Regionaltangente West (PFA Süd_1)

  • In Sachen Verspätungs-/Störungsfall stehe ich auch noch etwas auf der Leitung. In der Praxis wird ein Zugteil ja nur begrenzt auf den anderen warten können, da die Zeitlage auf dem später im Mischbetrieb durchfahrenen Flughafenabschnitt nur begrenzte Toleranzen hergeben wird. Ein zu später Zugteil wird also in Höchst (spätestens am IP Süd) vorzeitig enden/wenden müssen. Das hat aber nichts mit einer technischen Kopplungsfähigkeit für den planmäßigen Regelbetrieb am Dunantring zu tun, oder was vergesse ich zu bedenken?

    Naja die Äste nach Praunheim und Bad Soden sind ja beide ziemlich kurz und fast gleich lang.

    Dass einer pünktlich ist und der andere nicht, dürfte extrem selten vorkommen.


    Aus dem Taunus kommend am IP vorzeitig zu wenden halte ich für Schwachsinn.

    Warum nicht mit einer Verspätung durchfahren? Am Terminal 1 gibt es ja sogar 3 Gleise sodass RTW und S8 notfalls ausweichen können.

    Und die Wendezeit von 15 Minuten in Langen (bzw. 23 Minuten in Buchschlag) ist mehr als ausreichend um Verspätungen zu kompensieren.

    An welchen Stationen kann denn überhaupt vorzeitig gewendet werden?

  • Tunnelklick hatte Ende Januar vom PFB berichtet. Die RTW Planungsgesellschaft hat sich nicht lang Bitten lassen und 7 Erkundungsbohrungen beauftragt. Tatsächlich fanden diese bereits zw. dem 11. und 17. Januar an verschiedenen Stellen in der Nähe des Bahnhofes Neu-Isenburg statt. Kampfmittel wurden nicht festgestellt und die gewonnen Daten fließen in ein Baugrundgutachten ein.


    Südlich des Bahnhofes Neu-Isenburg entsteht das Kreuzungsbauwerk Neu-Isenburg ausgehend von zwei Baufeldern. Das Erste ist nördlich von der Brücke der L 3117 / Carl-Ulrich-Straße und das Zweite entsprechend südlich. In der Vegetationspause begannen auch schon die Rodungsarbeiten und der erste Grünschnitt wartet auf seine Abholung.


    Das erste Bild zeigt die nördliche gerodete Fläche auf der die 2-gleisige Rampe von der 1-gleisigen Unterführung entstehen mit deren Hilfe die RTW die L 3117 und Main-Neckar-Bahn unterqueren kann:

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    Noch ein Blick auf das zweite Baufeld auf dem die südliche Rampe gebaut wird. Von dort folgt die RTW dem Abzweig nach links Richtung Neu-Isenburg - Birkengewann (PFA Süd_2) und geradeaus nach Dreieich-Buchschlag:

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    Bilder: main1a

  • Noch ein Blick auf das zweite Baufeld auf dem die südliche Rampe gebaut wird. Von dort folgt die RTW dem Abzweig nach links Richtung Neu-Isenburg - Birkengewann (PFA Süd_2) und geradeaus nach Dreieich-Buchschlag:

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    Bilder: main1a

    Also ist das "Y" und damit die Führung des Langener/Buchschlager Astes auf der Ostseite wohl doch bereits beschlossene Sache.

    Ich hatte den Eindruck man lässt sich bis zur Entscheidung über Langen beide Optionen offen.

  • naja das Ding ist planfestgestellt, hat Baurecht und Sofortvollzug ist angeordnet. Woher kam dein Eindruck?

    Die Planfeststellung habe ich nur überflogen. Als Laie ist das teilweise eher schwer verständlich.


    Ich habe noch kein gutes Argument gegen die Führung auf der Westseite gehört.

    Das wäre besser für die Fahrgäste und weil in Langen nur ein Taschengleis gebaut werden müsste wäre das vermutlich auch die günstigste Variante.

    Was übersehe ich?


    Gibt es denn noch eine Variante unter der Langen eingebunden wird trotz Führung auf der Ostseite?

    Wenn Langen ganz raus wäre hätte man davon doch sicher in der Presse gelesen, oder?

  • In der ersten Planung war südlich vom Bahnübergang zwischen den S-Bahn-Gleisen ein Stumpfgleis zum Wenden

    der RTW vorgesehen. Die Änderung auf Führung über das dritte Gleis von Neu Isenburg nach Buchschlag Sprendlingen

    mit Bahnsteig im Bereich der Dreieichbahn wurde erst später in den Plänen gemacht.

    Damit einhergehend auch eine Führung des RTW Regelgleises Richtung Norden in Neu Isenburg westlich am Stellwerk

    vorbei statt das S-Bahn-Gleis nach Norden mitzunutzen.


    Ich glaube nicht, dass man das jetzt extra gemacht hat um den Umstieg zur Dreieichbahn zu vereinfachen.

    Mir machen die Änderungen zur ursprünglichen Planung den Eindruck dass diese mehr kosten.

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  • Die Alternative zu Hoffen und Beten ist einfach mal einen Blick in die veröffentlichen Pläne zu werfen?!?

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  • Eine "ZIP" Datei ist eine Datei in der sich eine oder mehrere komprimierte Dateien befinden.

    Diese lassen sich mit mit einem Komprimierungsprogramm entpacken.

    Aktuelle Windowsversionen unterstützen das nativ. Bei Mac würde ich das auch erwarten und für

    Linux muss man sich möglicherweise ein Komprimierungsprogramm herunterladen.


    de.wikipedia.org/wiki/ZIP-Dateiformat

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  • Also bei allen gängigen Linux Distributionen ist soweit ich weiß auch eine Unterstützung für ZIP nativ in die Datei-Browser eingebaut.

  • Also bei allen gängigen Linux Distributionen ist soweit ich weiß auch eine Unterstützung für ZIP nativ in die Datei-Browser eingebaut.

    *hüstel* Linux konnte das in den desktoporientierten Distributionen schon, da hat man unter Windows noch den 4.327. Tag der Winzip-Testversion zelebriert. ^^

    Ansonsten kann man unter Windows auch das freie 7-zip installieren und kann so ziemlich alles an gepackten Formaten anschauen.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Was die Frage „hätte man das wissen können / sollen“ anbelangt: für meine Wahrnehmung war die Diskussion hier im Forum schon lange von einem „aber würde es nicht sinnvoller sein, die S-Bahn-Gleise zu nutzen“ geprägt; das hatte die Grundvariante als „es werden nicht die S-Bahn-Gleise genutzt“ impliziert.


    Ich schreibe das jetzt aber nicht als „man wie kann man das nicht wissen“, sondern als Reminder, bei solchen Dingen deutlicher klar zu stellen – gegebenenfalls auch zum x-ten Male – was die aktuelle offizielle Planung vorsieht.

  • Heute in der OP.

    Zitat des Dreieicher Bürgermeisters: "Verschiebt sich der Endhaltepunkt nach Langen, wird bei uns kein Stein versetzt. Die RTW nutzt dann die S-Bahn-Gleise."


    Die Führung auf der Ostseite südlich von NI ist also keineswegs final.