Linie 14 auf neuen Wegen (ab Dez. 2018)

  • Da muss man nur aufpassen, dass niemand NVV-Fahrkarten kauft oder den Kontrollierenden erzählt, dass der Automat da — sehen Sie, der da! — leider ja abgeschaltet war. Wie, der gilt hier nicht? Wieso ist der dann da? Das ist aber schon ganz schön kompliziert, wie soll man das alles wissen!?


    Abgesehen davon werden die NF-Fahrzeuge in Kassel AFAIK alle gebraucht, und die HF-Fahrzeuge waren auch schon ein weilchen nicht mehr unterwegs.

  • Wenn wir schon so weit weg von der Realität sind:
    Wie sieht es mit den Stockholmer S-Wagen aus? Die werden doch bald durch neue CAF ersetzt und sollen nach Norrköpping abgegeben werden. Diese könnte man sich doch kurz leihen? So wie früher Stockholm welche aus Frankfurt und Norrköpping.

  • Alternative zum plötzlichen Fahrzeugmehrbedarf: Man stellt dann die Linien 11 und 21 auf einen generellen 10-Min.-Takt um (also wie im Ferienfahrplan).


    Dann platzen 11/21 Galluswarte - Schwalbacher Str. - Rebstöcker Str. aus allen Nähten. Schon jetzt ist keine Entlastung auf diesem Stück durch die 14 erkennbar.
    Bisher hilft die 14 nur auf der Altstadtstrecke, aber der eigentliche Sinn der vom OBR 1 verfolgt wurde - im Gallus Entlastung zu bringen - ist bisher nicht erreicht.

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  • Alternative zum plötzlichen Fahrzeugmehrbedarf: Man stellt dann die Linien 11 und 21 auf einen generellen 10-Min.-Takt um (also wie im Ferienfahrplan).


    Das könnte man auch noch schön reden, dass ja dank der 14 und der verlängerten 21 es mehr Fahrten gibt. Höchst, die "Stadiongegend" und die Hanauer Landstraße würden halt hinten runterfallen.


    Hanauer Landstraße im 10-Minuten-Takt? Dann wird dort der Straßenbahnverkehr zusammenbrechen, weil die Bahnen wegen von Fahrgästen blockierter Türen einfach stehenbleiben.


    Bis dahin ist dann der zweigleisige Ausbau der Rebstöcker vollzogen? ;)


    Ach, wozu solchen Aufwand! Das wird sicherlich auch mit einem ausgefeilten Fahrplan gelöst werden können, damit sich Bahnen nicht ausgerechnet in diesem Bereich begegnen. Den Fahrplan müssen die Bahnen dann eben völlig exakt einhalten, wie immer auf der Mainzer und in der Kleyerstraße ... *sehrlautlach*


    Sind denn alle 25 Ptb, die zuletzt die U5 bedienten, noch da, um sie ggf. umzubauen zu Pt?


    Wie viele Pt sind denn überhaupt verfügbar und wie viele sind für die Angebotsausweitungen notwendig?

  • Dann platzen 11/21 Galluswarte - Schwalbacher Str. - Rebstöcker Str. aus allen Nähten.


    Zitat von Bernemer

    Hanauer Landstraße im 10-Minuten-Takt? Dann wird dort der Straßenbahnverkehr zusammenbrechen, weil die Bahnen wegen von Fahrgästen blockierter Türen einfach stehenbleiben.


    Ihr habt verstanden, worauf ich hinaus wollte. Es wäre allerdings auch nicht das erste Mal, dass man eine Taktausdünnung auch noch als Gewinn verkauft.


    Gerade die westliche Hanauer Landstraße erlebte 2013 zum letzten Mal eine Verschlechterung. Zwar wurde der neue 7/8-Min.-Takt der 11 als Verbesserung verkauft. Vorher fuhren allerdings die 11 im 10-Min.-Takt und die 11V im 10-Min.-Takt, was einen gemeinsamen 5-Min.-Takt ergab.
    Bis zum Mai 1992 fuhren mit 11, 14 und 18 sogar gleich 3 Linien durch die Hanauer, auch wenn ich deren damalige Taktzeiten jetzt gerade nicht im Kopf habe.


    Deshalb auch meine Befürchtung, selbiges könnte sich jetzt wiederholen. Denn wie schon alle hier feststellen, die Ausweitungspläne lassen sich eigentlich nur auf 3 Arten realisieren:
    1. Verschiebung des Ganzen auf einen Zeitraum, bis genügend T-Wagen da sind
    2. Start zum Dez. 2019 mit weiteren reaktivierten Pt
    3. Start zum Dez. 2019 ohne weitere Pt; Fahrzeugmehrbedarf wird durch Taktausdünnung auf anderen Linien abgedeckt.


    So aber ist das Vorhaben zum Dez. 2019 ohne Pt und ohne Taktausdünnung blanke Utopie.



    EDIT:


    Habe mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen:


    Für die 21 braucht man gar keine Mehr-Wagen, da die ja auch heute schon bis Nied fährt. Die Extra-Wagen rücken halt nur nicht mehr nach der Morgens-HVZ ein, sondern fahren dann den ganzen Tag.


    Wie viel mehr Wagen braucht man für die 14? Ich würde mal ganz grob schätzen, 2 oder 3 Kurse mehr. Vielleicht ist das ja doch drin, wenn man den Reservebestand (Wagen, die nicht fahren sondern als Reserve bereitstehen) extrem knapp kalkuliert.

    Viele Grüße, vöv2000

    Einmal editiert, zuletzt von vöv2000 ()

  • Gustavsburgplatz - Mänchhofstr. ist doch nur ein kurzes Stück mit 2 Zwischenstationen? Dafür sollte man hin und zurück zusammen kaum 10 Minuten brauchen. Das ergäbe einen einzelnen weiteren Wagen auf der 14.

    fork handles

  • Gustavsburgplatz - Mänchhofstr. ist doch nur ein kurzes Stück mit 2 Zwischenstationen? Dafür sollte man hin und zurück zusammen kaum 10 Minuten brauchen. Das ergäbe einen einzelnen weiteren Wagen auf der 14.


    Wird aber sehr eng, nur mit grüner Welle. Zwei Fahrzeuge, u.a. zum Ausgleich von Verspätungen usw. sollten es schon sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Condor ()

  • Der Fahrplan der 11 sieht für den Abschnitt Mönchhofstr. - Rebstöcker Str. nur 2 Minuten vor. Nimm weitere 2 Minuten fürs Abbiegen zum Gustavsburgplatz dazu, dann sind wir bei 4 Minuten. Hin und zurück dann im ersten Ansatz 8 Minuten. Ein 10er Takt verträgt noch 2 weitere Minuten, dann bist du bei derselben Wendezeit wie jetzt. Vielleicht braucht man in der Wendeanlage länger als bei der Bahnsteigwende am G.Platz.

    fork handles

  • Dann rechnet mal aus wan die 14 Mönchhof ankommen würde und wann die Abfahrt wäre und vergleicht das
    mal mit den Wendezeiten der 21 und falls die 21 etwas länger warten muss um in das Wendegleis zu fahren
    schaut wann dann die 11 fährt.

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  • Hallo zusammen,


    vielleicht passt meine Frage in diesen Thread am besten.


    ich habe auf einen alten Stadtplan von 1978 folgende Linienführung der 14 entdeckt:


    Fechenheim-Hbf-Mönchhoffstr. - Griesheim Bf


    Ich wusste gar nicht, dass es dort in Griesheim mal eine Tram gab.


    Wäre dies nicht jetzt auch die ideale Linienführung für die 14? Wann wurde denn der Straßenbahnbetrieb nach Griesheim eingestellt und vor allem warum?


    Danke Euch!

  • Dabei hätte sich das eher ergänzt :)


    In dem Stadtplan sollte aber auch zu sehen sein, dass durch die Kleyer eine andere Linie gefahren ist - und

    zwar die, die damals Mönchhof endete. ;)

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  • Neuer Linienweg ab 15. Dezember 2019


    In der Fahrplanauskunft sind die neuen Fahrpläne veröffentlicht worden, hierbei ist mir zur Linie 14 aufgefallen, dass die Abfahrtszeiten zwischen Ernst-May-Platz und Gustavsburgplatz weitgehend gleich sind, wie im Fahrplan 2019. - In Fahrtrichtung Mönchhofstraße wird nach dem Gustavsburgplatz erst wieder an der Wickerer Straße gehalten, demnach wird die Haltestelle Rebstöcker Straße in der gleichnamigen Straße nicht bedient, für die Linie 14 gibt es die Rebstöcker Straße als Haltestelle nur in Fahrtrichtung Bornheim; Fahrgäste in westlicher Richtung können weiterhin mit 11 + 21 fahren oder die benachbarte Haltestelle Gustavsburgplatz nutzen, dort und am Ordnungsamt halten die Züge Richtung Ernst-May-Platz und Mönchhofstraße am selben Bahnsteig...

    10.02.01-10.02.22: 21 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.22: Siebter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Hallo.


    Als vor Zeiten die Linie 21 morgens stadtauswärts durch die Kleyerstraße fuhr, sowie zur Zeit der ersten S-Bahn-Tunnelsperrung (Linie 10 Rebstöcker Straße <==> Zoo), wurde die Haltestelle in der Rebstöcker Straße sehr wohl angefahren. Inzwischen wurde sie aufgelassen und, nach dem Bau von Wohnraum in dieser Gegend, durch den Gustavsburgplatz ersetzt.


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.