Neubau betriebshof Eckenheim

  • Unter dem Titel "Neubau Betriebshof Eckenheim (BHEC)" sucht die VGF aktuell Planer. Vorgesehen ist, das gesamte Areal freizulegen und komplett neu zu bebauen.



    Die Planung soll bis Ende Februar 2022 vorliegen.



  • Ah, das wurde ja schon beim Umbau von Gutleut kolportiert. Aber heidiwitzka, das ist ein deutlich größerer Eingriff als erwartet.


    Und interessant, dass BHEC statt BBEC geschrieben wird.

  • Danke, auch den angedeuteten Neubau einer VGF-Zentrale finde ich interessant. Ist es so zu verstehen, das ein möglicher Neubau auch nach Eckenheim kommen könnte?


    Was sind spekulativ die anderen möglichen 2 Standorte?


    Hast du zufällig den Link zur Ausschreibung (und den Anlagen), falls öffentlich zugänglich?


    Interessant auch, das Wohnen vorgesehen ist und das die Anlage zur Imageverbesserung der VGF beitragen soll.

  • Zitat von hessenbahner

    Hast du zufällig den Link zur Ausschreibung (und den Anlagen), falls öffentlich zugänglich?

    Hier in die Suchleiste "Verkehrsgesellschaft Frankfurt" eingeben und in der Liste findet sich die Ausschreibung. Man muss allerdings angemeldet sein.

    Irgendwann wird die Ausschreibung auch hier zu finden sein, das dauert allerdings immer ein bisschen. Da braucht man aber keinen Account.

  • Es gibt von Architekten Karl Dudler so was wie Baumassenstudien, daraus kann man ersehen, was angedacht ist:


     


     


     



    Es gibt demnach Überlegungen, die Gebäude an der Kurt-Schumacher-Straße, wo die VGF und die Stadtwerke Holding ihren Sitz haben aufzugeben.

  • Vereinsheim? Etwa unter "Sonstiges,- Lager"? ;)


    Schön, dass Eckenheim erhalten, total neu gebaut wird. Der Bedarf ist gegeben,- Ringstraßenbahn, Verlängerung der U5 in beide Richtungen.

    Schaun wir mal wie viele Generationen es bis zum ersten Baggerhub dauert.

  • Schaun wir mal wie viele Generationen es bis zum ersten Baggerhub dauert.

    ich muss gestehen: ich bin da ziemlich optimistisch. Das sollte eine Sache mit recht wenig Einfluss von außen sein; eigene Grundstücke, eigener Bau, keine neue Nutzungsart — darf da überhaupt jemand private Einwendungen erheben?

  • K-Wagen , für die zwei Seitengebäude, mit jeweils 4 Ebenen, sind diese Nutzflächen vorgesehen:

    - Büro- und Aufenthaltsräume

    - Notleitstelle

    - DC Schaltraum

    - Ordnungsdienst u. Kleiderkammer

    - Fundbüro

    - Lager von Sponsoring

    - Ausbildungszentrum

    - CashCenter und Verkaufstechnik

    - Museum

    - Werkstatt


    Auch für die Abstellanlage sind Flächen für Werkstatt- und Museumsnutzung geplant. [Spekulation] Deutet sich hier eine Verlagerung des Museums von Schwanheim an? [/Spekulation]


    Bei der 1. Variante für Eckenheim ist ein dreiteiliges Bürogebäude geplant welches eine abgestufte Gebäudehöhe mit 14, 12 und 9 Ebenen vorsieht. Was der B-Plan dort erlaubt ist mir momentan nicht bekannt. Da könnte eine Änderung notwendig werden was nicht in ein paar Monaten umgesetzt sein dürfte. Unabhängig davon könnten die (südlichen) Nachbarn den dann in Zukunft wesentlich aktiveren Betriebshof durch Schienenfahrzeuge inkl. Busverkehr durch das Busdepot weniger wohlwollend sehen. Anderseits sollen in den nächsten Jahren die neuen Fahrzeuge eintreffen, was einen gewissen zeitlichen Druck erzeugt.

    2 Mal editiert, zuletzt von main1a ()

  • Unabhängig davon könnten die (südlichen) Nachbarn den dann in Zukunft wesentlich aktiveren Betriebshof durch Schienenfahrzeuge inkl. Busverkehr durch das Busdepot weniger wohlwollend sehen.

    Die "südlichen Nachbarn" ist doch vermutlich die ABG Holding oder eine andere Wohnungsbau Gesellschaft. Früher waren das doch "Straßenbahner Wohnungen". Da dürfte es wenig Protest geben.

    Welches Busdepot? Edit hat es jetzt auch entdeckt.



    Auch für die Abstellanlage sind Flächen für Werkstatt- und Museumsnutzung geplant.

    Die in Gutleut abgestellten Züge ziehen nach Eckenheim um? Oder ist das vorausschauend geplant, wenn S&U5 einmal zu Museumsfahrzeugen werden?;)

  • Man sollte beachten, dass da mehrere Ideenkonzepte geprüft worden sind. Ob und in wieweit diese verwirklicht werden bleibt abzuwarten. Im ersten Schritt geht es erstmal „nur“ um die Funktionen die für den Betriebshof notwendig sind.


    Der Wohnblock gegenüber ist weiterhin im Besitz der Stadtwerke.

  • Es scheint aber darauf hinauslaufen, dass das Gelände komplett umgekrempelt werden soll, also neues Gleis und Weichenlayout, die Halle wird vermutlich auch neu gebaut werden müssen: Erwähnt werden 2,65 m Fahrzeugbreite (Straßenbahn/ U- Fahrzeuge) mit beidseitigem Arbeitsgang bzw Arbeitsfläche von mindestens 1 m. Das dürfte mit dem heutigem Gegebenheiten nicht passen. Ebenso dürfte eine Waschanlage nicht in das heutige Gebäude integrierbar sein.

  • Wo du es sagst...


    Ich hatte mich zu sehr von der Visualisierung ablenken lassen.


    Theoretisch ließe sich auch die Ausrichtung der Gleise um 90 Grad drehen... Wohl schon zu viel Spekulation...

  • ^ In der Konsequenz müssten dann ggf. einige Bäume in der Jean-Monnet-Straße dafür weichen.


    Wenn das Strab-Netz noch komplett auf 2,65 m Fahrzeugbreite umgebaut werden muss, dann beinhaltet das die Betriebshöfe doch auch. Ich gehe mal davon aus das bei der kürzlich fertiggestellten Gleissanierung im Betriebshof Gutleut die 'neue' Fahrzeugbreite von 2,65 m berücksichtigt wurde.