Beiträge von Henning H.

    Für Variante 1 kann ich mich aufgrund der teilweise straßenbündigen Führung die JeLuF ja bereits angesprochen auch nicht so wirklich erwärmen, gerade wo - wie die anderen Varianten ja beweisen - genügend Platz für einen durchgängigen besonderen Bahnkörper ist. Außerdem gibt es dafür ja soweit ich weiß auch keine GVFG-Förderung...


    Schade, finde ansonsten eine Mittellage eigentlich auch charmanter als eine Seitenlage.

    Das gibt es schon seit einiger Zeit, teilweise auch als "weiter mit Bus". Finde ich eigentlich gar keine schlechte Idee, die bisherige Variante, einfach das normale Ziel zu schildern, hat mir nie eingeleuchtet. Schwierig ist es in dem Fall jetzt halt dadurch, dass die 18 von der Rohrbachstraße noch Richtung Bornheim weiterfährt. Hätte jetzt aus dem Stand aber auch keine bessere Idee in Petto.

    Bei der Basler S-Bahn fahren Stadler Flirt-ET mit 55 cm Einstiegshöhe. https://www.sbb-deutschland.de…rinationale-s-bahn-basel/


    Damit scheint dieser Standard technisch möglich auch für S-Bahnen.

    Was das angeht möchte ich aber doch mal betonen, dass das, was mit 55 cm fährt und als "S-Bahn" bezeichnet wird, wenig mit den klassischen S-Bahnsystemen zu tun hat. München, Stuttgart und Frankfurt (+ Berlin und Hamburg) stellen mit ihren Innenstadttunneln und der hohen Fahrgastintensität doch noch etwas andere Ansprüche an die Fahrzeuge, als es Regionalverkehrstriebzüge bieten.


    Mit 76 cm kann man schon eher drüber reden, 424/425 sind jetzt nicht soo ein großer Unterschied, aber die reduzierte Türanzahl und der nicht ebene Fahrzeugboden dürften sich auch da negativ bemerkbar machen.

    Bevor ich es vergesse - hier der Pressebericht über die Bürgerversammlung.


    Ich hatte Schlimmeres erwartet. Natürlich kommen die üblichen "Argumente" gegen eine Tram, aber anscheinend war die Meinung insgesamt deutlich ausgeglichener als ich befürchtet hatte. Zumindest eine Machbarkeitsstudie dürfte darauf hoffentlich folgen. Und bis die erstmal fertig ist, ist in Bad Vilbel hoffentlich ein Magistrat unter grüner Beteiligung an der Regierung...

    Dann nehmen wir also dem RE3 die Grundlage zum halten ... das ist nämlich nur ein 55er ... 55er dürfen an 76ern halten ... aber nicht mehr an 96ern ...


    Es freuen sich alle aus der Umgebung von Ingelheim und Bad Kreuznach, dass sie zum Flughafen überhaupt nicht mehr kommen sondern der zug nach Rüsselsheim gerade aus nach Frankfurt fährt ... spart zwar Fahrzeit ... aber auch viele Fargäste

    Die vlexx-LINT 54 und 81 für den RE3 sind laut Angaben (siehe z.B. hier oder hier) für 76 ausgelegt, also kein Problem.

    Mit dem S6-Ausbau wird sich der Anteil zugunsten der 96cm-Bahnsteige künftig verschieben.


    Ich denke, dass diese Zahlen in der Diskussion durchaus interessant sein können.

    Soweit ich das im Kopf habe, sind unsere Sorgenkinder die westlichen Anschlussstrecken im Mischbetrieb (also S1, S2, S7, S8, S9). S7 können wir mal außen vor lassen, da das mit dem Einsatz der 425er fürs Erste "gelöst" ist. Die spannende Frage bleibt hier, wie man sich den Bahnhof im Flughafen, T3 vorstellt - 76 oder 96.


    Es bleibt also das Problem, dass sich für S1,2,8 und 9 auf absehbare Zeit keine Lösung aufdrängt. Auch wenn ich zumindest auf der Mainbahn und auf der Taunus-Eisenbahn wirklich gerne eigene S-Bahn-Gleise sähe, scheint es bis dato ja keine wirklichen Planungen dafür zu geben...


    Wie sieht es eigentlich mit der S5 bis Friedrichsdorf aus? Sind die schon auf 96 cm? Da da ja kein nennenswerter Mischbetrieb ist (außer RTW später) sollte das eigentlich machbar sein. Die weitere Strecke bis Usingen hat ja schon 96.

    Was schlägst Du also vor? Keine Regionalbahnhalte mehr am Flughafen? Nur noch ein Gleis am Flughafen wahlweise für S-Bahn oder Regionalverkehr nutzbar - mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben?

    Warum so kompliziert? Regionalzüge für 76 cm sind durchaus in der Lage an 96 cm Bahnsteigen zu halten, wie sie es z.B. teilweise in Niederrad oder Rödelheim tun. Ist dann auch nicht barrierefrei, trifft aber viel weniger Menschen als bei der S-Bahn.

    Eigentlich haben sämtliche Bahnsteige, welche im Mischverkehr betrieben werden, nur 76 cm (z.B. auch wichtige Stationen wie Höchst, oder Neubauten wie Zeilsheim). Soweit ich weiß schränken 96 cm Bahnsteige das Lichtraumprofil so ein, dass ansonsten einige Güterzüge nicht durchfahren könnten.


    Eine Station die mir ein besonderer Dorn im Auge ist, ist Flughafen Regionalbahnhof. Deutlich mehr Menschen nutzen dort die S-Bahn statt den Regionalzügen, daher sollte mMn auch für dieses Verkehrsmittel einen stufenfreien Zugang anstreben. Gateway Gardens hat ja auch 96 cm, die Lichtraumbeschränkungen bestehen im Flughafentunnel also sowieso.


    Langfristig wird ein vollständig stufenfreier Zugang also nur bei (nahezu) reinen S-Bahn-Strecken erreichbar sein. Neben den ganzen betrieblichen Vorteilen ein weiterer Grund, deren Ausbau voranzutreiben.

    Zum 3. Punkt - Maestro ist unser Freund ... die Sparkassen arbeiten mit Mastercard zusammen und haben i.d.R. Maestro in der Bankkarte inbegriffen. Nahezu weltweit lässt sich überall da, wo auch Mastercard akzeptiert wird, mit der Bankkarte zahlen. Ehrlich gesagt habe ich in meinen letzten Auslandsaufenthalten immer nur noch die Bankkarte genutzt und keine Kreditkarte gebraucht.

    Maestro wird allerdings in den nächsten Jahren eingestellt. Wenn die Karten auf MC/VISA-Debit umgestellt werden, ist das kein Problem von der Akzeptanz her (im Gegenteil). Wenn allerdings nur noch die Girocard-Funktion erhalten bleibt, sieht man außerhalb der Bundesrepublik alt aus.

    Soweit ich weiß ist es geplant nach dem Abschluss der Bauarbeiten die alte Brücke wieder herzurichten. Die provisorische wurde ja nur über die alte rübergeschoben

    Ahh, danke! Verständlich aber dennoch etwas schade... Andererseits soll der 25er ja irgendwann auch durch Berkersheim bis U Preungesheim verlängert werden, das wäre bei den Berkersheimer Straßen beim besten Willen nicht möglich mit Standardbussen.

    Jo, das provisorische Ding ist ja für 30 Tonnen ausgelegt damit die Bau-LKW's rünerkommen

    Soll die neue dauerhafte denn auch dafür ausgelegt sein? Dann könnte man den 25er dauerhaft mit bedarfsgerechten Fahrzeugen bedienen, die Kleinbusse sind dem Fahrgastaufkommen ja oft nicht gewachsen (bzw. es müssen zwei hintereinander fahren).

    Eine gute Nachricht ist insbesondere, dass die 40m-Version nachbestellt wurde. Höchste Zeit, dass Ffm von den 30m-Dorfstraßenbahnen wegkommt, um es mal polemisch zu formulieren.


    Edit: Ebenfalls gut, dass weiterhin betont wird, nur die erste Bauserie der R-Wagen zu ersetzen. So erhält man wirklich einen substanziellen Fahrzeugaufwuchs.