Eigentlich...

  • Solche Vorgänge sind imho oft (nicht: immer) ein Indiz für eine miserable bis katastrophale Fehlerkultur in Unternehmen.

  • ....ist diese "Entgleisung" eines DB Mitarbeiters schlimm, FNP:

    Zitat

    Liebe Fahrgäste, unser Zug hat wegen der Entschärfung einer Bombe, die die Westalliierten auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben, zur Zeit 45 Minuten Verspätung", bekamen die Menschen in dem Zug zu hören.

  • Du meinst, er hat es nicht gewagt, eine Abschlepplok anzufordern, weil er dann hätte erklären müssen, warum die E-Lok auf dem falschen Gleis stand?

    Sowas in der Art, ja. Ich meine es muss ja Gründe geben, warum derjenige dieser illegalen Variante Vorzug gegenüber dem vorgeschriebenen Prozedere gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von jediefe ()

  • Solche Vorgänge sind imho oft (nicht: immer) ein Indiz für eine miserable bis katastrophale Fehlerkultur in Unternehmen.

    Was soll das denn heißen? Dass jetzt die Bahn auch noch für Fehlleistungen ihrer Fahrdienstleiter verantwortlich ist? Es gibt bestimmte Funktionsstellen, die absolut fehlerintolerant sind. Dazu zählt nach meinem laienhaften Verständnis die Fahrdienstleitung bei der Bahn (oder die Funktion der Fluglotsen). Wenn dort Fehler passieren, liegt es nicht im Ermessen der Beteiligten, sie auf die eine oder andere Weise zu beheben. Und selbst wenn der Fahrdienstleiter sich erklären müsste und vielleicht auch einen Anschiss bekäme, so was darf er sich nicht leisten; schon allein, dass er seinen Posten verlassen hat, ist grob fahrlässig, der Rest ist einfach nur bescheuert.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick ()