Beiträge von Krabe98

    Hallo zusammen,

    das (soweit mir bekannt) erste Bild eines fertigen T-Wagens, welcher halbwegs zwischen den Personen zu sehen ist: Link.

    Ich weiß, alles was jetzt kommt hat mit persönlichem Geschmack zu tun, aber ich fand die Designstudie zum T-Wagen weitaus gelungener als die tatsächliche Entwicklung. Diese graue Plastik-Scheinwerferleiste zerstört die ganze Optik des Fahrzeugs und sieht nicht gerade hochwertig aus. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man die Designstudie auch tatsächlich mehr in die Realität umgesetzt hätte.

    Während DB Region für das Teilnetz Main-Weser "bis zu 17 Fahrzeuge" beschaffen will, schreibt die HLB aktuell die

    "Herstellung und Lieferung von 15-25 Elektrotriebzügen zum Einsatz für Verkehrsdienstleistungen im SPNV Netz "Main-Weser" zum Fahrplanwechsel 2024/2025" aus.


    So nicht ganz richtig, DB Regio schreibt "Gegenstand der Vergabe ist ein Auftrag über die (ggf. Entwicklung), Herstellung, Lieferung, Inbetriebsetzung und Zulassung von bis zu 17 neuen elektrischen Fahrzeugen mit jeweils mindestens 420 Sitzplätzen und von bis zu 7 neuen elektrischen Fahrzeugen mit jeweils mindestens 540 Sitzplätzen für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr einschließlich der Ersatzteile für Verkehre der Verkehrsausschreibung Main-Weser." Also auch 24 Fahrzeuge.

    Von Marburg Süd ist man mit dem Bus 8-10 Minuten schneller als vom Hauptbahnhof aus auf den Lahnbergen und auch sonst sind die anderen Unistandorte / überregional bedeutende Ziele schneller bzw in etwa der selben Zeit erreichbar, es gibt durchaus einige Langstreckenpendler denen eine beschleunigte Verbindung von Marbug Süd nach Gießen, Friedberg und Frankfurt begrüßen würden. Gießen Oswaltsgarten liegt quasi mitten im Stadtzentrum und die RE98 verbringt in dort in Fahrtrichtung Frankfurt oft sowieso bis zu 2 Minuten um auf freie Einfahrt nach Gießen Bahnhof zu warten.


    Für Bad Nauheim/Butzbach würde sich aber in Richtung Frankfurt gegenüber der RB40/41 tatsächlich nicht viel verbessern, einziger Pluspunkt wäre eine schneller Verbindung nach Marburg aber die kann auch, wie von dir vorgeschlagen, durch eine verlängerte RB49 geschaffen werden.

    Die angesprochenen Verbindungen ab den Haltepunkten Marburg Süd und GI-Oswaldsgarten sind für komplett ÖPNV-affine User sicherlich sinnvoll.

    Ich persönlich begrüße es dennoch, dass mich ab Gießen (Hbf) die Linien RE 30 / RE 99 und ICE 26 mit einem (maximal zwei!) Zwischenhalten und in verlässlich kurzer Fahrzeit bis zum Frankfurter Hauptbahnhof bringen!

    Die schnellen RE-Verbindungen aus/in Richtung Mittelhessen sollten nicht mit zusätzlichen Halten unattraktiv gemacht werden, da die Gefahr droht, den Zeitvorteil gegenüber dem MIV (BAB 5) zu verlieren.

    Gerade in den Umlandgemeinden von MR/GI wohnen einige Pendler, die nach dem Verlust des IC 26 diese kurzen Fahrzeiten dennoch schätzen!


    RE 30, RE 98/99 und ICE 26 sollten unberührt bleiben. RB 40/41 können gerne mit potentiellem Halt in F-Nord ausgerüstet werden.

    Könnte eine Antwort sein. Die Hauptläufe der Züge sollten aber meiner Meinung nach immer das entscheidende Kriterium sein. Man könnte die HVZ-Verstärker ja auch RB 41 nennen, das kollidiert aber wahrscheinlich mit dem Verkehrsvertrag.

    Obwohl die morgendliche RB 15362 von Frankfurt nach Gießen auch mit Dostos gefahren wird. Im DB Navigator steht zwar "RB RE 30", aber draußen am Zug steht RB 41 dran...

    Der Desiro HC wäre möglich, aber nur in einer angepassten Version. Durch die geforderte Einstiegshöhe von 550mm, müssten die Endwagen entsprechend angepasst werden.

    Ich verstehe nicht, warum man beim RE 30 Einstiegshöhen von 55cm fordert. Frankfurt (Main) Hbf, Frankfurt West, Friedberg, Gießen, Stadtallendorf und Kassel Hbf (= Stationen mit überwiegend hohem Fahrgastpotential) haben allesamt, dort wo der RE 30 hält, 76cm Bahnsteige. Lediglich Marburg und KS-Wilhelmshöhe sowie die nordhessischen Bahnhöfe mit geringerem Fahrgastpotential fallen mit 55cm aus dem Raster.

    Nur mal so in die Runde geworfen..


    Die Erfurter Bahn besitzt ja auch ein Prototyp-Fahrzeug des Itinos. Ich bin seit einem Jahr öfters in Erfurt unterwegs, habe ihn allerdings noch nie im Linieneinsatz sichten können, was auch verständlich ist, da er mit den 650ern nicht kompatibel ist. Auch der Buschfunk murmelt, dass er wohl mehr in der Werkstatt steht wie alles andere.


    Wäre das nicht zumindest eine kleine Lösung des Fahrzeugsmangels auf der Odenwaldbahn, wenn die Fahma mal anfragen würde, ob der EB-Itino zu verkaufen ist?

    Wenn der S3 wegen großer Verspäung in Niederhöchstadt wendet schauen Fahrgäste, die nach Bad Soden wollen, dumm in die Röhre, denn es gibt keine andere Verbindung mehr außer der S-Bahn, die nur im Halbstundentakt fährt, und mit Jobticket ist sogar die 10-Minuten-Garantie des RMV ausgeschlossen.


    Wenn die S3 vorzeitig in Niederhöchstadt wendet, hat sie erfahrungsgemäß schon etwas über 15 Minuten Verspätung. Sofern die Verspätung jetzt nur diesen Zug betrifft, ist die Entscheidung betrieblich gesehen durchaus sinnvoll, da sonst alle nachfolgenden S-Bahnen bedingt durch den eingleisigen Abschnitt und nur ein Wendegleis in Bad Soden auch Verspätung erhalten würden. Und die Wartezeit auf die nächste S3 ist bei vorzeitiger Wende meistens wesentlich kleiner als 30 Minuten.

    die erforderliche "Wasserstoff" Infrastruktur steht bereits zur Verfügung steht.


    Zitat von FNP

    Unsere Ausschreibung für den Kauf der Triebwagen umfasst auch die Instandhaltung der Züge in eigenen Werkstätten und die benötigten Wasserstoff-Tankstellen.


    Also ich habe bis jetzt noch keine RMV-Werkstatt, geschweige denn eine Wasserstofftankstelle in der Region gesehen. Das Einzige was bereits da ist, ist der Wasserstoff. Nicht aber die Infrastruktur, um Züge damit zu betreiben.

    Liest man die Pressemitteilung des RMV zur Aufsichtsratssitzung wird deutlich, dass in dieser Sache noch nichts entschieden ist:


    Zitat

    Die 26 Fahrzeuge werden insgesamt zwischen 120 und 145 Millionen Euro kosten. Der Aufsichtsrat hat den Auftrag erteilt, den Einsatz modernster Technologien wie Brennstoffzellenfahrzeuge bei Eignung und Wirtschaftlichkeit sicherzustellen.


    Liest sich so, als ob da noch einiges überprüft werden muss. Ob es sinnvoll ist, Brennstoffzellenfahrzeuge ausgerechnet auf einigen der steilsten Linien des RMV einzusetzen, lasse ich mal dahingestellt. Wieso prüft man so etwas nicht erstmal auf einer Linie (bspw. Ländchesbahn), bevor man ein gleich ganzes Netz mit vier Linien ausschreibt und womöglich die Betriebsqualität in die Pfanne haut, weil die Fahrzeuge die Fahrzeiten nicht einhalten können?

    Wer sich selbst mal Ansagen mit "Petra" erstellen will, kann das auf diesem Link machen. Allerdings habe ich nun eine Frage traffiQ : Warum hat man sich, wenn man schon ein Produkt aus dem Hause linguatec kauft, nicht für die Stimme "Anna" entschieden? Meines Erachtens ist diese angenehmer und spricht auch wesentlich flüssiger. Auf der Website kann man auch zwischen Anna und Petra vergleichen.

    Außerdem wäre ein Zug Richtung Gießen ab Rüsselsheim sicherlich sinnvoll gewesen,- aber anscheinend gehört das nicht zum Einzugsgebiet dieses Hessentages...


    Nach Gießen und Marburg fährt doch zumindest Sa/So RB 15038 um 02:22 Uhr ab Frankfurt. Unter der Woche wird sich das Verkehrsaufkommen um diese Uhrzeit in Grenzen halten. Ein Direktzug wäre zwar schön gewesen, aber ich glaube nicht, dass sich das rechnen würde. Ich persönlich komme ja selbst aus Gießen und nach Rüsselsheim ist das schon ein weiter Weg.


    Auf der Strecke Frankfurt - Mainz sind kaum noch freie Trassen vorhanden, wenn man bedenkt, dass da S8/9 alle 15 Minuten, RE2/3, diverse ICs und ICEs, sowie Güterzüge fahren. Selbst wenn man dann eine freie Trasse gefunden hat, steht man vor dem nächsten Problem: Unter der Woche gibt es in der HVZ keine freien Taktlagen mehr im City-Tunnel Frankfurt. Das bedeutet man müsste Verstärkerzüge anderer Linien aus dem Tunnel herausnehmen, um bspw. einen Pendelverkehr Frankfurt Süd - Frankfurt Hbf - Rüsselsheim Opelwerk einzurichten. Ob das bei der Bevölkerung so gut ankäme, wage ich zu bezweifeln. Seitdem einige S-Bahn-Linien nun auch samstags im 15-Minuten-Takt fahren, wird es auch an da schwierig mit Verstärkerzügen nach Rüsselsheim. Hinzu kommt das die Taktlagen dann so gewählt werden müssten, dass sie nicht 2-3 Minuten hinter der Plan-S8/9 liegen. Heiße Luft zu transportieren sollte ja auch nicht der Anspruch des RMV sein.


    Sicherlich wird es in RE2/3, S8/9 während des Hessentages voll werden, allerdings fällt mir aktuell keine Möglichkeit ein, diesen Umstand zu umgehen.


    Übrigens wurde das Angebot auch auf der Linie 75 ausgeweitet. Dort gilt während des Hessentages an Sonntagen anstatt eines Zwei-Stunden-Taktes ein Stundentakt zwischen Wiesbaden und Aschaffenburg und zwar den ganzen Tag über. Außerdem fahren täglich zusätzliche Nachtzüge nach Darmstadt ab Mainz-Bischofsheim.

    und auf der RB49 besteht ab morgen zwischen Bad Nauheim und Gießen noch Ersatzverkehr. Allerdings fährt die RB49 ab morgen wieder zwischen Gießen und Bad Nauheim.


    Die Editirzeit ist leider abgelaufen. Es soll natürlich heißen: "und auf der RB49 besteht ab morgen zwischen Bad Nauheim und Nidderau noch Ersatzverkehr. Allerdings fährt die RB49 ab morgen wieder zwischen Gießen und Bad Nauheim."