Beiträge von B80C

    Der neue Thread ist gut, der Anlass nicht.


    Das soll nicht unterschlagen werden:

    GDL bleibt bei Kernforderung unnachgiebig

    Gescheitert seien die Gespräche auch dieses Mal an der Kernforderung der Gewerkschaft nach einer Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter, so die Bahn. "Die GDL beharrte bis zuletzt dogmatisch auf der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich."

    Für einen Zeitraum von 4 Stunden fährt die 8 nur bis Eberstadt.

    Stimmt, an die Lücke habe ich nicht gedacht.

    Für eine komplette Runde braucht die 8 in diesem Zeitraum 100 Minuten.

    Die 6 braucht 120 Minuten. Entsprechend verschiebt sich die Abfolge der Fahrzeuge

    in diesem Zeitraum.

    Dann eben Langzüge auf beide Kurse, die hinter dem entfallende fahren.

    Ich bin gespannt auf dein Ergebnis.

    Mein Ergebnis ist SEV auf der 3.

    Tag 13 der vollständigen ST15-Außerbetriebnahme, Tag 13 ohne SEV, Tag 13 mit Fahrtausfällen.


    Heute: HEAG am späten Nachmittag mal wieder richtig genial: Ausfall auf der Linie 6/8, voller Bahnsteig am Luisenplatz. Es kommt ein kurzer ST14 aus Alsbach angefahren, vollgestopft und verspätet. Nach dem Fahrgastwechsel geht es proppevoll weiter gen Norden.


    Warum ist es nicht möglich, zumindest bei der 6/8 hinter jeden ausgefallenen Kurs einen Beiwagen-Zug zu setzen? (= 88 Plätze mehr). Es scheint, als mangele es hier etwas an Systemkompetentz.

    Es hat den Anschein, als säße die HEAG wie das Kaninchen vor der Schlange: Angsterstarrt, zu keiner Handlung mehr fähig. Drei Tage lang, seit Freitag, war klar, dass sich das Thema Totalausfall wiederholt. Drei Tage lang, ja es war Wochenende, hat das Unternehmen es nicht geschafft, angemessene Lösungen zu erarbeiten. Busse sind ja, wie vom Stadionverkehr am Samstag zu lesen war, genug da. Ich verstehe das nicht. Bitte, liebe HEAG, tut was! SEV bis zu den Osterferien auf der 3.


    Edit: Bild entfernt, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Fahrten der 6 und 8 wegen eines Unfalls rausgenommen worden waren.

    Der Bus wäre für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, nicht für gesunde Student*innen.

    Und was genau hat das mit Studenten zu tun? Mit welcher Begründung sollen Studenten laufen müssen? Was ist mit gesunden Nichtstudenten? Dürfen die dann den Bus benutzen? Und wenn ja, warum die und Studenten nicht?

    Und was ist mit mobilitätseingeschränkten Studierenden? Was wiegt da höher: Mobilitätseingeschränkt oder Studierend?

    Es könnten auch eigene Fahrzeuge generiert werden:

    • SL 3 im SEV setzt 3 Bahnen frei.
    • SL 7 nur Eberstadt - Kongresszentrum setzt 2 weitere Bahnen frei.
    • 3E im T10 benötigt 6 Busse, im T7/8 (Schulbeginn und -Ende) 8 Busse.
    • BL H im T20 (statt T10) nach Kranichstein generiert einen Bus
    • BL K nicht zur Heimstättensiedlung generiert 2 Busse
    • BL L im T15 (statt T10) generiert 2 Busse
    • BL R im T15 (statt T10) generiert 2 Busse à die Standardbusse müssten auf die Linie L, deren Gelenkbusse auf den SEV
    • Der fehlende Gelenkbus sollte ohnhin als Betriebsreserve vorhanden sein.

    Ja, das hat Angebotsreduzierungen zur Folge. Diese haben die an die Tram angebundenen Gebiete auch ohne den akuten Wagenmangel jedoch schon länger (z.B. Arheilgen, Kranichstein, Griesheim T10 statt T7/8, Bessungen, Eberstadt fehlende SL 1).


    Alle Angaben überschlagen nach Blick auf die Fahrplantabellen. Gerne Korrektur, wenn ich mich verrechnet habe.

    Für die Umstellung auf SEV braucht man Busse, die man im Moment auh nicht hat. Die neuen MAN laufen ebenfalls nicht stabil und haben noch diverse Kinderkrankheiten. (...). Und ausserdem ist die Linie 3 mit dem hohen Bedarf im Schülerverkehr mal nicht eben so einfach zu stemmen.

    Bis zu Beginn der Weihnachtsferien standen für den SEV (zuletzt auf der 3) genügend Busse und Fahrpersonal zur Verfügung. Die Busse wurden offenbar vorschnell abgeschafft, wie ja hier auch schon zu lesen war. Ein Managementfehler? Oder Kostendruck der Politik?


    Was ist mit dem (zusätzlichen SEV-) Fahrpersonal? Ist das schon wieder weg?


    Hinzu kommt, dass man den Dienstpaln änern müsste und ein Genehmigungsprozedere mit dem Betriebsrat anstoßen muss. Das ist adhoc nicht möglich.

    Dieses Argument halte ich für schwierig. Es müssen schnell Lösungen gefunden werden anstatt zu sagen was nicht geht. Auch die Personalvertretung dürfte ein Interesse an einem funktionierenden Betrieb haben. Mit entsprechender Kommunikation sollten da schnelle und flexible Lösungen in der Dienstplanumgestaltung gefunden werden können. Als letztes Mittel gibt es immer noch das Dispositionsrecht des Arbeitgebers.


    Was ist mit dem Fahrpersonal der Tram, das die aus technischen Gründen ausfallenden Kurse nicht fahren kann? Dreht das Däumchen? Oder ist gleichzeitig der Krankenstand hoch?

    Die HEAG mobilo Webseite meinte heute Vormittag kurz vor 10 (und aktuell immer noch), "es liegen keine Störungen vor". Gleichzeitig meldet das DFI an der Pallaswiesenstraße Fahrtichtung Süd den Ausfall von Fahrten der Linien 6, 4, und 8...


    Warum schafft es das Unternehmen nicht, so lange die ST15 nicht stabil laufen, die 3 auf SEV umzustellen (Kürzung 7 auf Eberstadt - Kongresszentrum)?

    Heute Vormittag konnte zwischen 10:00 und 10:30 Uhr die Wagen 102, 104 und 114 (noch ohne seitliche Nummer) auf den Linien 6/8 bzw. 9 antreffen.

    101 ist seit heute Mittag auch im Einsatz - auf der 6/8. Trotzdem fehlen dann wohl für 2 Kurse Wagen, was auch in den Lücken bei LiveMap zu sehen ist und auch die RMV App anzeigt.