Flughafen: erster SIEMENS-Airval-Zug vorgestellt

  • Die bleibt bestehen, das die neue Bahn nur 2 der 4 Halte der SkyLine bedienen wird.

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  • Soweit ich weiß soll die alte Skyline Bahn nach Inbetriebnahme der neuen nur noch Flugpassagieren vorbehalten sein. Die Sicherheitskontrollen werden ja weiter Richtung Check-In Schalter verlegt.

  • Das sieht Studentekopp richtig, die Gummireifen dienen wohl der Erschütterungs und Geräuschvermeidung.

    Naja. Der Hauptgedanke war, daß man wegen der Gummireifen eine bessere Traktionsleistung (Anfahr-/Bremsverzögerung, Steigungsfähigkeit) hinbekommt. Über Erschütterungsvermeidung oder Geräusche kann man sich streiten. Beides funktioniert eigentlich nur bei tadellosem Fahrweg. Das klappt z. B. bei den neumodischen Gummibahnen (Tram sur Pneu) definitiv nicht, denn mit der Spurführung kauft man sich automatisch den Nachteil ein, daß das Fahrzeug immer die gleiche Stelle der Fahrbahn abreibt. Selbst die Betonfahrbahnen beispielsweise in Clermont-Ferrand sind aber bereits derart ausgefahren, daß man dort eher von Erschütterungserzeugung als von -vermeidung reden kann. Bleibt eigentlich nur eine Stahlfahrbahn wie bei den Metrosystemen. Und wenn ich schon Stahlfahrbahnen habe, kann ich diese Fahrbahnen auch in - sagen wir - 1435 mm Abstand voneinander verlegen. :)


    Ein Argument spricht für die Bezeichnung Zug: ein Bus kann einem Hindernis ausweichen, dieses Fahrzeug nicht. Vor einem Hindernis muss diese Zug stehenbleiben, der Personentransport zum Terminal 3 ist dann unterbrochen.

    Argumente dafür oder dagegen gibt es viele. Ein Argument, daß dagegen spricht, wäre die Frage nach der Kraftübertragung. Stützt sich das Fahrzeug durch (klassischerweise) Metallräder auf Metallschienen ab (und wird ggf. auch darüber angetrieben), dann Zug, oder Gummireifen auf Fahrbahn, dann eben Bus. Halt spurgeführt, aber kein Schienenfahrzeug. Ganz was anderes wiederum ist die Frage nach dem Zulassungs-/Genehmigungsrecht.

  • Naja. Der Hauptgedanke war, daß man wegen der Gummireifen eine bessere Traktionsleistung (Anfahr-/Bremsverzögerung, Steigungsfähigkeit) hinbekommt. Über Erschütterungsvermeidung oder Geräusche kann man sich streiten. Beides funktioniert eigentlich nur bei tadellosem Fahrweg. Das klappt z. B. bei den neumodischen Gummibahnen (Tram sur Pneu) definitiv nicht, denn mit der Spurführung kauft man sich automatisch den Nachteil ein, daß das Fahrzeug immer die gleiche Stelle der Fahrbahn abreibt. Selbst die Betonfahrbahnen beispielsweise in Clermont-Ferrand sind aber bereits derart ausgefahren, daß man dort eher von Erschütterungserzeugung als von -vermeidung reden kann. Bleibt eigentlich nur eine Stahlfahrbahn wie bei den Metrosystemen. Und wenn ich schon Stahlfahrbahnen habe, kann ich diese Fahrbahnen auch in - sagen wir - 1435 mm Abstand voneinander verlegen. :)


    Argumente dafür oder dagegen gibt es viele. Ein Argument, daß dagegen spricht, wäre die Frage nach der Kraftübertragung. Stützt sich das Fahrzeug durch (klassischerweise) Metallräder auf Metallschienen ab (und wird ggf. auch darüber angetrieben), dann Zug, oder Gummireifen auf Fahrbahn, dann eben Bus. Halt spurgeführt, aber kein Schienenfahrzeug. Ganz was anderes wiederum ist die Frage nach dem Zulassungs-/Genehmigungsrecht.

    Funfact aber allgemein: Den Betriebsleiter nach BOStrab stellt die VGF.

  • olli77 , in der neuen Sky-Line-Bahn trennt Fraport die Passagiere zw. Schengen (Quellfluggäste aus EU & DE) und Non-Schengen (Transitfluggäste). Dies geschieht indem die beiden Fluggastgruppen in baulich getrennten Wagen transportiert werden. Dieses Prinzip wird auch bei der Alten Dky-Line-Bahn angewandt. Die Aufhebung der Trennung zw. Schengen- und Non-Schengen-Fluggäste beim Transport wird Fraport sicher nicht umsetzen da dies eine Umorganisation - einschließlich baulicher Änderungen - bei der Sicherheit erfordert. Möglicherweise plant Fraport eine Einschränkung der Nutzung der Sky-Line-Bahn für Nicht-Fluggäste. Würde bedeuten, das für Nicht-Fluggäste der Zugang zur Bahn baulich ausgeschlossen werden muss. Ließe sich realisieren indem die Zugänge zu den Stationen in die Sicherheitsbereiche verlegt würde.

    Die Kehrseite wäre das Nicht-Fluggäste, die zw. den Terminals pendeln wollen dann einen (Linien-)Bus nehmen müssten was ich als nutzerunfreundlich empfinden würde.


    Warum keine Ring-(Sky-Line-)Bahn, die im 5- oder 10-Minutentakt verkehrt, um den Flughafen gebaut wird hat sich mir noch nicht erschlossen denn der Nutzen für Beschäftigte (und Fluggäste) ist offensichtlich insbesondere wenn im T3 die neue S-Bahn-Station in Betrieb genommen wird und Umsteiger generiert. Bisher ist es irgendwie noch Stückwerk.

    Einmal editiert, zuletzt von main1a ()

  • Im Zuge der Nordverlagerung der Sicherheitskontrollen in Halle B, wird der bisherige Marktplatz B mit Zugang zur Skyline Station B zukünftig im Sicherheitsbereich liegen. Ob ein neuer Zugang gebau wird, kann ich nicht beurteilen. Wird dieser nicht gebaut, wird die alte Skyline nur noch für Fluggäste nutzbar sein. Die Station in Terminal 2 ist bereits entsprechend vorbereitet, da dann beide Wagen ihre Türen in Richtung Mittelbahnsteig öffnen werden.


    Der Wechsel zwischen den Terminals für Nicht Fluggäste wird zukünftig hauptsächlich über das neue PTS erfolgen.

  • Fast noch wichtiger: Die Liebsten oder auch andere Gäste z u m. Terminal begleiten. Als Frankfurter kenne ich mich aus, auch wenn ich natürlich T 3 noch nicht genutzt habe. Auswärtige Gäste sind oft dankbar für die Begleitung bis zum richtigen Terminal.

  • Der Shuttlebus fährt nur alle 10-15 Minuten während die SkyLine 2-3 Minuten Takt bietet

    (gegenwärtig kein Betrieb - Shuttlebus fährt alle 5-8 Min)

    Geht nur dann schneller wenn man Glück hat und kann sofort fahren und es gibt nicht gerade

    wenig Bushaltestellen - man muss auch die richtige Haltestelle schnell finden. Ansonsten lohnt

    der Fussweg zur SkyLine.

    [und die Situation vorm Terminal habe ich als nicht so toll in Erinnerung....Taxis & PKWs kreuz und

    quer wenn man zum Bus möchte]

    Ich überlege gerade in wie weit es eine Ausschilderung zum Shuttlebus gibt....bisher bin ich

    immer per SkyLine zwischen den Terminals gefahren.

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  • Ankunft mit der S-Bahn am T1. Fahrt zum T2. Auf die Liebsten warten. Sich in die Arme fallen.

    Ein Prozedere, welches ich nicht nur für Flughäfen für das Normalste der Welt halte.

    Genau das zeigt, warum die neue Bahn das Verkehrsmittel der Wahl für "schmutzige" Fluggäste zwischen den Terminals sein wird (schmutzig=nicht sicherheitskontrolliert). Faktisch geht es dabei um abfliegende und ankommende Fluggäste, die vom Regional- oder Fernbahnhof in die Terminals müssen oder umgekehrt. Diese werden mit der neuen Bahn viel besser bedient: Wer zu T2 und T3 muss, kann schon vor dem Betreten von T1 in die neue Skyline-Bahn einsteigen und muss nicht erst durchs T1 zur (alten) Haltestelle laufen. Das verringert Laufwege und damit die Passantenanzahl in T1.


    Auch führen ja Rolltreppen und Fahrstühle direkt vom Regionalbahnhof hinauf auf die Ebene, auf der die neue Skyline-Station sein wird. Diese entsteht ja ganz exakt über dem unterirdischen Regionalbahnhof, nur eben vier Ebenen höher (wenn ich mich nicht verzählt habe). Dadurch wird der Weg von der S-Bahn zur SkyLine-Bahn künftig extrem kurz sein.


    Die alte SkyLine-Bahn zum reinen Verteiler für "saubere" Fluggäste (=sicherheitskontrolliert) zwischen den Flugsteigen A, B/C und D/E zu machen, ist absolut logisch. Zumal die Zahl "sauberer" Nutzer zwischen T1 und T2 erheblich zunehmen dürfte, sobald T2 (nach Eröffnung von T3) der Lufthansa und ihren Partnern (Star Alliance, Nordamerika-Joint-Venture etc.) zugeschlagen wird.

  • das ist ja Mal eine kreative Einheit. In gebräuchlicheren Einheiten sind es allerdings auch nur 1,35 m/s², was mit trockenen Schienen auch fast mit Stahl/Stahl erreichbar ist.

    Eben. Die meisten modernen Stadt-/Straßenbahnfahrzeuge kommen auf 1,3, sind also nur unwesentlich langsamer. Und viel schneller geht eh nicht, außer man möchte mit den Fahrgästen Mikado spielen. Und unabhängig davonn könnten viele Fahrzeuge auch noch einen Ticken schneller beschleunigen, nur sind sie begrenzt, um das Durchwürfeln der stehenden Fahrgäste zu vermeiden.

  • Aber ist es da nicht genauso schnell mit dem Shuttle-Bus

    Definitiv nicht. Wenn man mit einem RMV-Ticket am T1 ankommt, ist es oft die schnellste Methode, einfach einen Linienbus zu nehmen, der zum T2 fährt.

    Ich überlege gerade in wie weit es eine Ausschilderung zum Shuttlebus gibt....bisher bin ich

    immer per SkyLine zwischen den Terminals gefahren.

    Die Haltestelle am T1 ist recht gut zu finden, sie ist ~ in Höhe von Bussteig 17/18, aber eine Spur weiter in Richtung Terminal, nicht in der Spur mit den Bus-Haltebuchten. Am T2 weiß ich nicht, wo der Shuttlebus abfährt, da ich ihn normal nicht nutze.


    Jetzt mal ein paar Wprte zur aktuellen Sicherheitssituation der Sky Line. Richtig ist, daß derzeit ein Wagen "landseitig" ist, also der Wagen, der auch für Flughafenbesucher zugänglich ist, während der andere Wagen sich rechtlich "außerhalb des Schengenraums" befindet, was eine Notwendigkeit ist, um den Umstieg zwischen T1 und T2 zu ermöglichen, wenn man nicht in den Schengenraum einreisen möchte oder darf.

    Allerdings sind beide Wagen nicht Teil der "sauberen" Zone. Nach einer Fahrt mit der SkyLine ist immer eine Sicherheitskontrolle nötig, um zu den Gates zu gelangen.


    Die Schwierigkeit ist heirbei, daß Personen am Flughafen in vier verschiedene Kategorien fallen können:

    • "Unsauber" / Schengen - das sind im Prinzip alle, die von der Landseite kommen und keine Sicherheitskontrolle absolviert haben. (oder, falls es das gibt, Ankünfte aus Schengen-Staaten mit unzureichender Sicherheitskontrolle, da fällt mir gerade kein Land zu ein)
    • "Sauber" / Schengen - diejenigen, die entweder von der Landseite kommen und die Sicherheitskontrolle durchlaufen haben oder mit dem Flug aus einem anderen Land des Schengenraums, beispielsweise ankommende Passagiere aus Spanien. Diese Gruppe passiert keinerlei Kontrollen nach der Ankunft, einzig bei Anschlüssen nach außerhalb des Schengenraums erfolgt die Passkontrolle zur Ausreise.
    • "Unsauber" / Non-Schengen - Ankünfte aus Nicht-Schengen-Staaten, deren Sicherheitskontrollen nicht den EU-Richtlinien genüge tun. Ankommende Fluggäste passieren grundsätzlich die Passkontrolle, bei Anschlüssen egal wohin auch die Sicherheitskontrolle (die entfällt natürlich wenn Frankfurt das Ziel ist).
    • "Sauber" / Non-Schengen - Ankünfte aus Staaten, die nicht zum Schengenraum gehören, aber deren Sicherheitskontrollen den Standards entsprechen, beispielsweise USA, oder (zumindest vor dem Brexit, wie es heute aussieht weiß ich nicht) UK. Diese Fluggäste müssen nach der Ankunft alle durch die Passkontrolle, aber brauchen für Anschlüsse keine Sicherheitskontrollen zu durchlaufen.

    Sobald sich "unsauber" und "sauber" berühren, gelten alle "sauberen" Passagiere als "unsauber". Deshalb wird zum Beispiel der Bereich Z für saubere non-Schengen-Ankünfte verwendet, daß Passagiere mit Anschlüssen in andere Schengenstaaten nur die Passkontrolle durchlaufen müssen, wenn sie von A oder dem Schengen-Teil von B abfliegen, aber nicht durch eine Sicherheitskontrolle.


    Das ist übrigens keine Sache, die spezifisch für Frankfurt ist, kürzlich bin ich über Amsterdam aus den USA zurückgekommen und habe für den Anschlussflug von Amterdam nach Frankfurt dort nur die Passkontrolle durchlaufen, aber keine weitere Sicherheitskontrolle, da ich als "saubere" Non-Schengen-Ankunft gegolten habe. Letztlich ist das aber das, was im T1, dessen Design wesentlich älter als das Schengen-Abkommen ist, zu den verwirrenden Wegeführungen geführt hat, die ganzen Umbauten waren halt nicht so einfach...


    Mit vier verschiedenen Kategorien und nur zwei Wagen wird das also nichts, alle Gruppen grundsätzlich zu trennen. Würde man in B die Sicherheitskontrolle vorverlagern (was letztlich wirtschaftlich eine Schnapsidee ist, da man nicht-Fluggästen damit sehr viele Möglichkeiten zum Geld ausgeben nimmt), könnte man im T1 den derzeitigen "unsauberen" Schengen-Wagen zu einem "sauberen" machen. Das würde für A/Z und B funktionieren (A/Z hat für diesen Wagen ohnehin nur Zugang zu einer Sicherheitskontrolle, die dann nach A führt, diese könnte man dann entfallen lassen, was ich persönlich sehr schade fände, da es der schnellste Weg nach A ist), für C wäre es egal, da die Haltestelle im Non-Schengen-Bereich ist und der westliche Wagen die Türen nicht öffnet, aber im Terminal 2 wird das nicht klappen. Man kann nicht den Mittelbahnsteig nutzen - der ist Nicht-Schengen, und die Passagiere dürfen sich auf keinen Fall vermischen. Die Außenbahnsteige kann man auch nicht einfach umfunktionieren, da es keinen "sauberen" Korridor durch die Schalterhalle zu den Gates gibt, wie für die Nicht-Schengen-Passagiere. Dieser Korridor müßte zudem nicht nur eine Etage tiefer wie der bestehende, sondern gleich zwei Etagen tiefer auf der anderen Seite ansetzen, wo die Schengen-Gates sind. Also die Ebene des Check-In. Zumal es mir dort auch so aussah, als würde der Zugang zum jetzigen Abfahrtsbahnsteig auch zugleich der Zugang zum neuen PTS werden...


    (Hey, imemrhin am Ende habe ich den Bogen zum neuen PTS bekommen. Ich bin gut... 8))

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.