Beiträge von B80C

    PRESSEMELDUNG der HEAG mobilo:


    28.1.2020

    HEAG mobilo und Stadler unterzeichnen Vertrag für 14 neue Straßenbahnen

    DARMSTADT (sir) – Das Darmstädter Verkehrsunternehmen HEAG mobilo und der Schienenfahrzeughersteller Stadler haben am Dienstag (28.) den Vertrag über die Lieferung von 14 Straßenbahntriebwagen mit zwei Optionen für insgesamt bis zu 30 weiteren Fahrzeugen geschlossen. Den Zuschlag hatte die HEAG mobilo im Dezember 2019 erteilt. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 62 Millionen Euro und ist die bislang größte Einzelinvestition in der Geschichte des Verkehrskonzerns. Auf 43 Metern Fahrzeuglänge bieten die fünfteiligen Einrichtungsfahrzeuge der neuesten Straßenbahnfamilie aus dem Hause Stadler Platz für 284 Fahrgäste. Die neuen Straßenbahnen werden im gesamten Streckennetz der HEAG mobilo in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg zum Einsatz kommen. Die Neu-fahrzeuge sollen zehn Hochflurbahnen der Serie ST12 ersetzen, die dann 30 Jahre alt sein werden. Zudem wird die HEAG mobilo damit ihre Straßenbahnflotte um vier Fahrzeuge erweitern.

    Laut Vertrag erfolgt die Lieferung der ersten vier Bahnen Mitte 2022. Im Oktober 2023 soll die Auslieferung abgeschlossen sein.


    „Der ÖPNV ist neben dem Radverkehr die urbane Mobilitätsform der Zukunft, die es den Menschen erlaubt, klimafreundlich mobil zu sein, bei optimaler Nutzung der begrenzten Flächen im öffentlichen Raum“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre Tochterunternehmen setzen daher neben der Förderung des Radverkehrs vor allem auf den sukzessiven Ausbau des ÖPNV und hier besonders auf die Schiene. Die Investition der HEAG mobilo in eine neue, moderne Straßenbahnflotte ist daher ein notwendiger und nachhaltiger Schritt für die Verbesse-rung der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in der Wissenschaftsstadt und den angrenzenden Landkreisen.“


    „Mit den Investitionen in neue und größere Bahnen schaffen wir die Voraussetzung, unser klimaschonendes und leistungsfähige Mobili-tätsangebot auf der Schiene deutlich auszubauen. Wir freuen uns, dass wir dafür einen der modernsten und innovativsten Straßenbahn-typen bekommen werden, den es derzeit am Markt gibt“, erklärt HEAG mobilo Geschäftsführer Matthias Kalbfuss.


    „Es macht uns stolz, in Darmstadt im Rahmen der Parnterschaft der HEAG mobilo unseren neuen und hochinnovativen Straßenbahntyp innerhalb sehr kurzer Zeit platziert zu haben“, sagt Christoph Klaes, Leiter LRV Sales Stadler. Dirk Schillings, Chief Technical Officer LRV von Stadler: „Wir sind überzeugt, dass die neuen Niederflur-Fahrzeuge dem hohen Anspruch an Innovationen der Fahrgäste sowie der HEAG mobilo gerecht werden.“

    Die Marburger Verkehrsgesellschaft (MVG) wechselt zum 1.1.2020 vom privaten Tarifvertrag (LHO) in den kommunalen Tarifvertrag (TV-N Hessen). Dadurch sollen die Busfahrer deutlich mehr verdienen, außerdem Weihnachtsgeld bekommen, eine betriebliche Altersversorgung und mehr Urlaub. Mit dem neuen Tarifvertrag könne man größere Anreize für Busfahrer schaffen. "Wir brauchen Fachkräfte, deshalb müssen wir uns die neuen Verträge einfach leisten können", so Christine Dersch, Justiziarin bei den Stadtwerken Marburg, zu denen die MVG gehört. Die zusätzlichen Kosten sollen durch Überschüsse aus der Ver- und Entsorgung ausgeglichen werden.


    Quelle: Hessenschau.de

    Ihr seid echt lustig. Vom ersten Tag, an dem der durchschnittliche Autofahrer nicht gerafft hat, daß es eine Baustelle gibt, sich deswegen irgendwie durchwurschtelt und somit das Chaos verursacht, auf das gesamte Betriebskonzept schließen zu wollen, ist wirklich mutig. Frühere Großbaustellen haben ähnliche Phänomene am ersten Tag gezeigt. Wartet doch wenigstens erst mal den zweiten Tag ab, wenn sich der restliche Verkehr auf die Baustelle eingestellt hat.

    7. Tag. Rückstau stadtauswärts heute am späten Nachmittag bis zum Steubenplatz, wieder einige Busse mittendrin. Ein Bus (konnte die Linie leider nicht erkennen, dürfte aber ein H-Bus gewesen sein) ist dann am Steubenplatz Richtung Bismarckstraße abgebogen, um unter Auslassung des Halts Berliner Allee schneller am Hbf zu sein. So geht's natürlich auch.


    Ein SEV-Bus des EAD fährt als Linie 109 umher.

    Gerade eben die Rheinstraße entlang gefahren: Stadtauswärts wird der IV vor der Kreuzung Berliner Allee und Goebelstraße einspurig über den Bahnkörper geleitet. Rückstau bis zur Neckarstraße, Busse (F, H, 9E) mittendrin, Fahrpläne sind Markulatur. Stadteinwärts zweispurig, Rückstau (noch) nicht ganz so lang, Busse quälen sich auch auf der Straße mit. Wer plant denn solch eine Baustellenabwicklung? Diese Baustelle gehört in die Mitte der Sommerferien, wenn wirklich deutlich weniger Verkehr unterwegs ist.

    Quelle: HEAG mobilo


    Kommentar: Die direkte Verbindung Hauptbahnhof - Luisenplatz wird äußerst schlecht bedient. Vom Bahnhofsvorplatz, dem Haupteinstiegspunkt, fährt nur die SL 9 im T15 diese Strecke, Mo - Fr tagsüber kommt noch die SL 1 im T30 hinzu. Die SL 5 bedient den Luisenplatz gar nicht, die Busse F, H (Richtung Anne-Frank-Str. ) und K (Richtung TU-Lichtwiese) fahren über die Westseite, an der niemand einsteigt, der zum Luisenplatz will. Der H-Bus Richtung Kranichstein bzw. Komponistenviertel bedient den Hbf gar nicht. Kaum jemand aus Eberstadt, der zum Hbf will, wird den Umweg über Luisenplatz mit der SL1 in Kauf nehmen. Volle Busse F und H sind vorprogrammiert.


    Die Grafiken sind zudem eine Katastrophe. Bei der Haltestellenbelegung wird mehr angegeben, was wo NICHT hält. Und die SL 2 mit den wenigen Fahrten extra in der Umleitungsgrafik aufzuführen, wo doch die SL 9 genau die gleiche Strecke fäht, ergibt auch keinen Sinn.


    Besser hätte man alle Fahrten zwischen Hbf und Böllenfalltor als SL 2 bezeichnet. Noch besser hätte man die SL 5 am Kongresszentrum enden lassen und dafür die SL 3, wie sonst auch, zum Hbf geführt. Dann gäbe es immerhin einen T7/8 zwischen Hbf und Luisenplatz und weiter eine Direktverbindung per Tram zwischen Luisenplatz und Kranichstein. So wird der H-Bus wieder überquellen und die 5 halbleer im T7/8 durch die Gegend fahren.

    Quelle mit Bildern: www.kvg.de


    In einer früheren Version der PM stand auch, dass vier Bahnen im gesperrten Streckenabschnitt "gefangen" sind.


    Nachtrag: Bericht bei hessenschau.de.

    Im Zusammenhang mit der Sanierung der B26-Unterführung der Odenwaldbahn soll die Bundesstraße 2020 für Rund sieben Monate stadteinwärts gesperrt werden. Für den IV + ÖV ist eine Umleitung über die Erbacher Straße angedacht. In diesem Zusammenhang kritisiert die einer Schienenverbindung in den Ostkreis ablehnend gegenüber stehende SPD, dass nicht gleichzeitig die Busspur bis zum Ostbahnhof verlängert wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Eine Odenwaldbahn-Initiative fordert Taktverdichtungen auf verschiedenen Bahn-, Tram- und Buslinien. Näheres steht bei Echo Online.

    Die Heinerfest-Fahrpläne (4.7. bis 8.7.19) sind online. Bedingt durch den obligatorischen Sommerferien-Gleisbau, diesmal auf den Ast zum Böllenfalltor (SL 2, 9), kommt es zu einigen Änderungen gegenüber dem sonst üblichen Heinerfest-Angebot:


    - SL 1 verkehrt Mo ab Mittag nicht mehr. Da alle Straßenbahnen in den Betriebshof Frankenstein einrücken müssen, kann man an allen Tagen zwischen 1.14 Uhr und 3.13 Uhr (Do bis Sa, Mo) bzw. 0.00 Uhr und 3.14 Uhr (So) 18x vom Hbf nach Eberstadt fahren.

    - SL 3 fährt durchs Festgelände, bis spät abends im T15, außerdem verstärkt durch Zwischenfahrten im Ring Hbf - Berliner Allee - Luisenplatz - Bismarckstr. - Hbf auf T7/8.

    - SL 4 verkehrt im T7/8. Vermutlich werden hier wegen der Anschlusssituation am Luisenplatz über die gesamte Ferienzeit nur Solo-Tw eingesetzt.

    - SL 9 im SEV im T7/8 zwischen Böllenfalltor und Luisenplatz.

    - BL K fährt TU-Lichtwiese - Heinrichstr. (Anschluss SL 3) - Roßdörfer Platz (Anschluss SEV 9) - TU-Lichtwiese

    Einige Bahnen der 3 schildern aus Bessungen kommend (falsch) "3 Kongresszentrum über Luisenplatz", andere (richtig) "3 Schloss".


    Warum lässt man die Linien F und H in Richtung Martinsviertel an der Holzstraße halten und nicht vor dem Kongresszentrum, an der Haltestelle des AIR-Liners, was dann kürzere Umsteigeverbindungen von den Linien aus Richtung Ostbahnhof und Schulstraße zur Folge hätte?

    Heute am späten Nachmittag hatte in Darmstadt *gefühlt* mal wieder alles Verspätung. Sowohl im Linienverbund 2/4/5/9 als auch bei den SL 6/7 konnte ich Pulkbildungen beobachten. Der von mir genutzte H-Bus hatte 15 Minuten Verspätungen, sein Nachfolger 5 Minuten. Trotz der Verspätung hielt der übervolle Bus am Luisenplatz zweimal. Die Nachfrage ergab, dass das so sein müsse. Weil, sonst könnte sich jemand beschweren, dass der Bus durchgefahren sei. Gibt es in Darmstadt keine Doppelhaltestellen? Diese Regel ist für mich besonders in diesem Fall (V15, übervolles Fahrzeug, Nachfolger direkt dahinter) völlig unverständlich.

    Auf der Nieder-Ramstädter Str. ist heute Tw 9871 entgleist. Sturm "Bennet" wehte ein Eisenteil von einem Dach. Das Eisentück fiel vor eine Bahn der Linie 9 und ließ sie entgleisen. In einem Video sind bei Hessenschau.de von Minute 0:36 bis 0:50 Bilder davon zu sehen. Über die im Bericht genannte zweite Straßenbahn, die entgleist sein soll, wird nichts näher berichtet. Echo online schweigt sich bislang völlig aus.

    Hinzu kommt das von Pallaswiese angesprochene Trassenproblem. (...) Man will von und nach überall umsteigefrei fahren und alle auf einer Trasse?

    Das stimmt und daher ist eine Schienenverbindung gen Osten - ob reine Tram oder Tram-Train - dringend notwendig, ebenso die Tram nach Weiterstadt. Schon vorher müsste ein Teil der direkten Busverbindungen aus dem Osten wegfallen und z.B. in Roßdorf umgestiegen werden.