"Super-Trams" für Frankfurt

  • Du hast aber vom Gleisdreieck gesprochen. Da stehe ich dem Planbetrieb auch im Weg. Entweder beim Wenden zur rückwärtigen Einfahrt in das Dreieck oder beim Wenden nach dem rückwärtigen Ausfahren aus dem Dreieck. Je nachdem, wie herum es angebunden ist - so oder so stehst Du einmal auf dem Streckengleis.

    Na ja - vielleicht kann man "Gleisdreieck" auch mal "neu denken"?

    Man muss es ja nicht aufbauen wie es "damals" war. In Zeiten der Zweirichtungsfahrzeuge kann man das so gestalten, dass man vorwärts einfährt und nach der Wendezeit auch vorwärts - halt vom anderen Führerplatz - wieder ausfährt.

  • Na ja - vielleicht kann man "Gleisdreieck" auch mal "neu denken"?

    Man muss es ja nicht aufbauen wie es "damals" war. In Zeiten der Zweirichtungsfahrzeuge kann man das so gestalten, dass man vorwärts einfährt und nach der Wendezeit auch vorwärts - halt vom anderen Führerplatz - wieder ausfährt.

    Dann wäre es nur kein Gleisdreieck mehr, sondern einfach nur ein Stumpfgleis, was halt rein zufällig "um die Ecke" führt. :)

  • Wäre es nicht möglich, stattdessen die langgezogene Rasenfläche südlich der Sandhofstraße neben der Strecke zu nutzen? Vielleicht könnte man die Streckengleise auseinanderziehen und ein Wendegleis in die Mitte bauen?

    fork handles

  • Als ehemaliger Student an der Uniklinik würde mich ne Doppeltraktion zur Klinik natürlich besonders freuen. An das Gleisdreieck am Blutspendedienst kann ich mich noch gut erinnern. Insgesamt wäre hinter der Haltestelle Uniklinik schon Platz für ein Wendegleis. Die Sandhofschleife hätte auch ihren Scharm, würde die Uniklinik halt von hinten erschließen.

  • Als ehemaliger Student an der Uniklinik würde mich ne Doppeltraktion zur Klinik natürlich besonders freuen. An das Gleisdreieck am Blutspendedienst kann ich mich noch gut erinnern. Insgesamt wäre hinter der Haltestelle Uniklinik schon Platz für ein Wendegleis. Die Sandhofschleife hätte auch ihren Scharm, würde die Uniklinik halt von hinten erschließen.

    Ich würde ja fast eine Führung direkt durchs Klinik-Gelände vorschlagen, was durchaus Ihren Charme hätte, mit einer zusätzlichen Bahnstation an der Unterführung, wäre das sogar sehr effizient.

  • Also von der Sandhofschleife via Sandhofstraße wieder auf die heutige Bestandsstrecke?

    Der Bergwinkel....

    Endlose weiten....

    Berge, Täler und viel Natur....

    und spuren von ÖPNV

    einfach schööööön ;)

  • Gibt es nicht Plkanungen die Station Hauptbahnhof umzugestalten? Einen weiteren Bahnsteig? Am Platz der Republick ließe doch sich was mit Umleitung über die Fußballschleife während des Baus machen?


    Herr Bauechle,- Sie haben einen Auftrag. ;)

    Der komplette Platz ist eine Schande und soll glücklicherweise endlich umgestaltet werden. Nur leider mahlen die Mühlen in Frankfurt extrem langsam.

    Mein Favorit vor allen Neuerfindungen des Rades wäre der extrem möndäne Vorkriegszustand. Und selbst der ziemlich autogerechte Zustand in den 50ern war noch tausendmal attraktiver als heute, und wies tatsächlich sogar schon drei Gleise für die Tram auf.

    Im Rahmen der ganzen Umgestaltung steht dabei jedenfalls auch immer noch die (in meinen Augen unverzichtbare) Rückverlegung der Straßenbahn in ungefähr die historische Lage direkt vor dem Bahnhofsgebäude im Raum. Wie genau das dann im zukünftigen Gleisplan aussieht, ist noch nicht abzusehen. Aber wenn man eh schon den Platz und/oder die Haltestelle anfasst, sollte auf jeden Fall eine verkehrlich wie stadtgestalterisch zukunftstaugliche Lösung umgesetzt werden.

  • Ich würde ja fast eine Führung direkt durchs Klinik-Gelände vorschlagen, was durchaus Ihren Charme hätte, mit einer zusätzlichen Bahnstation an der Unterführung, wäre das sogar sehr effizient.


    Eine Straßenbahnstrecke durchs Krankenhausgelände zu legen, halte ich für ziemlich sinnfrei. Vor genau 60 Jahren hat man die Straßenbahn zwecks Beschleunigung in den Theodor-Stern-Kai gelegt, um das Klinikgelände zügig zu umfahren. Warum sollte man das rückgängig machen?

  • zum Thema Hbf:


    in Mannheim hat es den Vorteil, das die Durchgangsstraße etwa einen Block entfernt ist.

    angestrebt ist jetzt eine viergleisige Anlage

    beim letzten Umbau vor gut 20 Jahren wurde der Auto- und Busverkehr konsequent auf die Seite geleitet.


    in Frankfurt würde ich mir etwas ähnliches wünschen. Problematisch bleibt immer der Fußgängerstrom in die Stadt...

    wäre eigentlich eine kurze Autounterführung anstelle des zum Kaiserplatz/zur MünchnerStr führenden Wurmfortsatzes der B-Ebene denkbar?

    Grüße ins Forum :saint:

  • Als Mitte der 70er jahre diese Planung erdacht wurde, war man von der schienenfreien innenstadt Ende der 80er ausgegangen, somit war hier nur ein Provisorium erforderlich. dass die Straßenbahn mal eine Renaissance erleben würde, war damals nicht vorgesehen.

  • Schönes Bild - und mit lauter historischen Wagen! Funktional ein wesentlicher Vorteil ist die direkte Fußwegverbindung ohne Straßenquerung zwischen Tram und Eisenbahn. Bei der heutigen Situation habe ich öfter den Verdacht, dass sich die Reisezeiten weniger an den Fahrplänen von Eisenbahn und Tram als an den Wechselzeiten der Fußgängerampeln orientieren. Für die sollten dann wenigstens auch DFI eingerichtet werden - "nächstes Fußgängergrün um 16 Uhr 10". :P (Eine gewisse Ironie ist beabsichtigt!)

  • Wäre es nicht möglich, stattdessen die langgezogene Rasenfläche südlich der Sandhofstraße neben der Strecke zu nutzen? Vielleicht könnte man die Streckengleise auseinanderziehen und ein Wendegleis in die Mitte bauen?


    Möglich natürlich, könnte man gegenrechnen mit dem Aufwand, zum Stadion weiterzufahren.


    Sollte man einmal gesondert untersuchen, am besten im Rahmen einer neuen Liniennetzgestaltung :S


    Langfristig gesehen dürfe neben der Einsparung von X Kursen und somit auch Fahrzeugen die Betriebsqualität profitieren.

    In einer Wendeanlage kann ein Zug bekanntermaßen auch eine Zeit lang stehen um beispielsweise dem Fahrer eine Pause zu ermöglichen oder einfach die Zeit bis zum Fahrplanmäßigen Wiedereinscheren abzustehen.