Beiträge von B80C

    Unfall in der Rheinstraße, wie mir von Unbeteiligten mitgeteilt wurde.


    Gegen 19 Uhr des gleichen Tages habe ich einen Pulk von fünf Bahnen der Linien 6 und 7 kurz nacheinander auf der Neckarstraße Richtung Eberstadt fahren sehen. Wenn das die gleiche Störung war, die bob013 um 13:11 Uhr hier eingestellt hat, hast diese entweder länger gedauert oder die Leitstelle hat es nach Stunden nicht hinbekommen, durch vorzeitiges Wenden den Pulk aufzulösen.

    Vermutlich seit etwa 19.15 Uhr blockiert ein Gelenkbus von Müller am Willy-Brandt-Platz beide Gleise in der Frankfurter. Stadteinwärts gibt's einen netten Rückstau mehrerer Bahnen. Nach Kranichstein und Arheilgen fährt wohl jeweils ein Bus im SEV. Immerhin konnte ich so in Ruhe die neue Heinerfestbahn fotografieren.

    Wer kommt eigentlich für die Mehrkosten der HEAG für SEV-B, ggf. SEV-T und die Forderungen aus der 10-Minuten-Garantie auf? Die Fa. Müller?

    Pressemeldung von HEAG mobilo:


    29.6.2020

    Lichtwiesenbahn: Bauarbeiten für Gleisdreieck und neue Haltestelle Hochschulstadion beginnen

    Linie 9 Busse statt Bahnen


    DARMSTADT (kzd) – Mit Beginn der Sommerferien am 4. Juli startet im Bauprojekt Lichtwiesenbahn der wichtige Bauabschnitt im Kreuzungsbereich Nieder-Ramstädter Straße/Jahnstraße. Nach Abschluss der komplexen Leitungsverlegungen und ersten Gleisbauarbeiten beginnt die HEAG mobilo kommende Woche in der Nieder-Ramstädter Straße mit der Modernisierung der Haltestelle „Hochschulstadion“ und dem Bau des neuen Gleisdreiecks, mit dem eine neue Schienenverbindung von der Lichtwiese zum Böllenfalltor entsteht. Auf der Linie 9 verkehren deshalb zwischen Luisenplatz und Böllenfalltor während der gesamten Sommerferien von Samstag (4.) an bis einschließlich 16. August Ersatzbusse als Linie 9E auf einer geänderten Route. Die Bauarbeiten haben örtlich auch Auswirkungen auf den Auto- und Fahrradverkehr.


    Linie 9 verkehrt ab Luisenplatz als Ringlinie 9E

    Da die Bauarbeiten im bestehenden Gleisbereich ausgeführt werden, ist in der Nieder-Ramstädter Straße kein Straßenbahnbetrieb möglich. Aus diesem Grund verkehrt zwischen Böllenfalltor und Luisenplatz die Ersatzbuslinie 9E. Die Ersatzbusse verkehren montags bis freitags von 6 Uhr bis 9 Uhr und von 12 Uhr bis circa 19 Uhr im 7,5-Minutentakt, zwischen 9 Uhr und 12 Uhr im 15-Minuten-Takt sowie ab 19 Uhr im 30-Minuten-Takt. Am Wochenende fährt die Linie 9E tagsüber im 15-Minutentakt. Ein barrierefreier Umstieg von der Linie 9 in die Linie 9E ist an der Haltestelle Kongresszentrum möglich. Aufgrund der Einbahnstraßenregelung in der Nieder-Ramstädter Straße wird die Linie 9E als Ringlinie fahren. Stadteinwärts entfallen die Haltestellen „Merckstadion“, „Hochschulstadion“, „Herdweg“ und „Roßdörfer Straße“. Die Ersatzhaltestellen für diese Haltepunkte befinden sich in der Klappacher Straße und in der Karlstraße am Straßenrand. Zwischen Griesheim und Kongresszentrum verkehrt die Linie 9 regulär als Straßenbahn.


    Großräumige Umleitung für Autofahrer gilt bis Mitte August

    Die bereits geltende Umleitung für Autofahrer aus Richtung Mühltal über die Klappacher Straße und Karlstraße bleibt weiterhin bestehen. Die Einfahrt aus der Klappacher Straße in die Nieder-Ramstädter Straße und in den Böllenfalltorweg bleiben ebenfalls bis Ende der Sommerferien gesperrt. Aufgrund der Bauarbeiten im Kreuzungsbereich ist die Einfahrt aus der Nieder-Ramstädter Straße in die Jahnstraße während der Sommerferien voll gesperrt.

    Die Bauarbeiten finden in der Regel montags bis freitags tagsüber statt. Es kann zu Samstags- und Nachtarbeiten kommen. Die HEAG mobilo bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.


    Der Fahrplan der Linie 9E steht auf der Internetseite der HEAG mobilo unter www.heagmobilo.de zum Download bereit.


    Aktuelle Informationen zum Bauprojekt „Lichtwiesenbahn“ gibt es unter www.lichtwiesenbahn.de


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    Fier mich in Summe sehr viele Linien für ein doch recht kleines Netz. Vorteil ist aber, dass viele Direktverbindungen möglich sind.


    Ein übersichtliches Netz könnte so aussehen:


    1 Hauptbahnhof - Eberstadt T30

    2 Hauptbahnhof - Luisenplatz - TU-Lichtwiese T7,5

    3 Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Luisenplatz - Lichtenbergschule T10

    5 Hauptbahnhof - Luisenplatz - Kranichstein T7,5

    7 Arheilgen - Luisenplatz - Eberstadt T15

    8 Arheilgen - Luisenplatz - Eberstadt - Alsbach T15

    9 Griesheim - Luisenplatz - Böllenfalltor T7,5


    Nachteil: Weniger Direktverbindungen (wird bei dichtem Takt aber relativiert).

    Vorteile: Bessere Merkbarkeit, weniger Störungsanfälligkeit, Taktveränderungen bei bestimmten Anlässen einfacher umsetzbar (z.B. auf T5).

    Auf allen Achsen gibt es somit mindestens einen 10 min Takt durch sich überlagernde Linien, wobei durch zumeist drei Linien der Takt nochmal verkürzt wird. Nach Alsbach gibt es einen 15 min Takt durch Überlagerung der Linien 6 und 8, aber Eberstadt verkehren beide zusammen als 7.5 min Takt und ab Darmstadt Innenstadt als 10er Takt. Klingt für mich etwas verwirrend. Mal schauen, wie das dann im Fahrplan tatsächlich umgesetzt wird.

    Wenn ich das richtig lese, gibt es auf den Ästen nach Arheilgen, Kranichstein und Griesheim dann eine Fahrten mehr als jetzt. Derzeit wird zu diesen Zielen zweimal überlagernd im T15 gefahren (= 8 Fahrten pro Stunde), nach den Planungen dreimal im T20 (= 9 Fahrten pro Stunde). Einen stabilen Takt zu finden wird allerdings schwierig.


    Folgendes Taktschema ist vorgesehen:


    1 Eberstadt - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Kranichstein T20

    2 Hauptbahnhof - Luisenplatz - TU-Lichtwiese T7,5

    3 Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Luisenplatz - Lichtenbergschule T15/7,5

    4 Griesheim Platz Bar le Duc - Luisenplatz - Kranichstein T20

    5 Kranichstein - Luisenplatz - Böllenfalltor T20

    6 Arheilgen - Luisenplatz - Eberstadt - Alsbach (Schnelllinie) T20/15/30*

    8 Arheilgen - Luisenplatz - Eberstadt - Alsbach T20/15/30*

    9 Griesheim Platz Bar le Duc - Luisenplatz - Böllenfalltor T20

    10 Griesheim Wagenhalle - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Arheilgen T20


    * 6 und 8: je T20 Arheilgen - Luisenplatz, je T15 Luisenplatz - Eberstadt, je T30 Eberstadt - Alsbach.

    Das Linienkonzept soll wie folgt aussehen:


    1 Eberstadt - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Kranichstein

    2 Hauptbahnhof - Luisenplatz - TU-Lichtwiese

    3 Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Luisenplatz - Lichtenbergeschule

    4 Griesheim Platz Bar le Duc - Luisenplatz - Kranichstein

    5 Kranichstein - Luisenplatz - Böllenfalltor

    6 Arheilgen - Luisenplatz - Eberstadt - Alsbach (Schnelllinie)

    8 Arheilgen - Luisenplatz - Eberstadt - Alsbach

    9 Griesheim Platz Bar le Duc - Luisenplatz - Böllenfalltor

    10 Griesheim Wagenhalle - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Arheilgen

    Gemeinsame Pressemitteilung Stadt Darmstadt – DADINA - HEAG mobilo:


    12.6.2020

    Entwurf für neues Verkehrskonzept für die Straßenbahn vorgelegt

    10-Minutentakt, bessere Anbindung des Hauptbahnhofs und längere Bedienzeiten - Schnelle 6 fährt weiterhin



    Am Mittwoch (3.6.) hat der Vorstand der DADINA zugestimmt, in der Sitzung der Verbandsversammlung am Donnerstag (18.6.) eine Beschlussvorlage über das neue Verkehrskonzept für die Straßenbahn in der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg einzubringen.


    Das neue Verkehrskonzept ist ein Entwurf der HEAG mobilo, der gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der DADINA abgestimmt wurde. Gegenüber der im Gemeinsamen Nahverkehrsplan enthaltenen Fassung enthält er deutliche Verbesserungen. Nachdem in den letzten Jahren nur punktuelle Änderungen im Tramnetz vorgenommen wurden, erfordern steigende Einwohner- und Fahrgastzahlen sowie längere Schul- und Geschäftszeiten eine umfassende Anpassung des Liniennetzes und des Fahrplanangebots.


    Neben der Einführung eines 10-Minutentakts in der Hauptverkehrszeit sind auch eine Ausweitung der Bedienzeiten u. a. im Abendverkehr und auch neue Linienverbindungen vorgesehen. Damit wird der Darmstädter Hauptbahnhof künftig aus allen Richtungen umsteigefrei erreichbar sein. Um die Pünktlichkeit zu verbessern, sollen zudem die Fahrtzeiten der Straßenbahn angepasst werden.


    Das attraktivere und leicht einprägsame Fahrplanangebot mit einem 10-Minutentakt wird nicht nur die Bedienqualität im gesamten Netz steigern, sondern auch die Anschlusssicherheit bei Umsteigevorgängen zwischen Bus- und Straßenbahnlinien erhöhen. Oberbürgermeister Jochen Partsch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DADINA, stellt dazu fest: „Das neue Verkehrskonzept für die Straßenbahn ist das wichtigste und größte Projekt des gemeinsamen Nahverkehrsplanes der Stadt Darmstadt und des Landkreises. Es ist die Grundlage für die Sicherstellung der Mobilitätswende. Neben dem dichteren Taktangebot in der Innenstadt und Direktanbindung der ÖPNV-Verkehrsknotenpunkte Luisenplatz und Hauptbahnhof werden die Haltestellen Marienhöhe und Lincoln-Siedlung zukünftig zusätzlich mit der Linie 6 angedient. Somit sind die beiden neuen Siedlungen Lincoln und Ludwigshöhviertel optimal angebunden.“


    Drei Neuerungen bei der Linienführung

    Die Linie 1 soll zukünftig wie bisher von Eberstadt zum Hauptbahnhof und dann neu weiter nach Kranichstein geführt werden. Der Stadtteil Kranichstein erhält mit einer veränderten Linie 5 zudem eine Direktverbindung ans Böllenfalltor mit dem zentralen Umsteigepunkt „Schloss“. Mit der neuen Linie 10 erhalten Arheilgen und Griesheim einen direkten Anschluss an den Darmstädter Hauptbahnhof. Auf der Strecke nach Alsbach soll ein durchgehender 15-Minutentakt unter Beibehaltung der Schnelllinie 6 angeboten werden. In Darmstadt sieht das Konzept auf allen Achsen einen 10-Minutentakt vor, dies verbessert auch die Anschlussbeziehungen u. a. am Böllenfalltor gegenüber den bisherigen Planungen.


    DADINA-Vorstandsvorsitzender Robert Ahrnt meint dazu: „Durch die vorgenommene Überarbeitung der Planung konnten nochmal deutliche Verbesserungen ohne große Kostensteigerungen erzielt werden, das ist erfreulich.“


    Kostenteilung zwischen Landkreis und Stadt Darmstadt

    Den zusätzlichen jährlichen Bestellkosten ab dem Jahr 2024 in Höhe von zirka 9,15 Millionen Euro können erwartete Mehreinnahmen aus Fahrgeldern von ca rund zwei Millionen Euro gegengerechnet werden. Die verbleibenden Kosten in Höhe von etwa 7,15 Millionen Euro werden zwischen der Stadt Darmstadt und dem Landkreis geteilt. In diesen Kosten sind die Mehrbestellungen für den Betrieb der Lichtwiesenbahn und der geplanten Straßenbahnverlängerung in das Ludwigshöhviertel nicht enthalten.

    Das neue Verkehrskonzept umfasst fast 36 Prozent zusätzliche Fahrplanstunden und rund 26 Prozent zusätzliche Fahrplankilometer gegenüber dem heutigen Angebot. Dafür müssen von der HEAG mobilo zehn zusätzliche Straßenbahnen beschafft werden. Diese Anzahl berücksichtigt auch die dann erforderliche Werkstattreserve.


    Umsetzung stufenweise bis zum Dezember 2023

    Die Umsetzung kann nicht kurzfristig erfolgen, da neben den zusätzlichen Straßenbahnen außerdem mehr als 50 zusätzliche Fahrer/innen benötigt werden, deren Ausbildung ebenfalls einige Zeit in Anspruch nehmen wird. „Wir haben bereits viele positive Reaktionen zu dem von uns vorgeschlagenen neuen Verkehrskonzept erhalten“, freut sich HEAG mobilo Geschäftsführer Matthias Kalbfuss. Um möglichst zeitnah die Vorteile des neuen Verkehrskonzepts zu realisieren, hält HEAG mobilo Geschäftsführer Michael Dirmeier eine stufenweise Umsetzung für machbar: „Erste Schritte könnten bereits 2022 und 2023 erfolgen“. Das Gesamtkonzept werde aber voraussichtlich erst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 in Betrieb gehen können, so Dirmeier.


    Nach den Sommerferien sollen auch die Gremien der Stadt Darmstadt und der Kreistag über die Vorlage beraten.

    Das bedeutet dann demnach: Linien 1 und 9 fahren alleine, Linien 2 mit 3, 4 mit 5 und 6 mit 7/8 sind verknüpft. Auf der 2 können keine Bw-Züge mehr fahren.

    Bin ja gespannt, wie ein Gelenkbus den Fahrplan der 5 halten soll (notwendige Umwege zwischen Siemensstraße und Eissport alle) und wie er auf der 9 am Waldfriedhof halten soll.

    Borsdorffstraße, Eissporthalle und Nordbad auf der Kranichstein-Strecke können vom Bus nicht sinnvoll angefahren werden. In Griesheim muss stadteinwärts erst die Wilhelm-Leuschner-Straße überquert werden, um von den Tramstationen zum Bushalt zu kommen. Ob das jemand für einen Kurs macht glaube ich nicht. Damit kann man ihn auch gleich ausfallen lassen. Waldfriedhof hast Du schon erwähnt, auch an der Maria-Goeppert-Straße und TZ Rhein-Main (mir hat Mozartturm besser gefallen) sind es weite Wege zwischen regulärem Tram- und Busersatzhalt. Spontaner Ersatzverkehr mit dem Bus auf der 3 geht, der wird ja bei Falschparkern auch hin und wieder praktiziert. Nach Griesheim und Kranichstein ist das für einzelne Fahrten aber völliger Quatsch.


    Auch Frage ich mich, wie man wie angekündigt hofft, besser auf Störungen reagieren zu können, sollten die SL3 und 4/5 miteinander verknüpft werden. Bei Linienverknüpfungen überträgt sich eine Störung auf einem Linienast immer auch auf die anderen - siehe Kranichstein, Griesheim, Böllenfalltor mit 2/4/5/9 derzeit. Zumindest in Darmstadt, wo die Leitstelle bei Störungen gerne stundenlanges Pulkfahren zulässt und vorzeitiges Wenden scheut wie der Teufel das Weihwasser. Am besten ist es aus dieser Sicht, jede Linie fährt für sich alleine. Allerdings kostet das dann auch mehr, da in der Regel mehr Fahrzeuge benötigt werden.

    Ich denke, da kann man von einem Tipp-/Druckfehler ausgehen...

    Davon gehe ich auch aus (das ist mir vorher auch gar nicht aufgefallen). Wobei ich die Bezeichnung "F= nicht an Schultagen" irreführend finde. Es ist immer besser zu sagen, wann was fährt und nicht, wann was nicht fährt. Also z.B. "F = in den Ferien / an schulfreien Tagen".


    Beim Blick auf den Fahrplan der SL4/5 ist erkennbar, dass es auch dort mögliche "Gelenkbusfahrten" geben kann und zwar 3 Stück pro Richtung zwischen Kranichstein und Luisenplatz (Berufsschulverstärker).


    Neu (und etwas kurios): Die SL4 um 9.16 Uhr ab Griesheim Platz Bar-le-Duc fährt zum Hbf, endet dort und geht dort vermutlich auf einen anderen Kurs über. Die letzte reguläre 4 in der Frühspitze fäher um 8.46 Uhr ab Griesheim, die Fahrt um 9.01 Uhr entfällt. Die 4 fährt zudem jetzt am frühen Abend zwei Stunden länger nach Griesheim, letzte Abfahrt dort um 19.16 Uhr (vor Corona um 17.37 Uhr).


    Wird die SL 3 neuerdings vom Böllenfalltor gestellt oder warum die Verknüpfung? Bislang waren doch 2/4/5/9 ein "Bündel"; vielleicht kommen dann entsprechend je nach Umlauf auch Beiwagen ins tiefste Bessungen?

    Für Beiwagen auf der SL 3 müsste am Willy-Brandt-Platz eine Kfz-Fahrspur abgesperrt werden, so wie bei geplanten Umleitungen.


    SL9: Der Schüler-Verstärker 6.51 Uhr ab Merck-Stadion zur Wagenhalle Griesheim und von dort zurück um 7.20 Uhr kann ebenso eine "Gelenkbusfahrt" sein. Auf dem Rückweg fährt das Fahrzeug bis zum Hbf.


    Die Abfahrten der SL9 ab Griesheim Platz Bar-le-Duc sind an Schul- und Ferientagen unterschiedlich (um 7/8 Minuten verschoben). Dadurch entfällt die Fahrplanklarheit (merkbare Abfahrtszeiten, die besonders in den Ferien beim T15 wichtig sind).

    Quelle: HEAG mobilo


    Der Blick auf den Fahrplan zeigt bei der SL 3: Montag bis Freitag tagsüber an Schultagen gibt es jetzt einen T7/8 (vor Corona T10 bis T15). Zusätzlich gibt es Verstärkerfahrten, die auch mit Gelenkbussen gefahren werden können und das Angebot weiter verdichten. Diese mit "B" gekennzeichneten Fahrten werden in Richtung Hbf zudem teilweise über die Rheinstraße geführt.


    Wie genau das neues Betriebskonzept aussieht, mit dem man hofft, besser auf Störungen reagieren zu können, wird nicht weiter ausgeführt. Aber vielleicht kann ja jemand aus der Runde sein Wissen teilen...

    Der seid 17. März in Kassel geltende Ersatzfahrplan wird erweitert:


    Quelle: KVG


    Beiwagenzüge verkehren bereits jetzt auch auf der SL3, um an der Ihringshäuser Straße durch den Linienverbund mit der SL 6 die Wendezeit für beide Linien verkürzen zu können. Auf der SL 1 werden Doppeltraktionen eingesetzt. Hier gibt es Bilder.

    Darmstadt: Ab 30. März ändern sich die Fahrpläne auf den Buslinien AIR, G und WX:

    Quelle: HEAG mobilo

    Hier die Pressemeldung der HEAG mobilo dazu:


    Anmerkung: Die SL 7 und 8 dürften, wie Samstags üblich, im T30 fahren, der sich zwischen Arheilgen und Eberstadt auf einen T15 verdichtet (T30 ab/bis Alsbach).


    Konkret bedeutet das (für den Trambereich):


    - Auch Mo bis Sa tagsüber T30 statt T15, dadurch bei Linienüberlagerung T15 statt T7/8.

    - SL 2 (Schülerlinie) Brückenhof - Baunatal: Kein Betrieb

    - SL 7: Kein Betrieb. Zwischen Weserspitze und Wolfsanger Ersatz durch BL 26.

    - Gesicherte Anschlüsse am Königsplatz zwischen den Linien 1, 4 und 6 bzw. 3, 5 und 8 wie im Spätverkehr.

    - Die Regio-Tram verkehrt im T60 statt T30.


    PRESSEMITTEILUNG der KVG:

    Ersatzfahrplan von KVG und RBK ab Dienstag, 17. März

    16.03.2020

    Betriebszeit täglich von 6.30 Uhr bis etwa 21 Uhr, voraussichtlich bis 30. April


    Kassel, 16. März 2020. Um den öffentlichen Nahverkehr im Verkehrsgebiet von KVG und RBK aufrecht zu erhalten, gilt auf den Linien der KVG sowie auf der Straßenbahnstrecke im Lossetal ab dem morgigen Dienstag, 17. März, ein Ersatzfahrplan. Dieser sieht einen Betrieb von täglich etwa 6.30 Uhr bis etwa 21 Uhr vor. In diesem Zeitraum verkehren die Busse und Straßenbahnen nach dem regulären Sonntagsfahrplan, ergänzt um einzelne Fahrten. Ähnliches gilt für die im Stadtgebiet Kassel verkehrenden RegioTrams.


    Darüber hinaus werden zwischen etwa 5 Uhr und 6.30 Uhr und ca. 21 Uhr bis 23.45 Uhr zusätzliche AST-(Anruf-Sammel-Taxi)Fahrten auf den bestehenden Nachttaxilinien NT3, NT4, NT5, NT7, NT10 und NT11 angeboten. Damit sollen insbesondere Schichtarbeiter Gelegenheit erhalten, ihre Arbeitsplätze zu erreichen.


    Wichtig: Auch diese AST-Fahrten müssen online gebucht werden unter: www. kvg.de, Verbindungsauskunft, oder telefonisch unter: 0561 - 810 23 81.


    Ziel des Ersatzfahrplanes ist es, den ÖPNV-Betrieb so lange wie möglich aufrecht zu halten. Sollten sich neue Situationen aufgrund der Verfügbarkeit von Personal bei der KVG oder dem Taxiunternehmen ergeben, das die AST-Fahrten anbietet, ist nicht auszuschließen, dass das Angebot kurzfristig weiter reduziert werden muss. Gleichzeitig soll die Zahl der unmittelbaren Personenkontakte vermindert werden, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus zu verlangsamen. Dazu ist es erforderlich, dass die Anzahl der Dienste, die mit Fahrpersonal besetzt werden müssen, deutlich reduziert wird, damit auch bei steigender Zahl von Mitarbeitern, die aufgrund von Krankheit, Quarantäne oder fehlender Kinderbetreuung nicht verfügbar sind, ein geordneter Fahrplan umgesetzt werden kann. Dies gilt auch für die Mitarbeiter etwa in den Werkstätten von Straßenbahnen und Bussen sowie für die Mitarbeiter der KVG-Betriebsleitstelle, die für den gesamten ÖPNV in der Stadt Kassel und die Tram im Lossetal zuständig sind.


    Der Sonderfahrplan gilt voraussichtlich bis 30. April. Die KVG bittet ihre Fahrgäste um Verständnis.


    Fahrgäste werden gebeten, sich zunächst über die Internetseite der KVG unter: http://www.kvg.de und dort die Rubrik „Fahrplan“ zu informieren. Die Verbindungsauskunft von KVG und NVV wird ebenfalls aktualisiert, was aber aufgrund personeller Engpässe bei dem beauftragten IT-Dienstleister erst verspätet möglich sein wird. Gleiches gilt für die NVV-App. Informationen zum ÖPNV-Angebot bietet das NVV Servicetelefon kostenfrei unter Tel.: 0800-939-0800.


    Quelle: KVG

    Konkret bedeutet das (für den Trambereich):


    - SL 1: Entfall einiger Aus- und Einrückfahrten zwischen Eberstadt und Hauptbahnhof.

    - SL 3: Reduzierung des T10 auf T15.

    - SL 2: Kein Betrieb (außer Aus- und Einrückfahrten). Dadurch auf dem Ast zum Böllenfalltor nur T15 (mit SL 9) statt T7/8.

    - SL 4: Kein Betrieb. Dadurch auf dem Ast nach Griesheim nur T15 (mit SL 9) statt T7/8. Nach Kranichstein fährt die SL 5 im T7/8.

    - Entfall der Schüler-Einsatzwagen.


    Im Vergleich zu anderen Städten, zum Beispiel Kassel, wo das Angebot quasi halbiert und auf die Betriebszeit 06:30 Uhr bis 21:00 Uhr reduziert wird, bleibt es in Darmstadt, bezogen auf die Umstände, derzeit bei einem (noch) sehr guten Angebot.

    PRESSEMITTEILUNG der HEAG mobilo:


    16.3.2020

    HEAG mobilo: Ab Donnerstag (19.) fahren Busse und Straßenbahnen nach Ferienfahrplan

    Kundenzentrum am Luisenplatz und RMV-Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof ab Dienstag (16.) geschlossen


    DARMSTADT (pr/sir) – Ab Donnerstag (19.) fahren Busse und Straßenbahnen der HEAG mobilo bis auf Weiteres nach dem Ferienfahrplan. Damit reagiert das Unternehmen auf das Fehlen vieler Beschäftigter infolge der Corona-Krise. „Angesichts der Schließung von Kitas und Schulen sind viele unserer Fahrerinnen und Fahrer gezwungen, sich um die Betreuung ihrer Kinder zu kümmern, wir werden daher unser Fahrplanangebot einschränken, in dem Wissen, dass auch die Fahrgastzahlen weit unter dem üblichen Maß liegen“, so HEAG mobilo-Geschäftsführer Matthias Kalbfuss. Der Ferienfahrplan stelle ein Angebot sicher, mit dem eine stabile Grundversorgung gewährleistet bleibe. Da der Fahrkartenverkauf beim Fahrpersonal eingestellt ist, bittet das Unternehmen seine Fahrgäste, die weiterhin erforderlichen Fahrkarten am Automaten oder in der RMV-App zu erwerben. Um sowohl Mitarbeiter und Fahrgäste bestmöglich zu schützen, wurde die Reinigung in Bussen und Straßenbahnen deutlich verstärkt, zudem werden Taster und Haltestangen in den Fahrzeugen regelmäßig desinfiziert.


    Das Kundenzentrum der HEAG mobilo am Luisenplatz und die RMV-Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof werden bereits ab dem morgigen Dienstag (17.) bis auf Weiteres geschlossen. Die HEAG mobilo bittet Fahrgäste, Anträge für Fahrkarten und Nachfragen dazu per E-Mail an folgende E-Mailadressen zu schicken: schuelerticket@heagmobilo.de, seniorenticket@heagmobilo.de und jaka@heagmobilo.de.


    Quelle: HEAG mobilo