Beiträge von Metropolit

    Der Planfeststellungsbeschluss für den dritten Abschnitt (Hanau) ist da!

    Dabei wird offenbar, dass man mit einer gestuften Inbetriebnahme rechnet.

    Wenn die Abschnitte 1 und 2 früher fertig sind als der dritte, dann gibt es einen 15-Minuten-Takt bis Fechenheim, einen 30-Minuten-Takt bis Maintal und einen 60-Minuten-Takt bis Hanau, letzteren dann auf der alten Trasse. (Quelle ebd.)

    Man sollte erstmal abwarten, seit wann das Problem wem bekannt ist, bevor man nach Schuldigen sucht.

    Immerhin: In den letzten fünf Jahren lag die politische Verantwortung für das Thema offenkundig bei Herrn Siefert und Fr. Voitl, die derselben Partei angehören.

    Bei genauem Überlegen wird mir dann übrigens Angst und Bange vor einem Brand in der Unterkunft, insofern da Menschen mit "fehlender Fähigkeit zu einer schnellen Evakuierung" (sinngemäß einem Zeitungsartikel entnommen) untergebracht sind.

    Es scheint mir weit hergeholt oder anders formuliert eine Art Wunschvorstellung von Städtebauern, die Anschlussstelle vollständig umzubauen. Dass man in Ginnheim eine bessere Lösung für die Durchbindung von Bahn und RLS finden kann, scheint mir schon eher plausibel.
    In Anbetracht des deutlich geringeren Verkehrsaufkommens gegenüber früheren Zeiten und der zukünftigen Möglichkeit, von Oberursel mit der U-Bahn und Umstieg am selben Bahnsteig Ziele in Bockenheim anzusteuern, ist zumindest eine ampelgesteuerte Kreuzung an der Hügelstraße vertretbar. Dies wäre z.B. dann der Fall, wenn man die vorhandenen Rampen von der RLS hinunter nach Ginnheim weiter nutzt oder gleichwertig ersetzt und den Durchgangsverkehr nicht auf die U-Bahn warten lässt.

    Die Nord-Süd-Relation über die Autobahn hinweg sollte man m.E. nicht antasten.

    Ich habe gerade die Verbindungen zum neuen Bahnhof geprüft und musste feststellen, dass bei rmv.de die Verbindung zw. Niddapark und Ginnheim (neu) nicht hergestellt ist, schlimmer noch, dort heißen die Stationen Ginnheim Bf (S-Bahn), Ginnheim (U-Bahn-Endhaltestelle) und Niddapark, die neuen Namen sind nicht eingetragen und die Umsteigestation ist in ihrer Funktion unbekannt.

    Mit etwas Abstand ist mir klar geworden, dass die Bahn auch deshalb teurer werden wird, weil man aufwändigere Bauten vorsehen muss - die Vorschriften und offenbar auch die Verhältnisse an der Strecke haben sich geändert. Das mindert das NKV.

    Bei der U2 geht endlich wieder etwas voran.* Neben verschiedenen Artikeln zu digitalen Projekten wird auf der Homepage vermeldet, man habe die Entwurfsplanung fertiggestellt. Zudem hat man die neuen Kosten ermittelt und das Projekt scheint immer noch einen KNF >1 aufzuweisen.
    Nun müssen weitere Gelder in der Stadtverordnetenversammlung bewilligt werden und die Anträge an Bund und Land sind offenbar auch schon ´raus.

    Ich denke, jetzt, wo es mit der RTW vorangeht, tut dieser (dann) Lückenschluss umso dringender Not. Dass die Leitungspersonen bei RTW und U2 identisch sind, muss da kein Nachteil sein.

    *besser gesagt: Man kann endlich von außen einen Fortschritt wahrnehmen.

    Es geht mal wieder mit etwas größeren Schritten voran.
    Vom 19.-28.10. wird die S-Bahn-Strecke gesperrt, um in Ruhe Aufzüge und Lärmschutzwände bauen zu können. Vor allem in Eschersheim ist es wohl zu eng, um unter laufendem Betrieb zu arbeiten.

    Bezüglich des Taktes gibt es ebenfalls Neuigkeiten, auch wenn die Seite dabei etwas launig daher kommt:

    Offenbar wird nun - wie von einigen vermutet - jeweils ein halbstündlicher Takt zwischen Langen und Friedberg sowie zwischen Groß-Karben und Darmstadt mit einem echten 15-Minuten-Takt auf der gemeinsamen Strecke vorgesehen.


    Zu begrüßen wäre es jedenfalls, wenn es mit den Abständen hinhaut.

    Wenn jemand am Niddapark aussteigt und die S-Bahn Station noch nicht eröffnet wurde und die U-Bahn Haltestelle auch gesperrt ist ist das schlecht. Wenn aber die S-Bahn Station eröffnet wird und dann direkt die U-Bahn Haltestelle gesperrt wird, ist das doch besser

    Grundsätzlich ist es zwar gut, bei Sperrungen Alternativen zu haben, aber der Eindruck ist unglücklich, bei einer Neueröffnung wieder nur Stückwerk zu haben.

    Außerdem gibt es die Möglichkeit, Ersatzbusse einzusetzen, die die Anbindung des Niddaparks übernehmen, z.B. ab Nordweststadt über die Rosa-Lux, jedenfalls, wenn man es für nötig erachtet.

    Wenn ich schon zitiert werde... :)

    Ja, offiziell kam der Zeitplan der Bahn überraschend- und ich habe auch in der näheren Vergangenheit Leute getroffen, die überrascht und korrekterweise sagten, es gebe doch noch keinen Beschluss der Bahn, aber die Bahn kündigt seit Baubeginn 2017 bzw. 2018 an, dass ihre Züge in der näheren Zukunft in Ginnheim halten werden.

    Dieselbe Bahn übrigens, die in wenigen Jahren Gateway Gardens ins Werk gesetzt hat, wenn auch ohne Dach.

    Man hätte ahnen können, dass die Station nicht erst 2030 fertig wird, spätestens nach dem Baubeginn und allerspätestens nach dem Wechsel in der Projektleitung.


    Zur Namensfrage: Ich habe schon Rmv- Pläne mit dem Namen "Ginnheim Mitte" für die bisherige Station "Ginnheim" gesehen.

    [...] Aktuell kommt die S6 um :11/:41 an und 4 Min Fahrtzeit von Bruchenbrücken nach Friedberg ist mit dem langen 40km/h Abschnitt ab Einfahrsignal quasi nicht zu halten. Und da die S6 meist 1-3 Minuten Verspätung hat, läuft der folgende RB/RE (Ankunft Friedberg :14/:44) eigentlich immer spätestens ab Wöllstadt auf.


    Wenn die S6 nun 5 Minuten früher fährt, ist der Konflikt vom Tisch (Die S6 könnte dann auch mit +5 noch ohne Überholung bis Friedberg durchfahren und die Anschlüsse erreicht werden) und RB/RE Richtung Norden würden auch mal pünktlich in Friedberg ankommen, worauf ja auch recht enge Anschlüsse bestehen (:19/:49 Richtung Nidda/Wölfersheim, :24/:54 Richtung Friedrichsdorf), die gerne mal verpasst werden.

    Spätestens, wenn man mehr Regionalzüge einsetzen will, kommt ein neues Problem dazu:
    Bei der Fahrt in Ri. Frankfurt kreuzt die S6 vor Bad Vilbel das Fernbahngleis in Ri. Friedberg. Bisher konnte die S6 immer an ein mittig liegendes Gleis ausweichen, wenn sie im Weg war. Ich bin gespannt, ob das viermal in der Stunde eingerichtet werden kann.
    In jedem Fall muss man die Bahn mit hinreichend Zeitpuffer in Bad Vilbel ausstatten. Für die Fahrplanstabilität gibt es dann zwei schlechte Alternativen: Entweder ist die Langstrecke sehr instabil oder keiner der beiden Teile (Zwischen- und Haupttakt) ist stabil.

    Bahnsteig Gleis 1 Stadion ist in allen bislang veröffentlichten Skizzen/Planungen ohne größeren Wert.

    Lt. der von dir verlinkten Planung zum Bahnhof Stadion könnte die RTS von Süd oder Louisa kommend an Gl. 1 halten und von dort weiterfahren, bis sie schließlich auf den "normalen", d.h. RV- Gleisen in Zeppelinheim ankommt. Von dort ginge es dann nach rechts zum Terminal 3.


    Was die RB 59 angeht - das war mir nicht bewusst: Sie fährt alle 2 Stunden.

    Sollte man die RTS ernsthaft angehen, würde sie den Verlust - wenn er überhaupt eintritt - allemal wettmachen.

    Schema Krbw für RTS oder RTO zum Regionalbahnhof

    Planer der RTW hatten eine Planungsvariante entwickelt, die immerhin sowohl der RTW als auch einer RTS (oder heute RE 59) zum Regionalbahnhof genutzt hätte (Güterverkehr "natürlich" nicht betrachtet). RTW hat sich aber für die Variante 2 entschieden, die erheblich Weiterentwicklungen im Sinne der verkehrlichen Ziele des BVWP 2030 erschweren wird, die weit vor Planfeststellungsbeschluss des RP Darmstadt bekannt waren.

    Mein Eindruck ist, dass man seitens der RTW an einem gewissen Punkt aufgegeben hat, andere Strecken und Ideen zu berücksichtigen, so auch bei der SL 11 in Höchst. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass man in Deutschland in diesen Jahren keine verlässlichen Zusagen erhält, die nicht durch einen Rechtsakt gestützt sind:


    Es kann niemand Zusagen machen, die Mehrkosten und den durch den zusätzlichen Planungsaufwand bedingten Zeitverlust rechtfertigen würden. Dies mag bei DB-internen Projekten anders sein, aber eine Gesellschaft, die zwischen den Akteuren vermitteln muss, sieht sich vermutlich irgendwann vor zwei Alternativen:

    Planen bis zum Nimmerleinstag oder bauen, was möglich ist.

    Im Hinblick auf vieles, was über Jahrzehnte in den Schubladen lag oder liegt, ist Letzteres wohl die sinnvollere Variante, kann allerdings auf Kosten einzelner neuer Nachteile gehen (s.o.).
    Leider ist es auch so, dass Vorleistungen nicht verlässlich genutzt werden können, wie man am Frankfurt Ostbahnhof sieht bzgl. der Unterfahrung der U-Bahn-Strecke sieht. Die Rechtslage könnte sich "morgen" ändern und dann war alles für die Katz.

    ...

    Es werden zukünftig hoffentlich noch weitere Strecken kommen. Tunnel- und Mehrsystem (oder Mehrbetriebs Ordnungen) Strecken dabei wohl weniger.

    Zunächst muss die U2 noch gebaut werden, da sind einige aus der RTW-Gesellschaft beteiligt, z.B. Fr. Rückert. (s. HP)

    Danach steht die RTO (a.k.a. S-Bahn ins Niddatal) zur Planung an, da könnte man auf die RTW-Gesellschaft zurückgreifen - und auch für notwendige Überwerfungsbauwerke der RTS.

    Meiner Kenntnis nach hat die RTW GmbH nach aufkommenden Problemen mit der Verknüpfung davon abgesehen, die Strecke für die 11 mitzubauen (insb. die hohe Frequenz kreuzender Bahnen). Die Stadt hat nun ihrerseits genügend andere oberirdische Projekte (Römerhof, Ff. Berg, Hbf, Industriehof, Gutleutviertel, Ringtram...), sodass es mich nicht wundern würde, wenn vor 2028 keine Pläne mehr für diesen Abschnitt gemacht würden.