Was willst du uns damit sagen?
Abseits der unsachlichen Äußerung deines Nachschreibers bin ich mir trotz allgemein, also selbstredend nicht nur bei den Baupreisen, stattgefundenen relativ großen Inflation recht sicher, daß eine NKU mit den Zahlen der Gegenwart nicht mehr über die notwendige 1,0 kommt. Und schon gar nicht die eh schon immer eher dürftigen erwürfelten errechneten Ergebnisse der Vergangenheit erreicht.
Aber: Der Zug ist abgefahren. (Also der reale RTW-Zug noch nicht – für den gibts ja noch nicht mal eine abgeschlossene Ausschreibung /unterzeichneten Kaufvertrag.*) Das Projekt wird duchgezogen. Weil der reale wie politische Schaden eines Abbruchs erheblich wären.
Das innere Rhein/Main-Gebiet wird also ab dem Jahr 2029 203x mit einem leidlich funktionierenden (betriebliche Stabilität) und im Betrieb sehr teuren Verkehrssystem leben müssen. Richtig hart wird es die Anrainerkommunen treffen mit dem Ausgleich der jährlichen Defizite im Umlageverfahren.
Zu wünschen ist der RTW eine hohe Nachfrage, damit die Defizite wenigstens bestmöglich begrenzt werden. Tragisch ist – das ist, auch entgegen aller Bauchvermutungen, heute schon klar – daß das System keine Kapazitätsreserven haben wird. »Einfach mal einen (Trieb-)Wagen dranhängen« wird halt nicht funktionieren – die Folge der unglücklichen Kombination aus den negativen Aspekten von EBO und v.a. BOStrab.
Aber in 203x wird eh kaum noch jemand von den jetzigen Akteuren und Stakeholdern an dafür verantwortlicher Stelle sitzen. Und, seien wir mal ehrlich, es geht ja auch nur um Geld.
*Aus der knappen Zeit von inzwischen de facto schon 2025 und der immer noch an den Himmel gemalten in den Raum gemalten Inbetriebnahme ab Ende 2028 ist schon alleine der Fahrzeuge wegen nicht zu erwarten, daß dieser Termin gehalten werden kann. Selbst wenn die Infrastruktur bis dahin betriebsbereit und abgenommen wäre.