Unfall Ginnheim

  • Zitat

    U1 und U9 wieder nach Ginnheim
    VGF kann Betrieb schon Sonntagmorgen aufnehmen.


    Früher als geplant, schon am Sonntagmorgen, 13. April 2014, können die U-Bahn-Linien U1 und U9 die Endstation „Ginnheim“ wieder anfahren. Grund: Die VGF kann die Arbeiten an der Oberleitung zwischen Ginnheim und Niddapark vorzeitig abschließen. Sie war bei der Prellbock-Fahrt einer U9 am vergangenen Samstagabend in Ginnheim beschädigt worden, die Strecke zwischen Römerstadt und Ginnheim war daraufhin unterbrochen und die U-Bahn-Linie U9 eingestellt worden. Voraussetzung für die Betriebsaufnahme ist allerdings die Abnahme der Arbeiten am Samstagabend, denn in Ginnheim mußte zum Beispiel ein neuer Oberleitungsmast gesetzt werden.


    Quelle: VGF Pressemitteilung

    Gruß Tommy

  • Gestern war es mir gegen 18 Uhr (wie man im Foto unschwer erkennt ;)) möglich, ein paar Bilder in Ginnheim zu machen.


    Am Ende von Gleis 3, das nun ein kleinwenig kürzer ist steht ein neu fundamentierter Fahrleitungsmast. Er wurde vor das Fundament des Alten gesetzt, welches immernoch vorhanden ist.



    Gleis 3 mit neuem Fahrleitungsmast von fips_schneider auf Flickr


    Die Straßenbahnoberleitung wurde provisorisch am Mast von Gleis 4 abgespannt, wie unschwer an der noch vorhandenen Abspannhilfe zu erkennen ist.



    Neuer Fahrleitungsmast von fips_schneider auf Flickr


    Die bereits neu gezogene Oberleitung ist noch vorläufig festgemacht, der Fahrdraht selbst ist am Prellbock befestigt, die "Haltedrähte" (oder wie sie heißen?) sind an der Schiene befestigt. Zu erkennen ist hier auch, dass der PZB-Magnet/die Fahrsperre doch ein gutes Stück vor dem Prellbock liegt.



    Gleisende Gleis 3 von fips_schneider auf Flickr


    Blick in die Wendeanlage, ab hier hängt erst ein Stück alter Fahrdraht.



    Wendeanlage Ginnheim von fips_schneider auf Flickr


    Gleiswechsel unter der Rosa-Luxemburg-Straße, man erkennt den neuen, kupferfarbenen Fahrdraht gut. Die Haltedrähte sind wohl noch gebrauchbar.



    Gleiswechsel unter der Rosa-Luxemburg-Allee von fips_schneider auf Flickr


    Die Station Niddapark. Es war mir nicht möglich zu erkennen, bis wo der neue Fahrdraht gezogen wurde.



    Station Niddapark von fips_schneider auf Flickr

  • Habe gestern abend gegen 18.00 Uhr beide SEV gesehen, sowohl im Bus der U1 nach Ginnheim als im Gelenksbus! der U9 war viele heiße Luft unterwegs - der U9er war ganz leer, im U1er saßen ca. 10 Fahrgäste.

    Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die Diskussionen um eine U8-Verlängerung ziemlich müßig sind. Das würde einfach nicht den Bedarf der meisten U9-Nutzer befriedigen. Wenn man nur die reinen U9-Relationen betrachtet (also ohne Nordweststadt - Ginnheim und Niederursel - Riedberg), schätze ich, dass normalerweise mindestens 60 % am Riedberg durchfahrende Fahrgäste sind (also Kalbach und jenseits nach Hedd. Landstr. und jenseits), ca. 25% vom Riedberg nach Süden und höchstens 15% vom Riedberg nach Norden. Lediglich zu den wichtigsten Vorlesungs-Beginn/Ende-Zeiten gibt es mehr Aussteiger bzw. Einsteiger am Riedberg. Nur die letzte dieser drei Gruppen würde von einer U8-Verlängerung profitieren.

    Gu-te Freun-de kann man trennen, sagt der Duden, und Fall kommt vor dem Hochmut.

  • Die Fahrleitung hat wohl nicht lange gehalten.



    Mittlerweile geht es wieder weiter bis Römerstadt.



    Quelle: VGF Verkehrshinweise

    Gruß Tommy

  • War wohl nur eine kurze Störung. Oder vielleicht musste noch was angepasst werden (nach den Reparaturarbeiten).
    Am Nachmittag lief es jedenfalls wieder normal.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Eine kurze Störung wars nicht. Der Fahrer meiner U8 sprach kurz mit der Leitstelle, weil keine U1 am DFI angezeigt wurde und ich verwundert nachfragte. Er meinte auf jeden Fall bis Heddernheim mitfahren, weil es eine erneute Störung geben solle. Die nächste U1 aus U 5-Wagen endete gleich in Heddernheim, aber auf Gleis 3 wurde schon der U 4 Zwilling bereitgestellt. Glaube nicht daß das planmäßig erfolgte.
    Dieser fuhr dann aber nur bis Römerstadt und der Fahrer informierte über Außenlautsprecher (+innen), daß bis Ginnheim der Ersatzverkehr genutzt werden solle.

    ....freie Fahrt dem ÖPNV....
    denn das Leben ist kein U-Bahnhof

    Einmal editiert, zuletzt von Bremssand ()

  • Heute hatte sich auf Gleis 4 ein Stromabnehmer verabschiedet, hatte letzlich nicht mit der neuen Oberleitung zu tun, war halt nur zufällig wieder in Ginnheim.



  • Am Tag nach dem großen Prellbock-Crash eines U4-Wagens in Ginnheim konnte ich abends einen U5-50-Wagen-Zug in Ginnheim auf dem hintersten Gleis sehen. Der war in der MItte getrennt. Das ist auch was, was man in der "freien Wildbahn" nicht täglich sieht.
    Wieso hat man den Zug vor Ort getrennt und was machte der dort ? War der dort "gefangen" wegen dem OL-Abriss bis zum Niddapark ?

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

    Einmal editiert, zuletzt von Alf_H ()

  • Das ist auch was, was man in der "freien Wildbahn" nicht täglich sieht.

    Mich wundert viel mehr, dass immer noch die gleichen Nummernpärchen gekuppelt sind.


    Ich habe bislang noch keinen Einsatz beobachten können, wo andere Wagen am Übergangsteil gekuppelt waren.

  • Mich wundert viel mehr, dass immer noch die gleichen Nummernpärchen gekuppelt sind.


    Ich habe bislang noch keinen Einsatz beobachten können, wo andere Wagen am Übergangsteil gekuppelt waren.


    Da immer ein "paar" von den U5-50 zusammen abgenommen werden ist es auch nicht sinnvoll diese zu trennen und wild durchzukombinieren, denn die Fristen stehen somit für beide Wagen immer zur gleichen Zeit an.

  • Der Zug war dort gefangen, aber warum man ihn trennte entzieht sich meiner Kenntnis.


    Evtl. Weil der Feuerwehr Rüstwagen keinen ganzen U5 50 schleppen kann?

  • Evtl. Weil der Feuerwehr Rüstwagen keinen ganzen U5 50 schleppen kann?

    Und falls er es doch könnte, macht es bestimmt auch einen Unterschied, ob die beiden U5-50-Einzelwagen über die Ebene oder, wie im Fall von Ginnheim, über eine Rampe befördert werden müssten.

  • Der Zug war dort gefangen, aber warum man ihn trennte entzieht sich meiner Kenntnis.


    Evtl. Weil der Feuerwehr Rüstwagen keinen ganzen U5 50 schleppen kann?


    Zwei S-Wagen von der Schießhüttenstraße bis ins Depot Ost hat der Rüstwagen nach dem Blitzeisdilemma in einem Zug geschafft.

  • Angesichts des geringen Rollwiderstands der Wagen und des Antriebs des RW Schiene über Gummireifen auf den Schienen, halte ich für ein Gerücht daß er keinen ganzen U5-50 ziehen kann. Möglicherweise darf er aus irgendwelchen Vorschriften heraus nicht.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Laut FR waren plötzliche Gesundheitsprobleme die Ursache des Unfalls.

    Das ist jetzt keine umwerfend neue Erkenntnis. Bereits in dem FR-Artikel vom 05.04. hieß es, die Polizei habe von „möglicherweise gesundheitlichen Problemen“ des Fahrers gesprochen.


    Allerdings scheint sich das zu verdichten. Gestern hörte ich nämlich von Kollegen des Fahrers, angeblich habe dieser einen Schlaganfall erlitten. Das wäre in der Tat ein sehr ernstes, gesundheitliches Problem und würde den Unfall wesentlich plausibler erscheinen lassen und somit vieles erklären. Ich gehe davon aus, dass sich das bald bestätigen wird und wünsche dem betroffenen Kollegen von Herzen rasche Genesung und möglichst vollständige Rehabilitation, die es ihm ermöglichen würde seinen Beruf weiterhin auszuüben.

  • Das ist jetzt keine umwerfend neue Erkenntnis. Bereits in dem FR-Artikel vom 05.04. hieß es, die Polizei habe von „möglicherweise gesundheitlichen Problemen“ des Fahrers gesprochen.

    Wollte ja nur technische Gründe ausschließen. ;)


    Weiter geht indes die Polizeipressemeldung .


    Zitat

    Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

    Dem Fahrer wünsche ich auch alles Gute und Genesung samt Wiedereinstieg in den Beruf.

    ....freie Fahrt dem ÖPNV....
    denn das Leben ist kein U-Bahnhof

  • Wenn das wirklich die Ursache ist, war es aber doppeltes Unglück daß es kurz vor dem Prellbock passiert ist. Auf freier Strecke hätte vermutlich die Sifa den Zug zum Stehen gebracht, bevor etwas passiert wäre.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.