Beiträge von Metropolit

    Anderes Ende, jetzige Endstelle Preungesheim. Es sieht so aus, als ob die drei Gleise verlängert werden sollen, von den beide Streckengleisen eine Weichenverbindung zum mittlerem Gleis kommen soll. Damit könnte ein Zug am Bahnsteig wenden, ein weiterer in der Wendeanlage dahinter.

    Die Notwendigkeit dafür dürfte spätestens mit dem (meiner Erinnerung nach) geplanten 4/6-Takt auf der U5 kommen. Die Abstände dürften hier zu unstet werden, als dass man sich auf eine geschickte Aufteilung der Gleise, die wir an anderer Stelle diskutiert hatten, verlassen könnte.
    Ansonsten tippe ich für die Umsetzung auf Var. 1 - hier bleiben am meisten Bäume stehen.

    Ich vermute, dass es um die Akzeptanz, Nutzungsfrequenz und Aufenhaltsqualität der Station (und Umgebung) geht, wenn nicht gerade die Uni-HVZ ist. Also rund um das Thema Sicherheit aus Fahrgastsicht.

    Danke für die bessere Formulierung, ja, das sind so meine Sorgen.
    Ein so ruhiger Ort wirkt anziehend auf Publikum, das sich nicht "ordnungsgemäß" verhält, womit wir wieder bei den Zerstörungen in der Station Niddapark und der damit einhergehenden Schließung der Aufzüge wären.
    Für Niddapark bleibt die Hoffnung, dass die Station - nach dem Bau einer Variante der "Ginnheimer Kurve" - als Umsteigestation regelmäßiger frequentiert sein wird. Die Umsteigeeffekte aus der S6 in Ri. Norden allein könnten etwas zu spärlich ausfallen.

    Ich möchte hier noch eine Frage zur Diskussion stellen:

    Wie sollte man sich die Benutzung der Uni-Station am späten Abend und nachts vorstellen?

    Ist da noch Publikumsverkehr zu erwarten?

    Oder Pöbelverkehr?

    Oder schließt die Station gleich ganz um 22 Uhr?

    Man sollte die Frage klären, bevor man die Entscheidung für die Trassenvariante trifft...

    ... dass "Botanischer Garten" im Niemandsland liegt, ist mir durchaus bewusst.

    Wenn man nicht auf Seiten der Studis steht, sondern auf Seiten der Volkswirtschaft, liefert die Studie ein großartiges Argument für die Variante 1 mit Halt am Bot. Garten - 100 Mio. € für überschlägig 0 Zugewinn bei den Fahrgästen klingt absurd in meinen Ohren.
    Was den Zeitfaktor angeht, dürfte die 1 auch das Rennen machen, da keine TBM und keine weitere Studie benötigt wird. Allerdings müssen hier WIRKLICH Bäume fallen.
    Am Besten prüfen wir noch ein paar Jahre.

    Auch wenn es nicht präzise hierhin gehört:
    Wenn von einer Reduzierung des Autoverkehrs, evtl. in Verbindung mit der Dekarbonisierung geträumt wird, ist dies m.E. ein Fehlschluss. Es könnte genau umgekehrt kommen, dass nämlich alle am MIV Teilnehmenden digital gesteuert in individuell ans Ziel zu bringenden kleinen Automobilen ohne Nutzung fossiler Brennstoffe - und daher mit vergleichsweise gutem Gewissen - die Autobahn füllen.

    Auf das viele Blech drumherum könnte man verzichten, wenn die Unfallgefahr auf der Autobahn minimiert wäre und die Fahrgäste allein unterwegs sind.

    Der 4er war heute wieder als U4-01 unterwegs - so gegen 14.25 Uhr ab Römer in Ri. Hbf.
    Der Zug ist komplett als 100m-Zug beklebt (z.B. "50m von 100m Fahrspaß am Stück!") und soll offenbar eine Weile so zusammenbleiben. Es war meiner Erinnerung nach eine 910er Nummer, das konnte ich leider nicht genau verifizieren.
    Drin ist es vor allem vom Willy-Brandt-Platz bis Hbf ganz amüsant, wenn man die Zugspitze wegen der Kurve innen nicht sehen kann. Die anderen Fahrgäste wirkten aber nicht sonderlich interessiert an der Rekord-Bahn. Immerhin habe ich eine Person min. zwei Wagen-Übergänge durchlaufen sehen 8).

    Die Sache mit der geringen Zahl der Ingenieure setzt die Argumente ins richtige Licht, denke ich.
    Mit den U-Bahn-Ergänzungen gewinnt man recht viele neue Fahrgäste, was mit den Straßenbahnstrecken zum Industriehof etc. nicht in dem Umfang der Fall sein dürfte, auch wenn diese sich sicherlich trotzdem volkswirtschaftlich und für die Umwelt lohnen würden.
    Ich finde es auch völlig richtig, dass man zunächst die Verbindung zwischen den S-Bahn-Strecken und der U-Bahn (U2, U5 Nord) herstellt, weil dies Verkehr in die Stadt besser abfangen kann.

    @OWE und Bernemer betreffend ist mir die Differenz in den Aussagen nicht ganz klar geworden - nur beim Atzelberg handelte es sich um ein Tunnelprojekt, allerdings ein sehr kurzes; die Strecke auf der Mainzer Landstr. als Verlängerung der U5 ist näher an der Straßenbahn als an einer Tunnelstrecke. Man kann also mit wenig Aufwand das Stadtbahnnetz abrunden.
    Oder ging es bei @OWE eigentlich um die prinzipielle Ablehnung weiterer Stadtbahn-Projekte abgesehen vom "Lückenschluss"?

    Darkside :
    Ich war zweimal zwischen den Streiktagenin einem gut gefüllten ICE unterwegs und habe mir erlaubt, das hochzurechnen. Bei zwei Tagen Streik kann man irgendwie drumherum bauen, bei deren fünf dürfte es schwirig werden. Dass Schüler*innen in der Bahn jetzt mehr betroffen sind, kommt noch dazu: In den Öffentlichen treffen Schüler aus verschiedenen Klassen und Schulen zusammen, im Klassenraum kann man es deutlich besser steuern, inkl. Maskenpflicht, die von einer Aufsichtsperson überwacht werden kann. Schaffner gibt es nicht mehr...

    Mir ist nicht nachvollziehbar, wie man in einer Pandemie als Angestellter eines systemrelevanten Betriebes glauben kann, dass ein Streik zu verantworten ist. Nicht alle Menschen können auf Autos oder Flugzeuge umsteigen. Bei 5 Tagen Streik kann man nicht mehr von leicht zu umgehenden Schwierigkeiten sprechen.

    Wenn sich hier 5000 Leute zusätzlich in engen Zügen anstecken, hat man als GdL absehbar Menschenleben auf dem Gewissen.
    Die Diskussion hier über Boni ist eine politische, die die Risiken für anderer Leute Überleben klein aussehen lässt. Zugespitzt heißt das nämlich: Wenn "die da oben" zu viel Geld verdienen, darf der Lokführer streiken, was andere Leute (die, die die Alternativen nicht bezahlen können) das Leben kosten kann. Aber wichtig ist offenbar nur, dass "die da oben" keine Boni bekommen. (Zugegeben, inzwischen könnte man sich impfen lassen.)

    Spätestens bei Long Covid hört es aber auf mit Ausflüchten: Dieser Streik ist lebens- und gesundheitsgefährlich.


    Der Streit gehört aufgeschoben. Wer die Last nicht tragen kann, muss den Beruf wechseln, sorry. Oder streiken, wenn die Pandemie "vorbei" ist, ich rechne mit Mitte 2022. In anderen Berufen muss man gerade auch Kröten schlucken. Die Pfleger sollten wohl auch mal streiken, am besten drei Tage am Stück? (Ich bin kein Pfleger, nur zur Klarstellung.)

    Gibt es schon Infos, ob auch auf den anderen Linien dadurch längere Züge eingesetzt werden können? Ich hab da noch ganz dunkel die Linie U2 im Kopf.

    Die U2 soll länger werden, wenigstens einige ihrer Kurse. Ich erwarte/erhoffe nun auch mehr U5-50er auf den Linien der A-Strecke, da man auf der U4 offenbar (bis auf Weiteres) deren 8 einsparen kann.
    Was ab 2025 geschehen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht muss die U7 dann wieder mit "normalen" U5-50er vorlieb nehmen, oder man muss ohnehin eine neue Serie bestellen, wenn man jetzt schon am Limit war und dann deutlich mehr Wagen benötigen wird. (Es sind 18 zusätzliche Wagen auf der U5 ins Europaviertel, wenn ich mich nicht irre.)