Neue Verbindung im Gallus / mit der Mainzer Landstraße

  • @ CDU: Ich erlebe es so, dass bei der CDU nun andere die handelnden Personen sind - Frank Nagel und Nils Kößler kommunizieren ein anderes Profil und sind nun an maßgebenden Stellen. Andere sind ausgeschieden. Das lässt für den ÖPNV hoffen.

    @ Aufschieberitis: Ich hoffe, dass man die Gelegenheit beim Schopfe ergreift - jetzt sind Bund und Land zuschussfreudig, das kann in 10 Jahren anders aussehen. Dies gilt nicht zuletzt für das hier diskutierte Projekt. Man könnte zusammen mit der RTW den Bahnhof Höchst bis 2028 (realistisch 2030) zu einem echten Verkehrsknotenpunkt (U5 / RTW / S1/ S2 / Taunusbahn / RE) machen und Frankfurt könnte so mit den Entwicklungen weltweit einigermaßen Schritt halten. (Wenn ich sehe, wie viele U-Bahnen in China gebaut werden, werde ich melancholisch.)

  • Das würde die Anbindung ggü heute ja aber verschlechtern: Umweg und umsteigen.

    Bei der U5 bis Mönchhofstraße muss man auch umsteigen. Steigen zu wenige um, lohnt sich die Verlänngerung nicht. Daher meinte ich ach, den Fahrgaststrom per Straßenbahn zum Teil zum Römerhof abzulenken. Natürlich können mit jedem erzwungenem Umstieg, Kunden verloren gehen. Es kommt auf das Ziel an, das verfolgt wird. Was möchte man erreichen?

    Tanz den ÖPNV

  • Da wir hier bei Wünsch dir was sind.

    Danke Frank Nagel ;-)


    Ich würde die U5 am Römerhof auf den Bahndamm schicken.


    Sehe ich als gescheiteste Lösung und auch schnellste Lösung um Höchst an das Stadtbahnnetz anzubinden. Mit gar nicht so vielen Stationen 3 - 5 vielleicht. Mit gescheiten Verbindungen aus den Quartieren um Stadtbahn mit der Straßenbahn via Bus zu verknüpfen.

    Das Schicksal mischt die Karten - und wir spielen.

  • Ich würde die U5 am Römerhof auf den Bahndamm schicken.

    Was meinst Du mit Bahndamm?


    Ich finde die U5 nach Höchst parallel zur Eisenbahnstrecke für am sinnvollsten. Bis zur Fußgängerbrücke (Therese-Herger-Anlage - FV Allemania 08 Nied) könnte in einem ersten Schritt der Bahndamm der alten Gütergleise ohne größeren Aufwand genutzt werden - Vielleicht sogar bis zur Oesterstraße. Von hier aus kann es dann weiter nördlich der Eisenbahngleise bis zum Bahnhof Höchst gehen. Eine Verlängerung Richtung Königstein oder Zeilsheim könnte folgen.


    Auf den Eisenbahnhalt Nied Ost könnte verzichtet werden, da hier die Stadtbahn hält. Der Eisenbahnhalt an der Mainzer Landstraße könnt stattdessen verwirklicht werden.

    Tanz den ÖPNV

  • Als Überlegung (da dies von der NKU abhängt) ist im Plan auch eine Verlängerung zum Griesheimer Bahnhof enthalten.

    Mal eine Frage, gab es schon Überlegungen die 14 Weiter Richtung Kleyerstraße und dann von dort aus bis Griesheim zu verlängern? Also den Weg des 52ger? Ich meine dort sollen ja ganz viele neue Wohnungen entstehen oder reicht der 52ger? Von meinen Erfahrungen her also vor Corona war er immer ausgelastet. Diese Verlängerung der 14 würde doch bestimmt auch die Mainzer entlasten? für die Leute die zwischen Kleyer und Mainzer wohnen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Tommy () aus folgendem Grund: Text aus Bearbeitungsgrund in Beitrag kopiert.

  • Was meinst Du mit Bahndamm?


    Ich finde die U5 nach Höchst parallel zur Eisenbahnstrecke für am sinnvollsten. Bis zur Fußgängerbrücke (Therese-Herger-Anlage - FV Allemania 08 Nied) könnte in einem ersten Schritt der Bahndamm der alten Gütergleise ohne größeren Aufwand genutzt werden - Vielleicht sogar bis zur Oesterstraße. Von hier aus kann es dann weiter nördlich der Eisenbahngleise bis zum Bahnhof Höchst gehen. Eine Verlängerung Richtung Königstein oder Zeilsheim könnte folgen.


    Auf den Eisenbahnhalt Nied Ost könnte verzichtet werden, da hier die Stadtbahn hält. Der Eisenbahnhalt an der Mainzer Landstraße könnt stattdessen verwirklicht werden.

    Das wurde auch schon mal diskutiert, nur wenn es so geschehen sollte, dann wenigstens das bei Planungen berücksichtigen, sonst ist eine mögliche Trasse verbaut (BÜ Nied).

    Problematisch ist halt, das streckenweise wenig Potential ist, während die Tram ziemlich belastet ist.



    Mal eine Frage, gab es schon Überlegungen die 14 Weiter Richtung Kleyerstraße und dann von dort aus bis Griesheim zu verlängern? Also den Weg des 52ger? Ich meine dort sollen ja ganz viele neue Wohnungen entstehen oder reicht der 52ger? Von meinen Erfahrungen her also vor Corona war er immer ausgelastet. Diese Verlängerung der 14 würde doch bestimmt auch die Mainzer entlasten? für die Leute die zwischen Kleyer und Mainzer wohnen.

    War auch schon mal Thema, aber irgendwie "eingeschlafen"

  • Eine Sinnvolle Idee wäre es, die 17 vom Rebstockbad zur Mönchhofstraße zu verlängern. Dennmit der U5 Verlängerung liegen dort 3 Haltsetellen (Rebstockbad an der 17, Wohnpark an der U5 und Rebstöcker Str. an der 11/14/21) ungefähr 1 Kilometer auseinander. Alternativ könnte man auch die 14 zum Rebstockbad führen, wobei diese dann die 11 und 21 an der jetzigen Haltestelle kreuzt.

    Der Verlauf wäre dann über die Rebstöcker Straße, die Eppenhainer Straße - am Übergang von beiden kann man noch eine Haltestelle hinmachen - dann links ab auf die Europaallee mit gemeinsam genutzter Haltestelle Wohnpark und dann weiter über "Am Rebstockbad" zur jetzigen Haltestelle "Rebstockbad".

  • viel Spaß beim aufheben des Planfeststellungsbeschlusss „Rückbau Hauptgüterbahnhof“. Da die Fläche als Ausgleichsfläche planfestgestellt ist, wird das ein aufwendiger Prozess.

  • Mal eine Frage, gab es schon Überlegungen die 14 Weiter Richtung Kleyerstraße und dann von dort aus bis Griesheim zu verlängern? Also den Weg des 52ger? Ich meine dort sollen ja ganz viele neue Wohnungen entstehen oder reicht der 52ger? Von meinen Erfahrungen her also vor Corona war er immer ausgelastet. Diese Verlängerung der 14 würde doch bestimmt auch die Mainzer entlasten? für die Leute die zwischen Kleyer und Mainzer wohnen.

    Das ist einer der sinnvollsten Lösungen, leider scheint man daran bei keiner der Parteien Interesse zu haben. Zumindest hört man dazu nichts.

  • Und ich hatte schon beim Straßenbahn-Konzept gepostet, die 17 statt über die Walschulstraße zum Griesheimer Bahnhof zu führen. Da hätten wir dann den Ringschluss mit der "14" über die Kleyerstraße. :)


    Einen speziellen Bedarf gäbe es öhnehin: Bei den häufigen Betriebsstörungen und Unterbrechungen der S 1 / 2 und den von / nach Westen in Griesheim enden bzw. beginnenden S-Bahn hätte eine gute Straßenbahn-Anbindung auch noch eine besondere Bedeutung. :P

  • An der Verlängerung der U5 nach Höchst sieht aber schön mit welchen Provisorien man hier leben muss. Im Europaviertel sind auf dem oberirdischen Abschnitt der U5 30km/h planfestgestellt. Statt einer direkten Verbindung fahren zukünftig die Nutzer im Zick/Zack Kurs.


    Das alles trägt wenig zu Attraktivität bei. Aber gut, geben wir dem Plan eine Chance.

  • Wenn wir uns aber mal das zähe Vorankommen aktueller Vorhaben (S6 Ausbau, Ringstraßenbahn, 2x U5 Verlängerung, Lückenschluss, U2 Verlängerung in HG) anschauen, werden wohl noch einige Jahrzehnte ins Land gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Condor ()

  • Ich glaube, die einfachste und billigste Lösung ist zugleich die Sinnvollste: Die U5 neben der Güterbahntrasse nach Höchst zu verlängern und zugleich die Straßenbahn erhalten; sozusagen als Express-Linie nach Höchst mit geringerer Haltestellendichte, die zugleich die nördlichen Teile von Griesheim und Nied anbindet.

  • Ich glaube, die einfachste und billigste Lösung ist zugleich die Sinnvollste: Die U5 neben der Güterbahntrasse nach Höchst zu verlängern und zugleich die Straßenbahn erhalten; sozusagen als Express-Linie nach Höchst mit geringerer Haltestellendichte, die zugleich die nördlichen Teile von Griesheim und Nied anbindet.

    Stimmt! Dies ist für ein Teil von Nied und Höchst perfekt. Durch den Haltepunkt Nied Ost hat es Charme; dieser kann aber auch die NKU entscheidend drücken.

    Das ganze hilft nur leider nicht das Problem zwischen Mönchhofstraße und Galluswarte zu entschärfen.

  • viel Spaß beim aufheben des Planfeststellungsbeschlusss „Rückbau Hauptgüterbahnhof“. Da die Fläche als Ausgleichsfläche planfestgestellt ist, wird das ein aufwendiger Prozess.

    Was hat dies damit zu tun? Wir fahren nicht auf und auch nicht über die ehemalige Trasse. Diese Problematik hat man übrigens bei einem der alternativen Überlegungen für die Verlängerung der Line U5.


    Nach rund anderthalb Jahren Beschäftigung mit der Linie U5 kenne ich fast jede Mauereidechse persönlich. Übrigens lebt diese Eidechsenart schwerpunktmäßig im gesamten Mittelrheintal und westlichen Rheingau. Lernt man so nebenbei ...

    Übrigens: "Über die Herkunft des erst vor wenigen Jahren neu entdeckten, individuenstarken Vorkommens auf dem Gelände des Güterbahnhofs in Frankfurt a.M. (SEIPP et al. 1998, BÖNSEL et al. 2000) kann derzeit nur spekuliert werden. Neben Aussetzung kommen auch eine Verfrachtung mit dem Güterverkehr oder sogar (wegen der Länge der Strecke bis zum Rheingau aber eher unwahrscheinlich) eine Einwanderung entlang des Schienennetzes in Frage. ..." (aus dem immer noch gültigen Hessen-Forst Gutachten von 2003).

  • ... Frank Nagel weiß wovon er spricht, das ist schon mal ein Vorteil. Wenn ich die Entwicklung von U-Bahn- und Tramnetzen beobachte, wünsche ich mir weniger Taktieren. So manche Partei nutzt das „Verhindern“ als Wettbewerbsvorteil. Die drei großen Parteien hatten seit Jahrzehnten die Gelegenheit den ÖPNV voranzubringen, passiert ist in Frankfurt wenig.


    Ich hoffe, dass durch den Aufbau der Planungs- und Bau-Kompetenz an der U5 im Europapark genutzt wird für die Verlängerungen in Preungesheim, Atzelberg oder Europaviertel. Weil die Kompetenz bislang fehlte, baute man wohl lieber Straßenbahnen.


    Mit der Anbindung der U5 ab Mönchhofstrasse nach Griesheim, Nied und Höchst könnte sich das Europaviertel als weiteres Stadtzentrum entwickeln. Vorteil wäre auch, dass längere Schulwege für die Schüler möglich werden. Vor Jahren gab es die Diskussion mit dem neuen Gymnasium in Nied. Keiner wollte hin, ist auch eine Weltreise von Sachsenhausen. Jetzt ist das Gymnasium an der MiquelAllee dicht bei der Z-Bahn.


    @Herr Nagel: viel Erfolg!!



  • Z-Bahn?

    Ja, Schulstandorte sind auf dem Campus Westend, am Römerhof, zukünftig auch eventuell in Griesheim Mainzer Landstraße. Letzere lassen sich nicht mit einer Strecke anbinden, sofern es keine große Schleifen werden sollen.

    Die Diskussion um die Schulwege war auch sehr polemisch. Ja, für Schüler aus dem Osten oder Norden ja. Aber die Schule soll ja auch den Frankfurter Westen abdecken, damit deren Schüler nicht zu Schulen in den Osten und Norden fahren müssen (und den ortsansässigen Schülern die Plätze wegnehmen). (Ja, der Schulbau wurde auch jahrelang verpennt, aber genau deswegen wundere ich mich, dass jetzt alle aus ihren Löchern kommen, also ÖPNV, Bildung, Sport, Wohnungsbau usw, und genau das lässt darauf vermuten, das in ein paar Monaten sich alle wieder dahin zurückziehen).


    Aktuell wird ja auch über Einsparungen im städtischen Haushalt diskutiert, nach der Wahl wohl noch mehr, da werden wohl auch aktuelle Vorhaben nicht zum ersten Malauf der Kippe stehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Condor ()

  • Was hat dies damit zu tun? Wir fahren nicht auf und auch nicht über die ehemalige Trasse. Diese Problematik hat man übrigens bei einem der alternativen Überlegungen für die Verlängerung der Line U5.


    Nach rund anderthalb Jahren Beschäftigung mit der Linie U5 kenne ich fast jede Mauereidechse persönlich. Übrigens lebt diese Eidechsenart schwerpunktmäßig im gesamten Mittelrheintal und westlichen Rheingau. Lernt man so nebenbei ...

    Übrigens: "Über die Herkunft des erst vor wenigen Jahren neu entdeckten, individuenstarken Vorkommens auf dem Gelände des Güterbahnhofs in Frankfurt a.M. (SEIPP et al. 1998, BÖNSEL et al. 2000) kann derzeit nur spekuliert werden. Neben Aussetzung kommen auch eine Verfrachtung mit dem Güterverkehr oder sogar (wegen der Länge der Strecke bis zum Rheingau aber eher unwahrscheinlich) eine Einwanderung entlang des Schienennetzes in Frage. ..." (aus dem immer noch gültigen Hessen-Forst Gutachten von 2003).

    Sorry, meine Antwort bezog sich auf den Beitrag von BOWLXAM , der eine Führung auf dem Bahndamm vorgeschlagen hat. Diese Führung ist nur dann möglich wenn der Planfesstellungsbeschluss von 2002 (Planänderung von 2007) Rückbau Hauptgüterbahnhof geändert wird. Mehr habe ich nicht gesagt.


    Die Ausgleichsfläche von 15ha ist eine Auflage daraus und nicht nur Lebensfläche für die Mauereidechse und Zauneidechse sondern weiteren Individuen. Allein an Eidechsen wurden 2008 2500 Individuen umgesiedelt. Auf 15ha, mag das nicht viel sein, nur sind sie eben da und es spielt auch keine Rolle, woher die kommen. Die Bahn musste die Auflagen erfüllen und dafür existiert nun mal die Fläche.


    Eine Änderung der Auflagen (Alternativstandort, Begrenzung der Fläche) ist sicher möglich. Daher habe ich auch nicht gesagt, dass eine Führung auf dem Bahndamm unmöglich ist, ich sage nur das sie aufwendig ist und man viel Geduld braucht.

    Daher erscheint es sinnvoller den Bahndamm nicht anzutasten, was ja auch vorgeschlagen wurde.