Beiträge von Metropolit

    Der aber nicht annähernd die Kapazität einer U-Bahn bietet, oder irre ich mich?

    Das ist mir auch klar, Der Bus wäre für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, nicht für gesunde Student*innen.



    Bernemer
    In Ermangelung der Studie selbst verlinke ich die Meldung des BUND:

    BUND Frankfurt Pressemitteilung: U4-Lückenschluss (bund-frankfurt.de)
    Für die (damals und nominell) 78M€ könnte man andere Projekt entstehen lassen, die ihrerseits Leute in die Bahnen bringen.

    Frankfurter Bub

    Neben der schlechteren Ökobilanz für den Bau sollte man die längere Fahrzeit und die laut einer Studie der Stadt(!) unveränderten Fahrgastzahlen bei gleichen Kosten erwähnen.

    Andererseits sollte @barnyks Problem im Blick sein, etwa durch einen autonom fahrenden Bus, der von der neuen Station zum Campus fährt.

    Wie es scheint, gibt es noch keinen Thread für die RTW im Abschnitt Süd2 und ich möchte nicht zu früh einen aufmachen, aber:
    Es geht los mit der "frühen Öffentlichkeitsbeteiligung" für das Planfeststellungsverfahren.

    Die Daten sind u.a. auf der Homepage der RTW eingestellt.

    Nach meinem Dafürhalten gibt es keine Überraschungen. Der Baubeginn ist für 2026 geplant und die Inbetriebnahme für 2028 - natürlich nur dann, wenn die RTW im Süden auch in Betrieb geht.

    Die Maßnahme, die Bahnsteige länger auszulegen gibt auch Spielraum für den Fall, dass man die D-Strecke doch noch in Richtung Süden verlängert. Dann fährt die U4 ähnlich wie hier beschrieben


    Eine Linie Enkheim - Seckbacher Land. - Römerhof, eine Linie Seckbacher Land - Nieder Eschbach. ;-)

    nur evtl. mit Wende an der Bockenheimer Warte anstelle einer Durchbindung nach Nieder-Eschbach.

    Lange vorher könnte es dazu kommen, was K-Wagen beschreibt, weil in einem Plan für die Verstärkung der B-Strecke die U4 mit einem 4/4/2-Takt angegeben war. Ob das mit den gegebenen Wendemöglichkeiten machbar (und sinnvoll) ist? Die digitale Zugsteuerung ermöglicht aber immerhin diese hohe Zugfolge.

    Versorgungstechnisch kann die U5 zur Zeit gar nicht (komplett) mit 75m Zügen verkehren, ohne dass die Züge zwischen Marbachweg und Preungesheim liegen bleiben.

    Vielleicht denke ich zu einfach:
    Bisher sind es 2 Wagen alle 5 Minuten, macht 6 in 15 Minuten,
    im Februar sind es 3 Wagen alle 7,5 Minuten, macht ebenfalls 6 in 15 Minuten.
    Ähnliches gilt für die U6:

    3 alle 7,5 Minuten sind 12 in 30 Minuten

    4 alle 10 Minuten sind auch 12 in 30 Minuten.

    Zu einfach oder exakt?

    Es geht in Frankfurt gerade mit den Personen Nahverkehr nicht voran, weil jede sinnvolle Idee von der Opposition gleich wieder kritisiert wird. Wo eine U-Bahn schon in die Richtung gebaut ist, macht natürlich eine Straßenbahn doch keinen Sinn.

    Die letzte U-Bahn-Verlängerung, die gestrichen wurde, geht auf den Nacken der (neuen) Regierung 2006 (=Schwarz-grün).

    Ich bin aber optimistisch, dass seitens der CDU in diesem Jahr kein Einspruch gegen eine Verlängerung in Sachsenhausen eingelegt würde. Der Ortsbeirat (schwarz-rot-gelb) befürwortet diese ja auch.

    In der Print-FNP von heute findet sich ein Artikel zum bedauerlichen Wegfall von 9 Kleingärten, der nur schwer zu kompensieren sein wird.

    (Im Artikel steht auch, dass die Bahn und die Stadt ordnungsgemäß darüber informiert haben und es ist deutlich, dass dieser Wegfall nicht unerwartet kommt. Die Hälfte der abzutretenden Fläche wird nach Abschluss der Bauarbeiten sogar wieder frei.)


    Wirklich interessant fand ich aber eine andere Information im Artikel:
    Der PFB wird für den April erwartet.

    Die FNP von heute (Print) schreibt, dass für die noch ausstehende Streckensperrung ein Zeitfenster vom 22.1. bis Anfang März in den Blick genommen worden sei.


    Aus eigener Anschauung kann ich sagen, dass der Baufortschritt gut und dennoch unterschiedlich ist:

    Die Gleise 3 und 4 liegen auf der freien Strecke jetzt nahezu überall, lediglich an neuralgischen Punkten wie dem Hp Eschersheim oder Fr. Berg ist das anders.

    Selbstredend fehlt auch noch der Gleisanschluss am Bf. Frankfurt West.

    Die neuen Bahnsteige sind in Bad Vilbel beinahe fertiggestellt, in Berkersheim mehr als zur Hälfte, am Fr. Berg und in Eschersheim den drei (sowie in Ginnheim) wurde noch nicht begonnen.

    Für Bad Vilbel Süd habe ich keine Arbeiten wahrgenommen.


    Für Ginnheim liegt (s. Parallelthread) nunmehr der Planfeststellungsbeschluss vor, man will lt. FNP zeitnah mit den Bauarbeiten beginnen, die Inbetriebnahme ist dennoch erst für Ende 2024 geplant.

    Ich hatte vor einiger Zeit die Ausschreibungsunterlagen zur oberirdischen Strecke durchgesehen und fand dort einen Zeithorizont von ca. 2,5 Jahren für den oberirdischen Ausbau - ab Fertigstellung der Gleise im Tunnel AFAIR. Die naheliegende Schlussfolgerung schien mir unglaubwürdig, wird hierdurch aber bestätigt.

    Hängt der Linientausch nicht auch an der Baustelle im Taunus?

    Nach dem Zeitungsartikel aus der FNP zu urteilen nicht.
    Zudem hat man nach Inbetriebnahme der Station Ginnheim, wie Du selbst darlegst, keine Alternative zum Tausch.

    Die Strecke nach Usingen hängt möglicherweise auch noch etwas länger, hier sind im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens offenbar mehrere Baustellen aufgetaucht, und im Hochtaunuskreis hat man offenbar keine Schnelleingreiftruppe für die Klärung der Fragen. (Wie an den meisten anderen Orten auch nicht.)
    Daher kann man kaum abwarten, wie es dort weitergeht.

    Was ich nicht ganz verstehe: Bau der restlichen Bahnsteige (S-Bahn): Ist das nur Ginnheim?

    Einfachstes Beispiel ist die Station Frankfurter Berg:
    Hier verläuft der Zugang zum aktuellen Behelfs-Bahnsteig stadtauswärts quer über den Bereich des zukünftigen S-Bahn-Gleises. Man hat das Gleis (nur) bis kurz vorher und dahinter fast fertig. Der neue Bahnsteig war bei meinem letzten Besuch vor ca. einer Woche noch nicht erkennbar. Auf dem alten ist der Zugang zum Behelfsbahnsteig aufgesetzt, da steht aber nur noch ein mini-bißchen Bahnsteig. Ohne Sperrung der S-Bahn kann man da nicht ran.
    Etwas anders ist es in Eschersheim:
    Hier liegt die zurzeit befahrene Strecke der neuen im Weg und muss noch verzogen werden. Hier könnte der Bahnsteig allerdings dennoch ganz fertiggestellt werden.

    Es wird um den Jahreswechsel eine vermutlich mehrwöchige Sperrpause geben, bei der alle (fahrrelevanten) Bauten finalisiert werden sollen mit Ausnahme der Station Ginnheim, sodass man dann die neue Strecke eröffnen kann. Vorher soll es nur zwei kurze Sperrpausen geben, die jeweils nur wenige Tage umfassen.

    Insgesamt bin ich auch eher beruhigt und nicht besorgt:
    Er wirkt durchaus ambitioniert und entschlossen, aber sorgfältig in der Herangehensweise.
    Wenn er die Projekte, die jetzt in der Pipeline sind, alle zügig voran bringen will, braucht es keine weitere Innovation, um sechs Jahre gut zu füllen:

    A-Süd wäre das einzige Projekt, das mir spontan noch einfiele, wo ggf. Vorplanungen anstehen, die nicht im Artikel ausdrücklich angetippt sind und die abgesehen vom Fernbahntunnel deutlich über 2030 hinaus weisen.

    Die Planungen für eine RTO und RTS kann man wegen der Abhängigkeit vom Fernbahntunnel absehbar auf kleiner Flamme vorantreiben.

    Ich rechtfertige nichts, ich versuche die Abläufe zu erklären.

    [...] Dafür muss du Vorschläge machen und die entsprechenden Mehrheiten besorgen, um sie auch durchzusetzen.


    Die Leute, die z.B. an der Main-Weser-Bahn wohnen, [...]

    Was barnyk kritisiert, ruft bei mir den Begriff der "Sichtprüfung" ins Gedächtnis. Bei einer Maßnahme eines solch kleinen Umfangs müsste es andere Wege geben, als diese Ausführlichkeit, eine Sichtprüfung der Umweltverträglichkeit eben, bei der ein Fachmann das Gelände einen Tag unter die Lupe nimmt und dann einen kurzen Bericht schreibt. Der Fachmann könte bei der Genehmigungsbehörde sitzen und von dort frühzeitig losgeschickt werden, anstatt dass erst jd. prüft und ausführlich berichtet und dann jd. anderes das ganze überprüfen muss. Zugegeben: Fehlerfrei ist das Verfahren sicher nicht.


    Bei einer Klage müsste der Kläger ggf. plausibel machen, dass hier grob gepfuscht wurde, z.B. durch Bilder von 1000 schutzbedürftigen Käfern auf dem Areal.


    Bis vor kurzem waren Mehrheiten für ein solches Vorgehen illusorisch.

    Der Ausbau der Main-Weser-Bahn ist sicherlich nicht sichtprüfungsfähig, sondern bedürfte in jedem Fall einer sorgfältigen Prüfung. Der Einbau einer Weiche in einer Straßenbahnstrecke hingegen ist m.E. "sichtprüfungstauglich", ggf. sieht man leicht, dass hier ein Lärmschutzthema entsteht usw.

    Nun soll es ja (2024?) die S-Bahn-Station Ginnheim geben, die zwecks Umsteigen mit der U-Bahn-Station Niddapark verbunden wird.

    In dieser Weise ist es nunmehr - zwischenzeitlich auch online, nun nur noch papierhaft bei mir zu Hause - in der FNP zu lesen gewesen:
    Es müsse nur noch ein Aufzug in den bereits vorhandenen Schacht eingebaut werden. (De facto wohl eher deren zwei), sodass die Barrierefreiheit der Station Niddapark gleichzeitig mit der Fertigstellung der S-Bahn-Station im Jahre 2024 erreicht werden könne.