Beiträge von Ole

    Hört, Hört!

    Wollte sich die VGF nicht von Bombardier abwenden?

    Also doch zurück zur homogenen Flotte was den Hersteller / Wartung anbelangt?

    Dann bliebe noch die Frage nach der Stzw. und der Schiebebühne. Beziehen sich die 30 m auf die Länge des Gleises der Schiebebühne, bzw auf den max Radstand der Fahrzeuge oder auf die LüP der Fahrzeuge die bewegt werden dürfen?

    Das Bombardier an Dresden den gewünschten Zug liefert, bedeutet nicht das Frankfurt bei Bombardier bestellen wird. Das ist als Beispiel zu verstehen und mehr auch nicht. Alle bekannten Hersteller können so etwas liefern, daher wird die dazu notwendige Ausschreibung zeigen, welcher Hersteller den neuen Typ liefert.


    Zu Bombardier: Es ist noch gar nicht absehbar, wie die Zukunft aussehen wird. Klappt die Fussion mit Alstom, wird es zu Veränderungen in der Werkestruktur kommen. Klappt die Fussion nicht, stellt sich die Frage um Zukunft von Bombardier noch deutlicher.


    Die STZW ist aktuell 42 Jahre alt, bis die „Super Tram“ kommt wird sie deutlich über 50 Jahre alt sein. Ich glaube kaum, dass die bis dahin in der jetzigen Form noch existiert. Auch Gebäude altern. Von daher sollte man sich über die Länge der Schiebebühne keine Gedanken machen.


    Insgesamt ist die „Super Tram“ eine Idee mehr auch nicht. Bis die Idee konkret wird dauert es noch mehrere Jahre.

    Vermutlich DB Museum in Nürnberg. Dort sind doch alle Museumsfahrzeuge der DB zumindest beheimatet, wenn sie auch an anderen Orten präsentiert werden.

    Die Lok gehört zwar zum DB Museum

    Nürnberg, geht aber erstmal nach Lützel.

    Im Zuge des Umzuges von DB Personenverkehr in die Europaallee muss das Grundstück geräumt werden, da die Bahn das Grundstück schon vor längerer Zeit verkauft hat. Am neuen Standort der DB ist leider kein Platz mehr.

    Wobei angemerkt werden muss, dass die Umsetzungen Schrittweise erfolgen könnten. Auch wenn die Änderungen bereits zum Fahrplanwechsel 2020 vollzogen werden sollen.


    Betriebsstart A,G,C Dez 20= Fahrplanjahr 2021

    Betriebsstart D Dez 21 = Fahrplanjahr 2022

    Betriebsstart B Dez 22 = Fahrplanjahr 2023


    Bestimmte Ideen sollen wohl schon vorher umgesetzt werden. Interessant dürfte das Nachtnetz werden, das sicher komplett zum Dezember 2020 umgestellt wird. Daneben zeigen die Änderungen wohin der neue Nahverkehrsplan tendiert.


    Bei den Bussen sieht es wie folgt aus:


    X Linien Schnellbuslinien als Ergänzung zur Hauptlinie, primär auf den Flughafen ausgerichtet (X58,X61,X77)
    M Linien 24/7 Betrieb und HVZ/NVZ min 10min Takt, bis 0 Uhr 15min Takt (36,43,55,60,72)

    N Nachtbuslinie der Nachtschienenlinie (So bis Do)

    Standardlinien wie besser

    Das ist keine Ausschreibung, diese muss Formal durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden, sondern eine Vorabinformation, das eine Ausschreibung geplant ist. Gerade die Ausschreibung des Bündel A zeigt uns, dass da noch Änderungen möglich sind.

    Also ein Blick ins RIS spiegeln die Aussagen nicht unbedingt wieder. So allgemein Phrasen nützen keinem etwas. Ich hatte heute keine Probleme, obwohl ich längere Strecken gefahren bin.

    Also die ICB ist zufrieden mit Solaris. Nur wurden jetzt Busse bestellt, welche nicht so bekannt sind aber wahrscheinlich günstiger als Solaris. Schade: Ich hatte auf den neuen Facelift Solaris als Solo und Gelenk gefreut 🙂

    Die kommen doch. Dieselbusse sind doch zum Teil von Solaris. Nur die E-Busse kommen aus Spanien bzw. Portugal.

    Ich gebe dir mit allem Recht, außer zu M60 und zu M72. Denn dazu gibt es keinen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, In der Beschlussvorlage sind diese Linien noch als 60 und 72/73 aufgeführt. Diesen Fakt enthielt aber auch die erste Ausschreibung.


    Da mit dem neuen Nahverkehrsplan wahrscheinlich die Metrobuslinien eingeführt werden sollen, ist die Änderung in der Ausschreibung ggü. dem Beschluss der Stadtverordneten schon logisch.

    Zusätzlich zu den Regionalisierungsmitteln wurde das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) angepasst. Anstatt 333 Mio Euro stehen dieses Jahr 666 Mio Euro zur Verfügung. Dieser Betrag steigt ab 2021 auf 1 Mrd Euro. Neben den neuen Mitteln wurden auch die Förderkriterien geändert, so können z. B. jetzt auch Instandhaltungsmaßnahmen gefördert werden sowie Straßenabhängige Schienenstrecken.


    Faz Artikel

    [Presseschau] FNP

    Die Linie U5 bleibt ein Sonderfall, dort fahren dann nur Drillinge mit U5-50 inkl. U5 KR (Mittelwagen). - Wenn bis zu 13 Mittelwagen auf der U5 fahren, stehen für die U7 noch neun zur Verfügung bzw. acht in vier Kursen, falls KR-Doppel, und ein Wagen wäre noch Reserve für die Linie U5; die restlichen U7-Kurse fahren mit U5-25 und/oder -50. - Wenn die Linie U5 verlängert wird, bräuchte die Linie dann weitere Wagen, die man von der U7 abziehen würde, diese Linie müsste dann wieder anders „aufgefüllt“ werden...

    Da die U7 allerdings in den Abendstunden auf Zwillinge geschwächt wird, werden die U5-KR eher nicht auf der U7 zu finden sein. Die U4 bietet sich da deutlich besser an, da die drei Wagenzüge dort fast durchgehend verkehren. Ich gehe daher davon aus, dass die U5 KR auf der U4 U5-50 freisetzen, diese wiederum U5-25 auf der U7 und diese dann zusammen mit den U5-75 (U5-50+U5 KR) 4 Wagenzüge auf der U4 bilden werden. Damit würde auch in der SVZ ein besserer Fahrzeugeinsatz möglich, da nicht durchgehend U5-50 Doppel auf der U4 verkehren müssen.

    Zitat

    Abellio wartet in Baden-Württemberg übrigens mit eigenem Personal und hatte durchaus ähnliche Probleme mit technischen Totalausfällen - sowohl bei den selbst gewarteten eigenen Fahrzeugen als auch bei den DB-Regio-Leih-Altfahrzeugen, die DB Regio wartet (gut, letzteres hat vielleicht nicht unbedingt was mit Können zu tun, mehr mit Wollen). Entsprechend obiger Schadfahrzeugregelung wird dann immer auch gleich brav angekündigt dass die Fahrzeuge binnen 3 Tagen wieder zur Verfügung stehen..


    Abellio hat zwar eine eigene Werkstatt, hat aber vorübergehend auch DB Regio mit der Wartung der eigenen und Leih-Fahrzeuge beauftragt. Eine entsprechende Vergabe wurde im Ausschreibungsblatt veröffentlicht. Dennoch liegt das Problem mit den eigenen Fahrzeugen wohl eher beim Hersteller als bei der Instandhaltung.


    Zitat

    ....Bzgl. Reserve bzw. Fahrzeugen über Bestand hinaus steht das dem EVU natürlich frei mehr beim Hersteller initial zu beschaffen. Aber die landen dann halt auch bei der SFBW und werden gefälligst zum Standardpreis gepachtet.


    Die Reserveanforderung - über die Instandhaltungs-Umlaufreserve hinaus - ist im jeweiligen Verkehrsvertrag für das vergebene Netz in Stückzahlen festgeschrieben (je nach Umfang des Netzes meist 2-3 Fahrzeuge in sofortiger Einsatzfähigkeit unmittelbar an den Streckenabschnitten des Netzes). Für Schadfahrzeuge sind binnen 72 Stunden nach Ausfall Ersatzfahrzeuge auf die Strecke zu bringen, egal wo das EVU die hernimmt. Pönale sind die pauschalisierten Vertragsstrafen, maximal 3% des Zuschussbedarfs

    Das schildert schön das Problem, kein EVU wird mit mehr Reservefahrzeugen als gefordert kalkulieren. Jedes Fahrzeug mehr hat Auswirkungen auf den Kalkulationskilometerpreis und belastet diesen negativ. Daher wird nur die Reserve beschafft, die auch gefordert ist. Fordert der Auftraggeber eine höhere Reserve, werden die EVU dies auch umsetzen. Der Auftraggeber könnte also dabei unterstützen, Ausfälle zu minimieren. Eine Pönäle von 3% lässt sich berechnen und wird nicht dazu führen, dass das EVU mehr Fahrzeuge als gefordert beschafft und anschließend pachtet.

    Zitat

    Nach dem Baden-Württemberg-Modell ist für Wartung und Instandhaltung das EVU verantwortlich - und die SFBW als Eigentümerin kontrolliert den Zustand ihrer verpachteten Fahrzeuge. Go-Ahead hat hierfür einen Auftrag an Stadler untervergeben, die wiederum in einem Bahnbetriebswerk von Go-Ahead dies als Auftragsdienstleistungen durchführen.

    Ich habe nur gesagt, dass der Hersteller die Fahrzeuge wartet. Ob jetzt als Unterauftragnehmer oder Hauptauftrag spielt für die Aussage keine Rolle. Richtig ist, dass für die SFBW GoAhead der Auftragnehmer in Sachen Instandsetzung ist, die aber fast keine Instandhalter haben. Auch die Aussage stimmt, dass die Fahrzeuge trotz Wartung durch Stadler, Fehleranfällig sind. Ob dies anders wäre, wenn wie beim RRX Modell der Hersteller direkt mit der Wartung beauftragt wird, bleibt fraglich. Denn auch bei Wartung der Flirt3XL für die S-Bahn RheinRuhr gibt es Probleme. Dort wartet Stadler die eigenen Fahrzeuge, da diese nach dem RRX Modell durch den VRR beschafft wurden. Siemens bekommt es aktuell mit den RRX Fahrzeugen besser hin, da ist aber auch aktuell noch eine größere Reserve vorhanden.

    Liegt an der DB, denn für eine vollständige Leistung gehört u.a. eine ordentliche Fahrzeugplanung.

    Jein, zum einen kann sich bei den aktuellen Verträgen kein EVU eine ordentliche Reserve leisten, zum anderen sind die Fahrzeuge heute deutlich störanfälliger. Schau dir mal die GoAhead in Baden Württemberg an, dort wartet der Hersteller die Fahrzeuge und die es fallen reihenweise Fahrzeuge aus. Dieses die DB ist Schuld ist so einfach wie unsauber.

    So war das bereits im ursprünglichen Planfeststellungsverfahren zur D2 vorgesehen. Man vermeidet so, dass am Willy Brandt Platz in der C und D Ebene die gleichen Liniennummern anzutreffen sind.

    Zitat

    Von früheren Äußerungen des Dezernenten, von wegen die U5 im Europaviertel sei der letzte U-Bahn-Tunnel, der in Frankfurt gebaut würde, war keine Rede mehr.


    Zumal Österling nie die U4 Verlängerung ausgeschlossen hat. Meiner Meinung nach ist das Zitat damals auch aus dem Kontext gerissen worden. Umso besser, dass das jetzt nochmal klargestellt wurde.