Beiträge von multi

    Mal kurz eine Frage zu den "neuen" Bustypen:

    Worin unterscheidet sich der neue Metrobus M34 von der bisherigen Linie 34? (Die Frage ist kann auf jedwede andere Nummer übertragen werden.) Also gibt es bei den Metrobussen eine qualitative Veränderung oder ist das nur ein neuer Markenname?


    Und: Wie viele Expressbusse wird es künftig geben?


    Insgesamt frage ich mich auch, weshalb diese Busse künftig im Liniennetzplan (bislang nur S, U, Straßenbahn) mit auftauchen. Also weshalb diese Busse und andere nicht. Was rückt diese Busse näher an die schienengebundene Linien heran? (Bei den Expressbussen ist das noch eher nachvollziehbar, aber was ist das "Metrohafte" an den den Metrobussen?

    Die Güterloop-Variante halte ich für unwahrscheinlich. Gütertransport ist sehr preissensibel. Er erfolgt also möglichst günstig. Die meiste Luftfracht ist Bellyfright, die im Bauch von Passagiermaschinen mitgeflogen wird. Daneben wird Luftfracht auf Kurzstrecken meist "getruckt", d.h. sie wird gar nicht geflogen, sondern im LKW gefahren. Überhaupt ist der LKW derzeit DAS billige Transportmittel für Güter. Falls so ein Loop inkl. seiner Infrastruktur nicht unfassbar günstig sein sollte, wird sich das System zum Gütertransport kaum nutzen. Oder es müssen sehr hochwertige, wenig preissensible Dinge damit transportiert werden.

    Genau das würde ich eben als unrealistisch ansehen, da der Zug zwar bei 1019 km / h zwar 190 km / h in etwa 11 Minuten schafft, und auch die etwas über 500 km bis Berlin oder Hamburg in einer knappen halben Stunde. ... Aber der Zug muss ja auch erst einmal von 0 auf die 1019 km / h kommen und dann auch wieder von dieser Geschwindigkeit auf 0. Das dürfte vermutlich einen wesentlichen Teil der besagten 190 km zwischen Frankfurt und Kassel (oder Köln) in Anspruch nehmen. Und auch bei der 500 km-Tour bis Hamburg und Berlin sind deutliche Zuschläge auf die rein rechnerische Reisezeit hinzuzurechnen. In etwa dürften sich ähnliche Zuschläge wie beim Flugzeug ergeben, das eben auch etwa 45 Minuten von Frankfurt bis Berlin braucht.


    Und dann sind wir doch schon bei den Komfort-Merkmalen eines normalen Zuges: Bei 45 Minuten Fahrzeit wäre eine Toilette - wie im Flieger - doch angebracht. Erst recht, wenn ich noch etwas länger fahre, etwa nach Warschau oder Vilnius. Und dann sind wir doch schon beim Reisekomfort. 45 Minuten festgeschnallt in einer fensterlosen Röhre zu sitzen, würde ich nicht gerade als attraktives Reise-Erlebnis betrachten und schon gar nicht dafür einen deutlich höheren Fahrpreis als in ICE oder Flugzeug bezahlen.


    Das ist eben die Frage, ob es so kommt, wie du vermutest. Diejenigen, die das System entwickeln wollen, rechnen ja mit solch kurzen Reisezeiten.


    Aber wenn es so käme, wie du sagtst, dann gebe ich dir recht. Länger als eine halbe Stunde möchte ich nicht in einem Zug ohne Fenster, ohne Toilette, fest an den Sitz geschnallt sitzen. Das System scheint mir eben wegen solcher Komfortmerkmale nicht für Langstrecken geeignet, sondern nur für mittlere Strecken bis eben max. 30 Minuten Fahrzeit. In 10 Minuten von hier nach Köln? Super! In 10 Minuten von Greifswald nach Berlin? Auch super. 30 Minuten von Frankfurt nach Berlin? Auch noch okay. Aber mehr??!!

    Du bräuchtest Radien von größer als 12,96 km, um die Querbeschleunigung auf 1m/s² zu begrenzen. (Das ist der Wert der bei der Eisenbahn typischerweise für Fahrkomfort angesetzt wird.) Das ist schon „relativ gerade“.


    Es kann sein, dass es zusätzliche Einschränkungen gibt, die sich aus den Lenkkräften ergeben.


    Aber ist nicht davon auszugehen, dass so ein Loop-Ding im Inneren schon anders sein wird als ein normaler Zug?! Also kleiner, nur Sitzplätze usw. Und Fenster wird das Ding ja auch nicht haben.
    Also, wenn ich in 10 Minuten von Frankfurt nach Kassel fahre und in 25 Minuten nach Berlin, dann brauche ich nicht die Komfortmerkmale eines normalen Zuges. Dann brauche ich keine Toilette, muss nicht 'rumlaufen können usw.
    Dann setze ich mich in einen besonderen Sitz, bin die ganze Fahrt über angeschnallt, der Loop kann sich stark in die Kurve legen und eine etwas höhere Querbeschleunigung wäre dann auch möglich.

    Ach ja, der Hyperloop.

    Was auf der Modellbahn funktioniert, funktioniert bei einer realen Bahn noch lange nicht.


    Der Maßstab des "Rekordzuges" beträgt laut verlinktem Artikel 1:17 - das Ding hat also eine Höhe von 15 bis 20 Zentimetern!


    Leider gibt es auch kein Foto, kein Video, kein nichts. Und das wäre schon interessant.


    Auch die Frage, ob es sich um einen Zug von der Länge eines ICE handelt oder um eine wesentlich kürzere Testversion (3 Wagen oder so). Bei drei Teilen hätte der Modellzug eine Länge von etwa 4 Metern, bei voller Länge eine von über etwa 12 Metern.

    Nun, dann hätte man an anderer Stelle ansetzen müssen und Conti ins Boot holen sollen, dass auf den Bau der Parkhäuser verzichtet wird und statt desseneine S-Bahn Station errichtet wird,- wie an anderer Stelle bereits diskutiert.


    Die Fahrplanbastler vom RMV sagen halt, dass auf der S5 kein Platz mehr für weitere Stationen zwischen Rödelheim und Friedrichsdorf sei. Nicht Rödelheim Gewerbegebiet, nicht Steinbach Ost, nicht Bad Homburg Nord (Gonzenheim).


    Ich kenne die Gegend zwar gut, aber nicht den dortigen Berufsverkehr. Welche Quell- und Zielpunkte hat der denn? Sprich: Warum quälen sich so viele Autos aus Richtung Gewerbegebiet kommend durch Praunheim? Die wären doch über die LuLa ganz schnell auf der Autobahn. Wollen die alle in die Nordweststadt? Oder wohin?

    Die "Ortsumgehung Praunheim" findet nun gar keine Berücksichtigung.
    Wurde die eigentlich in aller Stille begraben?


    Die Ortsumgehung Praunheim würde nach den früheren Konzepten der Stadt Frankfurt (etwa um 2014) ziemlich genau dem geplanten Verlauf der RTW folgen. D.h. Ortsumgehung und RTW quasi nebeneinander.


    Die Planungsteams des nun zuende gegangenen Wettbewerbs sollten in ihren Entwürfen den Verlauf der RTW bis zur vorläufigen Endstation Gewerbegebiet Praunheim dezidiert berücksichtigen und nicht ändern. Zwischend dieser Station und dem NWZ waren Alternativvorschläge möglich.


    Die Ortsumgehung Praunheim zu berücksichtigen, war dagegen nicht Teil der Aufgabenstellung! Vielmehr sollte ein moderner Stadteil entwickelt werden, der auch der Verkehrswende gerecht wird. Alle Teams haben das m.E. so interpretiert: Stadtteil mit wenig klassischem MIV (Auto, Motorrad, Moped usw.), GAR KEIN Durchgangs-MIV, alternative Mobilitätskonzept innerhalb des Stadtteils, ÖPNV-Verflechtungen ins Umland ...

    Es entsteht in Praunheim also kein Industriegebiet mit "produzierendem" Gewerbe so wie der Name vielleicht schließen lässt. Bisherige Erfahrungen mit der Kategorie MU zeigen, dass meist trotzdem vorwiegend Wohnnutzung geschaffen wird.


    Unabhängig von der Frage, wie die Definition "Urbaner Gebiete" (MU) genau zu verstehen ist (und ich tendiere zu @tunnelklicks Interpretation), steht sowieso noch überhaupt nicht fest, dass nördlich der Heerstraße ein solches Gebiet entsteht. Es ist mitnichten so, dass die Stadtverordnetenversammlung bereits einen Bebauungsplan beschlossen hätte. Und nur dann könnte man davon reden, dass dort "etwas entsteht".

    Eine im Auftrag der Stadt handelnde Jury (teilweise mit Vertretern der Stadt bestückt) hat lediglich einen von 7 Entwürfen als Sieger gekürt. Und die Stadt hat erklärt, auf der Basis dieses Entwurfs weiterarbeiten zu wollen.

    Da kann es also noch viele Veränderungen inhaltlicher Art geben. Und auch die vollständige Aufgabe des Projekts eines neuen Stadtteils ist noch möglich.


    Die Stadt Frankfurt hat den Wettberwerb unter das Motto "Stadtteil der Quartiere" gestellt. Die Planungsteams sollten für jedes ihrer geplanten Quartiere auch einen Quartiersnamen vorschlagen, was sie auch getan haben. Also 7 Planungsteams mal jeweils 4-8 Quartiere gleich 28 bis 72 Quartiersnamenvorschläge.

    Die Stadt Frankfurt hat in den vergangenen Monaten einen Ideenwettbewerb für den neuen Stadtteil an der A5 durchgeführt. Es waren 7 Planungsteams beteiligt, die nun ihre Ideen/Entwürfe vorgestellt haben:

    https://www.stadtplanungsamt-f…_der_quartiere_18798.html


    Die Ideen unterscheiden sich stark hinsichtlich ihrer städtebaulichen Konzepte (wo welche Quartriere mit welcher Verdichtung und Nutzung usw.) und daher auch hinsichtlich der geplanten ÖPNV-Erschließung.

    Vielleicht hat es mit der kurvenbedingten Krümmung der Bahnsteigkanten zu tun. Gibts irgendeine andere Station in Kurvenlagen?


    Hauptwache. WBP. Und da wurde ja auch abgeschottert.


    Ansonsten gibt es noch einige Stationen mit einer leichten Krümmung an einem der beiden Enden der Station: Grüneburgweg, Zeilweg etc.


    btw: Das wäre vlt eine interessante Ergänzung im Gleisplan von baeuchle ...

    Ein Artikel der FR dazu ist online.


    Ich habe in dem Artikel etwas gefunden, was ich nicht verstehe:


    Zitat FR:
    „Die Gleise werden durch Schotterentnahme um 25 Zentimeter abgesenkt, die Bahnsteige angeglichen und der Gussasphalt erneuert“, ergänzte Sven Rack, Fachbereichsleiter für Infrastrukturprojekte bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Eine Kante von fünf auf fünf Zentimetern sei allerdings nicht vermeidbar, um ein Aufsetzen der Fahrzeugtüren zu verhindern. [Hervorhebung von mir] Hier sei geplant, mit einer Gummikante am Bahnsteigrand den Abstand beim Einstieg auf drei Zentimeter zu verringern.


    Wie muss man sich diese Kante vorstellen? Warum wird sie hier nötig, aber sonst nirgends bei sämtlichen bisherigen Bahnsteigerhöhungen bzw. Gleisabsenkungen?

    Naja die alte Planung via Frauenfriedenskirche, wäre er von dieser nicht überzeugt gewesen, hätte er wohl kaum ihre Mituntersuchung als 3. (Extra-)Variante im Koalitionsvertrag 2016 durchgesetzt.


    Naja, wenn es denn wirklich so war, dass er das im Koalitionsvertrag durchgesetzt hat, dann kann es dafür aber auch noch andere Gründe gegeben haben, z.B.: Anhängern dieser Variante den Wind aus den Segeln nehmen wollen; Rücksicht auf Parteifreunde, die diese Variante toll finden etc.

    Der jetzige VD hat sich ja schon damit abgefunden dass seine Variante nicht umgesetzt wird. Wirklich wirklich ärgerlich.


    Welches ist denn die Vorzugsvariante von Oesterling? Und woraus entnimmst du, dass er sich damit abgefunden hat, dass sie nicht umgesetzt wird?

    Ich finden den FR_Artikel ziemlich blöd. Herr Leclerc tut Oesterling Unrecht, wenn er bei ihm ein Leuchtturmprojekt vermisst, mit dem andere Dezernent*en ihre Amtszeit krönen durften. Die Magistratsmitglieder werden nicht gewählt, um sich selbst zu verwirklichen, sondern um "ihren Laden" am Laufen zu halten. [...]


    Ich weiß nicht, ob ich jemals einen so bescheuerten Bericht zum ÖPNV in Frankfurt gelesen habe, wie diesen.


    1. Ich kann gleich mehrere Österling-Leuchttürme benennen: einjährige Sperrung des nördlichen Mainaufers (zugleich Beginn der politischen Diskussion um deren Ausweitun), Radwege, Verlängerung (und Verbreiterung) von Straßenbahn- und U-Bahn-Fahrzeugen, neues Straßenbahnkonzept.


    2. Schienenprojekte dauern so lange, dass sie kaum je in nur einer Amtszeit erdacht und realisiert werden können. Man eröffnet entweder Strecken/Linien/Projekte, die unter einem Vorgänger begonnen wurden. Oder man beginnt etwas, was unter einem anderen fertig gestellt wird. Ausnahmen gibt es natürlich, aber dafür muss man meist sehr lange im Amt sein.


    3. Dann ist eine nächste Frage, ob man das, was man eröffnet, überhaupt jemals gut fand. Die ewige OB Petra Roth hat gegen die Straßenbahn in der Kurt-Schumacher-Straße 2x ihr OB-Veto eingelegt, das beim zweiten Mal von den Stadtverordneten aber überstimmt werden konnte. Dann hat sie als deren erbittertste Gegnerin diese Strecke selbst eröffnet und das als einen Akt der Demokratie bezeichnet. Nur weil sie die Strecke eröffnet hat, wäre sie die Letzte, mit der diese sehr erfolgreiche Strecke politisch nach Hause gehen sollte.


    4. Und selbst, wenn man als politisch Verantwortlicher nicht Gegner, sondern Befürworter eines Projektes ist, muss man ja noch lange nicht selbst auf die Idee gekommen sein. Waren zusätzliche Mittelteile, breitere Straßenbahnen, das neue Straßenbahnkonzept, die Mainkaisperrung Österlings originäre Ideen, oder hat er sie nur politisch durchgesetzt? Die Durchsetzung ist eine Leistung für sich. Keine Frage. Aber ohne die Idee gäbe es nichts durchzusetzen.


    "Das hätte ich auch gekonnt, wenn ich -"
    "daran gedacht hätte."

    Ja, eben: Denken ist das Problem!

    Produktionsmängel, erklärt die Rheinbahn.


    Irgendwie habe ich so eine dumpfe Ahnung, dass der erste Wagen spätestens am 12. März 2021 öffentlichkeitswirksam präsentiert wird ... ;)


    Diese Andeutung verstehe ich nicht. Worauf spielst du an? Am 13. März jährt sich zum ersten Mal der Tag, an dem der erste Lockdown für Deutschland verkündet wurde (der dann am 16. März in Kraft trat). Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass du das meinst.