Main-Weser-Bahn (Bauthread - F-West bis Bad Vilbel)

  • Frage: Wäre es nich einfacher, auch stadtauswärts nur am Kurfürstenplatz zu halten und dann ganz über die Schloßstraße zu fahren ? Oder wenn der Westbahnhof für die Umsteiger von den Linien S 3-5 direkt angefahren werden soll, über Emser Brücke - Nauheimer und Adalbertstraße zu fahren ? Das haben die in der Vergangenheit auch gemacht.


    Noch eine Alternative wäre, den "S-Bahn-SEV" statt am Hbf an der Bockenheimer Warte beginnen und enden zu lassen. Der SEV-Bus ist ja ohnehin nur für Fahrgäste interessant, deren Start und Ziel an den Zwischenhalten liegt; denn alle Verbindungen von / zur Innenstadt laufen mit dem SEV-Express bzw. mit den Linien der VGF schneller (A-Strecke ab / bis Eschersheim, U 5 + Bus für Frankfurter Berg, Bus + U 2 für Harheim, Bus 39 + U 5 für Berkersheim, Bus 30 für Bad Vilbel Süd. Also müsste eigentlich der Bedarf für den SEV-S-Bahn-Bus zwischen Bockenheim und Hbf gering sein, und wer von Bockenheim zum Hbf oder umgekehrt will, nutzt entweder die anderen S-Bahn-Linien oder die U 4.



  • Hallo.

    Welcher Fahrgast sucht den Ersatzbus am Kurfürstenplatz, wenn er vom Hauptbahnhof mit der S3 / S4 / S5 am Westbahnhof eintrifft, und dann noch ewig mit Gepäck, oder Kind und Kegel den Kurfürstenplatz suchen muss? Die Fahrgäste waren froh, einen Bus mit Ziel "Groß Karben" zu sehen.

    Bei der Fahrt Richtung Hauptbahnhof hat man am Kurfürstenplatz die Möglichkeit, mit dem M32 und M36 in Richtung Bockenheimer Warte, und mit dem M73 sogar zum Westbahnhof umzusteigen, um von Bockenheim weiter zu kommen.

    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

    2 Mal editiert, zuletzt von Helmut ()

  • Nächtliche Schienenleger zwischen Ginnheim und Eschersheim (4 Bilder)


    Ich fühlte mich an das uralte Compüter-Spiel der Deutschen Bahn erinnert, als ich Montagabend - 19.7. - einen Bagger von der Niedwiesenstraße aus beim Schienlegen aufnahm:




  • Schienenlegen zwischen Ginnheim und Eschersheim bei Tag (5 Bilder)

    Heute Mittag sichtete ich den EXD-Kran 851 mit 125 Tonnen Tragkraft beim Schienenlegen nahe Strecken-Kilometer 193 zwischen Ginnheim und Eschersheim. Genau genommen wurde eine Schiene etwas nördlich des Km 193,4 nahe dem Ginnheimer Wirtshaus entnommen und dann etwa 700 m weiter nördlich südlich Strecken-Kilometer 192,6 abgelegt.




    Aufnehmen am Schienenlager südlich des Ginnheimer Wirtshaus





    Ablegen in Höhe Niedwiesenstraße nördlich des Ginnheimer Wäldchen


    NB: Grüße an den unbekannten Eisenbahn-Freund, der ebenfalls an der Niedwiesenstraße fotografiert hat.

  • sieht nach Weichenteilen aus?

    richtig, das ist die Weiche für die Awanst „Zehn Ruten“. Diese befand sich bis jetzt im Gleis von Berg nach West und wird jetzt an selber Stelle ins neue Gleis von West nach Berg montiert. Von dort aus lässt sich das alte Gleis von West nach Berg, was bis vor 2 Wochen befahren wurde, erreichen, was dann Baugleis wird

    Alle Räder stehen still, weil der Fdl dass so will.

  • Wieso fährt der Schienenersatzverkehr Bus nie auf der Busspur? Kilometerlange Stau's und die Linienbusse überholen den SEV über die Busspur...

    1. Zum Benutzen der ÖPNV-Trasse benötigt der Fahrer eine extra Einweisung. Die dürfte von den eingesetzten Unternehmen keiner haben. Außerdem müssen die Busse wohl an die Leitstelle der VGF "angeschlossen" sein (oder wie man das nennen will), da sie wohl sonst die Signale an der Trasse nicht ansteuern können.


    2. Evtl. wäre das auch kontraproduktiv. Da der SEV ja keine Zwischenhaltestellen bedient, würde er zwischen Nibelungenplatz und Bodenweg wahrscheinlich früher oder später einer vorausfahrenden 18 oder 30 auflaufen und zuckelt dieser dann hinterher.


    3. Nichtsdestotrotz habe ich letzte Woche einen SEV Bus gesehen, der hinter dem Hessendenkmal trotzdem auf die ÖPNV Spur bog und dann diese bis zur Konstablerwache bzw. Börneplatz nutzte, da die IV Spur ziemlich dicht war. Damit der Fahrer nicht noch im Nachhinein irgendwie Probleme bekommt, halte ich mich mit weiteren Details zurück.

    Viele Grüße, vöv2000

  • 1. Zum Benutzen der ÖPNV-Trasse benötigt der Fahrer eine extra Einweisung. Die dürfte von den eingesetzten Unternehmen keiner haben. Außerdem müssen die Busse wohl an die Leitstelle der VGF "angeschlossen" sein (oder wie man das nennen will), da sie wohl sonst die Signale an der Trasse nicht ansteuern können.


    2. Evtl. wäre das auch kontraproduktiv. Da der SEV ja keine Zwischenhaltestellen bedient, würde er zwischen Nibelungenplatz und Bodenweg wahrscheinlich früher oder später einer vorausfahrenden 18 oder 30 auflaufen und zuckelt dieser dann hinterher.


    3. Nichtsdestotrotz habe ich letzte Woche einen SEV Bus gesehen, der hinter dem Hessendenkmal trotzdem auf die ÖPNV Spur bog und dann diese bis zur Konstablerwache bzw. Börneplatz nutzte, da die IV Spur ziemlich dicht war. Damit der Fahrer nicht noch im Nachhinein irgendwie Probleme bekommt, halte ich mich mit weiteren Details zurück.

    Genau. Die Fahrer brauchen eine Einweisung laut BOStrab, Signale etc.

  • Wie ist das mit handelsüblichen Busspuren, so z.B. zwischen Bad Vilbel und BGU?

    Das würde ich nicht als eine solche ÖPNV-Trasse bezeichnen. Da dürfte evtl. die StVO ausschlaggebend sein. Wenn ich richtig liege, darf eine solche Busspur dann von allen Bussen im Linienverkehr benutzt werden sowie zusätzlich von Schulbussen, die das orangene Schulbuslogo tragen (das kann sogar ein stinknormaler Pkw sein, der aber berechtigt ist, mit dem Logo als Schulbus gekennzeichnet zu sein).

    Mit Zusatzzeichen dürfen dann auch Taxen und/oder Fahrräder die Spur mitbenutzen (auch wenn letzteres kontraproduktiv ist, weil der Bus dann dem Fahrrad hinterherschleichen muss und oft nicht überholen kann).


    Die von Dir angesprochene Trasse wird neben den traffiQ-Linien 30 und 83 übrigens auch vom X97 benutzt.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Genau. Die Fahrer brauchen eine Einweisung laut BOStrab, Signale etc.

    Würde das vor jedem SEV jeweils von allen Fahrern abgefordert werden müssen oder reicht es, wenn Fahrer sich bereits auskennen?


    Wichtig ist, dass die Schaltbarkeit der Signale geklärt ist und dass die (ggf. unregelmäßige) Nutzung der ÖV-Trasse von mehr als nur dem regelmäßigen Linienverkehr nicht zum Chaos auf der Trasse führt.


    Ich denke, klare Abstimmungen und Ansagen durch die SEV-Organisation helfen hier weiter.


    Mit Zusatzzeichen dürfen dann auch Taxen und/oder Fahrräder die Spur mitbenutzen (auch wenn letzteres kontraproduktiv ist, weil der Bus dann dem Fahrrad hinterherschleichen muss und oft nicht überholen kann).

    Deswegen sind breite Busspuren für den Mischverkehr von Bus und Rad am ehesten geeignet. Besser wäre meiner Meinung eine normalbreite Exclusiv-Busspur und und ein separater Radstreifen daneben.


    In Berlin war ich letztens begeistert von einem neuen grün unterlegtem Radweg auf der Fahrbahn, welcher im Abschnitt (links) neben einer Busbucht und an Kreuzungen rot markiert ist. So sind die kritischeren Bereiche schneller zu erkennen.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • NB: Grüße an den unbekannten Eisenbahn-Freund, der ebenfalls an der Niedwiesenstraße fotografiert hat.

    Danke, dass du mich ans Nahverkehrsform erinnert hast! Ich wollte mir die ganze Zeit schon einen Account erstellen. Grüße gehen zurück.


    Der Kran den wir Samstag beobachten konnten steht übrigens aktuell mit anderem schweren Gerät am Westbahnhof.


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    Einmal editiert, zuletzt von nerdovic ()

  • Die Busfahrer:innen erhalten eine Fahrberechtigung von der VGF laut BOStrab mit einer gewissen Gültigkeit nach einer Ausbildung/ Einweisung. Problem: Die Busse "müssten" an das Betriebsleitsystem der VGF angeschlossen sein, was ja bei "Fremdfahrzeugen" so nicht ohne weiteres möglich ist. Gingen würde es schon, z.B. mit "mobilen" Lösungen. Aber dafür müsste Geld von allen Seiten in die Hand genommen werden was bestimmt keiner mag.

  • Laut der Baustellenkarte der DB wurde zumindest am Frankfurter Berg der Rückbau bereits begonnen. Ich versuche mal am Sonntag dort vorbei zu schauen.

    Zitat

    Abweichung vom Fahrplan für Zugmeldestellen

    Ort: Frankfurt-Frankfurter Berg (FFBS) (3900)

    25.07.21 00:00 - 16.10.21 23:59

    Bahnsteigarbeiten

    nichtverfügb. Bahnsteig(kante) Bstg 1 Rückb. Gl1 nutzbar

  • Bahnsteig 1 am Frankfurter Berg ist Geschichte, wie ich aus eigener Anschauung bestätigen kann.

    Die Hilfsbrücke ist ebenfalls zurückgebaut worden und die neue Brücke auf der Bad Vilbel zugewandten Seite befahrbar.

  • Die Bahnsteige von Eschersheim Hbf sahen heute nachmittag noch einwandfrei, wenn auch menschenleer, aus. Der einsame Treppenturm mitsamt Flora und Fauna ist weg. Im Gleis wachsen schon die Büsche.


    Noch en Gude

    Manfred

    "Genießt das Leben in vollen Zügen !"