Beiträge von tohoku91

    Ich finde die Idee ganz interessant. Wäre quasi wie eine Art Crossrail oder Express S-Bahn. Mit einem Halt im Bereich der Innenstadt (z.B. Hauptwache oder am Römer) wäre die Innenstadt Frankfurts viel besser erreichbar. Als Offenbacher würde es mich zudem freuen, Ziele wie Mainz und Wiesbaden auch ohne Umsteigen relativ zügig (im Vergleich zur S-Bahn) zu erreichen. Hat doch was. Natürlich werden wir den Bau eines solchen Tunnels nie erleben.

    Als Nachteil könnte man einwenden, dass die Tram auf genau dieser Strecke auf Wald-, Bismarck- und Kaiserstraße vermutlich permanent im Stau festklemmen wird, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass man es dort schafft, einen eigenen Gleiskörper freizuhalten.

    Die Busbeschleunigung funktioniert in diesem Bereich wirklich gut und diese Straßen sind generell nicht so stark ausgelastet. Im Normalfall sollte die Straßenbahn auf dieser Route problemlos durch kommen. Die Carl-Ulrich-Brücke hingegen wäre sehr problematisch.


    meinst du, die Fahrgastzahlen geben das her?

    Nun ja, Offenbach ist schon eine Großstadt und die Linie 101 die fahrgaststärkste Linie in OF. In Städten wie München und Nürnberg hätte die Linie die Ausbauschwelle zur Straßenbahn aufgrund der täglichen Auslastung deutlich überschritten. Die Strecke Bürgel-Tempelsee war außerdem sogar mal Teil der ehemaligen Offenbacher Straßenbahn.


    Eine Mainbrücke an dieser Stelle begegnet drei Problemen:

    Daran hatte ich auch schon gedacht, allerdings wurde eine Brücke genau an dieser Stelle bereits oft diskutiert. Es gab ja sogar bereits eine Brücke an dieser Stelle. Als Schwachstelle würde ich jedoch auch noch die enge Kurve Bismarck-/Kaiserstraße sehen...

    Ich habe mir mal ein paar Gedanken darüber gemacht, wie eine sinnvolle Verknüpfung der Straßenbahn zwischen Frankfurt und Offenbach aussehen könnte. Anders als die Politik in Offenbach habe ich den Hafen dabei mal außenvor gelassen, da diese Idee meiner Meinung nach an den Bedürfnissen der meisten Fahrgäste etwas vorbei geht.


    Die Führung via Goethering/Hafenallee/Carl-Ulrich-Brücke ist nicht unbedingt ideal, weil überhaupt keine Verknüpfung zu den bestehenden Knoten geschaffen würden. Zudem hat die Stadt im Zuge des Baus der Hafenallee keinerlei Raum für eine Verlegung einer eigenen Tramtrasse gelassen. Die Bahnen würden also ständig im Stau stehen. Auch die Carl-Ulrich-Brücke ist ein Nadelöhr.


    Herrn Schwenkes Utopie einer U-Bahn hat mich jedoch auf eine Idee gebracht. Wenn auch in einem sehr viel kleineren Umfang.

    Anstatt die Linie 12 wie geplant im Gewerbegebiet Fechenheim enden zu lassen, könnte sie doch noch ein Stück weiter fahren, die Bebauung im Bereich der Dieburger Straße im Tunnel unterqueren und parallel zur Starkenburger Str. wieder an die Oberfläche kommen.

    Anschließend könnte eine kombinierte Straßenbahn-, Fahrrad- und Fußgängerbrücke den Main in Höhe des Isenburger Schlosses queren. (Eine Brücke ist ja ohnehin von beiden Städten gewünscht)


    Am Marktplatz vorbei würde es zum Hauptbahnhof und von dort zur Frankfurter Str. gehen, wo die Strecke an der Stadtgrenze wieder auf die Bestandsgleise gelangt. In Kombination mit der neuen Trasse vom Lokalbahnhof via Brückenviertel und Alte Brücke sowie der Verlegung der Straßenbahn in die Allerheiligenstraße könnte so ein Ring für Frankfurt und Offenbach entstehen, der sehr ähnlich wie die jetzigen Nachtbuslinien mehrere Gebiete verbindet und die S-Bahn entlasten könnte. Zudem könnte Offenbach an Wald- und Mainstraße Anschließen und die Linie 101 zwischen Bieber und Rumpenheim zur Straßenbahn umbauen.


    Ich habe das ganze mal hier auf einer Karte skizziert. Vielleicht gibt es ja noch Anregungen und Ideen.

    Manchmal habe ich das Gefühl dem Herrn OB geht es in OF nur um die Anbindung des Hafens. Eine Stadtbahn auf dem Verlauf der linke 101 würde OF viel mehr bringen. OF und Frankfurt kann man durchaus auch mit Buslinien besser verknüpfen. Aber was soll man sagen? OF hat kein Geld, Frankfurt hat's auch nicht und das Land investiert nur in Flughäfen die kein Mensch braucht.

    Versteh ich irgendwie nicht. Offenbach hat doch schon eine U-Bahn. Die Züge fahren doch schon alle 5-10 Minuten nach Frankfurt. Reicht für den Ring die Straßenbahn nicht vollkommen aus?

    Wer weiß, der Verkehrsminister ist Offenbacher, es könnt' ja sein...

    Nun, mit Herrn Ringat hätten wir auch noch den RMV-Geschäftsführer, der in OF lebt. Gebracht hat es Offenbach bisher noch nichts. Im Gegenteil wir werden demnächst vom Gros des Regionalverkehrs abgehängt.



    müssten auch die Gebietskörperschaften zusammengelegt werden

    Wiesbaden und Mainz bilden ein Tarifgebiet, sie befinden sich nichtmal im selben Land und sind von der Fläche deutlich größer als Frankfurt und Offenbach. Aber es ist ja nicht so, dass man in F/OF nicht darum bemüht gewesen wäre künftig ein TG zu bilden. Die anderen Kommunen haben dies bisher jedoch erfolgreich verhindert. Die Verbindung zwischen den längst zusammengewachsenen Städten ist halt eine sehr lukrative Einnahmequelle.

    Blöderweise gibt es eine kleine, aber entscheidende Einschränkung: "Ein finanzieller Beitrag Offenbachs ist allerdings derzeit unrealistisch".


    Dennoch wachsen beide Städte und die Straßen sind dank der Politik der letzten Jahrzehnte nachhaltig mit Autos verstopft. Frankfurt und Offenbach haben zusammen schon fast 900.000 Einwohner! In gewisser Weise sehe ich da schon auch das Land in der Pflicht für angemessenen Nahverkehr in den Städten zu sorgen. Im übrigen nicht nur auf Offenbach bezogen, auch in Frankfurt sind ja genügend wichtige Projekte aufgrund mangelnder Finanzierung nicht, oder in sehr abgespeckter Version realisiert worden. Leider ist es hier ja nicht wie in Frankreich, wo der Zentralstaat sagt, wir bauen Straßenbahnen, und es wird durchgezogen.

    In OF wird derzeit wieder die Tram gefordert. Wie heute auf op-online zu lesen ist, möchte die IHK eine Studie zu einer Ring-Straßenbahn (Konstablerwache - Fechenheim - Offenbach - Oberrad - Sachsenhausen - Konstablerwache) vorantreiben. Ich denke der Ausbau der vorhandenen Systeme ist langfristig auch die bessere Lösung. Dafür sollte in der Region auch enger zusammen gearbeitet werden.

    In Offenbach konnte man das bis 2008/2009(?) auch noch. Die älteren Busse der OVB hatten ja auch 3 bzw 4 Türen. Für einen Großstadt Busverkehr war das auch besser so (insbesondere am Marktplatz lief der Fahrgastwechsel mit den extra Türen deutlich schneller ab)
    Das System beim Fahrpersonal einzusteigen und die Fahrkarte vorzuzeigen hat sich in OF jedoch nie durchgesetzt. Irgendwann haben auch die Fahrer*innen nachgegeben und eben auch die hinteren Türen zum Einsteigen geöffnet. Wie die Großkontrollen des RMV gezeigt haben, hat sich die Zahl der Schwarzfahrer auch nicht reduziert. Häufigere Kontrollen wären sicher effektiver.

    Ganz schön lange her, aber ich denke dieser Eintrag passt am besten.
    Mir ist aufgefallen, dass an den Bussen in Offenbach sämtliche "Einstieg vorn" Hinweise entfernt wurden. Kann es sein, dass sich die OVB seit der Angebotsverdichtung still und heimlich von diesem (ohnehin von Fahrgästen nie wirklich angenommenen) System verabschiedet haben?

    Das E-Tickets in Zügen der DB nicht akzeptiert werden habe ich ja noch nie gehört. Im IC/ICE vielleicht? Auf RMV Linien hatte ich jedenfalls noch nie Probleme damit. In den S-Bahnen Kontrollieren sie die immer mit dem Lesegerät. In den Bussen in Offenbach sollte man das Ticket eigentlich beim Einsteigen ans Lesegerät halten (das Leuchtet grün auf, wenn das Ticket gültig ist) meistens reicht es aber, es dem Fahrer zu zeigen.
    Ich meine die Busse auf dem 551er haben auch vorne so ein Lesegerät, wird ja auch von Stroh betrieben.

    Die Linie X97 hält bereits in beiden Richtungen am Unfallklinikum. In Fahrtrichtung OF leider nicht an der Haltestelle Unfallklinikum/B3, aber das ist wegen der Ampelschaltung scheinbar problematisch.

    Die neuen Busse sind mittlerweile aber auch in Betrieb.
    Damit sind jetzt auch erstmals Solobusse der OVB im neuen SOH-Design unterwegs. Im Gegensatz zu den zuletzt angeschafften Bussen haben die neuen auch weiße LED-Anzeigen (womöglich werden die grünen LCDs nicht mehr geliefert)

    Der Übergang RMV/VRN ist aber recht einfach. Mit dem Semesterticket kommt man bequem an die Verbundsgrenze. Ab da kann man ganz einfach in der DB App ein VRN Ticket, z.B. nach Mannheim oder Heidelberg kaufen. Umgekehrt ist es genau so einfach, weil man ja auch RMV Tickets im DB Navigator kaufen kann.

    Teilweise ist ist der Straßenraum über der CTO ganz net. Aber die Fußgängerzone ist beispielsweise Sonntags öde, leer und trostlos (teilweise, mein subjektives Empfinden).
    Aber mal ehrlich: So lange der Tarifsprung Fahrten von Ffm nach OF unattraktiv macht, lohnt sich die Straßenbahn auch nicht.


    Nunja Die Berliner Straße mag nett sein, Offenbach glänzt aber eher durch seine schönen Gründerzeit-Bauten in den angrenzenden Stadtvierteln. Das Westend hat zudem sehr schöne Stadtvillen und Parks zu bieten. Der Markt auf dem Wilhelmsplatz ist einer der schönsten in Deutschland.


    Auf der Zeil ist Sonntags auch nicht unbedingt das blühende Leben ausgebrochen, aber gut, es stimmt, dass die Offenbacher Fußgängerzone bereits bessere Zeiten erlebt hat. Aber genau das soll sich ja durch die Rückkehr der Straßenbahn wieder zum Besseren wenden.

    Tja alle reden von Klimazielen, Fahrverboten und der Mobilitätswende. Gemacht wird am Ende aber nicht viel. Das Land könnte da schon auch mehr Geld locker machen. Eine Ringstraßenbach Frankfurt - Fechenheim - Offenbach - Oberrad - Frankfurt würde den Nahverkehr auf einigen Verbindungen attraktiver machen. Leider hat Offenbach zwar ständiges Interesse bekundet, jedoch die Straßenbahn in keinerlei Bauprojekte mit einbezogen. Hätte man beim Bau der Hafenallee bereits Vorleistungen getroffen, wäre der Gesamtausbau am Ende sicher nicht ganz so teuer gewesen.

    Zitat

    Streng genommen müsste dann ja an der 17 in der Stadtteil-Anzeige "Sachsenhausen" stehen, oder? Und an der 16 "Oberrad"

    Bei der 16 stimmt Offenbach, da die Haltestelle tatsächlich hinter der Stadtgrenze liegt. In NI liegt die Haltestelle jedoch auf Frankfurter Gemarkung.

    Zwischen Frankfurt und Offenbach gibt es sicher noch Luft nach oben was Busverbindungen angeht.
    Die 61 bis Kaiserlei zu verlängern hätte den Vorteil, dass die Ausflugsziele Gerbermühle und Rudererdorf nicht mehr nur saisonal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar wären.


    Wobei ich auch eher an die 32 dachte, deren Verlängerung ich hier mal skizziert habe.
    So könnten viele Offenbacher Orte wie z.B. die FH mit einmaligen Umsteigen erreichen und sich die morgens doch recht überfüllte Konstablerwache ersparen.

    S-Bahn bitte nur auf eigener Infrastruktur und die würde sich auf diesem Abschnitt sicher nicht lohnen. Wir sehen ja heute schon wie anfällig das System westlich von Frankfurt ist. Im Offenbacher S-Bahn-Netz (OF Stadt und Kreis) wo die Bahnen getrennt vom restlichen Bahnverkehr fahren sieht es da schon deutlich besser aus. Das Land und der RMV sollten lieber Mal ordentlich Geld investieren um die S-Bahn komplett unabhängig zu machen damit das System endlich Mal zuverlässig wird. Danach kann man Mal über neue Linien nachdenken.