RTW-Betriebsaufnahme am 10.12.2028 ?

  • Im Rahmen einer vergaberechtlich vorgeschriebenen Vorinformation informiert der RMV aktuell, wann welche wettbewerblichen Vergaben im SPNV anstehen; dies wäre an sich nicht berichtenswert, tauchte darin nicht erstmals auch die RTW auf:


    Quelle: Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge (Dienstleistungen) vom 28.2.2024


    Drei RTW-Linien also könnten am 10.12.2028 an den Start gehen.


    In diesen Zusammenhang gehört auch, dass der RMV die RTW-Züge durch seine Tochter FAHMA beschaffen wird. Im Lagebericht des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2021 lesen wir:

    Quelle: Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH, Hofheim am Taunus, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 vom 31.3.2022



    Inzwischen ist ja besagtes Jahr 2022 lange vorbei, so dass die Fahrzeugbeschaffung in Gestalt einer Vergabe oder Vorinformation für eine Vergabe auf dem Weg sein sollte. Ich bin sehr gespannt, was kommt.

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  • Gute Frage, kann man machen, muss man aber nicht. Ich bitte nur zu bedenken, dass die bisherigen RTW-Stränge sich mit Planung und Bau befassen, wegen der Übersichtlichkeit gegliedert nach PFA, es kommt im Laufe der Zeit viel Stoff zusammen, was eine Untergliederung rechtfertigt.


    Manche Themen betreffen nicht Planung und Bau und auch nicht einzelne PFA, weshalb es mir sinnvoll erschien, ein Thema zu eröffnen, die Moderation mag das aber auch gern ändern oder umbenennen.

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  • Ich finde den allgemeinen Thread besser.


    Insgesamt mutiger Zeitplan, sofern die gesamte Betriebsaufnahme gemeint ist.

    Aktuell sehen wir ja auch im Fahrzeugsektor mehrjährige Verzögerungen.

  • Vielleicht wäre es stattdessen zielführender, bei jedem Frankfurter Bauprojekt einen eigenen Thread zur Terminplanung zu führen?


    Die wunderbaren Frankfurter -esdauertdochetwaslänger- running-gags gehen in den jeweiligen Threads doch unwiederfindbar unter.

    Um zb die Entwicklung des Zeithorizontes eines ziemlich kleinen Projektes, -konkret seit 25+ Jahren geplant und praktisch beschlossen- mit wenig Diskussionsaufkommen nachvollziehen zu können, wie sich die Inbetriebnahme so von ca 2005 über 2010/15 und über 2028 zu 2030 weiter zu "viellleicht irgendwann in den 30ern" ... entwickelt hat, muss ich bereits ca 200 Posts querlesen, bis ich es halbwegs gegriffen habe. (U5Nord)

    Bei Projekten wie der RTW oder U5West lande ich da schnell bei hunderten Seiten und tausenden Posts.


    Manchmal scheint mir nämlich, bestimmte Personen wollen dieses massive Frankfurter Traditionsproblem einfach nicht wahrnehmen, leugnen

    Die Timeline bei jedem Projekt schön über die ereignislosen Jahre zwischen zwei Aufschüben verfolgen zu können, könnte vielleicht eine hilfreiche Rolle bei der Erzeugung von Problembewusstsein spielen.

    (Könnte gegen die Problemverleugnung der Frankfurter ÖPNV-Bremsen und -Schnarchnasen hilfreiche Dienste liefern, auch in der Lokalpolitik.)


    Und es würde natürlich auch beim Differenzieren helfen: Was war "unvermeidbar" vs. was war Verschleppung/Blockade und welche politischen Akteure Urheber derselben?

  • Insgesamt mutiger Zeitplan, sofern die gesamte Betriebsaufnahme gemeint ist.

    Nur mal so zum Vergleich,- im Thread "Main-Weser-Bahn (Bauthread - F-West bis Bad Vilbel)" wurde von den ersten zaghaften Bauarbeiten im März 2020
    berichtet.
    Das Projekt RTW erscheint mir da doch etwas aufwändiger, wenn auch auf der Großteil der Bauarbeiten auf "junfräulichem Gelände" stattfindet.
    Wie viele Fahrzeuge werden denn benötigt?

  • Manchmal scheint mir nämlich, bestimmte Personen wollen dieses massive Frankfurter Traditionsproblem einfach nicht wahrnehmen

    Weil es kein Frankfurter Problem ist. Es passiert überall. Nur weil das Gras anderswo grundsätzlich immer grüner ist, blendest Du das aus. In Darmstadt haben wir den Spruch "Mir redde nochmal driwwer", also exakt das gleiche wie in Frankfurt. Und natürlich behaupten die Darmstädter, dass es ein rein Darmstädter Problem sei, Projekte zu verzögern. Das gleiche kann ich Dir von beliebigen anderen Städten und Bauprojekten mitteilen. Man muss halt nur genauer hinsehen, um die örtlichen Befindlichkeiten wahrzunehmen. Aber da die wenigsten in Frankfurt ein Bauprojekt in Warnemünde aktiv verfolgen, fallen die dortigen Verzögerungen hier einfach nicht auf.

  • Das ist halt eine gefühlte Wahrnehmung, die vor allem auf dem selektiven Heranziehen von Vergleichsfällen beruht. Eben deshalb fände ich es sinnvoll, die entsprechenden Verzögerungen im Betriebsablauf bei nahezu allen Vorhaben in Ffm schnell greifbar zu haben, und sei es per Stickypost im entsprechenden Planungs- und Bauthread.

  • Stuttgart hat grünes Gras:


    10 Dez 2023 Fasanenhof - Flughafen (6)

    09 Dez 2017 Hallschlag - Aubrücke (12)

    13 Mai 2016 Wallgraben - Dürrlewang (12)

    14 Sep 2013 Löwentor - Hallschlag (12)

    11 Dez 2010 Möhringen - Fasanenhof (6)

    11 Dez 2005 Freiberg- Mönchefeld (5)

    16 Jul 2005 Hauptfriedhof - Neugereut (2)

    22 Jun 2002 Obere Ziegelei - Hauptfriedhof (2)

    09 Sep 2000 Heumaden - Nellingen (7)

    22 Mai 1999 Mühlhausen - Remseck (14)


    [Netzumbau Meterspur auf Normalspur nicht berücksichtigt]

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  • Eröffnungsdaten sagen halt nur nichts aus. Du müsstest jetzt bitte noch für jede Strecke dazuschreiben, wann sie erstmals politisch auf die Tagesordnung kam, wann sie in die Planfeststellung ging, wann der PFB vorlag und wann der Baubeginn war. Dazu jedesmal, was man zum entsprechenden Zeitpunkt als Eröffnungstermin angenommen hat.

    Denn nur aus diesen Daten könnte man ableiten, dass in $hierzustadts der Planungsprozess länger dauert als anderswo.

  • Holger war schneller als ich in der Antwort auf Darkside, aber ich würde auch gerne nochmal hierauf zurückkommen:

    Vielleicht wäre es stattdessen zielführender, bei jedem Frankfurter Bauprojekt einen eigenen Thread zur Terminplanung zu führen?

    Eine Prognosenübersicht wäre vielleicht tatsächlich sinnvoll, aber auch hier sind wir ja schon ganz, ganz weit drin und reden über die tatsächliche Bauplanung bei bereits angefangenen Bauarbeiten, während die meisten Probleme, die du ansprichst, in der Phase davor liegen.

  • Das stimmt, und für laufende Projekte wird das keiner nachtragen wollen. Für künftige Planungen wäre es aber vielleicht schon sinnvoll. Und auch für neue Terminierungen bei bereits laufenden Projekten.

  • Die Quote von 10 Streckenverlängerunge/-eröffnugnen innerhalb 25 Jahren zeigt dass man

    da hinterher ist das Netz auszubauen. Es war ja auch erst vorgesehen dei 15 nach Heumaden

    einzustellen und durch Bus zu ersetzen, bevor man sich dann doch heranmachte und den

    Umbau in Normalspur plante und umsetzte. Da stecken keine Jahrzehnte Planung und Gerede

    hinter.

    Ich denke nicht dass in den nächsten 25 Jahren es in Frankfurt 10 neue Strecken bei Tram

    und Stadtbahn geben wird.

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  • Die Quote von 10 Streckenverlängerunge/-eröffnugnen innerhalb 25 Jahren zeigt dass man

    da hinterher ist das Netz auszubauen.

    Das ist so eine hingeworfene Phrase. Gleise bauen nur um es Bauens Willen ist ja keine sinnvolle Option. Man sollte also auch da erst einmal hinterfragen, wie hoch die bisherige Erschließungswirkung war. Blöd gesagt, wenn in Frankfurt in jeder Straße ein Gleis läge. könnte man nicht mehr weitere Trassen bauen. Damit landet die Stadt dann automatisch auf dem letzten Platz bei Ausbauvorhaben, obwohl sie eine Idealversorgung hätte. Wiesbaden hingegen würde mit nur einem Meter Gleis sofort den ersten Platz machen, weil von 0 auf 1 Meter ist eine gigantische Verbesserung...


    Um etwas ernster zu werden ist gerade Stuttgart kein sinnvolles Vorbild, weil die erst mal durch die Umstellung auf Normalspur massiv Geld und Zeit gebunden hatten und erst anschließend Mittel und Kapazitäten für Neubauten bereitstanden. Diese tolle Quote von 10 Strecken in 25 Jahren ist eigentlich nur eine Dokumentation des Versagens, denn einige dieser Strecken hätte man schon vor 35 Jahren bauen müssen...

  • Ich finde, dass bei so langwierigen Projekten, die verschiednenen Hauptpunkte Planung, Bau und Betriebsaufnahme (inklusive Fahrzeuge) in getrennte Themen gepackt werden sollten, da sich nicht alle für alles so detailliert interessieren (bzw. etwas beitragen können).

    Bei kompakten Maßnahmen bis inkl. der Riedbahn-Sperrung kann alles rein (auch SEV), da dies zeitlich begrenzt ist und dann alles dazu zusammen ist.


    Da es nun konreter geworden ist, dass die RTW in Betrieb geht, ist der Themenstart schon OK.


    Vielleicht mit dem Titel

    "Betriebsaufnahme der RTW [akt. geplant für ...]"

    Und das Datum wird von der netten Moderation dann jeweils aktualisiert. Sollte im aktuellen Stadium nicht mehr so häufig vorkommen, dass das Datum angepasst werden muss.

    Vollkommen Großartiges Forum

    Einmal editiert, zuletzt von SoundofN1 ()

  • Welche überflüssigen Strecken wurden denn da nur um des Bauens willen gebaut? Sorry, aber das klingt mir sehr viel mehr nach hingeworfener Phrase.

    Und wie stehts da mit der Quote barrierefreier Haltestellen? 2010 zu 100% abgeschlossen eventuell?

    Wahrscheinlich auch nur um des Bauens willen gebaut, ja? :D

  • Diese tolle Quote von 10 Strecken in 25 Jahren ist eigentlich nur eine Dokumentation des Versagens, denn einige dieser Strecken hätte man schon vor 35 Jahren bauen müssen...


    Von der Sorte hat Frankfurt jede Menge, die immer noch nicht gebaut wurden. Manche seit 100 Jahren. Auch hier wieder: Krass hingeworfene Phrase. Im Vergleich ist Stuttgart praktisch fertig und bei den Bonusstrecken, Frankfurt nur ein fragmentierter Torso. Für dieses Versagen sollten sich die Schwoaba wirklich schämen. Und dann Ffm nacheifern. 8)

    Gar nicht auszudenken wo Frankfurt mit einer vergleichbaren Topographie bis jetzt wäre.

    Das sind ja Analysen fast schon wie Tribalismus bei Fußballfans.:huh:


    wenn in Frankfurt in jeder Straße ein Gleis läge.

    Da sind wir ja schon ganz nah dran :D

    Einmal editiert, zuletzt von Schienenhund ()