Das TED bringt Klarheit:
Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Das TED bringt Klarheit:
Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Der Bundestagsabgeordnete für Wiesbaden erklärt, die Planungsunterlagen würden gerade überarbeitet, man rechne mit Baureife im kommenden Jahr.
Ob das realistisch ist, wenn das Planrechtsverfahren komplett neu aufgerollt wird?
Zweiter Edit, da anscheinend niemand aus der Presse sich die Mühe gemacht hat, mal auf die DB-Website zu schauen:
"Erneute Offenlage voraussichtlich Mitte 2026." Warum es da wohl nicht für einen Änderungsantrag gereicht hat?
Möglicherweise hatte die DB schlicht keine Kapazitäten, sich um das Projekt zu kümmern. Auf den Warnwesten der Riedbahn-Mitarbeitenden stand beispielsweise auch, "Riedbahn - Schienenanbindung Terminal 3"; es ist recht offensichtlich, in welches der beiden Projekte in den letzten Jahren Ressourcen geflossen sind.
Nachdem der letzte Anlauf zur Reaktivierung der Bahnstrecke Wächtersbach-Bad Orb noch Hoffnungen in selbstfahrende Akkuzüge steckte, gibt es nun einen neuen Versuch der Umsetzung bzw. Finanzierung: die Stadt Bad Orb schlägt vor, an der Strecke auf Höhe des künftigen Gewerbegebiets "Eiserne Hand" einen Verladebahnhof für Tunnelaushub der Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda zu errichten: Forderung der Stadt, Artikel in der GNZ, aktuell frei lesbar.
Das Papier wird zur parlamentarischen Befassung eingereicht. Die DB würde damit zumindest für einen Teil der Strecke die Instandsetzung und Umspurung auf Normalspur vornehmen. Parallel läuft noch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zur Reaktivierung allgemein.
Einzellage, heißt das, dass die trotzdem regelmäßig fahren (ist aber nicht gegeben wenn man mal im neuen Fahrplan im Navigator guckt) oder nur einzelne Leistungen ?
Die RB67 wird durch die neue S12 ersetzt, die zwischen Schwetzingen und Neu-Edingen/Friedrichsfeld pendelt (6 Minuten Fahrzeit, Anschluss vom/zum RE60 mit 9-10min Umsteigezeit, RB68 mit 14-18min).
Der aktuelle Stand nun auch offiziell: Präsentation, DB-Pressemeldung
Nochmal eine anschauliche Übersicht über das Streckenumfeld. Vorplanungsbeginn bei Finanzierungsfreigabe durch den Bund im kommenden Jahr.
Noch im Oktober sollen die Vorarbeiten am Abschnitt 5.16 - Meerholz beginnen: PM der DB. Mit den Hauptbauarbeiten ist dann im kommenden Jahr zu rechnen.
Hingewiesen wird auch auf die Sperrpause zum Einheben der Teile der Westspangenbrücke in Gelnhausen vom 14. - 17. November.
Dann läuft die in strecken.info hinterlegte Sperrpause der Strecke nach Gründau und Gießen aus, es gibt aber noch keine offizielle Information zur Wiederaufnahme des Zugverkehrs. Der Bahnsteig 1a ist fertig gepflastert, und ein provisorischer Zugang entlang des "Tedi" am Bahnhofsvorplatz wurde angelegt. Vor einigen Tagen war auch die LST soweit sichtbar verbaut.
Auf der Projektwebsite finden sich auch die Präsentationen der vergangenen Gremiensitzungen. Die aktuelle Lokalposse: die Brücke über die Gleise in Haitz-Höchst, die im Zuge der NBS (PFA 1, Ausbaubereich von Gelnhausen bis Wirtheim) verlegt und deutlich vergrößert werden soll/muss, was zur Inanspruchnahme von mehreren Kleingärten führt. Mehr zu den Ingenieurbauwerken im PFA 1 in der Präsentation AG NBS vom 21. Oktober.
Am 06. November ist dazu eine öffentliche Infoveranstaltung geplant.
Der Bau von Gleis 25 (haben wir dafür einen eigenen Thread?) ist nun auch planfestgestellt: Vorhaben | Antrags- und Beteiligungsportal
Es gab lediglich eine private Einwendung bezüglich Lärmschutz.
Auf der Projektwebsite zum Hauptbahnhof ist im Bahnhofsplan nun eingetragen, wann die weiteren Zugänge zur B-Ebene geöffnet werden: der Straßenbahnzugang an der Taunusstraße im November, die Zugänge in Richtung Kaiserstraße im ersten Quartal 2026.
Gefeiert wird das ganze dann auch noch mit Musik und Dufterlebnissen.
Es handelt sich um die EÜ "Am Wöhlerweg".
Die Kurzversion: Die Substanz der Brücke war zu schlecht für die ursprünglich (im Zelt) vorgesehene Aufarbeitung, es ist wohl eine Rekonstruktion geplant.
Hier ist das ganze sehr ausführlich dokumentiert. Neuere Informationen habe ich nicht, vielleicht lohnt sich da eine Nachfrage bei der DB Pressestelle.
Endeckung in einem Nachtragzu Planungsleistungen des PFA 3:
Zitat
In der bisherigen Gemeinschaftsplanung von der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim (NBS F-MA) und dem Ausbau der Bundesautobahn 67 (BAB67) wurde unterstellt, dass die von der NBS umzubauenden Ein- und Ausfahrten der Tank- und Rastanlage Pfungstadt Ost sowie der Anschlussstelle Pfungstadt an den 6-streifigen ausgebauten Zustand der BAB67 anzuschließen sind. Nunmehr ist es aufgrund unterschiedlicher Projektentwicklungen beider Vorhaben für das Planrechtsverfahren der NBS erforderlich, die Abhängigkeit von dem geplanten Ausbau der BAB67 aufzulösen. Folglich sind die Ein- und Ausfahrten planerisch an den 4-streifigen Bestand der BAB67 anzuschließen.
Meiner Meinung nach gute Nachrichten, die Mühe würde man sich nicht machen, würde die NBS Frankfurt-Mannheim zurückgestellt. Eine Trennung der Projekte sollte zudem das Genehmigungsrisiko senken.
Die DB schreibt eine Machbarkeitsstudie zur Trassierung, inkl. der höhenfreien Abzweige Rauschwald und Steinerts aus: Link im TED.
Zwei Spurplanvarianten sind zu untersuchen, einmal mit Über- oder Unterführung der Kahlgrundbahn, einmal ohne. Schnelle Gleise jeweils innen, langsame (Relation Darmstadt-Friedberg) außen.
Wenn es klappt übernimmt dann Agilis pünktlich zum Beginn des viergleisigen Ausbaus zwischen Hanau und Aschaffenburg.
Wie kommst du darauf? Ich habe noch keine konkreten Infos oder Termine zu dem Projekt gesehen, außer dem kleinen Eintrag und der Präsentation hier.
Mehr dazu gern im passenden Thread.
Die S-Bahn Kopenhagen hat Fahrzeuge mit sehr kurzen Segmenten. Bei gleichem Lichtraumprofil können die Wagen so breiter ausfallen. Vielleicht möchte der RMV solche Lösungen ermöglichen, vielleicht sind die 10 Türen aber auch nur eine recht willkürlich gewählte Zahl.
Eine genaue Definition der Türpositionen wäre insbesondere für Bahnsteigtüren wichtig. Schade, dass der RMV daran, zumindest im Moment, nicht denkt, werden die Fahrzeuge doch mindestens bis 2054 eingesetzt. Werden bis dahin Bahnsteigtüren eingebaut, wird die hier gewählte Türposition im Zweifel dann "für alle Ewigkeit" feststehen.
Übertürdisplays außen und innen sollten zu einem S-Bahn-System mit Stammstrecke (großer Fahrtendichte) mittlerweile dazugehören. Da mir nicht bekannt wäre, dass Zugzielanzeiger außen besonders oft ausfallen, sehe ich darin erstmal kein Problem.
So lauten die Zeitpläne, die den Ausschreibungen für die zuletzt vergebenen Bauleistungen beilagen. Wie viel Puffer dort enthalten ist, kann ich nicht beurteilen.
...ganz zu schweigen von der Strecke Praunheim Nord - NWZ.
Deren Eröffnung wurde aber auch nie (? - zumindest nicht in den letzten Jahren) für 2028 kommuniziert, nur am Rande.
Ursprünglich war allerdings eine Teilinbetriebnahme im Kernbereich schon Ende 2026 vorgesehen.
Die Petition zeigt erste Wirkung*:
Ich habe mich mal wieder auf DrehscheibeOnline getraut, und da diese Ankündigung einer Infoveranstaltung am 07.07., 18 Uhr, zum barrierefreien Umbau entdeckt.
Mit zwei über 405m langen Bahnsteigkanten bliebe der Bahnhof ICE-tauglich. Gleis 5 und 6 mit 96cm - nur für S-Bahn-Umleiter oder Vorboten der Regiontaltangente Süd?
*das ist ein Witz.
Zwei weitere Informationshäppchen auf der DB-Website zum Frankfurter Hauptbahnhof, die jetzt das "bahnhof.de-Blau" erhalten hat:
Sanierung der Tiefgarage: Beseitigung von Betonschäden, Erweiterung durch ungenutzte unterirdische Nebenflächen, ein neues Layout, und Stellplätze für die Bundespolizei. Los gehen soll es Ende 2026, Abschluss 2028. Währenddessen ist die Tiefgarage ersatzlos gesperrt.
Sanierung des Nordflügels und neuer Anbau: Der Nordflügel wird saniert. Die Sandsteinfassade wird demontiert, restauriert, und neu aufgebaut. Im Rendering erkennt man einen Ausbau des Dachgeschosses. Der Anbau wird deutlich vergrößert neu gebaut, und soll die Bundespolizei beherbergen.
Das Erscheinungsbild ist deutlich weniger zurückhaltend als bisher (Streetview-Link zu dieser wohl unansehlichsten Seite des Bahnhofsgebäudes).
Der Nordkopf zum Bahnhofsvorplatz hin soll ebenfalls saniert werden.
Bauzeit von 2028 bis 2033, unter dem Areal wird außerdem ein unterirdisches Ver- und Entsorgungsgebäude gebaut.
Bei der laut frankfurt-mannheim.de geplanten Einreichung der Planfeststellungsunterlagen für die Neubaustrecke "ab 2025" (nehmen wir mal 2026 an) könnte die Sperrpause dann für den Bau der Anbindung genutzt werden. An sich eine gute Nachricht, wenn die restlichen Anlagen bis dahin auf einigermaßen akzeptablem Stand gehalten werden können.
Im Kinzigtal ist allenfalls eine Beschleunigung der Ausbaustrecke möglich (15. Sitzung AG ABS, Folie 17, immerhin potentiell 1-2 Jahre) - irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass das aber in Konkurrenz dazu steht, einen Pendelzug Hanau-Gelnhausen anbieten zu können.
Die äußerst umfangreichen Umbauten zwischen Gelnhausen und Wirtheim werden in zwei Jahren leider nicht zu genehmigen sein (und dann im Zweifel direkt nach den versprochenen fünf Jahren Baufreiheit beginnen…).
Gegenüber dem in Beitrag #148 genannten Zeitplan ist man leider im Verzug, wie aus dem Dokument "Bürgeranfrage" in dieser Ausschusssitzung hervorgeht: die neuen Planunterlagen werden erst "in Kürze" beim Regierungspräsidium eingereicht, Wandrey rechnet nicht damit, dass die Rodungen an der Cooperstraße in diesem Herbst beginnen.
Ich bin gerade über diese Meldung der InfraGO gestoßen - die Oberleitungsmaßnahmen, welche Voraussetzung für den Umbau des Bahnhofs Höchst sind, finden in einer dafür erweiterten Sperrpause vom 14.12.2025 bis zum 26.01.2026 statt.