Beiträge von Hajü

    Bei der ICB kommen 18 neue C2 G für die 34. Vermutlich wird man die freiwerdenden Solarien dann nicht abstellen und für die Mehrleistungen verwenden (zumal man mit dem E-Solarien auch keine 100 % Verfügbarkeit hat und dafür Reserven benötigt).

    In Hamburg gibt es auch Metrobusse und von Jahr zu jahr werden weitere normale Buslinien in Metrobuslinien umgewandelt. Soweit ich das aus Hamburg kenne, verbirgt sich dahinter u. a. ein einheitlicher Taktfahrplan (10 Minuten tagsüber bis teilweise in die späten Abendstunden auch sonntags, abschnittsweise sogar 5 Minutentakte). Die Busse unterscheiden sich dort nicht zwischen normaler und Metrolinie.

    Übrigens fängt man in Hamburg auch gerade mit X-Linien an (was bisher unter dem Begriff Eilbus lief). Diese Linien haben dann aber nur ganz wenige Haltestellen und nicht wie hier im RMV die X17, welche in Hanau an jeder Stadtbushaltestelle hält oder die X19, welche nur eine umbenannte Regionalbuslinie ist und in Neu-Isenburg auch an jeder Milchkanne hält.

    Die richtigen Schnellbusse (in Hamburg fahren hier Citaro C 2 LE mit Überlandsitzen) werden Stück für Stück abgeschafft bzw in normale Linien umgewandelt. Diese Schnellbusse sind aber zuschlagspflichtig (ähnlich dem Airliner der HEAG).

    Meiner Meinung nach geht ein zu hoher Tarifabschluss deutlich zu Lasten der mittelständischen Unternehmen. Große Betriebe wie Transdev oder DB Regiobus dürften das noch ehr bewältigen, als z. B. ein Eberwein aus Karben oder ein Heuser. Bevor hier eine Pleitenwelle einsetzt, was durchaus kommen kann mit ungewissem Ausgang, sollte man hier doch etwas Rücksicht nehmen. Inwieweit bei den Verträgen Nachbesserungen möglich sind, kann ich nicht sagen.

    Es sollte aber jedem klar sein, dass neue ausländische Investorenunternehmen dann sicher zuschlagen. Wo das hinführt, haben wir ja inzwischen zur Genüge erlebt. Das Betriebsklima dort ist unterirdisch und nach den Pleiten von VM, Werner und jetzt Viabus müsste bei jedem die Alarmglocke angehen.

    Es spricht absolut nichts gegen einen vernünftigen Abschluss mit deutlichen Verbesserungen, aber die Forderungen von Verdi in vollem Umfang sind reine Illusion. Das wird auch bei der Schlichtung nicht anders sein.

    Hoffentlich! Der Lint 27, der da zeitweise eingesetzt wird, entwickelt sich in der HVZ (gerade morgens Richtung Höchst) zu einer regelrechten Sardinenbüchse. Gestern dachte ich "Wetten Dass" wäre zurück und man versucht einen neuen Rekord aufzustellen wie viele in den Wagen passen ....

    Das erinnert doch so richtig an VI(ehtr)A(n)S-Itinos, wo man das Gefühl bekommt, dass die Kapazität nicht in Personen, sondern in Volumen angegeben ist :D

    Es gibt Neuigkeiten. Man hat sich heute auf eine Schlichtung geeinigt. Es gibt nur einen Schlichter zusammen für beiden Parteien (wie schon vor 2 Jahren Volker Sparmann). Soweit zu den guten Nachrichten. Jetzt kommt noch die negative Botschaft: Der Streik geht bis Montag zur Frühschicht (also unmittelbar vor Beginn der Schlichtung) weiter. Warum man jetzt noch unbedingt die Woche durchstreiken muss, ist nur schwer nachvollziehbar. Es steht jetzt fest, dass man in eine Schichtung geht, der Schlichter ist benannt. Daran ändert der weitere Streik auch nichts. Es dient wohl mehr der Profilierung der Gewerkschaft, als dem eigentlichen Ziel. Inzwischen schwindet auch das Verständnis für die Streikenden und ihre Anliegen, die Stimmung unter den Fahrgästen kippt. Habe das heute bei mehreren meiner Arbeitskollegen gemerkt, die kein Auto haben und auf Öffis angewiesen sind.

    Das alles erinnert doch sehr an die letzten Tarifverhandlungen, damals gab es auch Streik bis zum Anschlag 14 Tage durchgehend mitten im Winter.

    Bleibt zu hoffen, dass die Gewerkschaft bis zur Schlichtung einen klaren Kopf bekommt und der Schlichter beide Seiten ans Ziel führt.

    Hessenschau.de schreibt ebenfalls, dass der Streik über das Wochenende weitergeht, vermutlich also bis mindestens Montag Betriebsschluss. Bei aller Verständnis für die Streikenden, die A-Karte haben die Fahrgäste gezogen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, mit Alternativen ans Ziel zu kommen.

    Hier hätte Verdi zumindest für das WE eine Verschnaufpause einlegen können, da wir ganz realistisch gesehen beim derzeitigen Stillstand wohl auch noch die kommende Woche auf Busse verzichten müssen.

    Bei aller Verständnis für Streik und deutlich höhere Löhne für Busfahrer fehlt mir für Solidaritätsstreiks jegliches Verständnis. Vor allem ältere Leute, die auf Bus & Bahn angewiesen sind haben gelitten. Taxis kann sich ein Rentner, der z. B. öfter zum Arzt muss auch nicht regelmäßig leisten.


    Die Blockadehaltung der LHO ist aber auch kein Indiz dafür, dass es hier in absehbarer Zeit Änderung gibt. Dass nachgebessert werden muss, in welcher Form auch immer, ist klar. Meiner Meinung nach sollte man sich auf eine Schlichtung verständigen. Bei den derzeitigen Unterschieden zwischen Forderungen und Angebot gibt es fast keine andere Lösung. Es dürften alle gut dran tun, hier nicht völlig mit dem Kopf durch die Wand zu wollen.

    Eine Idee wäre ja auch ein gewisses Wahlmodell wie bei der EVG und GDL für Lokführer. So sollte man vielleicht den Fahrern die Möglichkeit zwischen einer zusätzlichen Lohnerhöhung oder mehr Urlaub zu wählen.

    In Hannover dürften auch noch 2005er Citaros (auch Citaro G) fahren. Die wurden damals dort als Ersatzfahrzeuge für Totalschäden nach Brand hinverkauft. Die Busse haben inzwischen aber Üstra-Lackierung (Sitzpolster noch Original ex VGF).

    Heute war im Netz zu lesen (ich meine bei N-TV oder Welt), dass eine Urabstimmung für unbefristeten Streik stattfinden soll. Diese soll zum 12.11. abgeschlossen sein und als zusätzliches Druckmittel für die nächste Verhandlungsrunde am 14.11. in Frankfurt eingesetzt werden.

    Ich hoffe nur, dass dann beide Tarifparteien soweit besonnen sind, dass es keine Eskalation und wieder wochenlangen Dauerstreik gibt. Ggf. sollte man lieber gleich in die Schlichtung gehen. Beim letzten Mal gab es ein recht gutes Ergebnis für die Fahrer. Dass es keine 16,60 Euronen binnen einem Jahr gibt, dürfte jedem hier klar sein.

    Heute fallen laut RMV Kurse auf der X19 und OF-30 aus. Zerfallserscheinungen bei Viabus gehen weiter. Jetzt hat man schon die VAB-Linien weg. Möchte nicht wissen, wie es in der 2. Novemberhälfte aussieht. Der RMV schweigt bisher völlig dazu. In der VAB hat man wenigstens noch rechtzeitig einen Ausweg gefunden.

    Und Fahrpersonal braucht es auch noch. (Auch wenn viele Beschäftigte von Viabus wechseln würden).


    Hat die ICB nicht schon einige Fahrzeuge über?

    Die ICB dürfte aufgrund der Direktvergabe in Frankfurt ausscheiden. So nebenbei vor ein paarTagen entdeckt: Ein ausgemusterter Solaris der 2007er Serie steht für Übungszwecke bei der Feuerwache in Sossenheim.


    Vermute, dass DB Regiobus da ein Kandidat ist. Die haben in Weiterstadt noch diverse Fahrzeuge auf dem Hof stehen.

    Welche denn?


    Mir bekannt sind 562, 563, 566, 653, 662, 663, X19, X57, X64, X93, der Vilbus und die Nachtbusse n61, n62, n63, n65, n71 und n72. Hab ich sonst noch was übersehen?

    Die 751 wäre da noch. Das sind um die 50 Busse, die man dafür benötigt (ehr noch mehr), die paar Sub-Leistungen auf dem Hanauer Bündel machen da nicht viel bei aus.

    Im Kahlgrund fährt ab morgen wieder die KVG. Der Landkreis Aschaffenburg hatte nach vermehrten Fahrtausfällen den Vertrag mit Viabus gekündigt und parallel mit einer Eilvergabe die KVG beauftragt. Damit ist Viabus zumindest in Bayern ab morgen Geschichte.


    Ein entsprechender Artikel ist im Main-Echo zu finden und auch auf der Homepage der KVG.


    Die Frage bleibt weiterhin, wie es in Hessen weitergeht. Hier vermute ich ähnlich wie in Bayern, dass die Linien von anderen Betreibern kurzfristig übernommen werden müssen. Beim RMV betrifft es aber weitaus mehr Linien, das geht dann nicht mal schnell binnen weniger Tage. Jeder vernünftig denkende Mensch wird sich nicht auf die von Viabus mit dem RMV ausgehandelten Konditionen einlassen, zumal jetzt auch noch eine zusätzliche Kostensteigerung durch weiter steigende Fahrerlöhne ansteht.


    Der Geizistgeil-Ausschreibewahn endet mal wieder in der Sackgasse und dürfte für den RMV eine recht teure Angelegenheit werden (wenn es zu Notvergaben kommt). Aber wer es noch nicht begriffen hat, der muss eben den Schaden teuer bezahlen.


    Freue mich schon drauf, wenn die völlig abgenudelten und versifften Viabus-Beförderungseinheiten verschwunden sind.

    Zum Thema Eigenwirtschaftlichkeit: Die bayrischen Linien von Viabus in der VAB (27-29) wurden zuvor von der KVG eigenwirtschaftlich betrieben. Da dies nach Fahrgeldumlagenänderung in der VAB zu Gunsten der DB nicht mehr möglich war, wurden dem Landkreis AB die 3 Linien zurückgegeben zwecks Ausschreibung. Damit versprach sich die KVG bessere Konditionen, aber Viabus mit üblichem Dumpingangebot lag besser und bekam den Zuschlag.

    Man lernt bei den Vergabestellen eben nicht. Erst Wehnert ETI pleite (die fuhren damals die heutige Viabus-Linie X 19), dann Werner weg vom Fenster (751) und jetzt Deinbus und Viabus. Mich würde nicht wundern, wenn wieder eine Investoren-Busgesellschaft aus dem Nichts erscheint und ihr Glück versucht.


    Ich gehe auch davon aus, dass es zum Jahreswechsel spätestens eine Not-Neuvergabe gibt. Viabus zu sanieren ist schlichtweg unmöglich. Mit den derzeitigen Dumping-Verträgen macht man nur noch weitere Schulden, die Busse sind in einem Zustand der seinesgleichen sucht (Wartung wurde wohl noch nie gemacht). Da wird wohl kaum jemand investieren wollen.

    Transdev dürfte sicher einige Linien übernehmen (tippe da auf X 19 u. a.), hoffe aber nur, dass man dieses Mal schlauer ist und genau schaut, wem man die Linien vererbt. Es sind bis auf den VAB-Teil ja nicht gerade Linien mit einer Handvoll Fahrten am Tag.

    Könnte jetzt nicht direkt DB Regio Bus Mitte aus Mainz übernehmen, weil wenn Viabus pleite ist, dann sind ja viele Linien auszuschreiben. Bei der Linie X 57, welche auf den X 64 wechselt könnte ich mir vorstellen, dass entweder Maintal Verkehr oder die HSB übernimmt

    Das wird schon nicht passieren. SVM und HSB dürften dank Direktvergaben bei Ausschreibungen nicht mitmischen.

    Erstmal fährt Viabus weiter (so ist es zumindest den Medien zu entnehmen). Wenn es dann mal aus ist, dürfte es für den RMV deutlich teurer werden. Andere werden sicherlich nicht zu Viabus-Konditionen fahren.


    Im bayrischen Kahlgrund dürfte das kein großes Problem sein, bei der KVG gibt es Reserven. Man fährt derzeit für die HLB rund um Friedberg fleissig SEV. Das Experiment billigster Anbieter dürfte beim Landratsamt Aschaffenburg krachend gescheitert sein.

    Was die hessischen Linien anbetrifft, so könnte die X 19 bei Transdev landen (die dürften auch gewisse Reserven haben). Was die Linien rund um Hanau anbetrifft ist alles möglich. Mittelständische Unternehmen sollten meiner Meinung nach hier auch berücksichtigt werden. Vielleicht fahren Stroh & Co dann von Hanau nach Altenstadt und Nidderau, da wären auch noch die von Viabus eingesetzten Subs wie Rack und Röder (wobei man hier in den letzten Wochen nur noch Viabus-Fahrzeuge gesehen hat).

    Ob DB Regiobus mitmischt, ist schwer zu sagen. Bei einer Notvergabe haben die schlechte Karten, da die Infrastruktur (Betriebshof in Hanau z. B.) nicht mehr vorhanden ist, höchstens die 751 könnte man von Weiterstadt aus fahren.

    Im Aschaffenburger Main-Echo gibt es auch einen Artikel zur Viabus-Insolvenz. Demnach sei nach Informationen des Aschaffenburger Landratsamts der Betrieb im oberen Kahlgrund (VAB-Linien 27-29) für die nächste Zeit aber gesichert. Fragt sich nur, wie lange....

    Nees hat zwei bei der KVG ausgemusterte Citaro Facelift sowie 1x S 415 LE business und 1x S 416 LE business. Soweit mir bekannt, waren die bunt gemischt im Einsatz. Bei der KVG war vom Citaro Facelift über C 2 und S 415 UL bis hin zu S 418 LE business alles irgendwan mal im Einsatz.

    Die Itinos sind gerade mal 14 Jahre alt. Das ist für ein Schienenfahrzeug kein Alter. Ich gehe davon aus, dass es geplant war, diese bis 2028 einzusetzen. Solange läuft der Vertag mit der Vias. Im übrigens finde ich nicht, dass die Itinos verschlissen sind. Soweit ich das, bei meinen gelegentlichen Fahrten feststelle, stehen die noch recht gut da.

    Oft fahren Itinos mit nur einem funktionsfähigen Antrieb herum. Damit sind die Fahrzeiten dann kaum noch zu halten. Das ist nur ein Aspekt.

    Ich glaube jedenfalls nicht, dass die Itinos noch eine Frischzellenkur erhalten, wie z. B. die Desiros bei der DB für neu gewonnene Ausschreibungen wie Kurhessenbahn, Westfrankenbahn oder auch Frankfurt-Glauburg Stockheim vor ein paar Jahren.

    Frankfurt 17.42 - Hanau - Wiebelsbach fällt auch regelmäßig aus.

    Bei Vias wird scheinbar die Kapazität nicht mehr in Sitz- und Stehplätzen ermittelt, sondern nach maximaler Füllmenge in m³......
    Den Eindruck bekommt man eigentlich bei fast jeder Fahrt, wenn es nicht gerade die RB Hanau - Wiebelsbach ist.

    Mal eine Rechnung nebenbei: Lint 81 + Lint 41 sind über 400 Plätze, das würde in der HVZ schon etwas mehr Kapazität schaffen (für Lint 81 + Lint 54 dürften die Bahnsteige nicht ausreichen). Dei Itinos sind inzwischen auch schon ordentlich verschlissen und werden wohl auf absehbare Zeit ersetzt werden müssen. Immerhin ist bei den ersten 22 Fahrzeugen schon die 2. HU im Gange bzw abgeschlossen.