Beiträge von weirouge

    Der RNN hat zwischenzeitlich neue Netzpläne veröffentlicht. Insbesondere im „Stadtnetzplan Nieder-Olm“ (abgebildet sind Teile der VG Bodenheim, die VG Nieder-Olm, Ebersheim und Lerchenberg) habe ich einige Besonderheiten entdeckt:

    • Bedient die 653 in Essenheim die Haltestelle „Römerberg“? Laut Netzplan und Fahrplan ist das so, welcher Linienweg wird hier aber gefahren?
    • Die 656 bedient in Ober-Olm in Fahrtrichtung Lerchenberg die Haltestelle „Draiser Straße“, laut Fahrplan auch. Wie wird hier gefahren? Das würde nur funktionieren, indem man von der Kirche kommend die Steig hochfährt, wendet und wieder runter fährt. Was steckt dahinter?

    Aber ihr müsst zugeben, dass die Haltestelle Hbf. West nicht nur den Hauptbahnhof erschließt, sondern auch die Wallstraße bis hoch zum SWR und den restlichen Binger Schlag, vor allem das Konservatorium, die zahlreichen Ärzte und Kliniken am Taubertsberg und nicht zuletzt die Wohnblocks entlang des Linsenbergs. Für die wäre eine Haltestelle auf der Alicenbrücke ein echter Nachteil.


    Zum Hauptbahnhof kommt man auch von der aktuellen Haltestelle gut, der Fußweg dürfte nur unwesentlich länger sein als vom Haltebereich Hauptbahnhof E zu den Gleisen.

    Und wer innerhalb des Netzes umsteigen will, der hat am Schillerplatz die Möglichkeit in die Linien 54/55/56/57/58/60/63/80/81 umzusteigen, am Hbf. West kommt man dann bahnsteiggleich in die 6/64/65/67/68/78/79.

    Man hatte 2017 und 2020 die Chance, die Liniennummern aufzuräumen und hat es nicht geschafft. 56/58, 60/63, 66/67/69, 68/79 könnten besser zusammenpassen.

    Aber stört das den gemeinen Nutzer wirklich? Ich glaube nicht. Auf dieses Prinzip „2 Linien verstärken sich auf dem gemeinsamen Ast zu einer dichteren Linie“ verlässt sich doch niemand bzw. ist doch egal, ob diese beiden Linien nun die 56/57 oder die 56/58 oder gar die 60/63/80/81 sind…


    Die Bezifferung stammt meines Wissens aus dem VMW, im RMV würde man einfach ein „MZ“ davorsetzen, das praktiziert man da ja weitläufig.

    Sieht dieser im Desing so aus wie die MAN der DRM oder gibt es was anders . Heckanzeiger usw . Ja ich weiß das das Dach bei den E Fahrzeuge etwas höhr ist . Also bekommen die Neufahrzeuge eine Nummer die es schon mal gab . 601 bis 604 E Busse Sileo und ab 605 die MAN s .

    Am Heck ist nicht nur der Stoßfänger melonengelb, sondern auch der Bereich um und über den Heckleuchten.

    Die MVG testet bis Anfang August einen Tramlink der EVAG, Erfurt, als „Partnerstadtbahn“, um herauszufinden, welche Herausforderungen der Betrieb längerer Straßenbahnen für das Mainzer Netz bietet.


    Scheinbar hat man verstanden, dass die Mainzer Bahnen mittlerweile unterdimensioniert sind und plant künftig den Erwerb längerer Bahnen.


    Ab Anfang August ist der Tramlink dann auf der 59 im Fahrgastbetrieb.


    Mehr hier: https://www.mainzer-mobilitaet…rtnerstadtbahn-aus-erfurt

    Etwas traurig ist meiner Meinung nach die Ausdünnung der 9 auf dem Campus. Dort wird es nur noch vormittags einige wenige Fahrten geben, die meisten enden sogar am Duesbergweg und nutzen die Bustrasse zur Jakob-Heinz-Straße gar nicht.

    Bleibt zu hoffen, dass hier durch den zeitnahen Baubeginn auf den Hochschulerweiterungsflächen zu mehr Nachfrage kommt.

    Was passiert ist und was die Gründe sind, werden wir vermutlich nie erfahren - geht uns auch nichts an.


    Fakt ist, dass jetzt entgegen erster Bekanntmachungen und entgegen des Ausschreibungsergebnisses scheinbar Löwen kommen werden.

    Die MVG ist öffentlicher Auftraggeber, natürlich geht das den Steuerzahler was an.


    Zum Brennstoffzellenbus:

    In der AZ Mainz ist davon die Rede, dass er auf Linien in das Wiesbadener Stadtgebiet eingesetzt wird, um die Tankstelle auf dem ESWE-Betriebshof nutzen zu können. Das ergibt ja eigentlich nur Sinn, wenn er auf der 33 unterwegs ist - 6 und 9 sind ja mit Gelenkbussen unterwegs, und die 28 wird allein durch die ESWE gestellt. Ob er also überhaupt regelmäßig im Linieneinsatz Mainzer Stadtgebiet berührt, ist fraglich.

    Wenn jetzt etwa die 69 verlängert wird, heißt das ja auch, dass zum 01.04. gerade nicht die im Gesamtkonzept des Landkreises vorgesehenen Linien 661 und 662 kommen, die diesen Ring über die Gaugemeinden und dann nach Ingelheim fahren?


    Gibt es zum 01.04. eine klare Trennung zwischen Linien, die die MM fährt und die von der KVRN gefahren werden? Oder gibt es hier auch so etwas wie „Gemeinschaftslinien“?

    Der bisherige Sprecher scheint aber nicht mehr bei der MM tätig zu sein, die neuen Namen und Ansagen werden von einer neuen Stimme, die ein bisschen nach Sven Hieronymus klingt, gesprochen.

    Beachtlich, dass ein Straßenbahnausbau in dem Gedankenspiel gar keine Beachtung findet. Richtig spannend und mit guten Änderungen für das Busliniennetz einhergehen wird es erst, wenn Straßenbahnlinien über die Göttelmannstraße nach Weisenau, ins Heiligkreuzviertel, über die Weißliliengasse zum Neutor und über den Innenstadtring zum Zollhafen fahren.

    Ich habe eben entdeckt, dass die MVG Mainz zusätzliche Subunternehmerleistungen ausschreibt.

    Zeitraum: 01.04.2022 bis 31.12.2029

    Diese Ausschreibung hängt also wahrscheinlich auch mit der Netzerweiterung nach Rheinhessen ab April 2022 zusammen. Vielleicht schafft es Sippel ja so, nach Mainz zurückzukehren. :)


    https://ted.europa.eu/udl?uri=…7-2021:TEXT:DE:HTML&src=0

    Welche Netzerweiterung soll das eigentlich genau sein? Bei der neuen kommunalen ÖPNV-Gesellschaft ist die MVG erstmal außen vor, so die AZ vergangene Woche.

    Dass Fährlinien auch heute noch erfolgreich sein können, sieht man in Städten mit ähnlich wenigen oder ungünstig gelegenen Querungsmöglichkeiten über ihre Gewässer, etwa in Hamburg.


    Ich denke, dass eine Fährverbindung (Ginsheim Dammstraße - Laubenheim Nato-Rampe - Weisenau Wormser Straße -) Malakoff-Terrasse - Kastel Bf. - Schloss/Landtag - Zollhafen (- Biebrich Rheinufer) durchaus attraktiv wäre.

    Nein, in der Corona-Pandemie ist eine gute Durchlüftung durch Fensteröffnung gerade angezeigt.


    Der Rest ist mir zu pauschal:


    1. Dass irgendwo noch Sonderfahrpläne hängen, ist doch nicht tragisch. Informationsmedium Nr. 1 ist das Internet, gefolgt von den DFI-Anzeigern.


    2. Sonderfahrpläne sind jetzt da. Die Disposition ist hier sicher nicht einfach wegen des Umfangs des SEV. Und: Vier Tage im Voraus ist wohl ausreichend, niemand plant seine Fahrt im Nahverkehr Wochen vorher.


    3. Die Umleitung ist mit den vorgegebenen Fahrplankilometern sicherlich nicht anders möglich. Die verschiedenen Linienwege der 66 sind gar nicht so kompliziert, die Abweichungen beschränken sich schließlich auf Zornheim (ja oder nein), Gewerbegebiet Hechtsheim (ja oder nein) und die Fortführung in die Altstadt ab Mühldreieck (ja oder nein). Ergibt sich für jeden Fahrer ganz einfach aus seinem Kursblatt.


    4. Zurückzuführen auf verkehrliche Probleme durch absurd viele Baustellen während der Sommerferien.


    5. Einfach nachfragen! :)

    Meine Nichte fuhr von Wiesbaden auf den Großberg, früher konnte sie einfach an dem Hindenburgplatz umsteigen, heute kann sie dort nur noch in die 64 Umsteigen um direkt heimzukommen

    Das ist natürlich die absolute Höhe. Wieso steigt sie nicht immer noch am Hindenburgplatz in die 76 um? Die fährt auch hin.

    Und wie das vor dem Fahrplanwechsel mit einem Umstieg am Hindenburgplatz geklappt haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.