Beiträge von tohoku91

    Ganz schön lange her, aber ich denke dieser Eintrag passt am besten.
    Mir ist aufgefallen, dass an den Bussen in Offenbach sämtliche "Einstieg vorn" Hinweise entfernt wurden. Kann es sein, dass sich die OVB seit der Angebotsverdichtung still und heimlich von diesem (ohnehin von Fahrgästen nie wirklich angenommenen) System verabschiedet haben?

    Das E-Tickets in Zügen der DB nicht akzeptiert werden habe ich ja noch nie gehört. Im IC/ICE vielleicht? Auf RMV Linien hatte ich jedenfalls noch nie Probleme damit. In den S-Bahnen Kontrollieren sie die immer mit dem Lesegerät. In den Bussen in Offenbach sollte man das Ticket eigentlich beim Einsteigen ans Lesegerät halten (das Leuchtet grün auf, wenn das Ticket gültig ist) meistens reicht es aber, es dem Fahrer zu zeigen.
    Ich meine die Busse auf dem 551er haben auch vorne so ein Lesegerät, wird ja auch von Stroh betrieben.

    Die Linie X97 hält bereits in beiden Richtungen am Unfallklinikum. In Fahrtrichtung OF leider nicht an der Haltestelle Unfallklinikum/B3, aber das ist wegen der Ampelschaltung scheinbar problematisch.

    Die neuen Busse sind mittlerweile aber auch in Betrieb.
    Damit sind jetzt auch erstmals Solobusse der OVB im neuen SOH-Design unterwegs. Im Gegensatz zu den zuletzt angeschafften Bussen haben die neuen auch weiße LED-Anzeigen (womöglich werden die grünen LCDs nicht mehr geliefert)

    Der Übergang RMV/VRN ist aber recht einfach. Mit dem Semesterticket kommt man bequem an die Verbundsgrenze. Ab da kann man ganz einfach in der DB App ein VRN Ticket, z.B. nach Mannheim oder Heidelberg kaufen. Umgekehrt ist es genau so einfach, weil man ja auch RMV Tickets im DB Navigator kaufen kann.

    Teilweise ist ist der Straßenraum über der CTO ganz net. Aber die Fußgängerzone ist beispielsweise Sonntags öde, leer und trostlos (teilweise, mein subjektives Empfinden).
    Aber mal ehrlich: So lange der Tarifsprung Fahrten von Ffm nach OF unattraktiv macht, lohnt sich die Straßenbahn auch nicht.


    Nunja Die Berliner Straße mag nett sein, Offenbach glänzt aber eher durch seine schönen Gründerzeit-Bauten in den angrenzenden Stadtvierteln. Das Westend hat zudem sehr schöne Stadtvillen und Parks zu bieten. Der Markt auf dem Wilhelmsplatz ist einer der schönsten in Deutschland.


    Auf der Zeil ist Sonntags auch nicht unbedingt das blühende Leben ausgebrochen, aber gut, es stimmt, dass die Offenbacher Fußgängerzone bereits bessere Zeiten erlebt hat. Aber genau das soll sich ja durch die Rückkehr der Straßenbahn wieder zum Besseren wenden.

    Tja alle reden von Klimazielen, Fahrverboten und der Mobilitätswende. Gemacht wird am Ende aber nicht viel. Das Land könnte da schon auch mehr Geld locker machen. Eine Ringstraßenbach Frankfurt - Fechenheim - Offenbach - Oberrad - Frankfurt würde den Nahverkehr auf einigen Verbindungen attraktiver machen. Leider hat Offenbach zwar ständiges Interesse bekundet, jedoch die Straßenbahn in keinerlei Bauprojekte mit einbezogen. Hätte man beim Bau der Hafenallee bereits Vorleistungen getroffen, wäre der Gesamtausbau am Ende sicher nicht ganz so teuer gewesen.

    Zitat

    Streng genommen müsste dann ja an der 17 in der Stadtteil-Anzeige "Sachsenhausen" stehen, oder? Und an der 16 "Oberrad"

    Bei der 16 stimmt Offenbach, da die Haltestelle tatsächlich hinter der Stadtgrenze liegt. In NI liegt die Haltestelle jedoch auf Frankfurter Gemarkung.

    Zwischen Frankfurt und Offenbach gibt es sicher noch Luft nach oben was Busverbindungen angeht.
    Die 61 bis Kaiserlei zu verlängern hätte den Vorteil, dass die Ausflugsziele Gerbermühle und Rudererdorf nicht mehr nur saisonal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar wären.


    Wobei ich auch eher an die 32 dachte, deren Verlängerung ich hier mal skizziert habe.
    So könnten viele Offenbacher Orte wie z.B. die FH mit einmaligen Umsteigen erreichen und sich die morgens doch recht überfüllte Konstablerwache ersparen.

    S-Bahn bitte nur auf eigener Infrastruktur und die würde sich auf diesem Abschnitt sicher nicht lohnen. Wir sehen ja heute schon wie anfällig das System westlich von Frankfurt ist. Im Offenbacher S-Bahn-Netz (OF Stadt und Kreis) wo die Bahnen getrennt vom restlichen Bahnverkehr fahren sieht es da schon deutlich besser aus. Das Land und der RMV sollten lieber Mal ordentlich Geld investieren um die S-Bahn komplett unabhängig zu machen damit das System endlich Mal zuverlässig wird. Danach kann man Mal über neue Linien nachdenken.

    Und eine Variante ohne Tunnel würde nicht gehen?
    Man könnte ja aufteilen, Regionalbahnen am Fernbahnhof und im Tunnel nur noch S-Bahnen (dann könnte auch die Bahnsteighöhe mal angepasst und somit barrierefrei werden) oder hat der Fernbahnhof auch Kapazitätsengpässe?
    Die Namen der Bahnhöfe könnte man ja anpassen, Regionalbahnhof könnte Terminal 1 heißen und Fernbahnhof einfach Frankfur Flughafen.

    Ich wohne in Offenbach und bin mit der Anbindung allgemein sehr zufrieden. An den Fenverkehr ist Offenbach ideal angebunden, auch wenn kein ICE in Offenbach hält, bin ich in 15 Minuten sowohl in Frankfurt Hbf, als auch in Hanau Hbf.
    Freunden habe ich schon scherzhaft erzählt, Frankfurt sei unser Süd/West- und Hanau der Nord/Ost-Bahnhof.


    Als eher unangenehm empfinde ich die Verbindungen nach Mainz/Wiesbaden und Darmstadt, weswegen ich den Vorschlag der RTS sehr beführworte. Weniger die S-Bahn-Variante, die seitens des Kreises OF näher untersucht wird, sondern die Regionalbahn Variante. Mainz und Wiesbaden sind meiner Meinung nach einfach zu weit für eine Fahrt mit der S-Bahn. Man muss immer durch die Frankfurter Innenstadt, es liegen sehr viele Halte an der Strecke und durch den häufigen Fahrgastwechsel kommt man nicht wirklich zur Ruhe. Eine Regionalbahn, die von Aschaffenburg via Hanau OF, F-Süd, Flughafen und Rüsselsheim nach Mainz fährt, wäre deutlich angenehmer und wäre in der Einrichtung sicher einfacher als eine S-Bahn. Der Kreis Offenbach wäre bei einem RB/RE Halt in Offenbach Ost auch deutlich besser angebunden.

    Heute ist dieser mysteriöse MAN Gelenkbus wieder auf der 104 und 108 unterwegs. Ich hatte also doch kein Gespenst gesehen.
    Er hat weiße LED-Anzeigen und Sitzbezüge im aktuellen SOH-Design. Was mich aber wirklich überrascht hat: Er hat ein Friedberger Kennzeichen.
    Neben den OVB fährt ja nur noch Frabus auf den Stadtbuslinien in Offenbach und die haben ja Frankfurter Kennzeichen.
    Vielleicht leasen die OVB ja jetzt Fahrzeuge?

    Gibt es für diese These auch eine logisch nachvollziehbare Begründung?


    Eine logische Begründung gibt es wohl nicht. Eher die Erfahrung, die gezeigt hat, dass es beim Wechsel von Betreibern (sei es jetzt bei Bus- Bahnlinien oder eben auch den Fahrkartenautomaten) meist Probleme im Zeitraum nach der Umstellung gab. Bei der Übernahme der Relation Frankfurt-Saarbrücken durch vlexx gab es große Beeinträchtigungen. Bei der Umstellung von Fahrzeugen der Relation Main-Neckar-Ried gibt es ebenso Störungen und Verspätungen. Aufgrund dieser Erfahrung lag mir die Vermutung nahe, es würde auch beim Betreiberwechsel im Ticket-Vending Probleme geben.


    Aus Kundensicht ist es vollkommen inakzeptabel, ein bestehendes, funktionierendes System ohne Not schlechter bzw. kundenunfreundlicher zu machen.


    Bitte nenne mir jetzt mal deine logische Begründen, weswegen das Angebot 'verschlechtert' bzw. 'kundenunfreundlicher' als das Vorgänger-System ist? Ich sehe nämlich, abgesehen von der Übergangsphase eher Verbesserungen.
    Um ein paar zu nennen:
    - Bezahlung mit größeren Banknoten möglich, da die Automaten auch ebensolche zurück geben können
    - Bezahlung mit Kreditkarten, welche die PayPass-Funktion unterstützen (somit in Zukunft auch Zahlung mit dem Smartphone möglich) insbesondere für Internationale Kunden eine Verbesserung.
    - Die Automaten zeigen Live-Abfahrten an, was speziell an Stationen, die bisher überhaupt keine solchen Anzeigen haben eine Qualitätsverbesserung ist.


    Wenn Dein Mobilfunkanbieter die Wartung seiner Sendemasten an eine andere Firma überträgt, erwartest Du doch auch, dass der Betrieb wie gewohnt weiter geht, oder?


    Sorry aber, wir sind nunmal in Deutschland, in der Schweiz oder in Japan würde es sowas mit Sicherheit nicht geben, aber deren Eisenbahnsysteme werden auch in ganz anderen Maßstäben finanziert.
    Um auf deinen Exkurs einzugehen, ich habe mich schon oft bei meinem Mobilfunkanbieter beschwert wenn die DIenstleistung über einen längeren Zeitraum nicht erbracht wurde und bei den Tarifverhandlungen dabei auch viel raus holen können.
    Jedoch würde ich das nicht tun, wenn es kurzfristig eine Störung gibt, deren Behebung abzusehen ist.


    Natürlich ist es ärgerlich, dass nicht alles sofort einwandfrei funktioniert, aber jetzt schon zu sagen, dass gesamte neue System sei schlecht halte ich für verfrüht.

    Ein komplett reibungsloser Wechsel war doch eigentlich nicht zu erwarten oder?
    Anfangs habe ich ja wirklich befürchtet, es würde keine Fernverkehrstickets an den Automaten geben und wir würden, wie vielerorts, eine bunte Automatenmischung bekommen.
    Da dies aber nicht der Fall zu sein scheint, bin ich eigentlich ziemlich zufrieden mit den neuen Automaten. Wenn sich alles eingespielt hat, werden die neuen Zahlungsmethoden schon praktisch sein. An der Stresemannallee habe ich mir mal einen der Automaten angesehen, er hat sogar die nächsten Abfahrten angezeigt.
    Wir werden sehen, wie sich die Sache entwickelt. Jetzt schon alles schlecht zu reden finde ich etwas verfrüht.

    Ich bin mir auch nicht sicher ob der Bedarf wirklich da ist.
    Vor allem auch noch ein 30-Minutentakt, den hätten viele sicher lieber auf der X83 zumindest zwischen OF und Dreieich gesehen.
    Ich hätte mir eher eine Schnellbus-Direktverbindung zwischen Offenbach und Darmstadt und Offenbach und Bad Homburg gewünscht. Denke da gibt es auch mehr bedarf.