Beiträge von fmm_de

    Ja, ich finde die Informationslage auch oft schlecht und meist verbesserungswürdig. Aber auch der beste Nahverkehr kann kein Immer-rundum-Sorglos-Paket bieten.


    Aus eigenem Antrieb setze ich im Störungsfall lieber auf ein wenig Eigeninitiative (statt mich zu ärgern oder selbst zu bemitleiden), um zum Ziel zu kommen. In der App kann man auch selbst nachschauen, selbstständig eine andere Strecke versuchen...."

    Die rmv-APP meldete in jenem Zeitraum, selbst noch gegen 22 Uhr (!) "keine Meldungen über Störungen"...


    Wieviel Haltestellen an den ehemaligen oberirdischen Strecken gibts nicht mehr? Wie weit ist heute die Entfernung zur nächstgelegenen heutigen U-Bahnhaltestelle? Und wie lang dauerts, bis mensch von der Oberfläche, über Rolltreppen/Aufzüge (die auch schon mal ausfallen/durch Schabernack notgestoppt) und z.T. längere Passagen am richtigen (!) Bahnsteig ist? Von den Unbehaglichkeiten in den Zugängen, vor allem zu Tagesrandzeiten, ganz abgesehen. Da ist der reale Zeitvorteil der unterirdischen Bahnen schnell flöten (von den sehr hohen Bau- und den ständigen Betriebskosten im Vgl. zu oberirdischen Bahnen abgesehen!). In enger bebauten dicht besiedelten Stadtteilen (Bockenheim,..etc), wo selbst die jeweiligen Richtungs-U-Bahn-Röhren "2-stöckig" angelegt sind, ist es ein großer Gewinn an Lebensqualität!, wenn man dann den Straßenraum oben MIV-frei gestaltet...

    Gestern Abend ist S3 gegen 20:40 Richtung Eschborn, Bad Soden an der Galluswarte "wegen technischer Störung, Totalausfall" liegengeblieben. Information für die gestrandeten Fahrgäste: Null. EIne Weiterfahrt mit einem Zug der S6 nach Frankfurt West endete für die Fahrgäste nach Eschborn dort, ein dort startender Schienenersatzbus fuhr nicht über Eschborn. Die gestrandeten Fahrgäste "durften" sich um private Fahrtfortsetzung kümmern. Nicht gerade vorbildlich, wenn man Mensch zu Fahrt per Schienen-ÖPNV überzeugen möchte.

    Pannen können immer passieren, aber man kann doch die Fahrgäste zeitnah informieren, daß statt dem nächsten planmäßigen Kurs bis Betriebsschluß nichts mehr Richtung Bad Soden geht und läßt die Fahrgäste nicht uninformiert bei Temperaturen um den Gefrierpunkt an zugigen Bahnstationen stehen.

    ....eigentlich logisch:Die Fahrzeuge,ob Bahn oder Bus (die mit KFZ-KZ DA-MB...), gehören der HEAG-Mobilo. Die Fahrzeuge zu bewegen, ist HEAG-Mobitram bzw. HEAG-Mobibus beauftragt.

    Da ich seit knapp einem Jahr fernab von Darmstadt lebe, bitte ich um eure Mitarbeit.


    Ich habe per eMail erfahren, dass in der Hochschulstraße gebuddelt wird und dabei die 1914 verlegten Gleise, die laut Planung bis zum Riegerplatz führen sollten, freigelegt werden.


    Die Sonne am Wochenende lädt bestimmt dazu ein, diese Gleise zu dokumentieren. Über Bilder an dieser Stelle würde ich mich freuen. Wie lange diese Bauarbeiten dauern, weiß ich nicht, aber den Fortgang zu begleiten, könnte nicht schaden....

    Bilder vom freigelegten Gleis habe ich. Allerdings habe ich, weil es schon zu lange her ist, seitdem ich zuletzt hier Bilder gepostet habe, die Zugangsdaten für den Bilderserver nicht mehr und eine Neueinrichtung ist mir im Moment zu umständlich. Dafür kann ich den link zur Facebook-Gruppe "Darmstadt Anno Dazumal" mit den Bildern anbieten....
    https://www.facebook.com/groups/425643790836086/

    .....Merkwürdig nur, dass es heute einer Haltestelle dort bedarf. Den damals dort lebenden US Soldaten und ihren Familien mutete man den Fußweg zu. Und nein es fuhren etliche Bewohner der Lincoln-Siedlung mit uns. Viele der angeheiratetetn Frauen kamen aus Darmstadt und wussten um die Benutzung der Straßenbahn. ....

    Zu US-Kasernenzeit gab es da kein Tor, für diese neue Zufahrt wurde der Zaun geöffnet. Zugang zum Kasernengelände von der Heidelberger Ldstr. war an der Hst. "Marienhöhe", ab 9/11 schwer bewacht. Und diese neue Haltestelle befindet sich ziemlich mittig zwischen den Hst. Landskronstr. und Marienhöhe, in einem Abstand, der größer ist als so manche Hst. in der Innenstadt (z.B. Schloß und Schulstr, Lui und Rhein-Neckarst...


    fmm_de

    Ich habe es schon mehrfach gepostet und bleibe dabei:


    Man kann mehr Züge pro Stunde als bisher in den Citytunnel bringen. In Berlin gehen 30 pro Stunde und in München (das dem Frankfurter System viel ähnlicher ist) auch. Man müsste es stärker wollen!


    Nicht nur das Signalsystem! Auch die S-Bahn-Stationen: bei den stark frequentierten Münchner Stationen wird zeitgleich ein- und ausgestiegen durch beiderseitig des Zuges vorhandene Bahnsteige, auf einer Seite des Zuges der Einstieg, auf der anderen Seite der Ausstieg.

    ....Eine Brechung der Buslinien am Ostbahnhof mit Umstieg in die Bahn ist ja leider politisch nicht gewollt.

    ..weil das Brechen/zusätzlicher Umsteigezwang so kurz vor dem Ziel Innenstadt (grad mal 2 Haltestellen, "Woog" und "Jugendstilbad", ca. 1,5 km) immens zu Lasten der Attraktivität des ÖPNV aus dem östlichen Landkreis ginge, es sogar als Schikane empfindbar wäre, als ob Darmstadt seine Besucher aus der Stadt raushalten wolle..

    Sonst im "eigenem" Verein tätig (ARGE Historische HEAG-Fahrzeuge; "Feuriger Elias"; Dampfzugbetrieb Darmstadt-Schloß <-> Griesheim; die nächsten Fahrtage 11., 18., 24. und 24.09.16; am 11.09. mit der historischen Grenzkontrolle und zusätzlichen Einsatz ST3/57 // SB3/137 auf gleicher Route), siehe http://www.historische-heag-fahrzeuge.de/wir/ -
    aber diesmal dienstfrei, habe ich den Frankfurter "Tag der Verkehrsgeschichte 2016" besucht. Konsequent ÖPNV natürlich, mit S-Bahn von DA angereist und dann ab Zoo gleich DAS Schmankerl: Zug L/l. Mein Lieblings-Strab.-zug in Frankfurt.
    Immer wieder schön das Verkehrsmuseum in Schwanheim. Toll engagierte Mitarbeiter und schöne Ausstellung. Jedesmal neuentdeckungen!


    Und dan der Pendelverkehr zum Feldbahnmuseum, auch mit oben beschriebenem Doppeldecker. Leider habe ich den Historischen nicht erwischt..der paßt eigentlich besser zum Tag der Verkehrsgeschichte...aber wenn wohl bald Doppeldecker-Linienbusse in FFM fahren, why not...


    auch im Feldbahnmuseum tolles Engagement der Vereinsmitglieder mit den zahlreichen betriebsfähigen Loks und Draisinen......und die romantische Pendelfahrt durch das Rebstockgelände!


    ein schöner Tag trotz zeitweisen aprilartigen Regenschauern! Dank Allen Mitwirkenden!


    fmm_de

    Mir gefällt die Idee, die neulich ein Leserbriefschreiber hatte: Eine Kamera im Heckbereich, über die der Fahrer den Bereich zwischen Tw und Bw einsehen kann.


    Wenn bei zukünftigen Fahrzeugen die Rückspiegel durch Kameras ersetzt werden, kann man den dafür vorhandenen Bildschirm mitnutzen. Bei stehender bzw. gerade anfahrender Bahn würde dann immer auch der Heckbereich auf dem Bildschirm eingeblendet, z. B. per Splitscreen.


    Absolutes NEIN. Wenn schon Kameras, dann lediglich mit Aufzeichnungsfunktion, um die Kupplungsübersteiger zu identifizieren und strafrechtlich zu ahnden (wg. Gefährdung des Bahnbetriebes).
    Damit die Dummheit die Übersteiger wenigstens noch Geld kostet...
    fmm_de

    ? Wäre echt unkomplizierter, jede Serie mit o1 zu beginnen... 7601 - 7608; 8201 - 8206; 9101 - 9110, 9401 - 9430 usw...BW vielleicht 94101 - 94130...


    fmm_de

    Das Pflastermaterial wurde gegen den Rat der HEAG - damals noch nicht Mobilo (?) sowie des Bauamtes durch den "besonderen ästhetischen Geschmack" eines Bürgermeister- Amtsvorgängers vor heute ausgewählt.

    Ich stimme dir nur zu, wenn die Busse über dem Mathildenplatz zum Haupt fahren dürften, dann könnte man paar Linien vom Lui verdrängen. Zum Beispiel den 5515 oder 5516.


    Da werden sich die zahllosen Fahrgäste, die am Lui aus- bzw. in Stadtlinien umsteigen, herzlichst ""bedanken"!

    Ein Fortschritt wäre schon wenn man, z. B. analog der Frankfurter Anzeiger, überhaupt erkennen könnte ob die angezeigten Minuten real sind oder nur dem Wunschkonzert entsprechen.

    Wenn die jeweiligen Betreiber der Buslinien über das "passende IBIS verfügen, zeigen die DFI's die Echtzeit an.

    ......


    Mal abgesehen davon, dass das Stadion Merck-Stadion (mit Bindestrich)* heißt, besteht hier auch eine Verwechslungsgefahr mit der Haltestelle Merck der Linien 6/7/8. Da kann der eine oder andere Auswärtige schon mal die falsche Bahn erwischen. Hoffentlich wird das noch korrigiert.


    * Genauer "Merck-Stadion am Böllenfalltor".

    Mit dem geplanten Umbau der Frankfurter Str. auf der Höhe Merck werden die beiden Haltestellen "Fabrik Merck" (Name früher) und Maulbeerallee zu 1 Haltepunkt zusammengelegt. Wo die neue Haltestelle hinkommen soll weiß ich jetzt nicht - habe die vorliegenden Pläne nicht gesehen. Vielleicht erfolgt da eine Haltestellenbezeichnung, die deutlich von "Merck - Stadion" unterscheidbar ist...


    fmm_de


    Hier hast Du Dich wohl ebenfalls ungenau ausgedrückt. Ich nehme an, "schneller" soll "wahrscheinlicher" heißen. Oder wie führt ein Defekt beim Rot im Fußgängersignal zu einem schnellen Ausfall?

    Zumindest In Darmstadt schaltet die gesamte Ampelanlage aus, wenn ein KFZ-Rotlichtzeichen ausfällt. Ob das auch bei defekten Fußgänger-Rot erfolgt weiß ich nicht...

    Das ist/war selten.
    Heutige LED-Signale kennen keine Fäden.

    ..In Darmstadt war das die Regel. Fiel ein Faden aus, schaltete die Anlage auf den 2. Faden und schickte eine Meldung an die Zentrale, und diese weiter an die "Leitstelle" im Amt für Verkehrstechnik (sogar mit Angabe, an welchem Mast/welcher Signalgeber der 1. Faden ausgefallen ist).
    Ob es das für's ÖPNV - F0 (Halt) auch gab, weiß ich nicht.


    Bei heutigen LED- Signalgebern weiß ich es nicht, wie es mit der Rotlicht-Renundanz aussieht. Es sind jedenfalls 9 LED's in jedem Signalgeber Ø 100mm..


    fmm_de

    Und dann heißt es, der ÖPNV ist zu teuer. Wie oft stehen Fahrzeuge im Rückstau bei angeblich intelligenter und bedarfsgerecht gesteuerter Ampelsteuerung, die trotz fehlenden Bedarf der Querstraße immer wieder Grünphasen gibt. Trotz vorhandener Hardware wird stumpf nach festem Umlauf geschaltet.

    Vor allem der in Frankfurt tagsüber übliche 120-Sekundenumlauf mit den zu langen Grünphasen aus den Nebenrichtungen führt dazu, daß bis auf wenige Kreuzungen, bei denen das Verkehrsaufkommen aus der querenden Richtung ähnlich hoch ist wie aus der Hauptrichtung, auf den Kreuzungen nichts passiert, weil für das geringe Verkehrsaufkommen aus der Nebenrichtung das Grün einfach zu lange bleibt, während sich in der anderen Richtung alles staut. Mit kürzerem Umlauf ( in Darmstadt tagsüber 90 Sekunden optimal) würden diese Leerläufe reduziert und die Verkehrsleistung der Kreuzungen erhöht. Umlaufzeiten müssen natürlich großräumig festgelegt werden, sonst funktioniert ja eine Koordinierung der Ampelkreuzungen nicht.


    Daß die Straßenbahn selbst durch Fußgänger-Schutzanlagen (die Selbstbedienampeln) ausgebremst wird, ist ja schon als peinlich zu bezeichnen. Es dürfte ja technisch kein Problem sein, bei Anmeldung einer Bahn für die wenigen Sekunden die Fußgänger-Grün-Anforderung durch Fußgänger zu verzögern...


    fmm_de