Beiträge von Hajü

    Der Airliner wird zu 99,9 % auch weiterhin nur zum Terminal 1 fahren. Am Terminal 1 ist die Aufenthaltszeit nicht gerade groß, 5-7 Minuten in denen zig Reisende ein- und aussteigen müssen und viele dazu noch Zuschlagtickets beim Fahrer kaufen. Auch in Darmstadt ist die Pause am Darmstadtium nicht gerade groß. Dazu kommt aktuell noch die Sperre der Rheinstrassenbrücke, was auf dem Weg nach Darmstadt einen ordentlichen Umweg zur Folge hat, daher wird auch Terminal 2 ausgelassen. Man bräuchte also zwangsläufig noch ein 4. Fahrzeug, und so ein S 531 DT kostet mal schnell eine halbe Million und mehr. Man bedenke, die HEAG betreibt diese Linie eigenwirtschaftlich, also ohne Zuschüsse.

    Es gibt doch bestimmt einen Verkehrsvertrag zwischen Besteller traffiQ und Erbinger VGF. Was steht da bezüglich solchen Situationen drin? Muss traffiQ immer neu bestellen oder hat die VGF gewisse vertragliche Verpflichtungen? Mit der Antwort auf die Frage sollte die Verantwortlichkeit eigentlich feststehen.

    Aber wie es aussieht, wurde an der entscheidenden Stelle mal wieder geschlafen. Nicht das erste Mal….

    Die Folgen der Sperrung der U4 an diesem Wochenende haben die Fahrgäste heute drastisch erlebt. Trotz Dippemess verkehrt die U7 nur mit 3-Wagen-Zügen (so angekündigt), was für die Kombination beider Anlässe eine zu geringe Kapazität darstellt. Am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr blieben daher Fahrgäste an der Konstablerwache in Fahrtrichtung Enkheim zurück. Die hohe Auslastung sorgte natürlich für eine unterirdische Pünktlichkeit.

    Selbst unter normalen Bedingungen (U4 planmäßig, keine Dippemess) ist die U7 samstags ab dem späten Vormittag auf dem Ostast grenzwertig. Da die U6 samstags im Normalfall nur zweiteilig fährt, ist die U7 auch auf dem Westast entsprechend ausgelastet. Genau das ist das Problem von VGF, Traffiq & Co, dass man bei vorhersehbaren Ereignissen wie heute die Kapazitäten nicht anpasst. Fahrpläne gehen folglich den Bach hinunter, Wendezeiten werden minimiert und das Fahrpersonal fährt nur noch dem Plan hinterher. Nur gut, dass die Eintracht heute ein Auswärtsspiel hatte ....

    Bin heute mit dem eigenen Verkehrsmittel gefahren, war wohl die beste Lösung.

    Ein Blick in die Fahrplanauskunft (in meinem Falle DB Navigator und RMV) nach den Osterferien bestätigt den 15 Minuten Takt der U8, bzw. Die fehlenden verstärker zwischen Heddernheim und Südbahnhof.

    Daher kritisiere ich hier ebenfalls die fehlende Kommunikation und Transparenz.


    Unabhängig von dem amtierenden Dezernenten: Die StVV hat doch einem Fahrplan(konzept) zugestimmt bzw. beschlossen. Da sollte sich der Fahrgast schon darauf verlassen können.

    Spontane Änderungen ist man doch eher von DB gewohnt.

    Genau das ist das Problem in FFM. Wenn schon die DB ständig mit irgendwelchen kurzfristigen Sperrungen und Bauarbeiten um die Ecke kommt (Nordmainsche S-Bahn, RTW, usw), dann sollte zumindest auf den Rest der Öffis halbwegs Verlass sein, aber momentan sieht das ehr umgekehrt aus ..... die VGF macht was sie will, Traffiq schweigt und der verantwortliche Dezernent ebenfalls.

    PS: Start wird doch bei Regio eingegliedert, demnach müssten die Fahrzeuge in nächster Zeit dann mit DB-Logo ausgestattet werden (wenn nicht RMV-Zeichen wie bei den Itinos). Sowohl Itinos als auch die Wasserstoffbüchsen gehören zur RMV-Fahma.

    Aha, und an all dem ist der "grünen Fanatiker" Verkehrsdezernent schuld? Das wir eine Koaliton hatten, die aus mehreren Parteien bestand u.A. der FDP, die gerne auf die ÖPNV Bremse tritt, ist Dir wohl entgangen.

    Das der ausgedünnte Fahrplan dem Personalmangel geschuldet ist, wohl auch. Für die Mängel der T-Wagen ist der Verkehrsdezernent auch verantwortlich? Zur Zeit der Rückstellung der Verlängerung der U5 war doch ein SPD

    Mitglied Verkehrsdezernent.

    Ich würde doch um konkreteres Bitten, warum ausgerechnet ein "grünen Fanatiker" für eine Verschlechterung des ÖPNV verantwortlich ist.

    Der Herr Siefert war schonmal Verkehrsdezernet, bevor die SPD in diesem Amt herumwurschtelte. Was ich damit sagen will, es muss eben mal jemand auf diesen Posten, der auch mal durchgreift, wenn etwas dauerhaft aus dem Ruder läuft. Vielleicht hilft ja auch eine Rhetorik- und Kommunikationsschulung .....

    Ich will jetzt keine Vergleiche zu anderen Städten machen, da in FFM das Geflecht der Verantwortlichkeiten sowieso eine Welt für sich ist, aber als Fahrgast will man eben einen funktioniernden ÖPNV und nicht ständig irgendwelche neuen Hiobsbotschaften, die dann still und leise ohne jegliche Vorwarnung eingeführt werden.

    Fehlt denn da nicht noch die eine oder andere Unzulänglichkeit? Z.B. ist die Ginnheimer Kurve immer noch nicht gebaut und die Seckbacher und Bergener warten auch schon seit vielen Jahren (wieder) auf einen Gleisanschluss ...

    Ob diese Bauvorhaben in unserer Zeit noch kommen, bezweifle ich recht stark, U5 zum Frankfurter Berg könnte man auch aufzählen. Und wer weiss, wie lange die U5 zum Römerhof noch dauert. In erster Linie ist die Art und Weise in FFM das Problem, man wird als Fahrgast kurzfristig mit irgendwelchen Änderungen konfrontiert. Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass Entscheidungen getroffen werden, so wie es den Entscheidungsträgern gerade in den Kram passt, vorbei an der Realität. Die U8 sollte eigentlich mindestens einen 10er haben, die ist schliesslich u. a. die Verbindung zwischen Uni Campus Riedberg und Campus Westend. Die A-Strecke hatte früher auf der U1 und U2 einen 7,5er in der HVZ (sollte man auch nicht vergessen).

    Preise für Einzeltickets rauf - Angebot runter. Das ist das Ergebnis. Dss neue Strassenbahnkonzept bleibt b. a. w. eine Seifenblase. Teewägelchen sind Stand heute immer noch in der Testphase. Bei den Bussen gibts weiterhin Notfahrpläne, bei der ICB ist weiterhin kein Land in Sicht. Das fällt eben alles in den Bereich von Herrn Siefert. Und mal eine richtige PM herausbringen, dass man als Fahrgast Kürzungen und andere Änderungen nachvollziehen kann, sowas kennt man scheinbar nicht.

    Fragt sich, wann man U4 und U5 wieder den 5er-Takt wegnimmt und auf einen 10er-Takt umstellt bzw nur in der HVZ noch im 7/8er fährt.

    U6 und U7 wären dann die nächsten Kürzungskandidaten.


    Die A-Strecke ist v. a. in der HVZ an der Kapazitätsgrenze, was das Streichkonzert nun bringen soll weiss vermutlich nur Traffiq.


    Bleibt zu hoffen, dass die neue Stadtregierung bzw der neue Verkehrsdezernent (bitte keine grünen Fanatiker mehr) dann hier im Sinne der Fahrgäste vernünftige Entscheidungen trifft und Traffiq genau auf die Pfoten schaut.

    Nur so von der Infrastruktur her.....könnte man nicht Schäfflestrasse wenden?!

    Der Zug kam aus Richtung Innenstadt. Meine Vermutung ist, dass man den ganzen Bereich stromlos geschaltet hat wegen Bergung usw.

    Will nicht ausschließen, dass die Oberleitung auch in Mitleidenschaft gezogen wurde.


    PS: Die VGF hat die Störung bis morgen um 12 Uhr verlängert. Da scheint der Schaden doch größer zu sein. Habe mir eben nochmal die Sequenz in der Hessenschau angesehen, bekomme da den Eindruck, dass das Gleis ordentlich was abbekommen hat (verbogen).

    Alleine von den Bildern auf hessenschau.de ist zu befürchten, dass auch der Bahnkörper Schäden davon getragen hat und das ist genau die Stelle, welche erst ausgebessert wurde. Würde mich nicht wundern, wenn es hier eine längere Sperre gibt bis weit in die kommende Woche. Zumal am langen Osterwochenende eigentlich sich kaum jemand finden dürfte, der so kurzfristig Repas durchführen kann.

    Den Verweis auf die MKK-23 und MKK-25 finde ich schon interessant, da fährt spätabends der Bus stündlich bzw ab Mitternacht nichts mehr und am morgigen Feiertag der erste Bus um 7.30 Uhr. Und wer fährt schon freiwillig die große Rundfahrt durch Bergen Enkheim und Seckbach, um an der Seckbacher zur U-Bahn zu kommen.

    Wobei ich die Meldung bei der VGF zweideutig sehe, kann daraus nicht erkennen, ob die U7 nur ab Eissporthalle fährt (wie beim SEV damals), oder ab Tesch-Platz (Wende im BBO). Taxis fahren nur bis Tesch-Platz.

    Grundsätzlich ist es albern, einen öffentlichen Preis zu verleihen für durchschnittliche Leistungen. Wäre so, als ob man einen Friedenspreis erfindet und Preisträger ist jemand, der mehrere souveräne Staaten angreift ohne Grund.

    Sehe ich genauso. V. a. wenn man in FFM noch mit dem Notfahrplan auf diversen Linien unterwegs ist, die Busse teilweise ohne jegliche Zielbeschilderung fahren (Umbrella lässt grüssen) und Fahrgäste oft nicht wissen, ob überhaupt ein Bus kommt (DFIs gibts bisher ja nur an den wenigsten Haltestellen -> aber müsste eigentlich Sache der VGF sein).

    Steil allein ist nicht genug. Die Länge der Steigung und mehrmaliges Stoppen/Wiederanfahren am Berg (Haltestelle oder Ampel) bringt manches Fahrzeug an seine Grenze.

    Wobei die Steigungen in FFM ja absolut harmlos sind, selbst zum Riedberg. In anderen deutschen Städten siehts da schon anders aus. In München gibts hinterm Deutschen Museum (Ludwigsbrücke) eine ordentliche Steigung, da wurden sogar Abschlepptests durchgeführt mit einem 2. Wagen durchgeführt. Sowas kenne ich aus FFM bisher nicht. Einziger Unterschied: In München sind die Teelwägelchen Made by Siemens und massenweise im Betrieb (auch in 3+2-Teiler-Konfiguration). Soweit sind wir in FFM noch lange nicht. Ausser dem 320 ist bekanntlich aktuell kein weiteres Fahrzeug in FFM.



    Zumindest wurde tatsächlich gut was gemacht während der Sperrung.

    Wenn jetzt noch die Langsamfahrstelle vor dem Hessen-Center beseitigt wird, kann man wenigstens zwischen Schäfflestraße und Enkheim wieder ohne Einschränkungen fahren.

    Dürfte langfristig die Situation der U4/7 - hoffentlich - leicht entlasten.

    Das müsste die A66 Einmündung in die Borsigallee betreffen. Da kann man aber alleine schon aufgrund des Berufsverkehrs und Fahrzeugaufkommens von der A66 in Richtung Innenstadt nur über ein langes WE (wie Ostern) mal aktiv werden. Ansonsten würde es wohl ein größeres Verkehrschaos geben und Dauerstau rund um den Hessencenter.

    Welcher selbst halbwegs erfahrene Fahrgast soll da noch durchblicken? Zuverlässigkeit strahlt so ein unübersichtliches Durcheinander nicht aus.

    Fehlt nur noch eine kleine Störung, wie man sie fast tagtäglich erlebt (Falschparker, Störung an einer Bahn), dann bricht wohl alles zusammen, zumal durch die ausgedünnten Takte längere Fahrgastwechselzeiten sowieso schon für Verspätungen sorgen dürften.

    Stand jetzt kann es dazu durchaus am Do., 19.03. wieder einen Streik geben. Von Verdi gabs noch keine endgültige Auskunft dazu.

    Die drei Linienbündel sollen wohl zwischen Winzenhöler und Fischle aufgeteilt werden.

    Mit dieser Behauptung wäre ich vorsichtig. Die Linien sollen b. a. w. von Jungermann im Insolvenzverfahren weiterbetrieben werden. Es sollen verschiedene Option zur Weiterführung des Betriebs geprüft werden. Eine weitere Quelle:

    https://www.kpb-inso.de/home/a…ungermann-bestellt-84834/


    Das klingt definitiv nicht nach Betriebseinstellung in wenigen Tagen / Wochen. Ansonsten müsste die DADINA eine Notvergabe starten. DIe Frage ist auch, wo Fischle und Winzenhöler dann so kurzfristig Personal und Busse hernehmen wollen. Fischle ist weiterhin fleissig mit eigenen Linien für die DADINA unterwegs und zudem als Sub für die ICB im Frankfurter Osten, Winzenhöler fährt zwar nebenbei immer mal wieder den einen oder anderen SEV, aber mal kurzfristig auf einen Schlag komplette Bündel zu übernehmen wäre schon ein ordentliches Pfund. Jungermann ist auch nicht mit z. B. Viabus vergleichbar, wo mit absoluten Dumpingangeboten die Ausschreibungen gewonnen wurden.

    PS: Beim Bachgau-Bündel gibt es die Kooperation mit der VU bei den länderübergreifenden Linien nach AB. Das will man sicherlich seitens der DADINA auch nicht unbedingt zerschiessen.

    Die Busse in Aschaffenburg sind tatsächlich sehr gepflegt. Kann mich noch an einen Artikel im Main-Echo erinnern, in dem erläutert wurde, dass die Fahrer der Stadtwerke Aschaffenburg zwar nach LOB-Tarif bezahlt werden, aber eine Jahresprämie von bis zu EUR 4000 erhalten. Diese wird u. a. nach Fahrstil, verursachten Unfällen / Schäden usw errechnet. Da gibts wirklich einen Anreiz für die Fahrer, mit den Fahrzeugen auch pfleglich umzugehen und nicht mit dem berühmten Bleifuß zu fahren. Und die zuletzt ausgemusterten Busse hatten nahezu alle ein Alter von 20 Jahren und mehr.