Ingrid Metz-Neun geht in den Ruhestand


  • Der erste konkrete Verbesserungsvorschlag. :thumbsup:


    Ich habe mir überlegt, dass ein größerer Verkehrsbetrieb einer Stadt sich eigentlich die Ansagen auch selbst sprechen könnte. Man müsste einen Wettbewerb innerhalb der Firma machen, in dem Sprachproben aufgenommen werden. Die Besten kommen in die enge Auswahl und dann kann der oder die Auserwählte die Ansagen einsprechen. Wenn es Erweiterungen oder Änderungen gibt, dass ist die Person ohne großen Aufwand innerhalb kurzer Zeit wieder dafür verfügbar. Das geht im Idealfall so lange, bis die Person in Rente geht. Dann gibt es einen neuen Wettbewerb usw.

    Das gibts in Mainz z.b. - hier spricht ein Mitarbeiter die Ansagen. ;)


  • Der erste konkrete Verbesserungsvorschlag. :thumbsup:


    Ich habe mir überlegt, dass ein größerer Verkehrsbetrieb einer Stadt sich eigentlich die Ansagen auch selbst sprechen könnte. Man müsste einen Wettbewerb innerhalb der Firma machen, in dem Sprachproben aufgenommen werden. Die Besten kommen in die enge Auswahl und dann kann der oder die Auserwählte die Ansagen einsprechen. Wenn es Erweiterungen oder Änderungen gibt, dass ist die Person ohne großen Aufwand innerhalb kurzer Zeit wieder dafür verfügbar. Das geht im Idealfall so lange, bis die Person in Rente geht. Dann gibt es einen neuen Wettbewerb usw.


    Ja, bitte!!! Ich kann diesen Vorschlag nur unterstützen. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

    Einmal editiert, zuletzt von multi ()

  • Vielleicht am besten nicht nur einen Sieger küren, sondern die Aufgabe auf mehrere Personen verteilen - auf die man dann alle zurückgreifen kann, wenn es etwas zu ergänzen gibt - bzw. alle Verbliebenen, wenn jemand das Unternehmen verlässt. Nachteil: Standardbausteine braucht man entsprechend mehrfach, damit es kein buntes Stimmengemisch wird. Aber 2 bis 4 Sprecher können trotzdem Sinn machen.

    Forbetter your English: What hold you from the doublestickdare of the German Lane?

  • Genau so wurde es ja in Mainz gehandhabt. Meiner Meinung nach hat es dort sehr gut funktioniert und ich kann mir vorstellen, dass sich bei der VGF auch jemand finden würde, der/die das gut könnte. Klar kostet das mehr als ein einfaches Audioprogramm, aber ich halte eine menschliche Stimme doch für die bessere Lösung.

  • Standardbausteine braucht man entsprechend mehrfach, damit es kein buntes Stimmengemisch wird


    Ich habe da eine Kassette mit der Ansage einer HSB-Linie. Man hört sehr deutlich, dass die Haltestelle "Francois-Gärten" neu eingesprochen wurde. Das fällt richtig auf, wenn man die Kassette durchhört. Könnte ich ja mal bei Gelegenheit digitalisieren.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • Ich hoffe, die Herren von Badesalz erbarmen sich und sprechen alle Ansagen neu ein. Müssen ja nicht alle mit einer Poente versehen sein ;)

  • Ich hoffe sehr, dass diese nervigen Badesalz Ansagen bald alle wieder abgeschaltet werden. Selbst wenn sie denn ansatzweise witzig wären, hat man sich daran auch satt gehört. ;)


  • Ich habe da eine Kassette mit der Ansage einer HSB-Linie. Man hört sehr deutlich, dass die Haltestelle "Francois-Gärten" neu eingesprochen wurde. Das fällt richtig auf, wenn man die Kassette durchhört. Könnte ich ja mal bei Gelegenheit digitalisieren.


    Von wann ist das Band denn?
    Wäre interessant es mal anzuhören.

  • Mich nervt die Blechelse und das Genuschel inkl. Betonung auch tierisch. Als Einheimischer weiß man zmindest, wo man ist, aber wenn ich als Tourist unterwegs wäre, hätte ich bei der ein oder anderen Ansage tatsächlich keine Ahnung, wie die Haltestelle heißt.


    Wobei - und das ist hier etwas OT - mir heute aufgefallen ist, dass in der U9 Richtung N-E am Uni Campus Riedberg der Umstieg zur Buslinie 29 nicht angesagt wird.

  • Ich hoffe, die Herren von Badesalz erbarmen sich und sprechen alle Ansagen neu ein. Müssen ja nicht alle mit einer Poente versehen sein

    Leider empfand ich die Gags schwer zu hören, weil sie zu schnell im Dialekt gesprochen wurden. Was also die Deutlichkeit angeht, hat diese Ansage leider auch verloren.



    Von wann ist das Band denn?
    Wäre interessant es mal anzuhören.

    Zu Zeiten, wo die HSB nur mit O405ern herumgefahren ist. Es ertönt nur ein einfacher Gong, wo man im Bus noch anschließend das Tonband"schleifen" hören konnte.


    Mir gefällt der HSB-Doppelgong. :thumbup: War immer sehr schön, den zu hören. :)

    Vollkommen Großartiges Forum

  • Hallo.

    Wobei - und das ist hier etwas OT - mir heute aufgefallen ist, dass in der U9 Richtung N-E am Uni Campus Riedberg der Umstieg zur Buslinie 29 nicht angesagt wird.


    Vielleicht liegt es daran, dass der Umstiieg sowohl am Uni-Campus, als auch an der Station Riedberg, möglich ist.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Nerviger als die DigiPetra?
    Evt. wäre Ingo Ruff eine Alternative, aber wie vorgeschlagen eine Stimme aus Frankfurt hätte auch seinen Reiz.


    Ingo Ruff berlinert aber für Frankfurter Verhältnisse zu sehr.


    Und die einzige Badesalz-Ansage auf meiner Strecke war die in der U4 an der Festhalle/Messe. Verstanden habe ich die nie, das liegt aber nicht an meiner Dialektunkenntnis, sondern an der niedrigen Ansagelautstärke und den herrlichen Rad/Schiene Geräuschen im Tunnel ;)

  • Mich nervt die Blechelse und das Genuschel inkl. Betonung auch tierisch. Als Einheimischer weiß man zmindest, wo man ist, aber wenn ich als Tourist unterwegs wäre, hätte ich bei der ein oder anderen Ansage tatsächlich keine Ahnung, wie die Haltestelle heißt.


    Genau meine Rede!


    Liebe VGF, bitte holt Ingrid aus dem Ruhestand zurück oder lasst alle (oder auch nur die neuen Ansagen) einen Mitarbeiter sprechen oder engagiert irgendjemanden, mir vollkommen egal, aber feuert diese Nuschel-Blech-Petra. Das kann doch nur ein Taub-Stummer abgesegnet haben!?

  • Ein Freund hatte heute gemeint, dass man Standardansagen wieder professionell einsprechen sollte, da diese sich nicht so häufig ändern.


    Dabei fällt mir Berlin ein, wo die mal neben den identisch bleibenden U-Bahnhofsnamen die Baustellenhinweise extra mit einer synthetischen Stimme produziert haben, damit diese sich von den Alltagsansagen abgebt, damit man eben auf eine Besonderheit aufmerksam gemacht wird. Diese Texte kann man dann schnell erstellen. In Berlin waren sie aber auch gut zu verstehen.


    Was ich in Berlin schon immer genial finde, dass die lange und lautere Gongmelodie gegenüber dem Einfachgong einen regelrecht "aufweckt" und auf Besonderheiten hinweist.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • Schade, daß man bei der VGF scheinbar so wenig Wert auf Ansagenqualität legt :(


    Ich kenne es von der Regiobus Mittweida: die hat seit inzwischen einigen Jahren auch computergesprochene Haltestellenansagen. Und auch die klingen einfach fürchterlich und herzlich unverständlich, wenn man nicht genau weiß, was das eigentlich heißen soll - kann da also den Unmut hier voll und ganz verstehen.


    Bei der RBM gab es nur scheinbar deshalb keine Beschwerden, weil deren Busse meistens eh nur von Einheimischen genutzt werden, die wissen, wo und wann sie aussteigen wollen/müssen und die es gewöhnt sind, daß es keine Ansagen gibt. Denn bis mindestens 2000 gab es erst gar keine Ansagen in den Bussen, das trifft übrigens auch für die Autobus Sachsen GmbH zu, von der dann RBM später Linien übernahm: in den Überlandbuslinien rund um Chemnitz gab es auch noch lange nach der Wende schlicht gar keine Ansagen (in den noch vorhandenen Ikarus sowieso nicht und in den "Westbussen", egal welches Baujahr und welcher Hersteller, ebenfalls nicht), deshalb sind die Leute es dort scheinbar gewöhnt. Außerdem sind die heutigen computergenerierten (und entsprechend auch "sehr seltsam" betonten und ausgesprochenen) Ansagen sowieso sehr leise eingestellt, so daß man sie auch recht gut überhören kann :D


    Dabei müssen computergesprochene Ansagen sich nicht wie gewürfelter Buchstabensalat anhören - wenn man beim Erstellen ein klein wenig Qualitätskontrolle betreibt und eben die geschriebenen Texte (egal, ob das Satzbausteine oder nur einzelne Haltestellennamen sind; jeder Textbaustein existiert ja erstmal in geschriebener Form, und die TTS-Software macht nichts anderes, als das so vorzulesen, wie ihre Algorithmen das für richtig halten), wenn das Ergebnis völlig falsch klingt, so lange "justiert" und die Schreibweisen so lange verändert, bis das, was der Computer vorliest, so klingt, wie es klingen soll. Wie ich vor einem Jahr schon schrieb: Lunatc-Driver hat beim SFIS für den ET 420 ganz genau das gemacht. Die letzten Versionen waren alles aufgezeichnete TTS-Bausteine - aber eben für jede einzelne Klangdatei so lange probiert und geändert, bis das Ergebnis klang, wie es klingen sollte. Und eben diese Qualitätskontrolle / Qualitätssicherung schenkt man sich bei der VGF (und auch der RBM) offenbar - schade, wirklich schade.

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

  • Ja, ich finde es schade, dass man so wenig Geld für eine ordentliche "echte" menschliche Ansagestimme investieren will :thumbdown: Es gibt doch bestimmt schöne Stimmen in der Republik. Ingrid Metz-Neun war halt die Ansagestimme! 8) Der gute Ingo von der Deutschen Bahn ist eine "echte" Stimme. ;) Ich würde meine Stimme leihen, dann bin ich ... Lichtgrauorangegelb alias ... 8) Ich wünsche an dieser Stelle allen FNF-Usern und FNF-VIPs und dem FNF-Team alles Gute zum Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Grüsse ins Forum Lgog

    25 Jahre Durchmesserlinie 11 Höchst/Zuckschwerdtstraße - Hauptbahnhof - Fechenheim/Schießhüttenstraße ab dem Sommerfahrplan 1991. -- Zehn Jahre Verkehrskreisel am Höchster Dalbergplatz 2007 - 2017 an der Königsteiner Straße. -- Bahnhof Frankfurt-Höchst seit 2016 barrierefrei mit fünf Aufzügen für neun Gleise : zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt vor dem Südbahnhof.

  • Hallo.


    Ich darf auch mal was Positives über die neuen Ansagen loswerden.


    Bei Fahrten, die nicht zur Endstation fahren, sondern als Einrückefahrt im jeweiligen Betriebshof enden, gab es von Ingrid Metz-Neun in etwa folgende Ansage (Beispiel Linie 11 am Hbf): "Dieser Zug verkehrt nicht weiter nach Fechenheim Schießhüttenstraße, sondern zur Heilbronner Straße." Mit der automatischen Ansage wird dem vorher genannten Text ein "Liebe Fahrgäste!" voran gestellt. :)


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Und, wo ist der informative Mehrwert von "Liebe Fahrgäste"? Das Ding labert eh schon zu viel, seit der "Ausstieg auf die Straße" - Nummer noch mehr als vorher, da braucht es sowas nicht mal ansatzweise. Zum Glück wird es nur selten gebraucht.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.