Straßenbahnverkehr eingestellt nach Oberleitungsschaden

  • Nachdem ein Güterzug zw. Schott AG und Zwerchalle die Straßenbahnoberleitung herunter gerissen hat, ist der Straßenbahnverkehr nun in Mainz komplett zum Erliegen gekommen.


    Allgemeine Zeitung: https://www.allgemeine-zeitung…nz-voll-gesperrt_20267810


    Um trotz ausgedünnten Ferienfahrplans einen SEV einrichten zu können, würde die Businie 78 ersatzlos gestrichen. Zudem entfallen Fahrten auf der Linie 57.

  • Eine Frage an die Kundigen,- welche Triebfahrzeuge werden dort für die Güterleistungen eingesetzt?

    Steht der "Galgen" noch in der ehm. Güterverwaltung Oberursel, der den Stromabnehmer abreißen sollte, bevor er mit Bahnstrom in Berührung kommt. Dort in Meenz könnte er ein neues Leben beginnen.

  • Soweit ich weiß, ist die Siemens Vectron (BR 193) zur Zeit die einzige E-Lok in Deutschland, die über einen sogenannten "Last-Mile-Diesel" verfügt. Bei der Bombardier BR 187 bin ich mir nicht so sicher, ob es die auch damit gibt.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Die erste Frage bzw deren Antwort interessiert mich auch.

    Liest sich so, als ob das eine E-Lok mit Last Mile Diesel war. Ich hätte eher auf die üblichen (reinen) Dieselloks gesetzt.

  • Eingestellt wurde der Straßenbahnverkehr nicht - es durfte nur nicht weiter als kurz vor Turmstraße gefahren werden von Finthen kommend.


    Zum Umsetzen wurde der nächste Gleiswechsel an der Elbestrasse genutzt. So steht es auch in dem Artikel.

    Schleifen gibt es an diesem Reststück nur an den beiden Endpunkten in Finthen, sonst bis zum Unfallort keine.


    SEV fuhr von HBF bis Elbestraße mal über Rheinalle und später auch wieder durch die Hartenbergstraße.


    Zur Zeit sind ohnehin wegen der Bauarbeiten am Hauptbahnhof nur Zweirichtungswagen unterwegs. Zum Unfallszeitpunkt waren genug Fahrzeuge auf dem Abschnitt unterwegs, so dass die verbliebenen zwei Äste noch bedienbar blieben.


    Also Glück im Unglück? :)

    Einmal editiert, zuletzt von Alexx ()