Beiträge von tohoku91

    Linien 11/12:

    11: Höchst --- F-Hbf --- Altstadtstrecke --- Hanauer Landstraße --- Fecheheim Gewerbegebiet --- OF-Marktplatz

    12: Schwanheim --- Altstadtstrecke --- Konstablerwache --- Bornheim --- Hanauer Landstraße --- Fechenheim


    --> Damit kappst du die Fechenheimer Bevölkerung von der Direktanbindung an die Innenstadt quasi ab bzw. nötigst sie zu einem heftigen Umweg über Bornheim. Im Gegenzug schließt du die Destinationen entlang der 11 direkt an OF an. Die wichtigsten davon (Höchst, Nied, Griesheim, F-Hbf, F-Innenstadt, F-Ostend sind aber schon durch die S-Bahn an Offenbach angeschlossen und teilweise durch deine Linie 16. Du schaffst damit also kaum neue Verbindungen, hängst dafür aber einen recht päriferen Stadtteil noch weiter ab. Ich würde die Linienenden von 11 und 12 tauschen.

    Den Punkt habe ich nochmal berücksichtigt und in der Karte hinzugefügt. 11 und 12 fahren jetzt beide über die Hanauer Landstraße. die Bahnen sind auf der Hanauer ja auch recht voll, was zwei Linien rechtfertigen dürfte.

    Die Relation Hugo-Junkers-Str. < > Bornheim übernimmt die Ringlinie.

    Von der Eissporthalle oder Bornheim Mitte werden die meisten Fahrgäste die U-Bahn nehmen.

    Das Nordend-Ost ist durch die neue 13 Prüfling < > Sandhof weiterhin an die Innenstadt angebunden.

    Vor allem hat die Carl-Ulrich-Brücke ein Längsprofil (Gefälle), das für Bahnen recht ungünstig ist.

    Ja leider. Eine ganzheitliche Verkehrsplanung scheint im Rhein-Main-Gebiet wirklich schwierig zu sein. Wobei ja auch in Frankfurt jeglicher Ausbau des Schienennetzes oft schwierig ist und in der Regel die "Sparversion" umgesetzt wird. (Beispiel U5)

    Man könnte wohl schon froh sein, die 16 wieder bis zur Kaiserstraße oder zum Hauptbahnhof zu bekommen.

    Beim Neubau der Carl-Ulrich-Brücke wurde im Bezug auf Traglast zwar die Straßenbahn berücksichtigt, die Stadt Offenbach hat jedoch den anschließenden Kreuzungsbereich so miserabel verbaut und auch den Übergang Hafenallee/Nordring/Kaiserstraße so ungünstig gestaltet, dass es extrem Aufwändig sein dürfte, dort Gleise zu verlegen. Obwohl in der Politik bereits über eine Führung über die Hafenallee geredet wurde, wurden auch dort keinerlei Vorleistungen in diese Richtung realisiert oder Flächen frei gehalten. Eine attraktive Führung, vom Individualverkehr getrennt, ist dort daher kaum möglich.


    Wir leben halt leider in einem Land, in dem ein attraktiver Nahverkehr nicht wirklich gewünscht zu sein scheint. Sieht man ja auch am katastrophalen Zustand der S-Bahn, dem zum Teil sehr provisorisch wirkenden Stadtbahnnetz von Frankfurt und an der Tatsache, dass jede Stadt ihr eigenes Ding macht und viele Linien nicht über die Stadtgrenzen hinaus gehen.


    Ich bin wirklich gespannt, zu welchem Ergebnis die Studie des RMV kommen wird.

    Aber klar erscheint mir, dass die Gesamtnachfrage nach Busverkehrsleistungen insgesamt so gering ist, dass sich eine Straßenbahn in Offenbach nicht lohnen dürfte.

    Bist du denn ab und zu Mal in Offenbach? Viele Busse fahren im 7,5 Minuten Takt und in den Stoßzeiten ist es allgemein ziemlich eng im Bus. Gerade die Linie 101 ist bis spät abends stark ausgelastet. Wie Araali ja bereits erwähnte ist die Nachfrage durchaus da.

    Die Ringlinie würde auf dem Weg die Innenstadt sogar sehr gut anbinden (Haltestelle Kaiserstraße direkt an der Fußgängerzone) über Hafenallee und Lilistraße hingegen würde sie diese komplett umfahren. Ich habe jene Strecken ausgewählt, weil genau dort bereits früher Straßenbahnen fuhren, lediglich die Fußgängerzone habe ich weg gelassen.

    Ob eine Straßenbahn in Offenbach lohnt, kann man nicht nach der Einwohnerzahl und ihrem Wachstum beurteilen. Man müsste die Einwohnerzahl ins Verhältnis zur Einwohnerdichte pro Hektar Siedlungsfläche setzen.

    Ganz genau. Obwohl nur rund die Hälfte der Stadt tatsächlich bebaut ist, liegt die Bevölkerungsdichte Offenbachs bei etwa 3115 Menschen/m² (vgl. Frankfurt: ca. 3033/m²) Die Statistik bietet auch Einblicke in die Einwohnerzahlen der einzelnen Stadtteile. In Bürgel und Rumpenheim sind das rund 15.000 Einwohner auf einer bebauten Fläche von etwa 1,89 m² was einer Bevölkerungsdichte von ca. 7.900 Menschen/m² entspricht, diese alle in fußläufiger Entfernung zur von mir angedachten Straßenbahnlinie "10". Es fuhren früher schon Straßenbahnen nur nach Bürgel, als dort noch deutlich weniger Menschen lebten.

    Südlich des Rings sieht es nicht anders aus Bieber und Tempelsee haben auf einer bebauten Fläche von ca. 3,6 m² etwas mehr als 20.000 Einwohner, Bevölkerungsdichte entspricht über 5.000 Einwohner/m². Da sollte sich eine Straßenbahn durchaus lohnen.

    Offenbachs Stadtgebiet ist klein, die bebauten Flächen davon noch kleiner, was zu einer für das Rhein-Main-Gebiet ungewöhnlich hohen Bevölkerungsdichte führt. Gerade hier kann man mit relativ wenig Strecke viele Menschen anbinden.

    Zur Info: Für die Errechnung der Bevölkerungsdichte habe ich die offiziellen Bevölkerungsstatistiken der Stadt Offenbach verwendet und mit dem MyMaps-Tool von Google die tatsächlich bebaute Fläche in Offenbach bestimmt.

    Was spricht den eigentlich gegen eine Wiedereinführung der Straßenbahn in der Fußgängerzone?

    Wenn der Hauptbahnhof auch angebunden werden soll, was ja eigentlich auch sinnvoll ist, hielt ich es für unnötig die Straßenbahn durch die Fußgängerzone zu führen. Es würde ja ohnehin nur bei den Haltestellen Kaiserstraße und Marktplatz bleiben, also hat es auch keine Vorteile den Fußgängern den Raum wegzunehmen.

    Nette Karte. Der Schlenker über den Hauptbahnhof zum Marktplatz sieht für mich als total ortsunkundigen Menschen nicht sinnvoll aus.

    Es ist schwierig. Die Frankfurter Straße ist in dem Bereich eine Fußgängerzone und soll es wohl auch bleiben. Gäbe es in OF eine eigene Linie ist es aber durchaus sinnvoll über den Hbf hinaus noch den Marktplatz anzubinden. Eine Schienenverbindung zwischen Hbf und Marktplatz ist sicher auch nicht verkehrt und irgendwie wäre es komisch, nicht auch die wichtigste Haltestelle der Stadt zu bedienen.

    Nun ja, auf alle Fälle liegen zwischen der Stilllegung und Heute mehr als 20 Jahre. Offenbach hatte damals 20.000 Einwohner weniger und Frankfurt ist auch stark gewachsen. Zudem haben sich die Bedürfnisse der Pendler geändert und klimaschonende Mobilität ist zentrales Thema geworden.

    Ein Straßenbahnnetz, das über die Stadtgrenzen hinaus geht ist sicher sehr sinnvoll und auch in Offenbach erwünscht.

    Ich habe ein mögliches Netz mal auf einer Karte skizziert.

    So könnte die Ringlinie auch Fechenheim, Offenbach und Oberrad mit einschließen.

    Die Linienäste der 11 und 12 habe ich auf der Ostseite vertauscht, Fechenheim hätte so eine direkte Verbindung nach Bornheim, die Innenstadt wäre über die Nordmainische S-Bahn ebenfalls schnell erreichbar.

    Mit der Linie 10 habe ich noch eine Offenbacher Linie geschaffen. Sie verläuft von Rumpenheim-Kurhessenplatz via Marktplatz und Tempelsee zur Bieberer Flurstraße. Sie verläuft auf Teilen der stark ausgelasteten Linie 101.

    Auf die Frage, ob sich das alles lohnen würde, könnte man entgegen bringen, dass Offenbach und Frankfurt immer mehr zusammenwachsen. Offenbach hat mittlerweile 140.000 Einwohner, was etwas mehr als Sachsenhausen, Bornheim und Fechenheim zusammen haben und das auf einer kleineren Fläche. Das hat durchaus Potential.

    Bei der Einstellung der Straßenbahn in Offenbach spielten mehrere Faktoren eine Rolle, auch seitens des RMV. Parallelverkehr war nicht erwünscht. Jedoch berücksichtigte der RMV dabei wohl nicht die Lücke, die zwischen Oberrad und Offenbach entstand. Zugegeben diese Lücke wurde mit der Tarifgestaltung des RMV wohl zu einer breiten Schlucht. Ein simples "die Offenbacher wollten unsere Straßenbahn nicht" trifft halt nicht zu. Und nur weil ein OB in Offenbach, der offensichtlich keine Ahnung von Verkehrsplanung hat von einer eher unrealistischen Tunnel-Lösung gesprochen hat, heißt das nicht, dass bei der Studie von RMV, FFM und OF nicht doch realistische Lösungen zustande kommen könnten.

    In Offenbach wurde dieses System 2006 eingeführt. Jedoch hielten sich die meisten Fahrgäste nicht daran. Die Busfahrer hatten wohl auch keine Lust sich mit aggressiven Schwarzfahren anzulegen. (Sollte auch nicht die Aufgabe eines Fahrers sein) inzwischen ist der Hinweis zum vorn Einsteigen in OF von den meisten Bussen verschwunden. Mehr Kontrollen durch geschultes Personal sind sicher effektiver.

    Achso, ich dachte an der Station Römerstadt könnte auch gewendet werden. So hätte man die U1 einfach etwas verkürzt. Die Relation Eschersheimer > NWZ bliebe ja bestehen.

    Echt spannend. Ich bin ganz hin und her gerissen. Für die Bewohner der nördlichen Stadtteile wäre die komplett unterirdische Variante via Franz-Rücker-Allee und einer Station unter der Ginnheimer Landstraße sicher am attraktivsten, vor allem aufgrund der geringen Reisezeit. Im Gegensatz zur A-Strecke wäre das sogar mal eine richtig ausgebaute Metro und kein Stadtbahn Wirrwarr. Aus diesem Grund würde ich persönlich diese Variante bevorzugen. Aber klar die Uni hat sehr viel Fahrgastpotential.

    Hm ich bin ja nicht so der Fan von unnötig vielen Linien (macht es nur kompliziert) und wieso sollte die U1 weiterhin den riesen U-Turn machen? Heddernheim bis NWZ, klar, das lohnt sich noch aber bis Ginnheim?

    Gibt es eigentlich schon Pläne, wie das Liniennetz nach dem Lückenschluss gestaltet wird? Ersetzt die U4 dann die U9 und die U1 endet an der Römerstadt?

    Nun sind die "neuen Zugzielanzeiger" ja schon etwas in die Jahre gekommen. Ich war kürzlich in Stuttgart und dabei ist mir aufgefallen, wie wenig zeitgemäß die Anzeigen bei uns in Frankfurt und Umgebung eigentlich sind. Die neuen Anzeiger in Stuttgart bestehen aus zwei Bildschirmen, von denen einer den detaillierten Fahrtverlauf des nächsten Zuges anzeigt und der zweite die darauf folgenden Abfahrten ankündigt. Dabei wird auf beiden Ansichten immer auch die Zugzusammenstellung (Kurz-/Voll-Langzug) angezeigt, was bei den kurzen Intervallen ja sehr sinnvoll ist. Gerade auf der Stammstrecke und an den Stationen, die von mindestens 4 Linien angefahren werden (Lokal-, Südbahnhof, Offenbach Kaiserlei bis OF Ost, Galluswarte bis Westbahnhof).


    Ein weiterer Vorteil ist die deutliche größere Schrift, welche der Barrierefreiheit zu gute kommt. Ich habe echt gute Augen, aber habe schon bei geringer Distanz Probleme die Anzeigen richtig lesen zu können.


    Gibt es beim RMV Überlegungen, die Teile Mal auszutauschen?

    Ich finde die Idee ganz interessant. Wäre quasi wie eine Art Crossrail oder Express S-Bahn. Mit einem Halt im Bereich der Innenstadt (z.B. Hauptwache oder am Römer) wäre die Innenstadt Frankfurts viel besser erreichbar. Als Offenbacher würde es mich zudem freuen, Ziele wie Mainz und Wiesbaden auch ohne Umsteigen relativ zügig (im Vergleich zur S-Bahn) zu erreichen. Hat doch was. Natürlich werden wir den Bau eines solchen Tunnels nie erleben.

    Als Nachteil könnte man einwenden, dass die Tram auf genau dieser Strecke auf Wald-, Bismarck- und Kaiserstraße vermutlich permanent im Stau festklemmen wird, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass man es dort schafft, einen eigenen Gleiskörper freizuhalten.

    Die Busbeschleunigung funktioniert in diesem Bereich wirklich gut und diese Straßen sind generell nicht so stark ausgelastet. Im Normalfall sollte die Straßenbahn auf dieser Route problemlos durch kommen. Die Carl-Ulrich-Brücke hingegen wäre sehr problematisch.


    meinst du, die Fahrgastzahlen geben das her?

    Nun ja, Offenbach ist schon eine Großstadt und die Linie 101 die fahrgaststärkste Linie in OF. In Städten wie München und Nürnberg hätte die Linie die Ausbauschwelle zur Straßenbahn aufgrund der täglichen Auslastung deutlich überschritten. Die Strecke Bürgel-Tempelsee war außerdem sogar mal Teil der ehemaligen Offenbacher Straßenbahn.


    Eine Mainbrücke an dieser Stelle begegnet drei Problemen:

    Daran hatte ich auch schon gedacht, allerdings wurde eine Brücke genau an dieser Stelle bereits oft diskutiert. Es gab ja sogar bereits eine Brücke an dieser Stelle. Als Schwachstelle würde ich jedoch auch noch die enge Kurve Bismarck-/Kaiserstraße sehen...

    Ich habe mir mal ein paar Gedanken darüber gemacht, wie eine sinnvolle Verknüpfung der Straßenbahn zwischen Frankfurt und Offenbach aussehen könnte. Anders als die Politik in Offenbach habe ich den Hafen dabei mal außenvor gelassen, da diese Idee meiner Meinung nach an den Bedürfnissen der meisten Fahrgäste etwas vorbei geht.


    Die Führung via Goethering/Hafenallee/Carl-Ulrich-Brücke ist nicht unbedingt ideal, weil überhaupt keine Verknüpfung zu den bestehenden Knoten geschaffen würden. Zudem hat die Stadt im Zuge des Baus der Hafenallee keinerlei Raum für eine Verlegung einer eigenen Tramtrasse gelassen. Die Bahnen würden also ständig im Stau stehen. Auch die Carl-Ulrich-Brücke ist ein Nadelöhr.


    Herrn Schwenkes Utopie einer U-Bahn hat mich jedoch auf eine Idee gebracht. Wenn auch in einem sehr viel kleineren Umfang.

    Anstatt die Linie 12 wie geplant im Gewerbegebiet Fechenheim enden zu lassen, könnte sie doch noch ein Stück weiter fahren, die Bebauung im Bereich der Dieburger Straße im Tunnel unterqueren und parallel zur Starkenburger Str. wieder an die Oberfläche kommen.

    Anschließend könnte eine kombinierte Straßenbahn-, Fahrrad- und Fußgängerbrücke den Main in Höhe des Isenburger Schlosses queren. (Eine Brücke ist ja ohnehin von beiden Städten gewünscht)


    Am Marktplatz vorbei würde es zum Hauptbahnhof und von dort zur Frankfurter Str. gehen, wo die Strecke an der Stadtgrenze wieder auf die Bestandsgleise gelangt. In Kombination mit der neuen Trasse vom Lokalbahnhof via Brückenviertel und Alte Brücke sowie der Verlegung der Straßenbahn in die Allerheiligenstraße könnte so ein Ring für Frankfurt und Offenbach entstehen, der sehr ähnlich wie die jetzigen Nachtbuslinien mehrere Gebiete verbindet und die S-Bahn entlasten könnte. Zudem könnte Offenbach an Wald- und Mainstraße Anschließen und die Linie 101 zwischen Bieber und Rumpenheim zur Straßenbahn umbauen.


    Ich habe das ganze mal hier auf einer Karte skizziert. Vielleicht gibt es ja noch Anregungen und Ideen.

    Manchmal habe ich das Gefühl dem Herrn OB geht es in OF nur um die Anbindung des Hafens. Eine Stadtbahn auf dem Verlauf der linke 101 würde OF viel mehr bringen. OF und Frankfurt kann man durchaus auch mit Buslinien besser verknüpfen. Aber was soll man sagen? OF hat kein Geld, Frankfurt hat's auch nicht und das Land investiert nur in Flughäfen die kein Mensch braucht.