Beiträge von Hajü

    Ob man sich allerdings einen in D noch nicht zugelassenen Zug ans Bein binden will, ist die andere Frage. DB, NX und für den RRX gab es Desiro HC, dazu Mireos würde eben passen und man hätte keine Zulassungsprobleme. Stadler scheint bei der HLB nicht mehr auf dem Zettel zu sein.

    Im Südhessen-Netz ist es nach wie vor heftig, was Ausfälle anbetrifft. Habe es heute auf der RB 58 erlebt. Ich frage mich, wo die HLB die Tfs hernehmen will. Bleibt nur der einzige Weg, Quereinsteiger zu bekommen welche dann im Crashkurs umgeschult werden. Fluktuation ist da auch ein großes Problem. Leih-TFs von Railmen aus Leipzig dürften auch keine Dauerlösung sein, zumal teurer als eigene Tfs.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die HLB ausreichend Tfs findet zumal von DB Regio sicher keiner wechseln wird. Der RE 30 bleibt ja nun weiterhin bei der DB. Interessant wird auch, wer künftig RE 98 / RE 99 fahren darf. Der ist zwei Jahre später fällig.

    Euro 6 dürfte Mindestanforderung sein. Die C2 G Euro 6 dürften wohl noch ein paar Jahre fahren, sicher aber die S 415 bzw 416 LE business (die sind noch recht neu). Euro 5-Fahrzeuge kann ich mir nicht vorstellen (höchstens als Reserve), darunter fallen die S 415 NF. Alle mir bekannten Ausschreibungen setzen "Euro 6 oder höher" voraus. Vielleicht gibt es S 418 LE business neu. Winzenhöler ist Evobus-Stammkunde (mal von den gebrauchten LC G ex ICB abgesehen) und man hatte zur letzten Ausschreibung auch nicht den kompletten Fuhrpark erneuert.

    Sippel hat ja Fahrzeuge, die noch nicht sehr alt sind. Sofern keine Neufahrzeuge zugelassen sind, haben die natürlich einen großen Vorteil. Kann auch über Sippel keine negativen Dinge berichten, wenn man mal mit der X17 gefahren ist. Einzig die Voith-Getriebe mit ewig hoher Drehzahl bei der Fahrt auf der Schnellstrasse sind nicht so dolle.

    Wenn ich bedenke, dass ich für eine Monatskarte von Aschaffenburg nach Enkheim (40 km) fast 240 Euro zahlen soll (PS 6), da überlegt man sich das mehrfach. Dank Corona soll man im Homeoffice arbeiten, da ist man dann statt 5 bzw 6 mal nur 2 mal in der Woche im Büro, komme also im Monat auf 8, eventuell auch mal 10 Fahrten. Da bin ich fast mit Tageskarten auf dem gleichen Level. Auf der Strecke gibts auch nur die Bimmelzüge, die an jeder Milchkanne halten.

    Verbilligte Mehrfachtickets (z. B. 10 Tage in einem Monat) gibt es auch nicht.

    Kein Wunder, wenn die Fahrgäste da auch nach Corona wegbleiben werden. Homeoffice wird mehr und mehr zur Standarteinrichtung. Nur der RMV hat das noch nicht verstanden. Herr Rignat sollte sich hier vielleicht mal Gedanken machen. Bis zum 01. Juli ist noch ein halbes Jahr Zeit.

    Fahre momentan fast ausschliesslich mit dem Auto, oder eben mal mit Einzeltickets, wobei IC-Tarif mit BC 25 auch teilweise noch günstiger kommt.

    In Fulda läuft es analog ab, Rangierloks hat man dort definitiv nicht. Das war auch schon zu Zeiten der 111er so, damals hat man 2 Wendeganituren mit jeweils einer 111 am Ende zusammengekoppelt (wie es jetzt mit den 245 in der HVZ nach Glauburg & Nidda gemacht wird).

    Nebenbei bemerkt, dürfte es bei nassen Schienen mit der 146 und 9 Dostos (immerhin gut 500 to) ordentliche Probleme geben, besonders wenn man in Schlüchtern oder Steinau in Richtung Fulda beschleunigen muss. Die 146 ist leider ehr eine Schönwetterlok.

    Ich meine, irgendwo mal gehört zu haben, dass man eventuell Vectronen testen will auf dem RE 50. Änderungen dürften dann aber erst mit der nächsten Neuausschreibung zu erwarten sein.

    146 werden für FFM-Limburg benötigt, dafür dürften es ca 10 Maschinen werden. Da fahren momentan aber noch fleissig die 143, vermutlich wegen der noch andauernden Sperrung in Niedernhausen. Vermute, dass man in der nächsten Woche dann step by step die 143 gegen 146 tauscht. Warum soll man nicht für die Zeit bis dahin 146 im Kinzigtal einsetzen, zumal diese sparsamer sind (Energierückspeisung u. a.) . Die 114 sind in der Ausschreibung hinterlegt, dazu haben alle 114 noch neue HUs bekommen bis ins letzte Jahr hinein.

    Im Kinzigtal 146 sind ausschliesslich für den Hessen-Express vorgesehen, dazu natürlich der RE 30. Bei den HVZ-REs würde man mit 146 Probleme bekommen, da planmäßig 114 Sandwich-Betrieb gefahren wird. Höchstens einzelne Umlauftage könnten umgestellt werden. Abundan hatten wir auch schon 111er am RE 50/RB 51.

    Die RB 61 steht einfach länger in Neu-Isenburg. Dadurch wird kein Umlauf eingespart.

    Verstehe ich allerdings auch nicht, weil sie das Sperrgebiet nicht berührt.

    Das mit den Einsparungen bezog sich nur auf die RB 58, wo man sozusagen einen ganzen Umlauf einspart. Letzten Sonntag gab es auch wegen TF-Mangel Ausfälle bei der HLB sowohl auf der RB 58, als auch auf der RB 75.

    Verstehe das wer wolle, aber die RB 61 fährt definitiv nicht durch das Sperrgebiet. Bei der RB 58 Frankfurt Hbf - Hanau Hbf ist die Situation identisch. Da denke ich, es ist vielmehr eine Maßnahme um TF-Schichten zu sparen. Bei der HLB ist es momentan mit Zugausfällen doch recht heftig, was RB 58 und RB 75 anbetrifft.

    Dumm ist hier nur, dass die Schüler davon in erster Linie betroffen sind. In Frankfurt will man ja mit aller Macht die Schulen auf Höchstbetrieb laufen lassen. Einerseits in größeren Geschäften 20 m² je Person (fast eine halbe Bahn umgerechnet), andererseits in der U-Bahn die Beförderungsfälle dicht aneinandergepresst. Kuschelfeeling gibts kostenlos dazu.

    Wenn man weiss, dass reihenweise ganze Kurse ausfallen, könnte man wenigstens bei der U 7 auf 4 Wagen verstärken (durchgehend).

    Auf U 4 - U 7 gibt es derzeit massenweise Fahrtausfälle, teilweise mehrere Fahrten hintereinander. Die fahrenden Bahnen sind entsprechend randvoll. Aber nirgendwo Infos dazu, selbst der Sicherheitsdienst wusste von nichts. Eventuell Corona bzw Quarantäne als Ursache?

    Man wird sicherlich keinen Parallelverkehr zur Dreieichbahn wollen. Die Dreieichbahn hat im Gegensatz zu früheren Jahren eine deutliche Aufwertung erhalten. Die K64 ist ausschliesslich für lokale Verbindungen innerhalb von Dreieich und eben Anschluss an den Flughafen (wohl auch dann Terminal 3) gedacht.

    So nebenbei bemerkt gibt es die K86 von Babenhausen nach Dudenhofen. Es war mal eine Linie angedacht Aschaffenburg - Ringheim - Schaafheim - Babenhausen - Rödermark Ober Roden (sozusagen die VAB 53/K 53 verlängert bis Oberroden). Das hat sich aber erledigt, denn im nächsten Herbst gibt es eine neue Linie Kleinwallstadt - Großostheim - Schaafheim - Babenhausen - Dudenhofen, die man anstelle der K86 einrichtet und bis in den LK Miltenberg hinein verlängert. Warum ausgerechnet Kleinwallstadt, muss man nicht verstehen. Aufkommen dürfte hier jedenfalls nicht sein. Da war der geplante Ansatz ab Aschaffenburg schon besser, das hätte man durchaus als X-Linie machen können. Die K 53 fährt nach dem neuen Konzept dann weiterhin, also auch zwischen Großostheim und Schaafheim, und wohl auch weiter bis Babenhausen. Da die VU eigenwirtschaftlich fährt hat man somit Parallelverkehr.

    Da wir schon beim Thema sind: Die VAB 58 von Aschaffenburg nach Weiskirchen wäre wohl besser aufgehoben mit Endstation Obertshausen und Anschluss z. B. an die X19 und X64, als in Weiskirchen in der Pampa zu enden (wobei unter der Woche der S-Bahn-Anschluss mit 20 Minuten Wartezeit in Richtung OF / FFM auch keine Alternative ist). Und das wäre dann eine richtige X-Linie (weil auf direkter Strecke und in Seligenstadt ohne Zickzack).


    Aber bei den Planern sieht man sowas eben nicht. Was aber trotzdem noch verwirklicht werden kann, ist eine Verbindung von Babenhausen nach Oberroden mit Anschluss an die Dreieichbahn, denn der Übergang in Dieburg ist eine Zumutung (3 Minuten sind schon sportlich, in die Gegenrichtung hat man gleich mal gute 45 Minuten Übergang).

    Zwischen Friedberg und Frankfurt West fährt der Mittelhessenexpress ab Bad Vilbel entweder dem Stockheimer Lieschen (die Züge, die nicht in Bad Vilbel halten) oder der S-Bahn (bei Halt in Bad Vilbel) hinterher. Damit ist schon klar, dass man da nicht voll durchfahren kann.

    Falls heute jemand mit der RB 75 fahren möchte, sollte er besser vorher prüfen, ob der Zug auch fährt. Gut die Hälfte der Leistungen hat Ausfall! Zwischen Aschaffenburg und Darmstadt gibt es teilweise mehrere Fahrtausfälle nacheinander, Darmstadt-Wiesbaden wird nur durch den Verstärkertakt bedient. Auf der RB 58 gibt es auch diverse Ausfälle.

    Als Grund erfährt man nur „kurzfristiger Personalausfall“. Im RMV Störungstool gibt es aber keinen Eintrag.

    Grippewelle bei der HLB wäre eine Vermutung.