Beiträge von B80C

    Ihr seid echt lustig. Vom ersten Tag, an dem der durchschnittliche Autofahrer nicht gerafft hat, daß es eine Baustelle gibt, sich deswegen irgendwie durchwurschtelt und somit das Chaos verursacht, auf das gesamte Betriebskonzept schließen zu wollen, ist wirklich mutig. Frühere Großbaustellen haben ähnliche Phänomene am ersten Tag gezeigt. Wartet doch wenigstens erst mal den zweiten Tag ab, wenn sich der restliche Verkehr auf die Baustelle eingestellt hat.

    7. Tag. Rückstau stadtauswärts heute am späten Nachmittag bis zum Steubenplatz, wieder einige Busse mittendrin. Ein Bus (konnte die Linie leider nicht erkennen, dürfte aber ein H-Bus gewesen sein) ist dann am Steubenplatz Richtung Bismarckstraße abgebogen, um unter Auslassung des Halts Berliner Allee schneller am Hbf zu sein. So geht's natürlich auch.


    Ein SEV-Bus des EAD fährt als Linie 109 umher.

    Gerade eben die Rheinstraße entlang gefahren: Stadtauswärts wird der IV vor der Kreuzung Berliner Allee und Goebelstraße einspurig über den Bahnkörper geleitet. Rückstau bis zur Neckarstraße, Busse (F, H, 9E) mittendrin, Fahrpläne sind Markulatur. Stadteinwärts zweispurig, Rückstau (noch) nicht ganz so lang, Busse quälen sich auch auf der Straße mit. Wer plant denn solch eine Baustellenabwicklung? Diese Baustelle gehört in die Mitte der Sommerferien, wenn wirklich deutlich weniger Verkehr unterwegs ist.

    Quelle: HEAG mobilo


    Kommentar: Die direkte Verbindung Hauptbahnhof - Luisenplatz wird äußerst schlecht bedient. Vom Bahnhofsvorplatz, dem Haupteinstiegspunkt, fährt nur die SL 9 im T15 diese Strecke, Mo - Fr tagsüber kommt noch die SL 1 im T30 hinzu. Die SL 5 bedient den Luisenplatz gar nicht, die Busse F, H (Richtung Anne-Frank-Str. ) und K (Richtung TU-Lichtwiese) fahren über die Westseite, an der niemand einsteigt, der zum Luisenplatz will. Der H-Bus Richtung Kranichstein bzw. Komponistenviertel bedient den Hbf gar nicht. Kaum jemand aus Eberstadt, der zum Hbf will, wird den Umweg über Luisenplatz mit der SL1 in Kauf nehmen. Volle Busse F und H sind vorprogrammiert.


    Die Grafiken sind zudem eine Katastrophe. Bei der Haltestellenbelegung wird mehr angegeben, was wo NICHT hält. Und die SL 2 mit den wenigen Fahrten extra in der Umleitungsgrafik aufzuführen, wo doch die SL 9 genau die gleiche Strecke fäht, ergibt auch keinen Sinn.


    Besser hätte man alle Fahrten zwischen Hbf und Böllenfalltor als SL 2 bezeichnet. Noch besser hätte man die SL 5 am Kongresszentrum enden lassen und dafür die SL 3, wie sonst auch, zum Hbf geführt. Dann gäbe es immerhin einen T7/8 zwischen Hbf und Luisenplatz und weiter eine Direktverbindung per Tram zwischen Luisenplatz und Kranichstein. So wird der H-Bus wieder überquellen und die 5 halbleer im T7/8 durch die Gegend fahren.

    Quelle mit Bildern: www.kvg.de


    In einer früheren Version der PM stand auch, dass vier Bahnen im gesperrten Streckenabschnitt "gefangen" sind.


    Nachtrag: Bericht bei hessenschau.de.

    Im Zusammenhang mit der Sanierung der B26-Unterführung der Odenwaldbahn soll die Bundesstraße 2020 für Rund sieben Monate stadteinwärts gesperrt werden. Für den IV + ÖV ist eine Umleitung über die Erbacher Straße angedacht. In diesem Zusammenhang kritisiert die einer Schienenverbindung in den Ostkreis ablehnend gegenüber stehende SPD, dass nicht gleichzeitig die Busspur bis zum Ostbahnhof verlängert wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Eine Odenwaldbahn-Initiative fordert Taktverdichtungen auf verschiedenen Bahn-, Tram- und Buslinien. Näheres steht bei Echo Online.

    Die Heinerfest-Fahrpläne (4.7. bis 8.7.19) sind online. Bedingt durch den obligatorischen Sommerferien-Gleisbau, diesmal auf den Ast zum Böllenfalltor (SL 2, 9), kommt es zu einigen Änderungen gegenüber dem sonst üblichen Heinerfest-Angebot:


    - SL 1 verkehrt Mo ab Mittag nicht mehr. Da alle Straßenbahnen in den Betriebshof Frankenstein einrücken müssen, kann man an allen Tagen zwischen 1.14 Uhr und 3.13 Uhr (Do bis Sa, Mo) bzw. 0.00 Uhr und 3.14 Uhr (So) 18x vom Hbf nach Eberstadt fahren.

    - SL 3 fährt durchs Festgelände, bis spät abends im T15, außerdem verstärkt durch Zwischenfahrten im Ring Hbf - Berliner Allee - Luisenplatz - Bismarckstr. - Hbf auf T7/8.

    - SL 4 verkehrt im T7/8. Vermutlich werden hier wegen der Anschlusssituation am Luisenplatz über die gesamte Ferienzeit nur Solo-Tw eingesetzt.

    - SL 9 im SEV im T7/8 zwischen Böllenfalltor und Luisenplatz.

    - BL K fährt TU-Lichtwiese - Heinrichstr. (Anschluss SL 3) - Roßdörfer Platz (Anschluss SEV 9) - TU-Lichtwiese

    Einige Bahnen der 3 schildern aus Bessungen kommend (falsch) "3 Kongresszentrum über Luisenplatz", andere (richtig) "3 Schloss".


    Warum lässt man die Linien F und H in Richtung Martinsviertel an der Holzstraße halten und nicht vor dem Kongresszentrum, an der Haltestelle des AIR-Liners, was dann kürzere Umsteigeverbindungen von den Linien aus Richtung Ostbahnhof und Schulstraße zur Folge hätte?

    Heute am späten Nachmittag hatte in Darmstadt *gefühlt* mal wieder alles Verspätung. Sowohl im Linienverbund 2/4/5/9 als auch bei den SL 6/7 konnte ich Pulkbildungen beobachten. Der von mir genutzte H-Bus hatte 15 Minuten Verspätungen, sein Nachfolger 5 Minuten. Trotz der Verspätung hielt der übervolle Bus am Luisenplatz zweimal. Die Nachfrage ergab, dass das so sein müsse. Weil, sonst könnte sich jemand beschweren, dass der Bus durchgefahren sei. Gibt es in Darmstadt keine Doppelhaltestellen? Diese Regel ist für mich besonders in diesem Fall (V15, übervolles Fahrzeug, Nachfolger direkt dahinter) völlig unverständlich.

    Auf der Nieder-Ramstädter Str. ist heute Tw 9871 entgleist. Sturm "Bennet" wehte ein Eisenteil von einem Dach. Das Eisentück fiel vor eine Bahn der Linie 9 und ließ sie entgleisen. In einem Video sind bei Hessenschau.de von Minute 0:36 bis 0:50 Bilder davon zu sehen. Über die im Bericht genannte zweite Straßenbahn, die entgleist sein soll, wird nichts näher berichtet. Echo online schweigt sich bislang völlig aus.

    Hinzu kommt das von Pallaswiese angesprochene Trassenproblem. (...) Man will von und nach überall umsteigefrei fahren und alle auf einer Trasse?

    Das stimmt und daher ist eine Schienenverbindung gen Osten - ob reine Tram oder Tram-Train - dringend notwendig, ebenso die Tram nach Weiterstadt. Schon vorher müsste ein Teil der direkten Busverbindungen aus dem Osten wegfallen und z.B. in Roßdorf umgestiegen werden.

    Wer aus Alsbach kommt, braucht die ganze Bummelei ab Eberstadt nun wirklich nicht.

    Das ist für mich das Hauptargument, daher ist für die Kunden aus Alsbach, Seeheim-Jugenheim und Eberstadt die Schnelllinie 6 nach wie vor sehr sinnvoll.


    Durch den Umbau der Heidelberger Straße schwimmt der MIV hier teilweise auf der Tramtrasse mit und die Bahn reiht sich in den Stau ein. Es scheint wohl neueste Mode zu sein in Hessen, dieses auch auf Hauptverkehrsstraßen umzusetzen (siehe auch Friedrich-Ebert-Straße in Kassel).


    Um den Takt nach Arheilgen sinnvoller zu gestalten müsste man die SL 6 in Eberstadt später abfahren lassen. Dann gäb es dort allerdings eine Taktverschiebung. Die SL 1 könnte das zumindest teilweise kompensieren.

    Hier ist der Bericht von Echo-Online. Laut Info von HEAG mobilo auf Facebook konnte auf Grund des Fahrermangels nur ein Ersatzbus eingesetzt werden, dazu 10 Taxis. Triebwagen und Beiwagen werden wohl auf Wochen ausfallen, mit Auswirkungen auf die Linien 1 und 3, bei denen bis zu den Weihnachtsferien mit Ausfällen und Busersatzverkehr gerechnet werden muss.