Beiträge von B80C

    Im Zusammenhang mit der Sanierung der B26-Unterführung der Odenwaldbahn soll die Bundesstraße 2020 für Rund sieben Monate stadteinwärts gesperrt werden. Für den IV + ÖV ist eine Umleitung über die Erbacher Straße angedacht. In diesem Zusammenhang kritisiert die einer Schienenverbindung in den Ostkreis ablehnend gegenüber stehende SPD, dass nicht gleichzeitig die Busspur bis zum Ostbahnhof verlängert wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Eine Odenwaldbahn-Initiative fordert Taktverdichtungen auf verschiedenen Bahn-, Tram- und Buslinien. Näheres steht bei Echo Online.

    Die Heinerfest-Fahrpläne (4.7. bis 8.7.19) sind online. Bedingt durch den obligatorischen Sommerferien-Gleisbau, diesmal auf den Ast zum Böllenfalltor (SL 2, 9), kommt es zu einigen Änderungen gegenüber dem sonst üblichen Heinerfest-Angebot:


    - SL 1 verkehrt Mo ab Mittag nicht mehr. Da alle Straßenbahnen in den Betriebshof Frankenstein einrücken müssen, kann man an allen Tagen zwischen 1.14 Uhr und 3.13 Uhr (Do bis Sa, Mo) bzw. 0.00 Uhr und 3.14 Uhr (So) 18x vom Hbf nach Eberstadt fahren.

    - SL 3 fährt durchs Festgelände, bis spät abends im T15, außerdem verstärkt durch Zwischenfahrten im Ring Hbf - Berliner Allee - Luisenplatz - Bismarckstr. - Hbf auf T7/8.

    - SL 4 verkehrt im T7/8. Vermutlich werden hier wegen der Anschlusssituation am Luisenplatz über die gesamte Ferienzeit nur Solo-Tw eingesetzt.

    - SL 9 im SEV im T7/8 zwischen Böllenfalltor und Luisenplatz.

    - BL K fährt TU-Lichtwiese - Heinrichstr. (Anschluss SL 3) - Roßdörfer Platz (Anschluss SEV 9) - TU-Lichtwiese

    Einige Bahnen der 3 schildern aus Bessungen kommend (falsch) "3 Kongresszentrum über Luisenplatz", andere (richtig) "3 Schloss".


    Warum lässt man die Linien F und H in Richtung Martinsviertel an der Holzstraße halten und nicht vor dem Kongresszentrum, an der Haltestelle des AIR-Liners, was dann kürzere Umsteigeverbindungen von den Linien aus Richtung Ostbahnhof und Schulstraße zur Folge hätte?

    Heute am späten Nachmittag hatte in Darmstadt *gefühlt* mal wieder alles Verspätung. Sowohl im Linienverbund 2/4/5/9 als auch bei den SL 6/7 konnte ich Pulkbildungen beobachten. Der von mir genutzte H-Bus hatte 15 Minuten Verspätungen, sein Nachfolger 5 Minuten. Trotz der Verspätung hielt der übervolle Bus am Luisenplatz zweimal. Die Nachfrage ergab, dass das so sein müsse. Weil, sonst könnte sich jemand beschweren, dass der Bus durchgefahren sei. Gibt es in Darmstadt keine Doppelhaltestellen? Diese Regel ist für mich besonders in diesem Fall (V15, übervolles Fahrzeug, Nachfolger direkt dahinter) völlig unverständlich.

    Auf der Nieder-Ramstädter Str. ist heute Tw 9871 entgleist. Sturm "Bennet" wehte ein Eisenteil von einem Dach. Das Eisentück fiel vor eine Bahn der Linie 9 und ließ sie entgleisen. In einem Video sind bei Hessenschau.de von Minute 0:36 bis 0:50 Bilder davon zu sehen. Über die im Bericht genannte zweite Straßenbahn, die entgleist sein soll, wird nichts näher berichtet. Echo online schweigt sich bislang völlig aus.

    Hinzu kommt das von Pallaswiese angesprochene Trassenproblem. (...) Man will von und nach überall umsteigefrei fahren und alle auf einer Trasse?

    Das stimmt und daher ist eine Schienenverbindung gen Osten - ob reine Tram oder Tram-Train - dringend notwendig, ebenso die Tram nach Weiterstadt. Schon vorher müsste ein Teil der direkten Busverbindungen aus dem Osten wegfallen und z.B. in Roßdorf umgestiegen werden.

    Wer aus Alsbach kommt, braucht die ganze Bummelei ab Eberstadt nun wirklich nicht.

    Das ist für mich das Hauptargument, daher ist für die Kunden aus Alsbach, Seeheim-Jugenheim und Eberstadt die Schnelllinie 6 nach wie vor sehr sinnvoll.


    Durch den Umbau der Heidelberger Straße schwimmt der MIV hier teilweise auf der Tramtrasse mit und die Bahn reiht sich in den Stau ein. Es scheint wohl neueste Mode zu sein in Hessen, dieses auch auf Hauptverkehrsstraßen umzusetzen (siehe auch Friedrich-Ebert-Straße in Kassel).


    Um den Takt nach Arheilgen sinnvoller zu gestalten müsste man die SL 6 in Eberstadt später abfahren lassen. Dann gäb es dort allerdings eine Taktverschiebung. Die SL 1 könnte das zumindest teilweise kompensieren.

    Hier ist der Bericht von Echo-Online. Laut Info von HEAG mobilo auf Facebook konnte auf Grund des Fahrermangels nur ein Ersatzbus eingesetzt werden, dazu 10 Taxis. Triebwagen und Beiwagen werden wohl auf Wochen ausfallen, mit Auswirkungen auf die Linien 1 und 3, bei denen bis zu den Weihnachtsferien mit Ausfällen und Busersatzverkehr gerechnet werden muss.

    Das und das war das Vorgeplänkel, jetzt - also im Sommer 2019 - geht es endlich los.



    Quelle: HEAG mobilo

    Am Montag, 15.10.18 beginnt der 10-Minuten-Takt Montag bis Freitag tagsüber auf der Linie H. Bei der DADINA ist immerhin der neue Fahrplan bereits heute eingestellt. Die HEAG mobilo lässt sich noch etwas Zeit. In der RMV-Verbindungsauskunft sind die Abfahrten bereits etwas länger eingepflegt. Die Äste nach Kranichstein und ins Komponistenviertel werden, wie bereits berichtet, im T20 bedient.

    Das hätte zur Folge, dass Messplatz, Nordbad, Berufsschulen, Eissporthalle und die Neubaugebiete in Kranichstein westlich der Jägertorstraße ohne Bahnanschluss wären. Und eine Bahn durch die Kranichsteiner Straße müsste beim Heinerfest als SEV gefahren werden...


    Um die zugegebener Maßen von mir etwas in die falsche Richtung angestoßene Diskussion wieder zu fokussieren: Bist Du Dir sicher, eine Tram durch die Kranichsteiner Straße wäre stadtplanerisch (und zur damaligen Zeit auch politisch) umsetzbar gewesen? (fragt jemand, der im Viertel wohnt und lieber in die Tram als in den Bus einsteigt.)