Beiträge von Metropolit

    @OWE und Bernemer betreffend ist mir die Differenz in den Aussagen nicht ganz klar geworden - nur beim Atzelberg handelte es sich um ein Tunnelprojekt, allerdings ein sehr kurzes; die Strecke auf der Mainzer Landstr. als Verlängerung der U5 ist näher an der Straßenbahn als an einer Tunnelstrecke. Man kann also mit wenig Aufwand das Stadtbahnnetz abrunden.
    Oder ging es bei @OWE eigentlich um die prinzipielle Ablehnung weiterer Stadtbahn-Projekte abgesehen vom "Lückenschluss"?

    Darkside :
    Ich war zweimal zwischen den Streiktagenin einem gut gefüllten ICE unterwegs und habe mir erlaubt, das hochzurechnen. Bei zwei Tagen Streik kann man irgendwie drumherum bauen, bei deren fünf dürfte es schwirig werden. Dass Schüler*innen in der Bahn jetzt mehr betroffen sind, kommt noch dazu: In den Öffentlichen treffen Schüler aus verschiedenen Klassen und Schulen zusammen, im Klassenraum kann man es deutlich besser steuern, inkl. Maskenpflicht, die von einer Aufsichtsperson überwacht werden kann. Schaffner gibt es nicht mehr...

    Mir ist nicht nachvollziehbar, wie man in einer Pandemie als Angestellter eines systemrelevanten Betriebes glauben kann, dass ein Streik zu verantworten ist. Nicht alle Menschen können auf Autos oder Flugzeuge umsteigen. Bei 5 Tagen Streik kann man nicht mehr von leicht zu umgehenden Schwierigkeiten sprechen.

    Wenn sich hier 5000 Leute zusätzlich in engen Zügen anstecken, hat man als GdL absehbar Menschenleben auf dem Gewissen.
    Die Diskussion hier über Boni ist eine politische, die die Risiken für anderer Leute Überleben klein aussehen lässt. Zugespitzt heißt das nämlich: Wenn "die da oben" zu viel Geld verdienen, darf der Lokführer streiken, was andere Leute (die, die die Alternativen nicht bezahlen können) das Leben kosten kann. Aber wichtig ist offenbar nur, dass "die da oben" keine Boni bekommen. (Zugegeben, inzwischen könnte man sich impfen lassen.)

    Spätestens bei Long Covid hört es aber auf mit Ausflüchten: Dieser Streik ist lebens- und gesundheitsgefährlich.


    Der Streit gehört aufgeschoben. Wer die Last nicht tragen kann, muss den Beruf wechseln, sorry. Oder streiken, wenn die Pandemie "vorbei" ist, ich rechne mit Mitte 2022. In anderen Berufen muss man gerade auch Kröten schlucken. Die Pfleger sollten wohl auch mal streiken, am besten drei Tage am Stück? (Ich bin kein Pfleger, nur zur Klarstellung.)

    Gibt es schon Infos, ob auch auf den anderen Linien dadurch längere Züge eingesetzt werden können? Ich hab da noch ganz dunkel die Linie U2 im Kopf.

    Die U2 soll länger werden, wenigstens einige ihrer Kurse. Ich erwarte/erhoffe nun auch mehr U5-50er auf den Linien der A-Strecke, da man auf der U4 offenbar (bis auf Weiteres) deren 8 einsparen kann.
    Was ab 2025 geschehen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht muss die U7 dann wieder mit "normalen" U5-50er vorlieb nehmen, oder man muss ohnehin eine neue Serie bestellen, wenn man jetzt schon am Limit war und dann deutlich mehr Wagen benötigen wird. (Es sind 18 zusätzliche Wagen auf der U5 ins Europaviertel, wenn ich mich nicht irre.)

    Ich habe mir erlaubt, die vielen Projekte aus dem Koalitionsvertrag zu systematisieren.
    Mal sehen, ob die verschiedenen Verben so gemeint sind, wie ich sie verstehe und ob die Ergebnisse dazu passen werden.

    Die Pläne lauten wie folgt:


    Umsetzen/Realisieren/Verlängern

    U5 zum Frankfurter Berg

    S7 zum Terminal 3

    Straßenbahn-Ringlinie über Dornbusch bis zur Friedberger Warte

    Straßenbahn im Gutleutviertel


    Forcieren

    Variantenentscheid RTO


    Vorantreiben

    U4 Lückenschluss B.W.-Ginnheim

    RTW ins NWZ oder zur A-Strecke (vermutlich U3)

    Straßenbahn nach Sprendlingen

    Straßenbahn nach Bad Vilbel

    Straßenbahn bis Höchst Bf.


    Prüfung

    RB Halt Mainzer Landstr. oder Schmidtstr.

    U1238 oder Straßenbahn zur Sachsenhäuser Warte

    U4 nach Bergen (+ Bad Vilbel)

    U5 nach Nied + Höchst

    U7 zur A5 bei Steinbach

    Straßenbahn zur Jahrhunderthalle (von Höchst)

    Straßenbahn von Fechenheim nach Bergen (+ Bad Vilbel)


    Planen

    Straßenbahn-Ringlinie Fechenheim-Oberrad durch Offenbach

    Straßenbahn Schweizer Platz-Uni-Campus Westend


    Unterstützen

    Betriebshof Nord

    Bedauerlich finde ich, dass bei der Anbindung von Höchst bzw. Nied mittels der U5 nur die alte Variante im Vertrag drinsteht.
    Die visionäre Version mit der Straßenbahn bis Griesheim Bahnhof und einer Verbindung Römerhof-Monchhofstraße für die U5, die @Nagel hier auch schon erwähnt hatte, scheint man nicht auf dem Schirm gehabt zu haben. So bleibt m.E. Stückwerk, weil die Straßenbahn auf diesem Anschnitt irgendwann überlastet sein wird.

    [also eine Führung der U5 Römerhof-Mönchhofstr.-Mainzer Landstr.-Nied Kirche-Höchst Bf-... plus StraBa Mönchhofstr.-Waldschulstr.-Griesheim Bf.]

    Zum dritten Gleis:
    Bisher hieß es immer, dass das bereits vorhandene dritte Gleis genügen würde.
    Man hat vermutlich etwas genauer hingesehen, vielleicht auch bzgl. der Pläne, mit dem neuen Signalsystem mehr Züge auf die Strecken zu bekommen. Wenn die U5 nicht mehr in einem glatten 5er Rhythmus fährt, wird es noch schwieriger, jeden zweiten Zug in Preungesheim wenden zu lassen.


    Edit hat gerade noch gesehen, dass der Plan von 2011 stammt, das war vor dem Ausbau der Station Preungesheim AFAIK.

    Mir ist eben aufgefallen, dass die RTO und RTS jetzt laut Netzgrafik von F-Süd über Neu-Isenburg(!) nach Zeppelinheim und weiter nach T3 fahren sollen, was wohl eine weitere Neubaustrecke benötigen würde. Hab ich was verpasst, oder was sprach denn gegen die Führung über Stadion?

    Im Vergleich zu einer Neubaustrecke über Gronau scheint mir die Verbindung Zeppelinheim-NI eine sehr überschaubare, aber gleichzeitig sehr sinnvolle Sache zu sein, die je nach Ausgestaltung auch für den Güterverkehr nützlich sein dürfte.

    Neben die positiven Effekte durch Regionaltangenten und andere, auch schon in diesem Forum diskutierte Tangentialvarianten, die beispielsweise von Friedberg am Hbf vorbei nach Darmstadt geführt werden könnten, tritt auch noch der bündelnde Effekt des zukünftigen Hessenexpress.
    Da Stand jetzt sehr viele Fahrten am Hbf enden, auch solche aus der Region, besteht b.a.W. kein Bedarf an einer Weiterführung durch die Stadt, aber ein Bedarf, dass die Fahrgäste z.B. mit einem gut gefüllten DoSto von Friedberg oder Langen Frankfurt ansteuern und so die S-bahn entlasten.

    OT an Dies entspräche dann auch am Ehesten den Expresslinien, wie sie die New Yorker U-Bahn kennt. Pünktlichkeit vorausgesetzt, setzt man sich gerne in den RE ab Langen, der 9 anstelle von 24 Min. braucht. Bei der heutigen Verlässlichkeit des Bahnsystems ist das ein hohes Risiko. OT aus.

    Der Fernbahntunnel soll einen großen Beitrag zu mehr und verlässlicheren Regionalzügen leisten und so gemeinsam mit den Regionaltangenten einen 2. S-Bahn Tunnel obsolet machen.

    @OWE Die Verlängerung zum BGU würde ich begrüßen.
    Mit Blick auf die lange Strecke bis Bergen bin ich aber skeptisch, was den zweiten Teil angeht.

    Stattdessen hielte ich für sinnvoll, Seckbach und Bergen je eine unterirdische U-Bahn-Station zu spendieren - U4 bis Seckbach und U7 über die Leuchte nach Bergen. So etwas wäre als Langfristplanung im Fünf-jahres-Takt möglich, wenn man mit den Hauptstrecken fertig ist:


    Nach U2 - Bad Homburg, U5 - Höchst und U4 B.W.-Ginnheim kämen

    U2 - Mailänder Str.

    U4 - Seckbach

    U7 - Bergen
    in Frage, um die SBEV GmbH auf lange Sicht zu beschäftigen,
    wenn man nicht doch noch das "Jahrhundertprojekt" D-Süd angeht.

    Ich halte es auf jeden Fall für einen Vorteil, dass aus der Stadt stark verspätet eintreffende Züge in Heddernheim direkt kehrt machen können.
    Jetzt fehlt nur noch eine Weiche in der Nähe der Station Kalbach. Der Ersatzverkehr für Störungen auf dem Abschnitt NE-Bonames Mitte könnt dadurch erheblich kleiner ausfallen.