Beiträge von tohoku91

    Sehe ich genauso. Man hätte ja wenigstens bei der 101 und ggf. bei einer Linie, die Lauterborn bedient (105), den 15 Minutentakt bis 22 Uhr und den 30 Minutentakt bis Betriebsschluss belassen können...

    zumindest auf dem Lauterborn Abschnitt wird es wohl eine Taktüberlagerung geben, so dass 104 und 105 gemeinsam einen 15 Minuten Takt bilden.

    Das Problem ist nicht, dass Offenbach - neben anderen Leistungen den ÖPNV einschränkt. Das Problem ist, dass Offenbach - mit vielen anderen Kommunen in unserer Republik - wirtschaftlich so viele Probleme hat, dass es viele seiner Leistungen seiner Daseinsvorsorge einschränken muss und da die gesetzlichen Rahmenbedingungen fehlen, das zweifellos in dieser Republik bei Privaten wie auch einzelnen Kommunen vorhandene Vermögen soweit abzuschöpfen, dass eine ausreichende Basis für alle da ist.

    Das sehe ich sehr ähnlich. Die einfache Aussage, "Das böse Offenbach kürzt die ÖPNV-Ausgaben" zieht halt nicht. Im Gegenteil, mit dem Fahrplan wie er jetzt noch gültig ist, hat die Stadt ein sehr gutes Angebot geschaffen. Es ist sehr bedauerlich, dass es nun wieder zurück genommen werden muss. Ich sehe da auch das Land in der Pflicht. Es kann nicht sein, dass es Klimaschutz und guten ÖPNV nur in wohlhabenden Gemeinden gibt. Städte in denen es weniger sprudelt sollten unterstützt werden, schließlich ist es dem Klimawandel auch egal, ob die Menschen in Eschborn oder Offenbach wohnen.


    In Frankreich zum Beispiel läuft da auch viel mehr über die Zentralregierung. Ich hoffe in Zukunft wird es auch in Deutschland mehr bzw. intelligentere Förderung geben.

    Die Offenbach Post berichtet derweil über die geplanten Änderungen. Ja, der Kahlschlag bleibt aus, aber ein 30 Minuten Takt ab 20 Uhr ist schon ein harter Einschnitt (vorher fuhren die Busse bis 22 Uhr im 15 Minuten Takt) ab 23 Uhr wird es dann noch weniger und ganz ehrlich, in Offenbach brauche ich keine 60 Minuten auf einen Bus zu warten, bis dahin ist man in die meisten Stadtteile gelaufen.

    In den ET 420ern hatte man auch farbige Linien und auch an den Schildern sind die Linien farbig.

    Aber da waren die S-Bahn-Linien doch einfach alle grün und die U-Bahn-Linien blau.


    Leider ist das in Frankfurt sehr inkonsequent, die VGF hat ein totales Wirrwarr an verschiedenen Designs (Mal alles blau, dann farbig, dann wieder gemischt blau und farbig) da gibt es gefühlt an jeder Station eine andere Version. Bei der S-Bahn gibt es am Hauptbahnhof ja auch farbige Linien auf den Schildern vor den Treppen zum Bahnsteig. Leider sind die Farben dort aber nach dem Berliner Muster und nicht dem des RMV.


    Es müsste Mal ein konsequentes, einheitliches Corporate Design seitens des RMV kommen an dem sich alle Verkehrsunternehmen im Verbund orientieren.

    Leider hast Du OF-Ost 2x anstelle des Marktplatzes (Bahnsteig). Also letzteres zeigt das gleiche Bild wie das 1.

    upps, hier nochmal das Bild vom Bahnsteig. Da hatte ich ausversehen den falschen Link kopiert.


    Die Bildschirme am Marktplatz sind größer als die in OF Ost, aber man kann eigentlich bei beiden Größen alles viel besser lesen als bei den alten Modellen.


    Super praktisch bei den dichten Takten ist, dass die Folgezüge immer auf der zweiten Hälfte angezeigt werden.

    Was, wenn die Offenbacher nach ein paar Jahren erneut eine dumme Entscheidung wie jetzt treffen und sagen: Wir steigen aus und wollen keine Straßenbahn mehr? Oder sie wollen den Takt auf ihrem Abschnitt reduzieren? Im schlimmsten Fall zahlen die Frankfurter am Ende den Betrieb alleine, weil sie weiter ihren Ringschluss zwischen Fechenheim und Oberrad aufrecht erhalten wollen.

    Also das ist jetzt aber sehr weit her geholt.

    … wie wurde ich hier im Forum kritisiert, als wir über die Verbindung der Linien-Endpunkte der 16 und der 12 durch Offenbach kritisiert. OF wird keine Straßenbahn mehr bauen. Und Frankfurt wird wie so manche vermuten auch nicht finanzieren und bauen.

    Das Thema würde ich noch nicht ganz abschreiben. Solche Projekte würde natürlich nicht die Stadt Frankfurt, sondern das Land Hessen und eventuell der Bund bezuschussen. Ohne solche Förderung wäre Offenbachs Busflotte z.B. auch nicht zur Hälfte elektrisch.


    Die Betriebskosten müssten nicht unbedingt viel höher sein, zudem würde die Straßenbahn ja auch einige Relationen der Busse ersetzen. Das würde Synergien schaffen, die OF und FFM leider viel zu wenig nutzen.

    Eigentlich nur das auch, was in anderen Städten auch geschieht.

    Stimmt nicht ganz. Es hat etwas mit der EVO zu tun (Energieversorgung Offenbach, an der die Stadt noch zu 49% beteiligt ist) , deren Ergebnisse der vergangenen Jahre nicht mehr so stark waren. Sie hat einen Großteil des Defizits ausgeglichen und das fällt jetzt weg.

    Das könnte an sich schon Sinn machen, wenn die Fahrgäste mitgespielt hätten. Der Abschnitt Bieber-Lauterborn ist ja oft nicht so stark ausgelastet, für die doch Recht lange Strecke reicht also eigentlich ein Solobus. Im Nordend reicht der Solobus an sich auch. Deswegen kann ich nachvollziehen, dass die größere Kapazität auf dem meist genutzten Bereich angeboten wird.

    Irgendwie ist das Thema hier auch falsch. Es handelt sich nicht um Regionalverkehr sondern um einen lokalen Nahverkehrsbetrieb. Müsste man Mal verschieben.


    Ich bin gespannt in wie weit das Angebot eingeschränkt wird. So schlimm wie vor der Umstellung wird es sicher nicht werden. Das wäre ja wirklich lächerlich. Optimieren kann man das Busnetz ohnehin. Einsparungen könnten auch durch Straffung der Linienwege erzielt werden. Die Linien 104 und 105 sind schon beinahe eine Stadtrundfahrt. Würden die Linien direkter fahren könnte das sicher einen oder zwei Kurse sparen.

    Durchaus. Eine ÖPNV Spur würde zu Lasten von IV Spuren gehen. So wagemutig ist man anscheinend in OF noch nicht (Ffm ist leider nicht viel besser).

    Ja, die IV Spur würde man aber auch reduzieren. Offenbach verfolgt die merkwürdige Politik sowohl IV als auch ÖV zu verschlechtern. Passt halt nicht zusammen.

    Wahlprogramme sind aber nun wirklich keine offiziellen Planungen. Das wäre zB die Studie des RMV zur Wiedereinführung der Straßenbahn in Offenbach. Mehr Busverbindungen zwischen OF und Frankfurt würden vielleicht sogar auch ausreichen. Aber wir sind halt auch keine Metropolregion in der sowas ganzheitlich und über Stadtgrenzen hinaus geplant wird.

    Das ewige hin und her in Offenbach.

    Hier gibt es immer Phasen, Mal ist der Busverkehr wirklich gut (so wie momentan) und dann wieder mittelmäßig bis schlecht.


    Was auf jeden Fall auffällt ist, oft fahren auf der gleichen Relation mehrere Busse hintereinander. Wieso müssen zB die Linien 104 und 105 im 7½ Minuten Takt fahren? Wieso fahren die Linien 104 und 108 direkt hintereinander? Das müsste sich abschnittweise besser ergänzen dann würde man mit weniger Personaleinsatz bessere Takte erzielen.


    Das dämliche Offenbach bashing musste ja jetzt wieder kommen. Wo hat die Stadt bitte Pläne für eine U-Bahn veröffentlicht? Nur weil ein Herr Schwenke, der offensichtlich keinen Plan von Verkehrsplanung hat, sowas Mal in den Raum geworfen hat...

    Das Problem gibt es auf der Linie wirklich schon seit Ewigkeiten. Als ich zum ersten und bisher einzigen Mal von Frankfurt nach Gelnhausen musste habe ich auch so eine Erfahrung gemacht. Auf dem Rückweg Richtung Frankfurt fuhr ein Zug ein auf dem Frankfurt Hbf als Ziel an den Anzeigen stand (also auf der einzigen die funktioniert hat). Die Abfahrtszeit hat zwar nicht ganz gestimmt aber ich ging davon aus, dass der vorherige Zug verspätet war. Am Ende ging's Richtung Wächtersbach. Dumm gelaufen, aber falsche Information plus mangelnde Ortskenntnis ergibt dann einen wunderschönen Aufenthalt in Haitz-Höchst. Habe mir dann eine Stunde die Kühe angesehen bis der nächste RB kam :-)

    Stimmt natürlich. Viele Stationen wurden auch durch zusätzliche Einbauten optisch verschandelt. Ich glaube bei der Bahn muss halt alles billig sein. Da wird auch nicht darauf geachtet, dass Schilder direkt vor die ZZA gehängt werden. In München sind viele U-Bahnhöfe sehr schön saniert worden. Macht wirklich was her. Bei uns ist es eher ein wilder Stilmix und provisorisch wirkend.

    ....macht man mal Urlaub in einer sauberen Gegend ist man danach irgendwie verwöhnt....?!?

    (Es gibt also noch Länder mit zivilisierer Bevölkerung!)

    So ist es! Ich schäme mich schon richtig wenn ich Besuch aus dem Ausland habe. Und wenn ich von einer Reise zurück komme gibt's erst Mal einen "Kulturschock" wenn ich zurück bin. Frankfurt ist in den letzten Jahren irgendwie echt asozial geworden. Schade eigentlich.


    Ich bin der Meinung eine strengere Überwachung ist mehr als angebracht. Aber selbst die Mitarbeiter von DB Sicherheit halten sich oft nicht an Regeln wie Rauchverbote oder die Maskenpflicht. Was soll man da noch sagen? Unserer Region ist die Professionalität abhanden gekommen.

    Also Ostendstraße sah vorher einfach nur scheußlich aus, "zeitloses Design" würde ich das jetzt nicht nennen.


    Die Offenbacher Tunnelstationen wären bei guter Pflege ganz schick, da aber die örtlichen Umstände einerseits und das "Engagement" von DB SuS andererseits nicht zu ignorieren sind, ist eine etwas weniger graffitifreundliche Gestaltung wahrscheinlich auch nicht die schlechteste Idee...

    Da widerspreche ich. Die Stationen in Offenbach sind in ihrem mehr als 25 jährigen Bestehen nicht mehr oder weniger mit Graffiti verunstaltet worden, als andere Bahnhöfe im Rhein Main Gebiet. Wenn allerdings nicht einmal jährlich eine Reinigung statt findet (in London müssen Graffiti innert 1 Woche entfernt werden) scheint das "örtliche Umfeld" gar nicht Mal so sehr der Faktor zu sein. Die Stationen sind ja mehr oder weniger sich selbst überlassen. Die Station Ostendstraße ist mit ihren Röhren durchaus eine der am anspruchsvollsten gestalteten Stationen in Frankfurt. In wie weit die Farben Schmierereien verhindern sei Mal dahin gestellt. Am Mühlberg wurde auch schon über die neue Wandgestaltung geschmiert.

    Ostendstraße denke ich weniger, weil die wurde ja ebenso wie Hauptbahnhof und ein paar andere Stationen in der letzten Zeit neu gestaltet.
    Mühlberg ist auch meine Vermutung aber vielleicht noch der Lokalbahnhof.

    Die Ostendstraße ist mittlerweile bunt, und der Treppenabgang am Mühlberg auch. Am Marktplatz ebenso. Statt zeitlosem und einheitlichen Design soll's jetzt wohl überall aussehen wie in einer Kindertagesstätte.