Beiträge von 71411812111

    Sorry, ich war seit dem nicht hier und bitte um Entschuldigung, den Auszug hatte ich vorher übersehen. Dann sieht es tatsächlich nach 73 Minuten Standzeit aus. Leider geht daraus nicht hervor unter welcher Liniennummer diese Fahrten laufen werden? 662 in 2 Teilen kann ich mir kaum vorstellen, oder wo soll die 662 von N-I her enden? Langen Bahnhof? Dann dürfte man die 662 eher sonntags einstellen und alle Fahrten NI- Langen unter 663 laufen lassen. Sonst stiftet man Verwirrung.

    Hier nochmal die Änderungen zusammengefasst.


    Die "neue 662" wurde an DB Regio Bus Mitte vergeben und fährt in Zukunft weiterhin unter der Bezeichnung 662 wie folgt:

    Arheilgen - Langen Bf - Mörfelden Bf

    Bzw. Sonntags nur Arheilgen - Langen Bf (Hiervon sind die Bilder)



    Neu-Isenburg - Sprendlingen - Langen Bahnhof wird durch die neue lokale Linie OF-91 ersetzt.

    Diese wurde an Becker Bus vergeben.


    Die Linie 663 wird komplett eingestellt.

    (Ersatz im Südabschnitt durch 662 und im Nordabschnitt durch OF-91)


    Ich hoffe so ist es verständlich.

    Welche Ankunfts- und Abfahrtzeiten weist der neue Fahrplan denn aus?

    Ich habe das ungute Gefühl als läge hier eine Milchmädchenrechnung vor. 73 Minuten Wendezeit wird in der heutigen Zeit kaum ein Verkehrsdienstleister seinen Fahrern zubilligen können, wenn er im Wettbewerb langfristig bestehen wollte. Nach bisherigem Fahrplan waren sonntags 2 Busse im Einsatz auf der 662 mit je 31 Minuten Standzeit in Egelsbach.

    Durch die Verlängerung würde sich die Standzeit nicht auf 73 verlängern, sondern auf 18 Minuten verkürzen. Anderenfalls wären statt 2 Kursen demnächst deren 3 erforderlich, was sicher nicht Bestandteil der Planungen sein dürfte.


    H1xx3Km.pngNQ1U4mU.png

    Ändert aber nichts daran, daß es im angesprochenen Bereich keine Möglichkeit gibt, auf eine andere Linie des gleichen Betreibers zu wechseln.

    Richtig. Das ist mir auch aufgefallen als ich einen Blick auf die Fahrpläne in Arheilgen geworfen habe.



    Könnte auch wieder irgendeine krude Pausenregelung sein, vermutlich hier noch in Kombination mit unbezahlten Pausenzeiten. Damit hat dann den gesamten Umlauf nur ein Fahrer an der Backe und es wird kein Ablöser benötigt.

    Ich gehe davon aus, dass das hier stimmt.

    Dann hat man einen Fahrer in Frühschicht und einen in Spätschicht.

    Ablösungen sind dann nicht notwendig.

    H1xx3Km.pngNQ1U4mU.png

    Wie bereits von mir angemerkt, enden Sonntags alle Fahrten in Egelsbach:

    Das ist richtig.

    Ab Dezember enden dann keine Fahrten mehr in Egelsbach.


    Dafür wird aber Sonntags nur im 120er Takt gefahren mit 73 Minuten Wendezeit in Arheilgen.

    Es wird so oder so nur 1 Bus dafür benötigt. Mit einem 60er Takt hätte 13 Minuten Wendezeit in Arheilgen und den gleichen Fahrzeugbedarf.


    Warum man den Fahrer dann fürs Däumchen drehen in Arheilgen bezahlen will erschließt sich mir nicht.

    Oder werden die Taktlücken durch eine andere Linie gefüllt?

    Der Stadtbus in Egelsbach und Langen fährt nicht an Sonntagen. Mir ist nicht bekannt, dass man daran etwas ändern möchte, also nein.


    Egelsbach hat also Sonntags dann nur den 662 im 120er Takt im Osten und die S3 im 30er Takt im Westen.


    Ich verstehe auch nicht inwiefern der 120er Takt betrieblich irgendeinen Sinn ergibt.

    In Arheilgen pausiert Sonntags der Bus dann für 73 Minuten bevor er zurück fährt.

    Also mehr Standzeit als Fahrtzeit.

    Es sei denn man verknüpft die Linie Sonntags mit einer lokalen Linie in Arheilgen.


    Dann ist aber die Frage, wieso da der Landkreis Offenbach so mitspielt. OK, er hat bis zur Kreisgrenze hinterm Guglhupf ein paar Meter mitzufinanzieren, aber die Hauptlast für die Verlängerung an Sonntagen liegt bei Stadt und LK Darmstadt(-Dieburg). Insofern scheint mir die Ausdünnung auf (LK) Offenbacher Gebiet doch nur eine reine Sparmaßnahme zu sein. Da gehen mehr Kilometer weg als durch die Verlängerung hinzukommen.

    Man muss aber fairerweise auch erwähnen, dass diese Ausdünnung nur Sonntags gilt.

    Mo-Fr in der HVZ wird sogar gegenüber heute verdichtet.

    Ob man da unterm Strich tatsächlich spart kann ich nicht beurteilen.

    Man reagiert wohl einfach auf Fahrgastzahlen zu verschiedenen Zeiten.

    Ich finde trotzdem ein 120er Takt tagsüber in einer Metropolregion nicht angemessen.

    Zumindest als Zubringer zur S- und Regionalbahn dürfte der M 73 wichtig bleiben. Allerdings können die meisten S-Bahnen auch in Roedelheim erreicht werden, sogar barrierefrei.


    Schwierig ist die Anbindung an die Main-Weser-Bahn. Zuerst muss in die U-Bahn umgestiegen werden, und dann noch Mal in Ginnheim oder Eschersheim in die S 6. Und die Regionalzüge halten nur am Westbahnhof. Der bleibt deshalb als Fahrtziel wichtig.


    Ich könnteir deshalb vorstellen, dass der M 73 als "73" zumindest in den HVZ weiterhin den Westbahnhof anbindet.

    Aus Praunheim/Nordweststadt kann man mit dem M 60 die S6 in Eschersheim erreichen.


    Aber was die Regionalzüge betrifft ist das ein sehr guter Punkt..

    Bis Schönhof müsste er ja dann schon fahren um in die 13 umsteigen zu können. Wo soll er wenden?
    Oder sollen diese Kurse dann auch nach Rödelheim fahren?

    In die 13 kann am Industriehof umgestiegen werden.


    Entweder wenden die M73er dort oder sie fahren ebenfalls nach Rödelheim.


    In beiden Fällen würde aber die Bezeichnung M73 verschwinden und die Kurse alle als M72 fahren.

    Die Frage ist eher, gibt es ein lokales Verkehrbedürfniss? Ein nennenswerter "Fernverkehr " DA - Ffm wird wohl nicht zustande kommen, auch wie aktuell bei einem Bahnstreik.

    Das entspricht der heutigen Linie 662.

    Fahrten von Arheilgen oder Egelsbach nach Sprendlingen oder Neu-Isenburg sind durchaus nachgefragt.


    Leider wird diese ja beim nächsten Fahrplanwechsel geteilt sodass für diese Relationen ein Umstieg nötig ist aber darum geht es hier nicht.


    Heute hat man da in der HVZ einen 30er Takt und ansonsten einen 60er Takt.

    Eine Tram wäre da massiv überdimensioniert.

    Eine Verknüpfung ist ja aufgrund der Spurbreiten? nicht möglich.


    Der einzige Ort mit genug Relevanz und genug Platz der sich als Umsteigepunkt anbietet ist der Bahnhof in Langen.


    Allerdings liegt dieser nicht auf der Achse der alten B3.


    Wenn die Tram aus DA über die Südliche Ringstraße zum Bahnhof führt und die Tram aus FFM über die Nördliche Ringstraße (oder Bahnstraße) hast du zwar einen Umsteigepunkt aber mit großem Umweg den dann fast niemand nutzen würde.


    Mir fällt keine sinnvolle Möglichkeit ein die Systeme zu verknüpfen.

    Andererseits ist ein Parallelbetrieb der eigentlichnur als Backup für den Fall einer Blockade durch Falschparker besteht. natürlich auch nicht estrebenswert.

    Die Linien über die Frankfurter Straße sollte man natürlich einstellen.


    Eine Linie X83 Offenbach Marktpl. - Neu-Isenburg Ost (Verknüpfung zur RTW) - Dreieich Plaza - Sprendlingen Rathaus oder Karlstraße (Verknüpfung zur 17) wäre kein Parallelverkehr sondern ein echter Expressbus ohne Umweg über das IZ.


    Ich denke man wird in Variante 1+2 (ohne Langen) diese Route für den X83 wählen um Parallelverkehr zur RTW und Tram 17 zu vermeiden ohne die schnelle Verbindung nach Offenbach aufzugeben.


    Warum man das bei Variante 3 nicht machen möchte und den Bus dann nicht in Sprendlingen enden lassen will sondern bereits in Neu-Isenburg erschließt sich mir nicht.

    Ja, aber was ist daran anders als die Straßenbahnstrecke von Seeheim nach Darmstadt, als die Straßenbahnstrecke von Waltershausen nach Gotha, als die Straßenbahnstrecke von Basel nach Rodersdorf, als die Straßenbahnstrecke von ... nach ...? Es gibt soviele Strecken, die ebenfalls keinen Parallelverkehr aufweisen. Was also ist die genaue Besonderheit einer fehlenden Alternative genau dieser Strecke zu einer beliebigen anderen Strecke irgendwo auf der Welt, bei der es auch keine Alternativrouten gibt?

    Nur weil es das woanders gibt heißt ja nicht, dass das erstrebenswert ist.


    Es war ja nur eine Feststellung, dass das suboptimal wäre.

    Und was wäre daran jetzt anders als bei "Millionen" anderen Straßenbahnkilometern weltweit?


    Also ja, natürlich sind Falschparker schlecht für's Betriebsgeschäft, aber was hat das konkret mit dieser Strecke zu tun und mit anderen nicht?

    Der Unterschied sind fehlende Alternativen zwischen Sprendlingen und Neu-Isenburg.

    Meist lassen sich Strecken mit 1 Umstieg per Umweg bewältigen.

    Von Sprendlingen nach Neu-Isenburg wäre das allerdings eine halbe Weltreise.


    Bei Variante 1+2 will man die Linie X83 behalten. Vermutlich unter Auslassung des IZ

    Bei Variante 3 halte ich eine Führung des X83 zumindest bis Sprendlingen für sinnvoll. Bei einer Führung über die Offenbacher Straße wäre das auch kein Parallelverkehr.