Locomore-Fernzug hält fünfmal in Hessen ab September

  • Das liest sich jetzt so, dass die DB erheblich Mitschuld hat.


    Woraus liest du das? Weil sie die Kosten für das Schienennetz auf alle Nutzer verteilt?
    Die Behauptung, die DB Netz wäre zu teuer, liest man auch immer wieder, steht in diesem Kommentar aber nicht. Die selben Vorwürfe höhrt man auch immer wieder gegen die Telekom. In beiden Fällen frage ich mich, warum dann kein Konkurent eine eigen Infrastruktur aufbaut und zu günstigeren Konditionen vermarktet. Wohl weil Bau und Betrieb doch nicht (viel) günstiger möglich sind, als von den ex Staatsbetrieben angeboten. (Die Kosten für den Streckenbau müssen ja erstmal vorfinanziert und die Zinsen dafür auf erwirtschaftet werden?)


    Den SPON Kommentar lese ich aber eher so: Der Staat ist Schuld, weil er die Infrastruktur nicht selbst betreibt und alle kostenlos nutzen lässt.
    Diesen Weg fände ich aber völlig falsch, da damit die wahren Kosten für Warentransport und Reisen noch weiter verschleiert würden. Ich würde eher den gegenteiligen Schluß ziehen
    und die Kosten für die Straßeninfrastruktur ebenfalls aus dem Staatshaushalt ausgliedern und auf die jeweiligen Nutzer 1:1 umlegen. Auch damit wäre ein ausgeglichener Wettbewerb zwischen Straße und Schiene möglich, gleichzeitig würde der ökologisch (und bei Berücksichtigung aller Kosten auch ökonomisch) wahnsinnige, massenhafte Transpoort von Waren und Menschen eingedämmt. Egal ob mit Strom, Erdöl oder Wasserstoff, Transport kostet Energie, dderen Produktion den Planeten belastet, wirklisch ökologisch ist nur jeder nicht gefahrene Kilometer.
    Edit:

    Also wäre es eigentlich angebracht, wenn ich mit meinen bereits gebuchten LOCOMORE Tickets am entsprechenden Tag einen ICE nutzen dürfte. Aber DB und Kundenfreundlich liegen ja nicht auf einer Ebene, wie wir ja wissen.


    Selbst wenn man der DB Netz die Erhebung der Trassengebühren anlastet, wieso sollte dann die DB Fernverkehr die Tickets anerkennen müssen? Es handelt sich um zwei verschiedene Unternhemen. Natürlich könnte die DB Fernverkehr die Situation für Marketing nutzen und LOCOMORE Kunden ein Kulanzangebot machen. Würde ich aber auch nicht machen, getreu dem Spruch meiner Oma: Wer billig käuft, kauft zweimal.

    3 Mal editiert, zuletzt von F.-Fighter ()

  • Selbst wenn man der DB Netz die Erhebung der Trassengebühren anlastet, wieso sollte dann die DB Fernverkehr die Tickets anerkennen müssen? Es handelt sich um zwei verschiedene Unternhemen. Natürlich könnte die DB Fernverkehr die Situation für Marketing nutzen und LOCOMORE Kunden ein Kulanzangebot machen. Würde ich aber auch nicht machen, getreu dem Spruch meiner Oma: Wer billig käuft, kauft zweimal.


    Dass DB Netz und DB Fernverkehr zwei Unternehmen sind (nebst diversen anderen DB Unternehmen) ist doch ein reiner Taschenspielertrick. Erstens: Es gibt eine gemeinsame Holding über allem. Und zweitens: Wer ist deren alleiniger Eigentümer? Der ganze Versuch, öffentlichen Verkehr privatwirtschaftlich zu organsisieren ist Unfug, der btw die grundlegendsten marktwirtschaftlichen Voraussetzungen nicht erfüllt.

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • Die Behauptung, die DB Netz wäre zu teuer, liest man auch immer wieder, steht in diesem Kommentar aber nicht. Die selben Vorwürfe höhrt man auch immer wieder gegen die Telekom. In beiden Fällen frage ich mich, warum dann kein Konkurent eine eigen Infrastruktur aufbaut und zu günstigeren Konditionen vermarktet. Wohl weil Bau und Betrieb doch nicht (viel) günstiger möglich sind, als von den ex Staatsbetrieben angeboten. (Die Kosten für den Streckenbau müssen ja erstmal vorfinanziert und die Zinsen dafür auf erwirtschaftet werden?)


    Hast Du schon mal was von Raumplanung und Verkehrsplanung gehört? Hast Du Ideen, wie Du ein zweites Eisenbahnnetz neben dem bereits existierenden in unsere Städte bringen willst? Wo wäre denn unser zweiter Frankfurter Hauptbahnhof und wo die Gleise, die zu ihm führen müssten? Auch wenn Deine Aussage zu den Kosten durchaus berechtigt ist, sind es doch vielmehr die von mir angesprochenen Punkte, weshalb das nicht geht.


    Insbesondere für das Schienennetz, aber auch für den Bahnbetrieb gilt: Es gibt erhebliche Markteintrittsbarrieren, also keinen freien Marktzugang, nicht mal annähernd. Damit ist ein dynamisches Wechselspiel von Angebot und Nachfrage nicht möglich. Das ist aber die Grundvoraussetzung von Marktwirtschaft. Conclusio: Der Schieneverkehrs-"Markt" (bäääh, ich krieg Pickel, wenn ich das Wort nur höre) ist eben kein Markt. Also muss eine andere Steuerungsform für den Schienenverkehr gefunden werden, als eine marktwirtschaftliche. Es als Staatsaufgabe aufzufassen, wäre konsistenter.

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    (Etwas frei nach Albert Einstein)

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  • Ich würde eher den gegenteiligen Schluß ziehen und die Kosten für die Straßeninfrastruktur ebenfalls aus dem Staatshaushalt ausgliedern und auf die jeweiligen Nutzer 1:1 umlegen.


    Das hätte aber zur Folge, dass der DAX-Vorstand sich jede Fahrt leisten kann und der Hartz-IV-Empfänger keine mehr. Dann wird Mobilität noch mehr als heute zu einer Frage des Geldbeutels und das kann meiner Meinung nach nicht der richtige Weg sein. (Sehen wir doch heute schon: Wer genug Geld hat, parkt z.B. leichter auf asoziale Art falsch, weil er es aus der Portokasse bezahlt.) Wenn schon direkte Umlage der Infrastrukturkosten auf die Nutzer, dann aber wie bei der Steuer nach Leistungsfähigkeit gestaffelt: Wer mehr verdient, zahlt dann auch einen höheren Kilomterpreis bei der Autobahn als einer, der weniger verdient.

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    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • Hast Du schon mal was von Raumplanung und Verkehrsplanung gehört? Hast Du Ideen, wie Du ein zweites Eisenbahnnetz neben dem bereits existierenden in unsere Städte bringen willst? Wo wäre denn unser zweiter Frankfurter Hauptbahnhof und wo die Gleise, die zu ihm führen müssten? Auch wenn Deine Aussage zu den Kosten durchaus berechtigt ist, sind es doch vielmehr die von mir angesprochenen Punkte, weshalb das nicht geht.


    Alle von dir genannten Punkte sind für jedes andere Unternehmen auch lösbar, aber nicht billig. Was der Bau eines neuen HBF in einer dicht besiedelten Stadt kostet, sieht man ja gerade in Stuttgart. Auch die Modernisierung des Frankfurter HBF in den nächsten Jahren wird nicht billig. Ich will nur sagen, ein zweites Schieneninfrastrukturunternehmen würde auf ähnliche Trassenpreise wie die DB Netz kommen. Ein zweites Netz aufzubauen, ist genause sinnlos wie ohne belastbares Zahlenmaterial die Trassengebühren der DB Netz anzuzweifeln.
    Du sagst es ja selbst, die DB ist zu 100% in Staatshand. Diese Lösung finde ich gut, da so das SchienenNetz auf der einen Seite unter staatlicher Kontrolle ist, auf der anderen Seite die Kosten über die Trassennutzungsgebühr auf alle Nutzer umgelegt werden. Das selbe bei der Straßeninfrastruktur einführen und zumindest auf dieser Seite wäre ein fairer Wettbewerb gegeben. (Fehlt nur noch ein TüV / KBA mit ähnlich strenge Regeln und Durchgriff (Verkürzung von Wartungsintervallen, Stillegung von Baureihen etc.) wie das EBA)

  • Warum nun wieder der Autofahrer Schuld an der Misere von locomore sein soll, bzw. indirekt durch Km-Maut dafür zahlen soll, erschliesst sich mir hier nicht. Hier werden wieder politisch-idiologische Ansätze/Ideen versucht in eine Martwirtschaft einzubauen... Die Begründung hat doch locomore schon geliefert: Sie haben es nicht geschafft kostendeckend zu arbeiten, weil nicht schnell genug ausreichend zahlende Fahrgäste mitgefahren sind. Hier müsste man nun fragen WARUM nicht genügend Fahrgäste oder zu wenig Geld eingekommen wurde? Falsche Strecke? Doch zu billig? An der Trassengebühr kann es nicht liegen, die gibt es für andere Unternehmen auch und hat sich vor oder während locomore Inbetriebnahme nicht geändert, war also wirtschaftlich kalkulierbar.


    Und der Vergleich mit Flixbus hinkt gewaltig, die zahlen nicht nur keine Trassennutzung (Maut) sondern karren Ihre Passagiere schon fast in krimineller Weise durch die Gegend. Fahrer werden ausgebeutet und über die Verkehrstauglichkeit der Fahrzeuge wurde oft nichts Positives berichtet. Die Fernbusbetreiber erwarten sogar, dass man (siehe Ffm) denen noch Busbahnhöfe baut und unterhält, ohne Nutzungsgebühr...


    Klar, das ehem. Staatsunternehmen DB wird nicht so einfach insolvent gehen, denn im Zweifelsfall gäbe es dann gar keinen Fernverkehr auf der Schiene mehr, und spätestens dann wird der Staat eingreifen. Aber grundsätzlich muss auch die Bahn wirtschaftlich arbeiten, und muss auf der Strecke Stuttgart-Berlin eine Trasse mieten, Fahrzeuge mieten und Personal dafür haben.


    Und wenn das nicht kostendeckend geht, wird eben weniger oder garnicht mehr gefahren. Es ist halt der allgemeine Irrglaube, Konkurrenz macht alles billiger... locomore hat sich schlichtweg verkalkuliert und die Finanzdecke liess keinen Spielraum mehr zu. Das ist schade, hat aber nix mit Pkw, DB, oder Flixbus zu tun, so nach dem Motto" Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose Schuld".


    MfG
    der Musterschüler

  • Klassisches Jain. Locomore hat sich verkalkuliert, soweit so unzweifelhaft. Die von der Politik gesetzten, unterschiedlichen Rahmenbedingungen sorgen aber für eine Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Fernbusse. Und an dieser ist Locomore letzlich gescheitert. Will man Wettbewerb müssen die Rahmenbedingungen vergleich bar sein und das sind sie im Moment bei weitem nicht. Die DB kann solche Effekte durch ihre Größe zum Teil besser abfedern, hat damit aber auch zu kämpfen.

  • Für DB Fernverkehr sollten die Trassenpreise schlicht egal sein, weil es im Konzern bleibt. Rechnet sich das offiziell nicht, kann DB Netz die Preise gerade soweit senken, dass es offiziell wieder aufgeht, aber eben nur für den Riesen DB Fernverkehr. Für alle kleineren ist die Gebühr dann strangulierend. Funktioniert schon seit der Öffnung hervorragend, alle Konkurrenten sind an der Einstiegshürde gescheitert.


    Für Verkehrs*wege* gibt es einfach keinen Markt. Dazu müssten mehrere Wege gleicher Art parallel zueinander bestehen können, und soviel Platz hat einfach kein Land der Welt. Deswegen halte ich nichts davon, allgemein benutzte Wege zu einem privaten Wirtschaftsgut zu erklären. Die eigentliche Transportaufgabe jedoch, die kann oft auch Wettbewerb vertragen.

    fork handles

  • Für DB Fernverkehr sollten die Trassenpreise schlicht egal sein, weil es im Konzern bleibt. Rechnet sich das offiziell nicht, kann DB Netz die Preise gerade soweit senken, dass es offiziell wieder aufgeht, aber eben nur für den Riesen DB Fernverkehr.

    Einspruch! Das mag landläufige Meinung sein, stimmt aber nicht. Für Netz und Betrieb ist getrennt Rechnung zu legen und es ist gesetzlich untersagt, öffentliche Gelder zugunsten eines der beiden Tätigkeitsbereiche auf den jeweils anderen zu übertragen. Daraus folgt, dass es eine interne Quersubventionierung der DB Fernverkehr AG durch DB Netz AG durch Senkung der Trassenpreise nicht gibt, das ist eisenbahnrechtlich untersagt. Zugleich muss DB Netz darauf achten, den Betrieb des Netzes kostendeckend zu gestalten und diskriminierungsfreien Zugang gewähren. Als Betreiber der Schienenwege muss DB Netz rechtlich, organisatorisch und in
    seinen Entscheidungen von Eisenbahnverkehrsunternehmen unabhängig sein,
    soweit es Entscheidungen über die Zuweisung von Zugtrassen und über die
    Wegeentgelte betrifft, d.h. die DB Netz operiert unabhängig von den anderen Bahngesellschaften, die auf Trassenentgelte keinen Einfluss nehmen können. Zugleich unterliegen die Trassenpreise von DB Netz einen weitreichenden Regulierung und Aufsicht.

  • soweit es Entscheidungen über die Zuweisung von Zugtrassen und über die
    Wegeentgelte betrifft


    Unter der Annahme, es gäbe einen Wettbewerb im Fernverkehr: Was passiert, wenn mehrere Eisenbahnunternehmen die identische Trasse haben möchten, also DB, LOCOMORE und FlixbusRail alle zur selben Zeit einen Intercity von Stuttgart nach Berlin schicken wollen, weil alle drei wissen, dass diese Fahrt Gewinne einfährt, allerdings nur, wenn sie alleine fahren und nicht im 10 Minuten-Abstand hintereinander?

    Vollkommen Großartiges Forum


  • Unter der Annahme, es gäbe einen Wettbewerb im Fernverkehr: Was passiert, wenn mehrere Eisenbahnunternehmen die identische Trasse haben möchten, also DB, LOCOMORE und FlixbusRail alle zur selben Zeit einen Intercity von Stuttgart nach Berlin schicken wollen, weil alle drei wissen, dass diese Fahrt Gewinne einfährt, allerdings nur, wenn sie alleine fahren und nicht im 10 Minuten-Abstand hintereinander?


    Ich weiß nicht, was passiert, wenn die alle genau das Gleiche wollen... Ansonsten gibt es ja Abstufungen. Also die Takttrasse geht ja vor. D.h. wenn die DB jede Stunde fahren will, Locomore aber nur einmal am Tag, hat Locomore Pech gehabt. Dann gibt's auch noch ne Regelung mit längeren Strecken. Das war ja der Grund warum die DB den Sylt-Shuttle-Plus erfunden hat um da eine längere Strecke zu fahren als RDC...

  • Dann gibt's auch noch ne Regelung mit längeren Strecken. Das war ja der Grund warum die DB den Sylt-Shuttle-Plus erfunden hat um da eine längere Strecke zu fahren als RDC...


    Das lässt vermuten, dass RDC eine sinnvolle Trasse haben wollte und die Bahn die Konkurrenz mit diesem Kniff verdrängt hat. Macht ja nix (für die DB), irgendwo ist Geld da, um den unrentablen Teil der Fahrt aufzufangen. Dafür fällt halt mal wieder das Jahresergebnis nicht ganz so dolle aus oder andere notwendige Investitionen werden nicht getätigt, die für einen guten Bahnverkehr sorgen würden.

    Vollkommen Großartiges Forum

    Einmal editiert, zuletzt von SoundofN1 ()

  • Das Gerede von Marktwirtschaft im Verkehr ist nur eine Verschleierung, dass bestimmte Verkehrsträger versteckt subventioniert werden.


    Faire Marktpreise würden bedeuten, dass
    1. alle Verkehrsmittel zu ihren Wegekosten herangezogen werden. Ausnahmen mag man aus praktischen, sozialen und ökologischen Gründen für die Basis-Mobilität zu Fuss und mit dem Rad machen.
    2.) alle Verkehrsmittel auch die sog. "externen Kosten" tragen. Dazu gehören u.a. die direkten Unfallkosten, die mindestens teilweise aus den Krankenkassenbeiträgen bezahlt werden sowie die ökologischen Folgekosten von Lärm und Abgasen, die die Beitragszahler der Krankenkassen tragen.
    3.) beI allen Verkehrsträgern die Einhaltung der gesetzlichen Normen für Arbeitsschutz und Sicherheit gleichermaßen durchgesetzt werden.


    Das würde dann bedeuten, dass ich auch als Nutzer der Bahn einen - allerdings maßvollen - Zuschlag für die sog. "externen" Kosten zahle (z.B. um für das mittlere Rheintal annehmbare Lebensbedingungen zu schaffen). Gleichzeitig würde Fernbus-Fahren teurer (weil Wegekosten + Durchsetzung der gesetzlichen Normen). Und richtig teuer würde Autofahren. Dafür würden u.a. die Krankenkassen-Beiträge sinken und die Anwohner von Lärm und Abgasen belasteter Verkehrs-Trassen zumindest langfristig erträglichere Lebensbedingungen erhalten oder wenigstens entschädigt werden.


    Eine politische Frage wäre dann wiederum, etwa wie in Frankreich oder Spanien den öffentlichen Nahverkehr dann durch öffentliche Zuschüsse besonders preisgünstig zu machen.

  • tunnelklick : Das weiß ich. Aber aus all den Gesetzen folgt doch nur, dass man sich eine passende offizielle Begründung überlegen muss? Die "Chinesischen Mauern" zwischen Firmenteilen haben doch schon im Finanzwesen so hervorragend funktioniert... Im Hinterkopf habe ich noch, dass die deutschen Trassengebühren im europäischen Vergleich ungewöhnlich hoch wären. Das ist allerdings schon ein paar Jahre her.

    fork handles

  • Und wieder ein Unternehmen in der länger werdenden Liste derer, die sich am eigenwirtschaftlichen Schienenpersonenfernverkehr die Zähne ausgebissen haben. Sollte vielleicht auch mal unserer hochverehrten Buntepolitik unter dem Stichwort “Rahmenbedingungen“ zu denken geben, aber ich fürchte, genau das wird nicht passieren.

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

  • Vielleicht sollte man an der Schraube "privates Automobil" drehen, das für unseren immer mehr verstädternden Globus eine genauso unangemessene Technologie ist wie Pferd und Wagen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als das Auto seinen verheerenden Siegeszug begann.


    Gerade die großen Distanzen mit der umweltfreundlichen Bahn, ob staatlich oder privat. Von mir aus auch noch Fernbusse. Aber dann hätten auch private Bahn-Unternehmen wieder ihre Chance. Und die Auto-Konzerne können ja auf Triebfahrzeug-Bau umstellen - früher haben sie ja auch oft beides gebaut. :D