Regionaltangente West (Bauthread) (kein SEV-Thread)

  • An der Spitze des Dreiecks Richtung Niederrad ist ein Bereich abgezäunt, aktuell scheint es Lager für Material und Grünschnitt zu sein:


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    Dass noch keine Baumaschinen aufgefahren sind, könnte damit zusammenhängen, dass der PFB vom 26.1.2022 einen Fehler enthält ist, der erst noch behoben werden muss. Dummerweise betrifft der Fehler genau dieses Gewerk. In den festgestellten Plänen ist in der Planunterlage 13.4b mit dem Titel "Neubau Kreuzungsbauwerk Bahnhof Stadion, Rampenbauwerk West" nicht dieses Bauwerk abgebildet, sondern das Rampenbauwerk Ost. Es muss also die Planunterlage ausgetauscht werden durch den Plan 13.4.


    Die RTW GmbH hats gemerkt und im Mai die Planänderung beantragt, die in zwischen auch erfolgt ist. Es sollte jetzt also losgehen.


    Q: StAnz Nr. 34 vom 22.8.2022, S. 955, Nr. 657

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick ()

  • Gestern schon war die Fuß- und Radfahrerbrücke über die Kreuzung Leunastraße / Liederbacher Straße / Höchster-Farben-Straße Geschichte.

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    Und es ging den zwei Rampenstümpfen an den Kragen. Rechts im Bild die Wand des Leunabunkers.
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    Die schwindenden Reste von der Rampe in Richtung Höchster Bahnhof.
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    Im Bereich des Bahnhofs Frankfurt (Main) Stadion wurde in den vergangenen Monaten biotopische Ausgleichsmaßnahmen angelegt oder Bohrungen für die Grundwasserüberwachung gesetzt. Auch im Baufeld des zukünftigen RTW-Bahnsteigs wurden Fernmeldekabel umverlegt. Am Parkplatz Gleisdreieck entfernt man Vegetationsreste.

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    In Neu-Isenburg hat sich zwischenzeitlich auch was getan. Wer möchte folgt dem Link hier um zu vergleichen wie es im Februar dort noch aussah.
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    Neben dem Maschinenpark der Fa. Henning ist auch ein kleiner schwarzer Kettenbagger von einer Firma für Kampfmittelbergung zu sehen.
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    Hoffen wir mal dass das bisher gefundene (rostige) Sammelsurium alles ist was geborgen wurde.

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    Eine Querung für das Bauteam über ein Gleis ist ebenfalls schon angelegt.

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    Zum Schluss noch ein Blick über die Carl-Ulrich-Straße auf das südliche Baufeld wo man beginnt die Vegetationsreste zu entfernen.

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    Bilder: main1a

  • ein kleiner schwarzer Kettenbagger von einer Firma für Kampfmittelbergung zu sehen.......

    "Da war auch mal was",- kann mich nicht mehr erinnern was, Überreste kann man wohl noch bei genauem Hinsehen erkennen.

    Das hab ich jedenfalls so irgendwo im WWW gelesen.

    Dennoch, "Kampfmittelräum" ist ja mittlerweile normal bei iggendwelchen Tiefbauarbeiten.

  • Dennoch, "Kampfmittelräum" ist ja mittlerweile normal bei iggendwelchen Tiefbauarbeiten.

    Das ist praktisch unerläßlich geworden. Das Zeug, das da noch in der Erde rumliegt wird immer unberechenbarer. Und gerade wenn man im Bereich der kritischen Infrastruktur (als bevorzugtes Angriffsziel) herumbastelt, ist die Chance groß, daß da noch Reste zu finden sind.

  • Und seitdem Briten und Amerikaner die Luftbilder, die direkt nach den Bombardierungen gemacht wurden, freigegeben haben, weiß man auch in viel mehr Fällen als noch in den 1980ern, dass und wo man da suchen muss.

    Es gibt genügend Gebäude aus den 1950ern und 1960ern, die, bei geeigneten Böden, heute noch über einem Blindgänger stehen. Unter unserem alten Parkhaus in der Bürostadt (da wo heute der kleinere Blaue Turm neben Olivetti steht) lag auch ener, der erst nach dem Parkhausabriss beseitigt wurde.

  • Um so schlimmer, dass in der modern möglichen Zeit es immer noch Menschen gibt, die miiltärische Optionen zur Kompensation ihres zu kleinen ... Gebietes ... als völlig legitim ansehen. Aber das schweift leider zu sehr vom Thema ab.


    Schön zu sehen, dass jetzt offenkundig etwas passiert und die Bauarbeiten auch jetzt anfangen. Schade, dass die Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse aber so lange gedauert haben.

  • Schön zu sehen, dass jetzt offenkundig etwas passiert und die Bauarbeiten auch jetzt anfangen. Schade, dass die Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse aber so lange gedauert haben.

    es wird ja leider – siehe Langen – schon wieder ordentlich daran gesägt, doch wieder alles anders zu wollen.