Verkehrsdezernent Wysocki schlägt Straßenbahn nach Bad Vilbel vor

  • Die FR berichtet über den Verkehrs-Masterplan den der Verkehrsdezernenten von Bad Vilbel vorgelegt hat.
    Er wünscht die Verlängerung der 18 bis Bad Vilbel. Die Strecke würde vermutlich in Heilsberg enden, da man keine Möglich keit sieht sie bis zum Südbahnhof von Bad Vilbel zu führen.
    Die VGF hat bestätigt, dass derzeit Untersuchungen für eine Verlängerung bis zum Unfallkrankenhaus durchgeführt würden.

  • Die FNP / HK berichtet auch. Nur hat sie den Vorschlag der vierspurigen Straße Preungesheimer Dreieck - Bergen Enkeim im Vordergrund gestellt.
    Die Straßenbahn scheint wirklich nur Alibi zu sein. Heilsberg alleine bringt nichts, P+R Platz ist wohl auch nicht in den Gedanken.
    Ist die Steigung in Bad Vilbel wirklich ungeeignet für eine Straßenbahn?




    Okay, diskutieren ist erlaubt. Aber wenn Straße (in welcher Form auch immer), dann auch Straßenbahn nach Bad Vilbel. Und Eröffnung der Straße erst nach Eröffnung der der Straßenbahn.

  • Die SL 18 zum Heilsberg zu führen, bedeutet viel Strecke für mäßiges Potenzial. Der Heilsberg selbst ist ein Ortsteil mit rd. 6.000 EW, ob P&R-Plätze die Nachfrage im erforderlichen Maß erhöhen, wage ich zu bezweifeln, ich erinnere an die Thematik U6/Taunusblick/Steinbach.

  • Eine "Verlängerung" der 18 zum Unfallkrankenhaus hört sich etwas seltsam an, das wäre eher ein Abzweig. Auch "entlang der B521" spricht dafür, dass dies eine neue Linie wäre.


    Ich bin mal auf eine Kosten-Nutzen-Faktor-Berechnung gespannt. Mit nur einem Halt am Heilsberg würde man nur eine geringen Bereich erschließen. Richtig Sinn macht eine Straßenbahn ja erst dann, wenn sie durch die Straßen fährt und so für viele fußläufig erreichbar ist.

  • Ist die Steigung in Bad Vilbel wirklich ungeeignet für eine Straßenbahn?


    Ich weiß nicht , ob sie für Tram befahrbar ist, aber in einem FR-Artikel über die Triathlon-Radstrecke stand mal, der "Heartbreak Hill" habe eine Steigung von 7 %. Das ist schon viel.

  • Noch nicht wirklich, Bodenweg - BG ist ja gerade eine Haltestelle. Und eine zweite Endstation braucht sie ja auch.
    Im Gegensatz zu Steinbach usw existiert hier bereits eine Verkehrsbeziehung. Die Route der 30 würde ich auch für die Straßenbahn favorisierten.

  • Eine "Verlängerung" der 18 zum Unfallkrankenhaus hört sich etwas seltsam an,


    Ich nehme an, man muss dies im Zusammenhang mit der Entwicklung von Baugebieten beiderseits der geplanten A661-Einhausung sehen; in diesem Zusammenhang war mal die Rede von Siedlungsflächen zwischen Huthpark und A661 (südöstlich der Blumengroßmarkthalle). Es ginge also um mehr als die Siedlung Festeburg und die BG-Klinik.

  • Ich weiß nicht , ob sie für Tram befahrbar ist, aber in einem FR-Artikel über die Triathlon-Radstrecke stand mal, der "Heartbreak Hill" habe eine Steigung von 7 %. Das ist schon viel.

    Mainz, Ulm, Stuttgart oder Zürich (bzw deren Fahrzeuge ) schaffen das auch.

  • Ich nehme an, man muss dies im Zusammenhang mit der Entwicklung von Baugebieten beiderseits der geplanten A661-Einhausung sehen; in diesem Zusammenhang war mal die Rede von Siedlungsflächen zwischen Huthpark und A661 (südöstlich der Blumengroßmarkthalle). Es ginge also um mehr als die Siedlung Festeburg und die BG-Klinik.


    Mir geht es um den Begriff "Verlängerung". Darunter würde ich verstehen, an der Endstation eine weitere Strecke dranzuhängen. Ein Abzweig ist für mich keine Verlängerung.

  • Mainz, Ulm, Stuttgart oder Zürich (bzw deren Fahrzeuge ) schaffen das auch.


    Zum Vergleich das erwähnte Stuttgart: Steilste Strecke der Stadtbahn - vormals aber auch Straßenbahn - durchschnittlich 8,1%, maximal 8,5%. Sieht schon interessant aus, hab da mal Fotos gemacht. Stelle mir das nur bei Regen/Schnee interessant vor.

  • Steilste Strecke der Stadtbahn - vormals aber auch Straßenbahn - durchschnittlich 8,1%, maximal 8,5%.

    Die Frankfurter Straße in Bad Vilbel hat lt. tunnelkick 7%, stellenweise aber auch eine Maximalsteigung von 8%. Kein Frankfurter Fahrzeug ist für mehr als 4% konzipiert, daher müssten dafür eigens Spezialfahrzeuge angeschafft werden.

  • Ich kann zwar nicht selbst beurteilen, wie es sich auf dem Stuttgarter Netz fährt. Zu dem Stichwort Nässe aber folgendes: Richtige Nässe, also infolge kontinuierlichen Regens beispielsweise, ist für das Handling eines Schienenfahrzeugs nicht so kritisch wie z.B. ein leichter Feuchtigkeitsfilm bei Nieselregen. Kombiniert man letzteren mit unweigerlich auftretenden Verschmutzungen, etwa dem üblichen Straßendreck, aber natürlich auch biologischen Resten wie Laub - heidewitzka.


    Jedenfalls ist dies meine Erfahrung hier in Leipzig.

    Fág an Bealach!

    Einmal editiert, zuletzt von DenshaOtaku ()

  • Die Frankfurter Straße in Bad Vilbel hat lt. tunnelkick 7%, stellenweise aber auch eine Maximalsteigung von 8%. Kein Frankfurter Fahrzeug ist für mehr als 4% konzipiert, daher müssten dafür eigens Spezialfahrzeuge angeschafft werden.

    Bis die Strecke realisiert wird, wenn überhaupt, dürften S + T auch schon zum ersetzen reif sein. Die Fahrzeuge dürften nicht das Problem werden. Irgendeine BI dagegen wird sich schon finden.

  • Notfalls gibt es dann den Tz (Tee Wagen mit Zahnrad) ;)

    Wäre das nicht ein Tzv? Immerhin fährt der ja Vorortverkehr... ?(

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Im Datenblatt für den S-Wagen sind 7 % max. Steigung angegeben:

    Das ist zwar wunderbar, doch für 8% reicht das noch nicht und eine Sicherheitsreserve sollte oben drauf kommen. Wenn so ein 40 Tonnen Gefährt bei Schmierfilm und Nässe unkontrollierbar den Hang runter schliddert, entgleist und irgendwo gegen donnert, ginge das große Gezeter wieder los. Abgesehen davon würde die TAB das gar nicht zulassen.

    Du weißt doch sicher wieviel Sicherheitsreserve die MVG fährt, wäre in dem Zusammenhang interessant.