen-Straßenbahn-Zug müsste hingegen die Mehrzahl der Fahrgäste gedrängt stehen. Damit in dem Szenario alle Fahrgäste sitzen könnten, müsste man entweder auch 4-Wagen-Züge bei der Straßenbahn einsetzen oder einen 1,25-Minuten-Takt umsetzen der sich mit einer ebenfalls zu einer Straßenbahn verwandelten U5 in der Innenstadt zu einem 0,625-Minuten-Takt verdichten würde. Beides ist wohl nicht realistisch.


    Den Frankfurter Verkehr mit 6 Straßenbahnlinien zu lösen, läuft m. E. schon darauf hinaus, die Pendeler in engem Raum auf Stehplätzen einzupferchen, und funktioniert in Stoßzeiten eh nicht. Überhaupt müsste dazu der Autoverkehr verbannt werden, was aber auch wieder negative Auswirkungen auf den Platz in den Bahnen hat. Auf einem Stehplatz von der Konstablerwache nach z. B. Bornheim Mitte mit der U4 zu fahren ist da eher noch ein ziemlich kleines Problemchen. Problematischer ist es z. B. auf einem Stehplatz in der S3 von der Hauptwache nach Egelsbach zu fahren. Wenn der Autoverkehr eingeschränkt wird, wird es da noch enger. Ob eine Straßenbahn auf der Darmstädter Landstraße zwischen Frankfurt und Darmstadt Abhilfe schaffen kann, weiß ich nicht. Warum fängt man nicht mal mit Expressbussen an? Einen zwischen Frankfurt und Langen auf der Landstraße als S4-Entlastung und einen zwischen Frankfurt und Darmstadt zwischen Frankfurt und Egelsbach auf der Autobahn als S3-Entlastung.

    Stehplätze sind im Verhältnis zu Sitzplätzen ziemlich fahrgastunfreundlich und auch zum Auto eine fragwürdige Alternative. Im Vergleich zu früher haben aus meiner Sicht auch die Sitzplätze in Straßenbahnen an Reiz verloren. Die Sitze sind härter. Durch den Niederflur rumpelt alles und ist die Sicht nach außen schlecht. Werbung an den Fenstern verschlechtert zusätzlich die Sicht. Das Fahrzeugdesign im Inneren ist sehr unaufgeräumt und nur die Hälfte der Sitze ist in Fahrtrichtung. Da fahre ich doch wesentlich lieber mit der U-Bahn.