Beiträge von heinz

    ... Aber dafür braucht man auch ein neues Planfeststellungsverfahren. (Weil: das ist gar nicht geplant.)

    Da bin ich einfach von ausgegangen, dass das geplant ist :(. Man will also quasi einen 60 Minuten-Takt Dreieichbahn + 30 Minuten Takt RTW eingleisig zwischen Neu Isenburg und Buchschlag abwickeln?! Bitte sagt mir, dass ich etwas übersehe. Wie erwähnt: das klappt ja heutzutage schon nicht zuverlässig wo nur die Dreieichbahn dort fährt.

    Notfalls können bestimmt beide Linien nach Neu Isenburg Zentrum geführt werden, oder?

    Ich würde raten, dass das nicht geht wegen weitgehender Eingleisigkeit in Neu Isenburg.


    Ansonsten kommt jetzt wieder mein Standard-Kommentar (sorry): ein zusätzliches Gleis NI-Dreieich und ein zusätzliches Bahnsteiggleis in Buchschlag kann man ruhig bauen, wenn die RTW es dann doch nicht braucht, wird es eben von der Dreieichbahn genutzt. Die begengnet dem Gegenzug just auf diesem Streckenabschnitt und muss dabei zZt zwangsläufig die Haupstrecke mitbenutzen, was oft zu Verspätungen führt.

    Ist Tesla nicht wegen Milliarden-schweren Subventionen vom Staat nach Grünheide gegangen? Tesla und Intel werden nicht gewürfelt haben bei der Standortwahl sondern gute Gründe haben, warum sie genau dort Wertschöpfung betreiben (wollen).


    Und tausende Arbeitsplätze sind ja schön und gut, aber Deutschland ist jetzt schon wirtschaftlich zu abhänigig von der Autoindustrie, ja sogar erpessbar. Was wir brauchen sind Handwerker, Krankenpfleger, Lehrer. Eigentlich alles außer noch mehr Ingenieure, die noch mehr Autos bauen, die wir im Zuge der Mobilitätswende weniger benutzen wollen.


    Das war jetzt eine längliche Art um zu sagen: zip-Drive hat ein Stück weit recht, aber das ist was schlechtes. Unsere Regierungen lernen einfach nicht dazu und müssten ÖPNV Projekte priorisieren, aber das predige ich hier wahrscheinlich dem Chor.

    Für jeden einzelnen Halt seperat wird ermittelt: ...

    Und dann? Es geht doch um eine Deutschlandweite Kennzahl oder? Zählt dann die Verspätung von Frankfurt Hauptbahnhof genauso viel wie die von Poppenhausen Süd? Bei der Mittelung müsste man also noch mit der Anzahl der Züge an einem Halt gewichten, dann ist das tatsächlich eine gute Idee

    PS: es gibt eine Möglichkeit jeden einzelnen Reiseweg ohne Aufwand nachzuverfolgen.....China hat markttaugliche

    Personenerkennungssoftware....die verbunden mit einer lückenlosen Videoüberwachung aller Halte liefert

    Na die lückenlosen Videoüberwachung haben wir doch vorausschauend wie wir sind schon aufgebaut für den Fall, dass irgendwann eine faschistische Regierung die Macht ergreift und die gebrauchen könnte. Mir wird jedes Mal schlecht wenn ich den Luisenplatz betrete.

    Es gibt Verbindungen, in denen praktisch jeder Fahrgast fernpendelt, und die meisten davon werden ein Abo haben. Diese Verbindungen würdest du systematisch unterrepräsentieren.


    Noch dazu sind das tendenziell genau die Verbindungen, die verspätungsanfällig sind

    Wenn ich mal frech bin, kann ich das auch andersherun drehen: würde man alle Vielfahrer mit reinrechnen, wären sie völlig überrepräsentiert und da sie tendenziell zur HVZ in den verspätungsanfälligsten Zügen sitzen ziehen sie die ganze Statistik nach unten wodurch sie für Gelegenheitsbahnfahrer nicht mehr aussagekräftig ist.


    dawson hat schon recht, natürlich ist mein in 2 Minuten ausgedachter Vorschlag nicht perfekt, aber vielleicht lässt er sich ja noch ausarbeiten, oder ist doch besser als der Status Quo, oder wenigstens bei zusätzlicher Erhebung eine Verbesserung.

    Nochmal zusammenfassend das Feedback zu meinem Vorschlag:


    -Im Nahverkehr aus diversen Gründen nicht umsetzbar.

    -- Gebe ich zu.


    -Im Fernverkehr problematisch wegen Abos und Pausen

    -- Sehe ich anders. Ich schätze, dass vergleichsweise wenige Leute ein Abo haben. Die werden dann eben nicht erfasst. Pausen einlegen würde nicht zu einem ungültigen Pünktlichkeitswert führen, sondern nur dazu, dass die falsche Fahrt ausgewertet wird. Auch nicht weiter problematisch, die Pünktlichkeit ist ja trotzdem echt. Meiner Einschätzung nach ist auch das Pausen machen ein vernachlässigbares Randphänomen. Die Auswertung kann sowieso vollautomatisiert erfolgen, ist also kaum Mehrarbeit, sie erfolgt nur auf Stichproben und nicht für jeden Fahrgast, weswegen ein paar fehlende Abo-Kunden auch kein Problem darstellen.

    Und auch ohne das alles: mit Flexticket weiß die Bahn auch nicht, in welchem Zug ich sitze und ob ich nun bei dem verspäteten Zug in Hannover den Anschluss nach Bremen nicht erreiche oder sowieso zwei Stunden später fahre.

    Spätestens wenn du kontrolliert wirst und dein Ticket gescannt wird, ist auch bei Flextickets der Zug bekannt,oder? Alternativ nach dem Komfort-Check-In. Mit der Bahncard100 hast du natürlich recht, trotzdem, wahrscheinlich erfasst man schon alleine durch Sparpreise genug Menschen um einen aussagekräftigen Pünktlichkeitswert zu erhalten. 100% der Fahrgäste wird man nicht "tracken" können, muss man aber auch nicht.

    Nochmal ein ganz anderer Vorschlag, der oben schon mal so ähnlich kam:


    Die Verspätung nicht auf den Zug, sondern auf den Fahrgast beziehen. Also nicht "Züge kamen durchschnittlich 4 Minuten zu spät" sondern der Fahrgast. Im Fernverkehr sollte das einfach sein, weil von jedem die genaue Destination bekannt ist. Braucht natürlich Rechenleistung, für jeden zu überwachen ob er den gebuchten Anschluss bekommen hat, fiel der Zug aus und der Folgetakt wurde genommen, was war die Verspätung des letzten Zuges am Zielbahnhof etc. Hier könnte man aber stichprobenartig 10% der Fahrgäste zufällig auswählen um die Berechnung zu vereinfachen. Aus dem Schema fallen natürlich Bahncard100 Besitzer und andere Abos aber raus, weil das Ziel nicht bekannt ist. Im Nahverkehr funktioniert das nur über Metadaten (Eingabe in Verbindungssuche) und nicht über das gekaufte Ticket da sich das ja auf Tarifzonen bezieht.


    Ob und welche Anschlüsse geklappt haben wird ja heute schon automatisiert überwacht und ist als Prozentsatz auf zugfinder . net abrufbar, experimentell sogsr für den Nahverkehr wenn ich mich nicht täusche.


    Meinungen?

    1. Kommt auf die Statistik an. Wenn man den Prozentsatz der pünktlichen Züge angibt, dann zählen ausgefallene sicherlich als nicht pünktlich. Wenn man aber angeben will wie viel Verspätung alle Züge durchschnittlich haben, soll man dann ausgefallene mit ∞ Verspätungsminuten einrechnen?


    2. Ist mir zu pauschal. In die Infrastruktur darf ruhig unbegrenzt Steuergeld fließen. Schwierig wirds beim Betrieb. Ich würde argumentieren, dass zur Corona Zeit der Staat angeordnet hat, dass die Bahn alle Leistungen weiter fährt, um Mobilität sicherzustellen. Dann soll er dafür auch bezahlen. Ein profitorientiertes Unternehmen hätte halt den Betrieb eingestellt und die Mitarbeiter entlassen.

    Ja, darum geht es mir ja. Nur die Leistungen zahlen zu müssen, die man wirklich abruft.


    Das ist echtes "on-demand". Nur wenn ich einen Brief versende, zahle ich. Aber nicht direkt, ich habe einen Kredit und die Berechnung erfolgt nachgelagert.

    Ok ich verstehe langsam worum es dir geht, und das mag jetzt Korinthenkackerei sein, aber das Wort "on demand" finde ich unpassend. "On demand" heißt, so dachte ich, um im Beispiel zu bleiben: das Sammeltaxi fährt nur dann wenn es jemand anfordert. Mit Abrechnung hat das für mich gar nichts zu tun, sondern mit der Erbringung der Leistung.


    Deine Argumentation finde ich aber weiterhin inkonsistent. Einmal willst du, dass du nicht aktiv werden musst zur Inanspruchnahme einer Dienstleistung, dann wieder willst du aktiv beim Einstieg in die Bahn einen Code scannen und aktiv einen Barcode auf deinen Brief drucken. Das Beispiel mit Cloud Computing ist auch nicht akurat, schließlich muss man sich, bevor man bei AWS Rechenleistung bekommt, erst einmal aktiv mit einem Benutzerkonto einloggen.


    Dein Vorschlag mit dem Scannen vor/beim Einstieg unterstütze ich vollkommen. Man könnte das sogar ohne Datenbanken und Internetzugang machen, indem man, wie bei Mensakarten an der Uni, den Guthabenstand direkt auf der Chipkarte speichert und bei der Entwertung der Fahrpreis vom Guthaben abgezogen wird.

    Also bei allen gängigen Linux Distributionen ist soweit ich weiß auch eine Unterstützung für ZIP nativ in die Datei-Browser eingebaut.

    Die Kapazität steht in der Pressemitteilung.

    Wenn man die Züge komplett doppelstöckig baut, kann man die Technik nicht auf dem Dach oder unterm Fußboden unterbringen

    Das führt jetzt vom Thema weg, aber es ist mir unbegreiflich warum man keine durch den ganzen Zug durchgehnd zweistöckigen Züge baut, deren Technik in Triebköpfen oder Loks steckt. Das DLR hat dies im Next Generstion Train jedenfalls vorgeschlagen wenn ich mich nicht irre.