Beiträge von ujschmidtof

    Die Normalspur endet allerdings in Madrid, von da gehts auf Neubaustrecke nur nach Osten (Valencia oder Alicante), Süden (Sevilla oder Malaga) oder Norden (Leon).

    Das sollte heißen, dass für die Weiterführung Richtung Lissabon nur Breitspurstrecken existieren, Normalspurschnellfahrstrecken sind die von kato genannten.

    Jedoch besitzt Spanien automatische Umspuranlagen, in denen die Umspurung während der Fahrt mit ca 15 km/h, und somit fast verzögerungsfrei geschieht - dafür geeignetes Wagenmaterial vorausgesetzt.

    Aber Hochbauten im Außenbereich sind schwierig. Das wäre etwa auch bei Parkdecks zur Erweiterung von Parkplätzen im Stadtwald (Stadion, Neu-Isenburg) problematisch. Und die Situation an der B 456 dürfte mehr dem Stadtwald ähnlich sein als dem Flughafen. Die Regelung der Zu- und Abfahrten bleibt weiterhin notwendig.


    Und zu berücksichtigen sind auch die höheren Kosten für ein Parkhaus. Die muss jemand bezahlen.

    Was fehlt, ist der Wille (nicht nur in Rhein-Main, überall in Deutschland).

    Im Ausland kann man funktionierende Beispiele beobachten (auch dort viel zu wenige)

    z.B. Milano Lampugnano: Riesen-Parkhaus - 15 Min. Metro bis ins Stadtzentrum zu attraktivem Preis.

    Natürlich auch dehalb attraktiv, weil Falschparken in Italien echte Strafen kostet und nicht wie hierzulande Beträge,

    die u.U. niedriger als Parkhaustarife sind.

    Was ich natürlich sofort glaube: die Verstörung ob der zugraffitierten Station Mühlberg.

    Das ist das deutsche Resultat einerseits der Abschaffung von Aufsichtspersonal - auf den Bahnsteigen und in den Zügen -

    andererseits die Abschaffung der Zugangskontrollen - ob durch Personal oder Technik - in den meisten Städten Europas unvorstellbar.

    Das spanische Schnellfahrnetz hat auch Normalspurabschnitte.

    Alle neu gebauten Schnellfahrstrecken Spaniens sind in Normalspur gebaut.

    Um die Züge auch darüber hinaus auf den existierenden Breitspurstrecken weiterführen zu können, hat Spanien automatische Umspuranlagen installiert (die natürlich entsprechend ausgerüstetes Wagenmaterial erfordern). (Patent Talgo)


    In Brest wurde mittlerweile genauso eine Umspuranlage eingerichtet, so dass Berlin-Moskau ohne Halt in einer Umspurhalle von dem Express Strizh, geliefert von Talgo, befahren werden kann.

    Die Verbindung Neu-Isenburg - Zeppelinheim erfordert eine neue Trasse quer durch die Wälder. Wäre nicht südlich F-Louisa eine Verbindungskurve auf die RTW-Trasse, die dann zum Stadion mitgenutzt würde, günstiger, somit besserer KNF?


    Interessant - und m.E. sinnvoll - auch die Flügelung der RTW in Sossenheim und der S3/S4 in Niederhöchstadt.

    Lustiger Plan....wieso ist da eine Lücke zwischen Tel Aviv/Jaffa & Tunis?! Da könnte man doch sehr gut

    eine mediterrane Circle Line fahren lassen xD

    Durch ein Bürgerkriegsland Libyen? Das Land könnte auch als failed state bezeichnet werden. (xD ich weiß)

    Schon die im Metropa-Netz eingezeichnete Strecke Türkei-Syrien-Israel ist eine (träumenswerte) Utopie.

    Dieser Minister ist ja so be Scheuer t.

    Die Idee mag gar nicht mal ganz abwegig sein, aber wieso erst jetzt?

    Masken und andere Schutzmaterialien waren aus China seit Ende März beschaffbar.

    Sie könnten schon hier sein!


    Zudem der Seetransport via Klaipeda.

    Unterschiedliche Spurweite kann kein Argument gegen die Route durch Polen sein.

    Schon an der chinesisch-kasachischen Grenze wechselt die Spur von Normal- auf russische Breitspur.

    Was dort machbar ist, geht doch wohl auch in Brest.

    Ich bezog mich auf die hier im Forum diskutierte Streckenführung einer RTO entlang der A 661, die auch von Herrn Oesterling angedeutet wurde.

    Eine gemeinsame Nutzung wäre auch nur praktikabel, würde die RTO nicht mit Hochbahnsteigen gebaut (wenn sie überhaupt gebaut wird). Nur dann wären Überlegungen zur Gestaltung von Ein-/Ausfädelungen in den Bereichen Eissporthalle und Kaiserlei sinnvoll.

    Ich hatte dies auch nur für den eventuellen südlichen Lückenschluss der Ringstraßenbahn als mögliche langfristige Alternative zur Strecke Hugo-Junckers-Str. - Kaiserlei - Oberrad erwähnen wollen.

    Eine Führung über die Hafenallee ist absolut unnötig. Das Viertel ist durch die Linie 108 mit einem mittlerweile 15-Minuten-Takt wunderbar angebunden. Über den Main zu kommen ist allerdings auch schwierig, da es am Offenbacher Ufer immer noch den historischen Maindamm gibt, der zwar auf der Höhe der Schloßstraße umgebaut werden soll, aber ansonsten eine Überführung erschwert.


    Die Führung zum/am Marktplatz könnte die Stadt Offenbach jetzt noch in der Planung berücksichtigen. Das sollte aber jetzt so schnell wie möglich passieren, weil der Umbau des Marktplatzes in naher Zukunft erfolgen soll und die Verkehrsplanung vorsieht, den Straßenraum noch weiter einzuschränken.

    Zur Zeit ist die 108 sicher ausreichend.

    Wir machen uns hier aber Gedanken, wie der ÖPNV künftig an Bedeutung zunehmen kann.

    Dafür sind attraktive Verkehrsmittel erforderlich - eine Straßenbahn ist an Beförderungsqualität einem schaukelnden und in der HVZ im Stau stehenden Bus weit überlegen (wir sind hier erfreulicherweise nicht in Hamburg, wo Gegner der Neueinführung einer Stadt-/Straßenbahn diese als "Rumpelbahn" verunglimpfen).

    Zudem zeigen Erfahrungen der letzten Jahre, dass neue Sraßenbahnstrecken fast überall in punkto Fahrgastzahlen die Vorhersagen weit übertreffen.


    Die Verbindung Carl-Junckers-Str. - Hafenallee - Kaiserlei - Oberrad stellte ich zur Diskussion, um aus der Ringlinie eine echte Ringlinie zu machen.

    Zudem wird die Nachfrage erheblich steigen, wenn

    - der westliche Teil des Offenbacher Hafens bebaut ist

    - die Wohnungs- und Bürobebauung im Kaiserlei vollendt ist

    - die HfG im Hafengebiet angesiedelt ist

    - die Mehrzweckhalle im Kaiselei errichtet ist.

    Wäre es nicht sinnvoll, den Fehler des Europaviertels - Planen - Bauen - dann für den ÖPNV alles Fertiggestellte wieder aufreißen -

    vermieden würde?


    Die Ringlinie könnte natürlich auch im Bereich Eissporthalle in die für die Zukunft geplante Osttangente eingefädelt werden und so das Kaiserleigebiet erreichen.

    Hätte den Vorteil kürzerer und somit schnellerer Verbindung,

    aber den Nachteil der fehlenden Anbindung des Fechenheimer Industriegebietes (auch das frühere Neckermann-Areal wird hoffentlich bald wieder Firmen und somit Arbeitsplätze beherbergen) und der HfG.


    Nur befürchte ich, dass die Verkehrsplanung in Rhein-Main nicht fähig sein wird, den künftigen Bedarf adäquat zu berücksichtigen, nicht zuletzt aufgrund der Zersplitterung in Gemeinden, deren Lokalpolitiker unfähig sind, jenseits ihrer Ortsgrenzen den gemeinsamen Raum zu sehen.

    Wir werden also wohl keinen der angedachten Vorschläge neuer Schienentrassen in Offenbach (und anderswo ebenso) in absehbarer Zeit verwirklcht sehen.