Beiträge von Lukas

    Das war auch irgendwie abzusehen. Ich habe mich sowieso schon gefragt, wie wirtschaftlich die Angebotserweiterung wirklich ist. Zum Einen fahren auf den 104-Verstäkern zwischen Marktplatz und Lauternborn Gelenkbusse, auf den Hauptumläufen aber eine Mischung aus Solo- und Gelenkbussen. Dann passiert es oft, dass Busse der selben Linie am Marktplatz fast hintereinander abfahren und die Verstärker dann nur heiße Luft durch die Gegend fahren. Im Nachtverkehr unter der Woche sind die Busse auch oft leer oder höchstens mit zwei Fahrgästen besetzt.


    Eigentlich wäre es besser, wieder einen Nachtverkehr mit eigenem Liniennetz einzuführen wie früher mit den Linien 121-124, nur eben an heutige Verhältnisse angepasst. So braucht man weniger Busse und weniger Personal und die paar Fahrgäste verteilen sich dann besser.

    Drine Informationen entsprechen nur der halben Wahrheit. Seit heute ist es auch möglich, den Hopper telefonisch zu bestellen. Das Einsatzgebiet des Hoppers beschränkt sich auch aktuell nur auf den östlichen Teil des Labdkreises. Eine Ausweitung auf den gesamten Landkreis soll wohl erst 2021 erfolgen.


    Es ist demnächst auch möglich, den Hopper mit RMV-Zeitkarten zu benutzen. Dementsprechend müssen nur Einzelfahrten über die App bezahlt werden.


    EDIT: Alles, was ich aufgezählt habe, steht auch auf der Seite, die im ersten Beitrag verlinkt wurde.

    Als Nachteil könnte man einwenden, dass die Tram auf genau dieser Strecke auf Wald-, Bismarck- und Kaiserstraße vermutlich permanent im Stau festklemmen wird, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass man es dort schafft, einen eigenen Gleiskörper freizuhalten. Bei einer Führung über die Carl-Ulrich-Brücke könnte sie zumindest im dortigen Abschnitt der Kaiserstraße auf dem Grünstreifen in der Mitte fahren (wenn das nicht wieder eine BI verhindert) und [...]

    Die Streckenführung auf der Waldstraße ist kein Problem. Die Straße ist breit genug und es gibt stadtauswärts bis zur Bahnüberführung eine eigene Busspur. Diese kann dann von der Straßenbahn mitbenutzt werden. Auf der Bismarckstraße ist früher bereits auch schon eine Straßenbahn gefahren. Wenn es dazu kommen sollte, dass man eine fahrgastfreundliche Haltestelle am Hauptbahnhof bauen sollte, muss die Stadt Offenbach ihre Planungen da nochmals ändern, weil sie ja gerne den Geisterbusbahnhof zurückbauen und dort kombinierte Büro- und Wohngebäude bauen lassen möchte. Eine Führung in die Kaiserstraße wäre wahrscheinlich auch nur möglich, wenn die Gleise in Mittellage errichtet werden, da es sonst mit den Gleisradien nicht passen könnte. Auf der Kaiserstraße selbst ist im Bereich der Allee keine Führung auf der Mitte möglich, weil der Weg der Allee unter Denkmalschutz stehen müsste. Die Straße wurde auch erst vor wenigen Wochen saniert. Die ehemalige Offenbacher Straßenbahn ist dort auch auf der Straße gefahren. Man hat bei der Sanierung der Asphaltdecke nämlich noch überasphaltierte Schienenreste gefunden.

    Im nordhessischen Bereich fällt mir die Kursbuchstrecke 3901 auf. Das ist die Bahnstrecke Kassel-Waldkappel. Ich verstehe aber nicht, warum diese als stillgelegt betrachtet wird, da sie ja seit 2006 zumindest bis Hessisch Lichtenau in das Kasseler Straßenbahnnetz integriert ist und von der Linie 4 bedient wird.

    ViaBus scheint sich im ganzen Landkreis immer weiter zurückzuziehen. Nachdem sie schon den Obertshäuser Stern vor über zwei Jahren verloren haben und jetzt zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni auch das Neu-Isenburger Stadtbusnetz abgeben müssen, scheinen sie auch ihre Busse entweder zu verkaufen oder woanders einzusetzen. Gestern stand zum Beispiel kaum noch ein Fahrzeug auf dem Bonifer-Betriebshof in Offenbach-Bieber.

    Das Design der neuen Busse gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut. Aber gab es nicht mal eine Vorschrift, dass auf der vorderen Einstiegstür keine Werbung sein darf, um die Sicht des Fahrers nicht zu behindern?

    Es ist nun offiziell bekannt, was zum Fahrplanwechsel nächstes Wochenende geändert wird:


    - Alle Linien fahren montags bis samstags nun mindestens bis 22.00 Uhr
    - Der Spätverkehr auf den Offenbacher Stadtbuslinien beginnt nun um 22.00 Uhr statt bisher um 19.00 Uhr bzw. 20.00 Uhr.
    - Der Bedienungszeitraum im Spätverkehr wird bis 2.00 Uhr ausgeweitet. Das bedeutet, es gibt am Marktplatz zum Beispiel einen Anschlussstern mehr.
    - 102 fährt nun wie früher wieder bis S-Bahn Kaiserlei West.
    - 106 fährt zukünftig täglich bis 2.00 Uhr statt wie bisher um 22.30 Uhr.
    - 107 fährt montags bis freitags statt bisher bis 20.00 Uhr nun auch bis 22.00 Uhr und samstags statt bis etwa 14.00 Uhr bis um 22.00 Uhr.
    - 108 fährt im Tagesverkehr nun im 15-Minuten-Takt statt bisher im 30-Minuten-Takt.
    - 120 fährt nun auch montags bis samstags bis 22.00 Uhr. Die neuen Fahrten verkehren aber nur innerhalb Offenbachs (August-Bebel-Ring <-> Waldheim Senefelderallee)
    - 101 fährt zwischen Bieber Flurstraße und Rumpenheim Schlosspark in der Hauptverkehrszeit im 7,5-Minuten-Takt.
    - 104 und 105 fahren zwischen Marktplatz und Lauterborn Anton-Bruckner-Straße in der Hauptverkehrszeit im 7,5-Minuten-Takt.
    - Durch den Entfall der Schleifenfahrt der Linie 103 wird die Haltestelle "Landgrafenstraße" abgebaut.
    - Die Haltestelle Städtisches Altenheim wird in "Seniorenzentrum" bzw. "Seniorenzentrum Ost" umbenannt.
    - Die neue Haltestelle "Friedensstraße" zwischen BÜ Waldstraße und Friedrichsring wird eingerichtet. Sie wird von den üblichen Linien 101, 105, 551 und OF-30 bedient.
    - Da die Baustelle in der Kettelerstraße noch bis 2020 andauern wird, wird die Umleitungsstrecke der 107 (Mühlheimer Straße <-> Rohrmühle <-> Danziger Straße <-> Kettelerstraße) in das Fahrplanbuch integriert.


    Durch das bessere Bedienungsangebot der 106 entfallen die spätabendlichen und sonntäglichen folgende Schleifenfahrten:


    - 101 (Offenbach Post <-> Waldstraße <-> Spessartring <-> Buchhügelallee <-> Städtisches Altenheim <-> Friedrichsring)
    - 103 (Rhönstraße <-> Feuerwache <-> Ketteler Krankenhaus <-> Lichtenplattenweg <-> Landgrafenring <-> Landgrafenstraße)
    - 104 (Tulpenhofstraße <-> Klinikum Offenbach West <-> Dickstraße <-> Odenwaldring <-> August-Bebel-Schule)


    Sonstige Änderungen:


    - X97 bedient in Offenbach in Richtung Bad Vilbel nicht mehr die Tulpenhofstraße, sondern fährt wie schon in die Gegenrichtung die Haltestellen Justizzentrum, Ludwigstraße/Ledermuseum und Deutscher Wetterdienst an.
    - n65 verkehrt nur noch zwischen Frankfurt Konstablerwache und Offenbach Marktplatz über Hanauer Landstraße. Entfall des Linienwegs zwischen Offenbach, Rodgau und Rödermark. Ersatz: Nachtverkehr der S2 und Nachtverkehr der Linie OF-95.
    - n66 wird komplett eingestellt. Ersatz: Nachtverkehr der S2 und Nachtverkehr der Linie OF-95.
    - Neu: n72 (Frankfurt Flughafen - Neu-Isenburg) verkehrt zukünftig weiter über Gravenbruch nach Offenbach Marktplatz.


    Es wird bereits angekündigt, in einer zweiten Umsetzungsphase des Nahverkehrsplans ab dem Fahrplanwechsel 2019 das Liniennetz auszudehnen und Gebiete wie „Bürgel-Ost“ oder „An den Eichen-Nord“ an das Netz anzubinden.


    Das neue Fahrplanbuch soll laut Mitarbeitern der Mobilitätszentrale ab dem 08.12.2018 verfügbar sein.
    Alle Änderungen sind auch nochmal auf der Themenseite der SOH nachzulesen. LINK

    n65 fährt nur noch zwischen Frankfurt Konstablerwache und Offenbach Marktplatz über Hanauer Landstraße. Keine Bedienung mehr zwischen Offenbach Marktplatz, Rodgau und Rödermark-Ober-Roden. Ersatz: Nachtverkehr der S1


    n66 wird komplett eingestellt. Ersatz: Nachtverkehr der S2


    n72 wird neu von Neu-Isenburg über Gravenbruch nach Offenbach Marktplatz verlängert.