Beiträge von tamperer

    Ist das denn eine Vorschrift oder eine Empfehlung? Und gibt es die an jeder Kreuzung (z.B. auch Hbf/Münchener Straße) oder nur am Platz der Republik, weil es dort mal diese heftige Flankenfahrt zweier R-Wagen gegeben hat? Ich habe das noch nie bemerkt. Und gilt das auch an Abzweigungen wie U1/U3?

    Weder das eine, noch das andere. Grundsätzlich ist der gefahrbringende Zug wartepflichtig, aber mit dieser Methode ist den Vorschriften ja genüge getan. Hauptsache, es wird eine mögliche Flankenfahrt verhindert. Dieses "System" wird an allen Stellen im Straßenbahnnetz angewandt; z. B. auch Hbf/Münchener Str., Stresemannallee/Gartenstr. (Linie 16, Linie 17 und Linien 12/15/21), Schweizer-/Hedderichstr. usw. usw.

    Wichtig ist auch, das der komplette Zug die Gefahrenstelle geräumt hat, nicht nur die Zugspitze. Es wäre ja nicht das erste Mal, daß sich eine Weiche unter dem Zug verstellt.


    Im Stadtbahnnetz ist das wegen der Stellwerkssicherung der Fahrstraßen nicht nötig, mit Ausnahme der von @Akryzazel genannten Ausnahme Industriehof.

    Dazu eine Verständnisfrage: Im Kreuzungsbereich Platz der Republik Richtung Hohenstaufenstraße (Linien 16, 17) gibt es ja einen kleinen Schwenk in der Gleisführung. Ich meine beobachtet zu haben, dass bei absehbaren Begegnungen im Kreuzungsbereich der vom Platz der Republik abfahrende Zug wartet, während der von der Hohenstaufenstraße kommende Zug einfährt.
    Man begegnet sich nicht zugleich anfahrend in der Mitte des Kreuzungsbereiches.


    Wenn das alles so zutrifft und vielleicht einer Unterweisung folgt: Würde es sonst vielleicht doch zu Berührungen vom Typ "Straßenbahn an Straßenbahn" kommen?

    Eigentlich läuft es genau umgekehrt. Der von der Hohenstaufenstr. kommende Zug fährt so langsam in die Kreuzung ein, daß der in Richtung Messe (der „gefahrbringende Zug“, weil möglicherweise falsch nach links in Richtung Güterplatz abbiegend) fahrende Zug den Gefahrenbereich verlassen hat. Damit können beide Züge die selbe Signalphase nutzen.
    Dabei geht es einzig um die Gleiskreuzung als die gefährliche Stelle.

    Ich verstehe die ganze Diskussion über mögliche zukünftige Baureihenbezeichnungen nicht. Nach T kommt V, da U ja belegt ist. Und dann W, X, Y und Z. Und dann geht’s halt wieder von vorne los, von mir aus auch mit A1, B1 usw.

    Ab Montag, den 25.04.22 Betriebsbeginn bis Donnerstag, den 30.06.22 ca. 8:00 Uhr wird die Haltestelle Schweizer-/Gartenstraße in Richtung Südbahnhof um ca. 40 m zurückverlegt vor die Gartenstraße Nr. 35.

    Grund sind Gebäudearbeiten bei denen auch ein Kran aufgestellt wird. Die Gartenstraße wird für den IV in diesem Zeitraum in Richtung Norden (-> Alte Brücke) gesperrt.

    Aber nicht in der Bruchfeldstraße, da ist alles im Umlauf. Wo kommen wir dahin das die Linien 15, 51 und 84 vorrang bekommen [Ironie]? Ausfahrt Haardtwaldplatz muss geschlüsselt werden.

    Es könnte sein, daß bei den Ampelschaltungen und Bevorrechtigungen auch der OBR ein Wörtchen mitgeredet hat.

    Als Beispiel nehme ich mal die Kreuzung Sophienstraße/Franz-Rücker-Allee in Bockenheim. Dort wurde vor längerer Zeit die Vorrangschaltung für die Linie 16 zurückgenommen, weil - laut Meinung des OBR - es den Schülern der dortigen Schulen nicht zumutbar war, ein paar Sekunden länger auf Grün zu warten! =O Zur Erninnerung: Dort kommt alle 10 Minuten eine Bahn pro Richtung; es herrschen dort keineswegs Verhältnisse wie in der Karlsruher Innenstadt vor der Tunneröffnung. Inzwischen wurde die Signalanlage wohl technisch erneuert und es läuft wieder besser für die Strab.


    Gleiches Beispiel: Markus-Krankenhaus. Man fährt Richtung Ginnheim in die Haltestelle und meisten genau in dem Moment, wo der Fahrgastwechsel beendet ist und man losfahren könnte, springt das Signal auf Halt und man steht einen ganzen Umlauf dort rum. Begründung auch hier: Mehr und/oder längere Grünphasen für Fußgänger. Als ob die 10 Sekunden, die man länger bräuchte, was ausmachen würden. X(


    Und was ist so schlimm daran, daß am Haardtwaldplatz geschlüsselt werden muß?

    Es ist nicht das Verkehrsmittel zu ersetzen sondern die Verbindung. Man kann natürlich rein nach dem Buch vorgehen und nur das was ausfällt durch etwas Schlechteres ersetzen - dann hat man das, weshalb heute von den Autofans der ÖPNV als unbenutzbar ausgelacht wird.


    Man kann aber auch schauen, welche Verbindungen existieren und dann, wenn ein Verkehrsmittel nicht verfügbra ist, diese Verbindungen ersetzen. Da auf der Offenbacher Landstraße ein Busverkehr keine Wendemöglichkeit hat, muss man die Busse bis tief nach Sachsenhausen rein führen, was nicht nur durch die dort mögliche Fahrgeschwindigkeit, sondern auch noch durch die Streckenlänge die erforderliche Fahrzeuganzahl hoch treibt. Bietet man für eine Teilmenge der Fahrgäste die Alternative zum Kaiserlei, ist mit zwei Bussen, die ohne weiteren Halt zwischen Buchrainplatz und Kaiserlei-S-Bahn-Ost pendeln, bei nur 2,5km einfacher Strecke, ein 7,5 Minutentakt möglich. Das passt auf die am Kaiserlei in einem Vielfachen von 15 Minuten fahrenden S-Bahnen.

    Es ist nicht das Verkehrsmittel zu ersetzen sondern die Verbindung.

    Was in diesem Fall dassselbe ist. (Offenbach <-> Sachsenhausen)


    Da auf der Offenbacher Landstraße ein Busverkehr keine Wendemöglichkeit hat...

    Wieso sollte ein (Gelenk-)Bus auf der Offenbacher Ldstr. wenden sollen?


    Und bitte jetzt mit den Umsteigemöglichkeiten Kaiserlei/Ostbahnhof/Bornheim Mitte kommen. Die Strecke Offenbach <-> Südbahnhof ist nicht umsonst so stark ausgelastet und es gibt auch Leute, die zu Zielen Abseits der großen Umsteigeknoten wollen.

    Vom 02.04. - 25.04. werden mehrere Gleisbaustellen die Linien 15 - 17 und den Ebbelwei-Expreß unterbrechen.

    Die Baumaßnahmen finden in 2 Phasen statt. In der ersten Phase vom 02. - 09.04. wird im Bereich Ludwig-Erhard-Anlage, Seehofstr. und Offenbacher Ldstr. gearbeitet.

    Es kommt zu folgenden Maßnahmen:


    Linie 15 fährt ganztägig Haardtwaldplatz <-> Südbahnhof <-> Lokalbahnhof <-> Zoo

    Linie 16 fährt nur zwischen Ginnheim <-> Westbahnhof

    Linie 17 fährt Neu Isenburg <-> Heilbronner Straße

    Linie EEX ist während der gesamten Baumaßnahme eingestellt.


    SEV-B 16 fährt Lokalbahnhof <-> Offenbach Stadtgrenze

    Der Ein- und Ausstieg am Lokalbahnhof ist in der Parkplatzspur vor dem Rewe.


    SEV-B 17 fährt Rebstockbad<-> Messe


    In der Phase 2 finden zusätzlich noch Bauarbeiten in der Schweizer Str. statt.

    Linie 15 fährt dann Haardtwaldplatz <-> Beuthener Str. <-> Südbahnhof <-> Lokalbahnhof <-> Zoo

    Alles anderen Maßnahmen bestehen unverändert weiter.