Osterferien 2021: Sperrung der Linie 18 zwischen Nordend und Gravensteiner-Platz

  • Vermutlich zu viel Konfliktpotential mit U7 & U4 oder hoher manueller Aufwand.

    Das wirft für mich die Frage auf, wie automatisiert die Ein- und Ausfädelung der Betriebsfahrten ist.

    Ist der Konfliktpotential mit der U5 auch so hoch? Oder wieso wendet man nicht an der Schwabstraße?

  • Hallo.

    Es wird nicht nur die Gleisverwerfung vor der Haltstelle Alkmenestr. -> Gravensteiner-Platz gerichtet (LA 20), sondern wohl auch an der ÖPNV-Trasse in der Friedberger Ldstr. gearbeitet. Die Linien 30 und 34 sind laut der gelben Info-Tafeln ebenfalls betroffen und müssen zw. Nibelungenplatz und Friedberger Warte auf der regulären Fahrbahn fahren.

    Wurde auf diesen gelben Tafeln die Lohrberg-Linie 83 vergessen?

    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Hallo.

    Laut RMV.de steht im Fahrplan nur Karfreitag (02.04.2021) bis 3. Oktober - Betrieb nur an Samstagen, Sonn- und Feiertagen im Sommer. Somit ist die Frage berechtigt.

    Somit darf man von der Innenstadt zum Lohrberg 2 x umsteigen (wenn der 30-er nicht fährt).

    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

    3 Mal editiert, zuletzt von Helmut ()

  • An der Hugo-Junkers-Straße ist eine zweigleisige Endstation für die umgeleiteten Linien 12 und 18 vorhanden. Das ist auch ein Argument für die Hugo-Junkers-Straße. Grüße an das Forum Lgog

    25 Jahre Durchmesserlinie 11 Höchst/Zuckschwerdtstraße - Hauptbahnhof - Fechenheim/Schießhüttenstraße ab dem Sommerfahrplan 1991. -- Zehn Jahre Verkehrskreisel am Höchster Dalbergplatz 2007 - 2017 an der Königsteiner Straße. -- Bahnhof Frankfurt-Höchst seit 2016 barrierefrei mit fünf Aufzügen für neun Gleise : zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt vor dem Südbahnhof. -- Dezember 2018 : der neue Busbahnhof am Bahnhof Höchst geht in Betrieb.

  • Gruß Tommy

  • Aus der Presseinfo:

    Kundenumfrage

    VGF und traffiQ haben im Zusammenhang mit den Arbeiten eine Umfrage entwickelt, an der möglichst viele Kundinnen und Kunden teilnehmen sollen. Unter anderem geht es darum heraus zu finden, über welche Kanäle sich Fahrgäste über Arbeiten und die damit verbundenen Betriebsunterbrechungen, Umleitungen oder Ersatzverkehre informieren. Zugang zu der Online-Umfrage ist über einen QR-Code möglich, der sich auf der Kundeninformation findet, die an den betroffenen Haltestellen aushängt.


    Ob dabei auch die Fahrgäste Beachtung finden, die von der Umleitung/ den Bauarbeiten "überrascht " werden?

    Ich selbst würde mich auch nicht ausschließen wollen, im Bedarfsfall nicht an (dann aktuelle) Bauarbeiten zu denken, vor allem wenn ich entsprechende Linien in der Regel nicht nutzte. Im Gegensatz zur S-Bahn ist ein Blick auf die Störungsinformationen nicht essenziell für jede Fahrt notwendig.

  • Vielleicht wäre es einfacher gewesen den SEV bis Zoo oder Konstablerwache zu verlängern.

    Dafür dann die 18 z. B. am Zoo enden lassen und Fechenheim nicht mit Straßenbahnen bombardieren.

  • Warum müssen eigentlich nach gerade mal 10 Jahren schon wieder die Gleise ausgetauscht werden? Normalerweise halten Schienen länger als 10 Jahre. Anscheinend ist der Verschleiß höher als erwartet. Ich hoffe man hat die Ursache gefunden, um nicht schon wieder in 10 Jahren die Gleise austauschen zu müssen.

  • Warum müssen eigentlich nach gerade mal 10 Jahren schon wieder die Gleise ausgetauscht werden?


    Wo steht was von Gleise austauschen? tamperer erwähnte oben in #16 eine Gleisverwerfung und in der VGF-Meldung steht was von Sanierung des Gleiskörpers; das spricht mehr für eine unvorhergesehen Bodenveränderung; kann passieren.

  • Ich vermute in der Friedberger Landstraße eher Asphaltarbeiten auf der gemeinsamen Trasse. Dort gibt es Schlaglöcher und der Asphalt besonders in den Haltestellen sieht oft mehr nach Mondlandschaft aus.

  • Ich vermute in der Friedberger Landstraße eher Asphaltarbeiten auf der gemeinsamen Trasse. Dort gibt es Schlaglöcher und der Asphalt besonders in den Haltestellen sieht oft mehr nach Mondlandschaft aus.

    Warum hat man diese ÖPNV-Trasse überhaupt asphaltiert? Es war wirklich eine der ersten Sachen die in der Straßenbau-Vorlesung meines Studiengangs thematisiert wurden - Fahrspuren und Haltestellen mit intensivem Busverkehr werden betoniert, nicht asphaltiert. Ansonsten passiert nämlich genau das, was wir auf der Friedberger Landstraße schon nach wenigen Jahren an jeder Haltestelle beobachten konnten.

  • Die Verfüllung von Gleiszwischenräumen hat aber nur entfernt mit Straßenbau zu tun, gehört eher in die Sparte Gleisbau. Betontrassen haben den Nachteil, dass sie nicht kleinteilig repariert werden können und zwischen Schienen der Beton auch nicht maschinell verlegt werden kann (anders als z.B. beim Autobahnbau). Hinzu kommt, dass Beton auch nicht unbedingt hitzeresistent ist (alle Sommer wieder lesen wir von Betonfahrbahnen, die sich unter starker Sonneneinstrahlung aufwerfen).

  • Im Thread zu einem neuen Gleiswechsel auf der Maybachbrücke wurde erwähnt, dass der Gleiswechsel Münzenberger Straße wegen der potentiellen Lärmwirkung nicht benutzt werden darf.


    Da frage ich mich, wie es mit all den Weichen, Kreuzungen und Kurven im Bereich Rohrbachstraße/Friedberger Landstraße aussieht? Oder mit der geplanten Wendemöglichkeit am Prüfling und und und.


    Will sagen: Wir haben an vielen Stellen im Netz quasi gleiche oder stärkere Lärmproblematiken bei ähnlicher Bebauung. Das Argument zum Gleiswechsel Münzenberger Straße erscheint mir daher nicht schlüssig. Gibt es Chancen oder Pläne, diesen Gleiswechsel doch noch in Betrieb zu nehmen?

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • Naja, man kann nicht für jedwede Eventualität Wendemöglichkeiten vorhalten. Dann müßte nämlich vor und hinter jeder Haltestelle ein Gleiswechsel angeordnet sein, um auf alle Baustellensituationen reagieren zu können. Zudem sorgt jede Wendemöglichkeit auch wieder für eine weitere Störstelle, denn Weichen wollen ebenfalls mal gewartet werden und das wegen unterschiedlicher Abnutzung und Belastung azyklisch zum Gleis drumherum.


    Nicht für jede Eventualität an jeder Haltestelle. Aber die 18 hat auf ihrem ureigenen Streckenabschnitt, wo sie alleine fährt, keine einzige (benutzbare) Wendemöglichkeit vor der Endhaltestelle.


    Damit bedeutet eine Baustelle oder Störung oder Ähnliches immer, dass die gesamte Strecke nicht befahren werden kann. Das finde ich nicht sinnvoll und ist bei anderen Linien ja auch nicht so. Prominentes Beispiel in relativer Nähe ist die U5, die auch von der Konstablerwache nach Preungesheim fährt. Man stelle sich vor, dort gäbe es Konsti oder spätestens ab Glauburgstraße keine Wendemöglichkeit mehr bis Preungesheim ...


    Ein Gleiswechsel nahe der Friedberger Warte wäre wirklich sinnvoll. Bis dahin sind die Bahnen gut gefüllt. Und die Warte ist eine wichtige Umsteigehaltestelle.

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • Aus der Presseinfo:

    Kundenumfrage

    VGF und traffiQ haben im Zusammenhang mit den Arbeiten eine Umfrage entwickelt, an der möglichst viele Kundinnen und Kunden teilnehmen sollen. Unter anderem geht es darum heraus zu finden, über welche Kanäle sich Fahrgäste über Arbeiten und die damit verbundenen Betriebsunterbrechungen, Umleitungen oder Ersatzverkehre informieren. Zugang zu der Online-Umfrage ist über einen QR-Code möglich, der sich auf der Kundeninformation findet, die an den betroffenen Haltestellen aushängt.


    Ob dabei auch die Fahrgäste Beachtung finden, die von der Umleitung/ den Bauarbeiten "überrascht " werden?

    Ich selbst würde mich auch nicht ausschließen wollen, im Bedarfsfall nicht an (dann aktuelle) Bauarbeiten zu denken, vor allem wenn ich entsprechende Linien in der Regel nicht nutzte. Im Gegensatz zur S-Bahn ist ein Blick auf die Störungsinformationen nicht essenziell für jede Fahrt notwendig.

    Ich habe den Link des QR-Codes mal für euch sichtbar gemacht, er kann hier abgerufen werden. Kann jemand das in einen eigenen Thread ausgelagern?

    Link des QR


  • Nicht für jede Eventualität an jeder Haltestelle. Aber die 18 hat auf ihrem ureigenen Streckenabschnitt, wo sie alleine fährt, keine einzige (benutzbare) Wendemöglichkeit vor der Endhaltestelle.

    Naja, die Strecke von Neu-Isenburg nach Louisa ist fast gleich lang oder noch'n Tick länger, oder? Und Ginnheim-Westbahnhof ist jetzt auch nicht wesentlich kürzer. Also nur die Streckenlänge ist mit Sicherheit kein Argument für oder gegen eine Wendemöglichkeit.


    Aber selbst wenn es im Bereich der Warte einen benutzbaren Gleiswechsel gäbe, was würde er nützen, wenn jetzt genau in dem Bereich die Arbeiten stattfinden?


    Ein Gleiswechsel nahe der Friedberger Warte wäre wirklich sinnvoll. Bis dahin sind die Bahnen gut gefüllt. Und die Warte ist eine wichtige Umsteigehaltestelle.

    Das ist aber nun schon wieder ein ganz anderes Thema (aber da bin ich durchaus bei der Sinnhaftigkeit dabei). Denn hier wäre dann eine regelmäßige Wendestelle in Deinem Sinne. Aber da tut's kein "nur" Gleiswechsel. Zumindest nicht (oder nur erschwert) mit dem dämlichen Frankfurter Pausensystem auf den Fahrzeugen.