Hier ist die offizielle Stellungnahme der Stadt. In dieser wird auch das Thema Sperrpause wiederholt:
Mit der Neuplanung ohne Brückenpfeiler im Gleisbereich ließ sich die erforderliche Sperrzeit nach Angaben der Stadt von ursprünglich 245 auf 56 Tage verringern – ein Schritt, mit dem die Stadt die Abhängigkeit von der Bahn bewusst verkleinert hat.
Aber, die Ursprungsplanung ging vom Bau zwischen 2023 und 2026 aus, dann wurde sie auf die Zeit der Generalsanierung der Main-Neckar-Bahn 2027 verschoben. Bei einer fünfmonatigen Dauer wären damit bereits rund 150 Tage Sperre durch gewesen, bei sechs Monaten 180 usw. Vor allem wären für den Straßenbahnverkehr deutlich weniger SEV-Zeiten vorgesehen gewesen:
Die Straßenbahn verläuft während der verschiedenen Bauphasen über die Rheinstraßenbrücke immer zweigleisig auf dem bestehenden und neuen Bauwerk. Es gibt temporäre Bauphasen für die Umlegung der Gleise, in denen ein Schienenersatzverkehr für die Straßenbahn eingerichtet wird.
(Zitat nicht mehr im Original abrufbar, aber das FNF vergisst nicht.)
Zum Thema SEV-Dauer einfach mal so in den Raum gefragt: Kann es sein, dass die Ursprungsplanung ein grüner OB und ein grüner Mobilitätsdezernent zu verantworten hatten und jetzt ein roter OB und ein schwarzer Mobilitätsdezernent am Werk sind, denen der ÖPNV nicht gaaanz so wichtig ist? Für mich macht jedenfalls auch die letzte PM eher einen behäbigen Eindruck, nach dem Motto "kommt Zeit kommt Rat". Vom Griesheimer Bürgermeister (auch CDU) war auch noch nichts zu hören...